Kinderwunsch

Kinderwunsch

Kinderlosigkeit war zu allen Zeiten ein großes Problem für die betroffenen Familien.
Bereits in der Bibel wurden Abraham und Sara erst in „biblischem“ Alter Eltern.
In China waren Nachkommen stets wichtig, um für die Ahnenreihe weiterhin sorgen zu können.
In Deutschland schätzt man, dass ca. 10 % aller Paare von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen sind.

Ursachen der ungewollten Kinderlosigkeit können bei der Frau und beim Mann liegen oder auch bei beiden. Meistens kommen verschiedene Faktoren zusammen. Zur Abklärung ist auf jeden Fall eine gründliche gynäkologische Untersuchung notwendig sowie eine Spermienuntersuchung beim Mann.

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IVF (fast) ohne Hormone

Frauen, die nicht auf natürliche Weise schwanger werden, wird häufig zur In-vitro-Fertilisation geraten. Was viele von ihnen nicht wissen: Neben der hormonell stimulierten konventionellen Methode gibt es auch eine sanftere IVF, die (fast) ohne Hormone auskommt. Sie ist körperlich und psychisch deutlich weniger belastend und noch dazu kostengünstiger, wird aber nur selten oder gar nicht angeboten.

Dieser aufklärende Ratgeber richtet sich an Frauen, die über künstliche Befruchtung nachdenken oder bereits in Behandlung sind. Er beschreibt die Methoden, zeigt Chancen und Risiken und ermutigt dazu, die sanftere IVF von Ärzten einzufordern, um sich unnötige Belastungen zu ersparen. Hierzu liefert er alle wichtigen Informationen und Argumentationshilfen.Weiter lesen

Kinderwunsch und die Psyche

Die Gedanken kreisen um den Kinderwunsch.
Druck, Anspannung, Unsicherheit, Scham, Schuld und Versagen – das sind oft Gefühle, die Paare mit Kinderwunsch nach wiederholten Fehlversuchen quälen.
Ratschläge wie „bleib locker, nimm’s nicht so tragisch“ können zwar gut gemeint sein, helfen aber letztlich wenig, verstärken vielleicht sogar nur den Stress, indem jetzt krampfhaft versucht wird, sich zu entspannen.
Oft haben Patienten Angst, wegen der Kinderlosigkeit psychologische Hilfe aufzusuchen, denn sie fühlen sich ja nicht „verrückt“, sondern wollen nur ein Kind. Bei der SART sind die Patientinnen immer wieder überrascht zu erkennen, welche Blockaden hinter der ungewollten Kinderlosigkeit liegen können.

Weitere Informationen zu psychologischer Hilfestellung in der  Infobroschüre -unerfüllter Kinderwunsch

Kinderwunsch – Therapie

Beschäfitgt sich die Reproduktionsmedizin gleichsam mit der Hardware, also den sichtbaren Organen, so befasst sich die TCM mit der Software, den Disharmonien in den Funktionskreisen. Idealerweise ergänzen sich beide Therapieformen. Oft erscheint laut der Schulmedizin alles perfekt, und es bleibt unerklärlich, „warum es nicht klappt“. Die TCM, die ganz andere Diagnosekriterien verwendet, kann für die „Nicht-Schwangerschaftsbedingung“ dann oft eine Störung in bestimmten Funktionskreisen erkennen. Mehrere Studien und Übersichtsarbeiten zur Wirksamkeit von TCM liegen  jedoch bereits vor.  Bisher konnte ich lediglich rückblickend Auswertungen der von mir mit SART behandelten Patientinnen machen. 

Endometriose stellt die zweithäufigste gutartige gynäkologische Erkrankung dar.
Gewebe, ähnlich dem der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), tritt dabei im Unterleib auf und siedelt sich dort an den Eierstöcken, Eileitern, Darm, Blase oder dem Bauchfell an. In seltenen Fällen sind auch andere Organe betroffen, wie z B. die Lunge. Man schätzt, dass etwa 7 – 15 % aller Frauen in ihrem Leben davon betroffen sind, sich davon jedoch nur in ca. 50 % der Fälle krank fühlen.
Der allgemeine Gesundheitszustand, Depression, Ängste und Persönlichkeitszüge beeinflussen die Wahrnehmung der Symptome und das Suchen medizinischer Hilfe entscheidend. Zu prominenten Frauen, die unter Endometriose litten, zählen Hillary Clinton und Marilyn Monroe  celeb Liste 

Diagnose und Ursachen

Endometriose, 1861 erstmals von Rokitansky beschrieben, gilt als eine rätselhafte Erkrankung, die auch heute nur durch chirurgische Intervention (wie Laparaskopie oder Laparatomie) eindeutig diagnostiziert werden kann. Über die Genese (Ursache) gibt es verschiedene Theorien:

  1. „Retrograde Menstruation“ und „Transplantation“ – Rückfluss des Menstruationsblutes durch die Eileiter in den Bauchraum.
  2. Metaplasie. Durch unterschiedliche Faktoren wird das Coelumkeimblatt gereizt, wodurch sich diese Zellen zu Endometriumzellen umwandeln.
  3. Immunologische Theorie – Defekt der Immunabwehr gegen das eigene Endometrium. 

Heute gilt das Zusammenwirken mehrerer Faktoren als eher wahrscheinlich.

Symptome

Endometriose-Patientinnen leiden häufig unter Spannungs- und Einengungsgefühlen bis hin zu kaum auszuhaltenden Schmerzen im Unterleib während und auch außerhalb der Menstruation. Die Beschwerden werden unterschiedlich wahrgenommen und stehen nicht immer im direkten Verhältnis zum Grad der Ausbreitung der Endometriose.

Für Endometriose-Patientiennen steht häufig die Erreichung von Schmerzfreiheit oder / und die Erfüllung des Kinderwunsches im Vordergrund des Therapiewunsches.
Die verschiedenen operativen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten, die die Schulmedizin in den letzten Jahren entwickelt hat, sind letztlich oft mit dem Problem eines unbefriedigenden Dauererfolges behaftet: Endometriose als systemische Erkrankung kann bisher ausschließlich durch permanenten Entzug der Östrogene zur Rückbildung gebracht werden, hormonell oder durch Entfernen der weiblichen Geschlechtsorgane. Dies bedeutet für die Patientin erhebliche Nebenwirkungen und massive Einschränkung der Lebensqualität. Daher gilt heute die symptomatische Behandlung der endometriosebedingten Beschwerden als Therapieziel, ohne die Krankheit selbst heilen zu wollen.

 

Ganzheitliche Therapieansätze und SART

Die betroffenen Endometriosepatientinnen, die letztlich als Gesamtpersönlichkeit leiden, wünschen sich häufig ein Team von Spezialisten aus den Gebieten der Schmerztherapie, Psychosomatik und Ganzheitsmedizin.
Es gibt bereits positive Erfahrungen mit Akupunktur, Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM), Homöopathie und der Pflanzenheilkunde. Ergänzend kann durch eine sinnvolle Umstellung der Ernährung die Erkrankung positiv beeinflusst werden.
S A R T ist eine Kombination aus Methoden der TCM und der tiefenpsychologischer Psychotherapie. Die schmerzreduzierende Wirkung der systemischen Autoregulationstherapie (SART) konnte  zuerst in einer retrospektiven Auswertung  (Meissner 2010) und nun  in einer prospektiv randominsierten Studie ( Meissner 2016) gezeigt werden. Nachgewiesen wurde, dass die Schmerzempfindung und die Lebensqualiät unter Einbeziehung der gesamten Persönlichkeit mit ihren individuellen Lernerfahrungen im Umgang mit Schmerz und Verletzungen anhaltend beeinflusst werden kann.  Wesentlichen Anteil an dem Schmerzgeschehen  haben dabei traumatisierende Lebenserfahrungen, wie wir mit unsere Studie zeigen konnten ( Beissner  2017) 

SART

Systemische Autoregulationstherapie
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