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211 Einträge
Simone Simone aus Rheinfelden schrieb am 2. November 2019 um 14:49:
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau,

auch ich darf als mittlerweile glückliche Mami Ihnen meinen Dank aussprechen.

Ich bin mittlerweile 44 Jahre und unser Sohn Felix kam am 19.09.2019 gesund und munter zur Welt.

Nachdem wir im März 2017 unsere erste Tochter in der 19. SSW verloren haben (Thurner Syndrom) begann für uns eine intensive Kinderwunschzeit, da ich mit damals 42 Jahren schon zu den alten Mütter zählte.
Leider stellte sich nicht wie beim ersten Mal schnell und unkompliziert eine Schwangerschaft ein.

Nach einigem Suchen, wurde mir Sie mir empfohlen und als ich Sie kontaktieren fand kurz darauf, im Januar 2018, ein Kinderwunsch Workshop für ältere Frauen statt.
Es war wirklich bereichernd die Geschichten der anderen Paare zu hören und die SART Sitzung mit Ihnen hat sicherlich viel gelöst.
Mir wurde aber auch ganz klar bewusst, dass ich den Weg der künstlichen Befruchtung sicher nicht gehen möchte.
Da ich leider keinen TCM Therapeuten mit Kinderwunscherfahrung in der Nähe hatte, habe ich die Nahrungsergänzungsmittel und das Chalone genommen.
Im Herbst 2018 entschlossen wir uns dann zu heiraten und siehe da, quasi als Hochzeitsgeschenk, wurde ich mit 43 Jahren spontan schwanger (mein Mann war damals 52).

In den ersten Schwangerschaftsmonaten habe ich täglich gemoxt und die Nahrungsergänzungsmittel wie von Ihnen empfohlen genommen und alles verlief wie im Lehrbuch.

Heute unseren kleinen Sohn in Armen zu halten ist gleichzeitig das größte Wunder und Geschenk und freuen uns auf viele gemeinsame Jahre, auch wenn wir schon "alte" Eltern sind.

Mein Fazit: alles hat seine Zeit und man muss einen Schritt nach dem anderen gehen und der Workshop bei Ihnen war definitiv ein sehr wichtiger und man kann auch mit 43 Jahren noch spontan schwanger werden und eine glückliche, unkomplizierte Schwangerschaft erleben. VIELEN DANK!
Birgit Birgit schrieb am 26. Oktober 2019 um 08:32:
am 14.09. kam unser Sohn auf die Welt und wir könnten nicht glücklicher sein. Heute möchte ich endlich unsere Geschichte aufschreiben. Es sind all die persönlichen Geschichten in Ihrem Gästebuch und die Erzählungen, die mir immer so viel Hoffnung gemacht haben und so hoffe ich, dass auch unser Weg anderen Paaren Zuversicht geben wird.

Im Sommer 2015 ließ sich mein Mann beim Urologen untersuchen. Wir wussten, dass wir Kinder wollten, aber nach der Diagnose OAT II-III war laut Aussage des Urologen unsere einzige Chance über eine Kinderwunschbehandlung, denn mein Mann hatte 0% bewegliche Spermien und 0% normale Formen. Die Idee einer künstlichen Befruchtung widerstrebte mir von Anfang an, doch im Sommer 2016 begaben wir uns dann doch in Kinderwunschbehandlung. Wir begannen mit einer Serie an Inseminationen, von denen keine je zu einem positiven Test führte. Ich war damals 36 Jahre alt und mir wurde nahe gelegt, schnell auf eine ICSI mit hormoneller Stimulation zu wechseln, um meine Chancen zu erhöhen und die mir noch bleibende Zeit zu nutzen. Doch in mir wehrte sich vieles dagegen. Mir war einfach nicht wohl bei der Idee der hormonellen Stimulation und es kam mir so vor, als würde man hier so schnell etwas erzwingen wollen, ohne tiefer zu blicken und zu verstehen, welche Gründe dem Kinderwunsch wirklich im Weg standen. Auch fühlte ich mich in dieser ersten Zeit der KiWu-Behandlung nicht wohl vom Bauchgefühl her und mir fehlte das Vertrauen in den behandelten Arzt, da mir die Vorgehensweise sehr oberflächlich und mechanisch vorkam. So betrieb ich persönlich viele Recherchen und bin auf Ihr Buch "Der sanfte Weg zum Wunschkind" gestoßen, das mich von vornherein total ansprach. Ich bin ein ganzheitlich denkender Mensch, der natürliche Methoden und Mittel bevorzugt. Ihr Buch bestätigte mich in dem, was auch mein Gefühl und meine Grundeinstellung mir bereits sagten. Von da an begann ich neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen, obwohl sich dann herausstellte, dass auch bei mir Einschränkungen vorlagen. So kam z.B. heraus, dass bei mir eine Blutgerinnungsstörung vorlag (Faktor 5 Leiden sowie Antiphospholipid-Antikörper). Im Herbst 2017 bekam ich einen Platz bei Ihnen in der Gruppentherapie. Ich merkte wie es mir gut tat und vor allem hatte ich endlich das Gefühl, den für uns richtigen Weg gefunden zu haben. Aufgrund Ihrer Empfehlung waren wir unterstützend in der TCM Praxis Hempen in Behandlung. Auch das hat mir sicher gut getan. Es war ein anderer und vor allem ganzheitlicher Ansatz. Wir haben chinesische Kräutertees getrunken, verschiedene Nahrungsergänzungsmittel genommen, Akupunktur gemacht etc.
Ich wusste, dass es wahrscheinlich ein längerer Weg werden würde, aber ich hatte Hoffnung und Zuversicht, dass dies jetzt UNSER Weg war und es so für mich Sinn machte. Bei meinem Mann verbesserten sich die Spermiogramme kontinuierlich. Der Urologe hätte so etwas niemals annähernd für möglich gehalten. Wir begannen dann ebenfalls die Behandlung im Kiiz bei Frau Dr. Popovici, einer fantastischen Ärztin, und der Unterschied zu der vorherigen Praxis konnte nicht größer sein. Hier fühlte ich mich von Anfang an bestens aufgehoben, auch wenn es natürlich nicht gleich klappte. Aber das hatte ich auch nicht erwartet. An Ostern 2018 geschah dann ein kleines, großes Wunder. Wir wollten eigentlich eine ICSI im Spontanzyklus probieren, doch als wir in die Praxis kamen, war das Eibläschen nicht mehr sichtbar, der Eisprung hatte also schon stattgefunden. So sollten wir es noch natürlich probieren und ich wurde tatsächlich so schwanger! Es war unglaublich und wir waren so glücklich. Doch dann verlor ich das Baby in der 9. Woche und wir rutschten in ein großes Tief. Vor allem als dann drei Wochen nach der Fehlgeburt nach einem Zeckenbiss die Borreliose kam und wir auch noch eine längere Pause einlegen mussten. In dieser schweren Zeit haben vor allem Sie uns neuen Mut gemacht und wieder das Vertrauen in uns gestärkt.
im Spätherbst versuchten wir noch einmal eine Insemination und eine ICSI - leider wieder ohne Erfolg. Doch als über Weihnachten die KiWu-Praxis zu war, geschah noch mal ein Wunder und ich wurde zum zweiten Mal auf natürlichem Weg schwanger. Es war unglaublich schön und ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl, auch wenn die Angst nach der ersten Erfahrung groß war. Aber Sie halfen uns wieder und auch Frau Dr. Popovici war ganz wunderbar.
Insgesamt verlief die Schwangerschaft dann sehr gut und ich bin unglaublich dankbar für alles.
Wenn ich jetzt auf die lange Kinderwunschzeit und die vielen verschiedenen Erfahrungen zurückschaue, so denke ich, dass diese Zeit zwar lang und schwer, aber auch unglaublich wichtig war und ich bin so wahnsinnig froh, dass unser Weg uns zu Ihnen geführt hat.
Sie haben uns begleitet und Dank Ihrer Arbeit und Ihrem Engagement durften wir das größte Geschenk in Empfang nehmen. Wir können dafür nicht dankbarer und glücklicher sein!
Tausend Dank für all Ihre positive Energie und Ihren unglaublichen Einsatz. Tausend Dank, dass wir zu Ihnen kommen konnten, oft auch sehr kurzfristig. Tausend Dank dafür, dass Sie uns den Weg gezeigt haben.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich natürlich auch bei Frau Dr. Popovici bedanken. Bei keiner anderen Ärztin hätte ich mich so wohl gefühlt. Ihre starke positive Ausstrahlung, ihre Gelassenheit und Menschlichkeit haben mir sehr imponiert. Als sie mich z.B. umarmt hat, als wir am Anfang der Schwangerschaft waren und mir Mut zugesprochen hat. Wir waren ja auch in anderen Kiwu-Praxen und es war ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Und natürlich ein ebenso herzliches Dankeschön an Frau Dr. von Hasselbach, die uns bestens betreut hat. Auch hier hatten wir immer ein gutes Gefühl und haben ihre ruhige und angenehme Art sehr geschätzt!
Ohne Sie drei wären wir heute bestimmt nicht zu dritt 🙂

Daher nochmal tausend Dank für alles!
Kinderwunschworkshop-Teilnehmerin Kinderwunschworkshop-Teilnehmerin schrieb am 10. September 2019 um 14:55:
Liebe Frau Dr. Schweizer,

mein Beitrag wird etwas länger ausfallen.
Die Kurzfassung vorweg:
1. Man kann auch in einem verkürzten Zyklus mit Schmierblutungen schwanger werden.
2. Spermiogramme sind nicht immer aussagekräftig.

2016 wurde ich recht schnell und absolut gewollt schwanger. In der 8.Ssw bin ich nachts im Bad ohnmächtig geworden und bin auf dem Boden wieder zu mir gekommen. Bis auf kleine Blutergüsse und etwas Rückenschmerzen ging es mir gut. Dennoch rief ich am nächsten Morgen meinen Frauenarzt an, der mir riet, mich im Krankenhaus vorzustellen.
Bin also in die Notaufnahme, es wurde Ultraschall gemacht, das Herzchen schlug - alles ok.
Ich wurde gefragt, ob ich noch stationär eine Nacht im Krankenhaus bleiben möchte, verneinte aber und ging stattdessen arbeiten.

Auf dem Weg vom Krankenhaus rief mich eine Kollegin auf dem Handy an, kritisierte mich und meine Arbeitsleistung und gab mir diverse "gut gemeinte Ratschläge". Ich war zu der Zeit nach langer mehrjähriger nervenzehrender Anspannungsphase auf der Arbeit tatsächlich sehr dünnhäutig geworden. Ich hatte immer wieder viel inneren Stress, häufig Durchfall und meine Leistung war mal gut, mal nicht.
Jedenfalls fühlte ich, wie während des Telefonats so etwas wie ein Gewicht/Stein/Kloß in meinem Bauch nach unten fiel. Wie bei einem Schock oder einer plötzlichen Angstsituation.
2 Wochen später wurde beim Routineultraschall festgestellt, dass das Herz nicht mehr schlägt und ich eine verhaltenen Fehlgeburt gehabt hatte. Die Größe des Babys entsprach damals etwa der 8.Ssw. In dieser 8.Woche muss also das traurige Ereignis passiert sein.
Ich werde nie wissen, ob es wirklich der Anruf war, der die Fehlgeburt ausgelöst hat.
Und ich weiß bis heute nicht, wie ich mit dieser Kollegin umgehen soll. Sie weiß nichts von dieser Geschichte und wir werden wohl noch etwa 15 Jahre zusammen arbeiten müssen...

Es folge eine Ausschabung, 3 Monate Pause und dann übten mein Partner und ich wieder.

Nach etwa 1 Jahr, bekamen wir eine Überweisung zum Kinderwunschzentrum.
Gerinnungswerte wurden auch geprüft. Alles ok.
Es wurde diverse Diagnostik durchgeführt: alles soweit unauffällig; Spermiogramm auch ok. Ein Parameter hätte besser sein können, aber da wir ja auch so schon schwanger geworden waren, übten wir erstmal weiter.

Ich hatte immer wieder mit kurzen Zyklen und Schmierblutungen zu tun. Das hat mich echt fertig gemacht. Kein Arzt konnte mir so richtig helfen. Und sowas ignorieren geht einfach nicht.
Du wartest auf das Ausbleiben der Periode, dann fängt diese Schmiererei an und Du wirst jeden Tag bei jedem Pinkeln auf der Toilette mehrfach daran erinnert, dass es wieder nicht geklappt hat. Zum heulen!

Einige Zeit später haben wir 3 Mal hormonell stimuliert. Beim letzten Versuch waren sogar 2 Eizellen herangereift. Brachte alles nix.
Danach brauchte ich erstmal Pause vom Kinderwunschzentrum.
Der Arzt dort empfahl mir zu diagnostischen Zwecken eine Eileiterspülung und Gebärmutterspiegelung. Ich hatte eine riesengroße Angst davor und wir übten erstmal wieder so weiter.

Der Schilddrüsenwert (TSH) war leicht erhöht (ca 3) und ich begann, L Thyrox zu nehmen, um den Wert auf 1 zu senken.
Ich war bei einer Ärztin, die alle 4 Wochen an der Dosis geschraubt hat. Der Wert sprang extrem hin und her. Als ich sie fragte, ob es vielleicht daran liegt, dass ich morgens oft Durchfall habe und die Tablette mir vielleicht zu schnell durchrutscht und ob wir die Dosierungen seltener (z.B. alle 6 - 8 Wochen) ändern könnten, wurde sie verärgert und empfahl mir, mir einen anderen Arzt zu suchen.
Das habe ich gemacht und ich habe angefangen, die Tablette nachts um 4h zu nehmen. So bleibt sie länger drin, bis ich morgens zur Toilette muss. Der neue Arzt verändert nun die Dosis seltener und ich habe nach einiger Zeit einen TSH um 1 erreicht.
Manchmal sollte man auf sein Bauchgefühl hören.

Ich bin alternativen Heilmethode auch immer offen gewesen und habe Folgendes ausprobiert:
- ich war bei verschiedenen Leuten zur Akupunktur
- Osteopathie
- Homöopathie
- Mönchspfeffer
- Vitamininfusionen
- ich war bei einer Heilerin
- ich habe extrem viele Blutwerte bestimmen lassen und habe auf ärztlichen Rat hin, extrem viele Nahrungsergänzungsmittel genommen
Mein Gedanke war dabei:
Wenn der Körper alle Nährstoffe hat, dann baut er sich gute Eizellen, dann ist auch die Gelbphase länger und dann schmiert es nicht und dann werde ich wieder schwanger.
- ich bekam eine Eiseninfusion (mehr Eisen = mehr Sauerstofftransport = bessere Eizellreifung?)
- Dorn Breuß Massagen
- ich habe sogar Geld an einen Fernheiler überwiesen (ja - so verzweifelt war ich)
- TCM Kräuter probiert
- Temperaturmethode/Zyklusmonitoring
- Ovulationstests
- Heilpraktiker
- Progesteron vaginal in 2.ZH genommen
- Ayurveda
- ich war beim Psychologen, weil ich die ganze Kinderwunschzeit irgendwann extrem belastend fand
- Ernährungsumstellung: Ich bin recht dünn und versuchte immer zuzunehmen. Ich dachte mir, dass ich durch die vielen (Stress?)Durchfälle auch bestimmt viele Nährstoffe verliere, die dann meinen Eizellen fehlen. Also las ich über 5 Elemente Ernährung, Blutgruppenernährung und probierte sogar Metabolic Balance aus (um zuzunehmen). Durch Metabolic Balance versprach ich mir einen Stoffwechselreset und eine gute Hormonproduktion durch stetigeren Blutzuckerspiegel.
Schade nur, dass ich dabei auch 2 kg verlor und irgendwann nur noch 49kg wog. Echt dünn.

Irgendwann stieß ich auf Frau Dr.Schweizer und besuchte einen Kinderwunsch-workshop.
Es hat mich etwas entspannt und ich habe mich darauf fokussiert, die Bedingungen für eine Schwangerschaft zu verbessern.
- ich nahm KFX
- ich kaufte eine TDP Lampe, um meinen Bauch und meine Füße vor dem Schlafen zu wärmen (quasi als Moxa Ersatz)
- ich fuhr 2 Stunden zu einem Arzt, der mir die Anwendung von Moortampons zeigte. Das Konzept mit den Moortampons klang für mich auch ganz interessant, aber ich bin mir nie sicher gewesen, ob diese Dinger auch wirklich warm genug waren. Selbst wenn ich sie im Ofen auf 50 Grad mit neuem Thermometer erwärmte, empfand ich sie beim Einführen als lauwarm

Ich habe Frau Dr. Schweizers Buch über IVF naturelle gelesen und mir eine Klinik gesucht (wieder 2h Fahrzeit) und mich dort vorgestellt.
Arztempfehlung dort: Lassen Sie aus diagnostischen Zwecken eine Bauchspiegelung machen. Und neues Spermiogramm.

Ich war monatelang verunsichert: Soll ich nun Gebärmutterspiegelung + Eileiterspülung machen oder gleich die Bauchspiegelung.

Irgendwann war ich an dem Punkt, an dem ich mich wieder in die Hände der Kinderwunschzentren begeben wollte.
Ich entschied mich für den kleineren Eingriff: Gebärmutterspiegelung + Eileiterspülung.
Alles war unauffällig.
Ich war erleichtert, aber auch etwas enttäuscht, da ich schon wieder ratlos war, woran es denn nun liegt.
Ich machte einen Termin im konventionellen Kiwu-zentrum und wollte mich dort dann zum Thema IVF und ICSI unterhalten.
Das wären dann die nächsten Schritte gewesen.

Ich telefonierte parallel auch mit dem Kiwu-zentrum, was IVF naturell anbietet. Dort war man enttäuscht, dass ich keine Bauchspiegelung habe machen lassen und außerdem hätte man die Spermien untersucht: sie seien doch nicht so gut und sie würden mir auch zu IVF raten, aber schon auch mit Hormongaben.

Kurz nach der Gebärmutterspiegelung verunglückte ein guter Bekannter von mir. Am Tag seiner Beerdigung war ich extrem traurig und bekam wieder Schmierblutungen.
Sie hörten wieder auf und begannen eine Woche später erneut.
Dann hörten sie für einen kurzen Moment wieder auf. Ich nahm allen Mut zusammen und machte einen Schwangerschaftstest: er war positiv!
Ich war völlig perplex und hatte mir immer geschworen, dass ich beim nächsten Mal noch besser auf das Kind Acht geben würde.
Es war Feiertag und ich musste noch zur Arbeit. Stattdessen fuhr ich völlig ängstlich ins Krankenhaus und ließ mich krankschreiben. Ich war auch fix und fertig vor Sorge und Hoffnung.
Am gleichen Tag des Schwangerschaftstests bekam ich nachmittags erneut Schmierblutungen. Die Angst war groß. Ich rief im Kiwu-zentrum an und fragte, ob ich vielleicht die Progesterontabletten nehmen könne (ich hatte noch welche von den Stimulationen übrig).
Gleichzeitig meldete ich mich bei Ihnen - Frau Dr. Schweizer.
Sie hatten dann sehr schnell einen Termin für mich frei. Sie gaben mir Mut und Hoffnung für den Neustart und Sie haben mir Zeit und Ruhe für meine Nerven geschenkt: durch ein zeitlich beschränktes Beschäftigungsverbot. Ich erinnere mich noch, wie ich auf Ihrer Liege liege und meine Hände auf meinem Bauch sind und sie zu mir reden, dass das Baby jetzt da ist und dass ich ihm vertrauen kann.
Da ich so viel freie Zeit hatte, konnte ich mich völlig auf das Baby konzentrieren. Ich schlief stundenlang, schrieb dem Baby täglich Briefe und bedankte mich bei ihm, ich kochte 3 Mal am Tag warm und aß in Ruhe, ich malte Mandalas, die Einnistungsmotive zeigten, usw.
Ich vertiefte die Verbindung.

Eine Woche später war ich beim Arzt und prallte dort auf etwas andere Sichtweisen.
"Wir sollten jetzt (5.Ssw) schon einen Ultraschall machen. Falls es eine Eileiterschwangerschaft ist, könnten Sie morgen tot sein."
Ich habe Ultraschall machen lassen. Alles war am rechten Fleck. Und danach habe ich mir Vorwürfe gemacht, ich könnte dem Baby mit Ultraschall geschadet haben. Überhaupt waren diese Arzttermine immer der totale Stress für mich, weil ich immer Angst vor Allem hatte.

Es folgte eine wunderschöne, völlig komplikationsfreie aber absolut angstbesetzte Schwangerschaft.
Ich nahm 12 Wochen lang Progesteron weiter ein. Ich nahm auch die von Frau Dr. Schweizer verschriebenen Kräuter und die Phytohormonlotion. Ich hatte Angst, Progesteron abzusetzten, aber die Schwangerschaft blieb intakt.
Ich traf die erste Hebamme zum Vorgespräch. Als sie sah, dass ich TCM Kräuter nehme, hat sie mich verunsichert. Ob ich denn wisse, was da alles reingepanscht würde, usw. Sie suchte das Weite von mir.
Verunsichert nahm ich die Kräuter weiter.
Ich ging zur psychosomatischen Gynäkologin.
Den Termin hatte ich wegen Kinderwunsch schon lange abgemacht und musste lange darauf warten.
Aber auch schwanger durfte ich dort hingehen und wurde dort sehr gut betreut. Die Ärztin hat es absolut befürwortet, dass mein Beschäftigungsverbot verlängert wird und mir so wieder viel Ruhe verschafft.

Ins normale Kinderwunschzentrum bin ich noch zum Termin gegangen und hatte das 1. Ultraschallbild in der Hand. Der Arzt gratulierte mir. Erklären konnte er sich das nicht. Als ich ihn fragte, ob er mir denn auch mein Beschäftigungsverbot verlängern würde, verneinte er. Er sehe dazu keinen Grund. Seiner Meinung nach gibt es keinen Job, der sowas braucht......
Das finde ich sehr traurig.
Ich habe einen Vortrag eines Pränatalpsychologen besucht und es macht sehr wohl einen Unterschied, was die Mutter während einer Schwangerschaft erlebt und wie die nachfolgende Generation geboren wird. Als der Pränatalpsychologe von seinen Fällen berichtete, standen mir echt die Haare zu Berge. Die kleinen zauberhaften Wesen im Mutterleib bekommen schon alles mit.
Er plädierte sogar dafür, dass jede werdende Mutter finanzielle Zuwendung vom Staat verdiene, um sich etwas Gutes zu tun und somit auch dem neuen kommenden Erdenbürger.
Mittlerweile denke ich auch, dass jeden werdende Mutter, absoluten Schutz vor Stress und jedweder anderer Belastung erhalten sollte. Das neue Leben ist das Kostbarste, was es gibt.
Der Kinderwunscharzt, der sich vielleicht denkt: naja - wenn es wieder nicht klappt, dann baue ich halt einen neuen Menschen im Reagenzglas zusammen, sieht es wohl anders.

Ich suchte mir eine Hebamme, die auch Vorsorge anbietet und ging im Wechsel zu ihr und zum Arzt.
Der Arzt fand das gar nicht gut. Er wolle mich schließlich so oft sehen, wie er möchte um sich gut zu fühlen.
Halloo???? Ich bin diejenige, die sich wohlfühlen soll!
Ich besuchte diverse Kurse und Vorträge im Geburtshäusern, hatte viel Kontakt zu Hebammen und das Vertrauen wuchs langsam ein klein wenig weiter.
Ich ging zu Vorträgen von Greenbirth und lernte viele interessante Frauen und Geschichten kennen. Eine Frau hatte sogar mal eine geführte Seelenreise zu ihrer Gebärmutter gemacht und danach ein weiteres Kind natürlich entbunden (die Ärzte hatten ihr Angst gemacht, dass die Naht nach mehreren Kaiserschnitten und ihrem Alter einer weiteren Ss nicht standhalten würde).

Ich war weiterhin total skeptisch Ärzten gegenüber. Dann hörte ich auch noch von dem Verbot von Wunschultraschall ab 2021 und war wieder skeptisch jedem Ultraschall gegenüber.
Ich habe kein einziges CTG in der Ss schreiben lassen. Erst bei der Geburt wurde es zum ersten Mal eingesetzt.
Beim Frauenarzt bieten sie es schon ab der 28.Ssw regelmäßig an.

Ich informierte mich über natürliche Geburt und bekam also kürzlich unser absolutes Wunschbaby ganz natürlich bei einer hebammengeleiteten Geburt in einer Klinik. Das Baby ist sehr entspannt und wir sind so unendlich dankbar über dieses große Geschenk.

Ich bin also in dem Zyklus der Gebärmutterspiegelung spontan schwanger geworden. Trotz Schmierblutung. Trotz irgendwelchen Spermiogrammwerten.

Unser Wunderbaby ist nun bei uns und ich staune jeden Tag darüber.

Ich bin weiterhin sehr skeptisch Ärzten gegenüber und versuche mich im Vertrauen schenken zu üben.

Danke Frau Dr.Schweizer, dass Sie mir am Anfang der Schwangerschaft geholfen haben!!!!!!!! Und danke, dass Sie auch immer Zeit gefunden haben meine Emails zu beantworten.

Mögen viele weitere Wunschbabies den Weg zu all den Frauen finden, die sich so sehr wünschen Mutter zu werden!!!
Ich drücke Euch alle Daumen!
Y. M. Y. M. schrieb am 23. August 2019 um 15:57:
Liebe Frau Dr. Schweizer,
meine Tochter ist inzwischen schon 9 Monate alt und jetzt nehme ich mir endlich mal die Zeit, meine Dankbarkeit an Sie auszusprechen.
Auch wir haben einen langen Kinderwunschweg hinter uns, vielleicht auch etwas unkonventionell, aber mit positivem Ablauf und das ist momentan das einzige das zählt. Dies wird auch ein etwas längerer Beitrag, aber ich möchte gerne anderen mit meiner Geschichte Mut machen, habe ich doch selber immer sehr gerne die positiven Nachrichten in diesem Gästebuch gelesen.

Unser Kinderwunschweg fing in 2011 an. Als ich nach einem Jahr probieren noch nicht schwanger an, haben wir uns auf Empfehlung von Freunden an ein Kinderwunschzentrum gewandt, um alles mal durchchecken zu lassen. Bei meinem Mann war alles in Ordnung, meine Eileiter waren auch durchgängig, eigentlich stand nichts einer Schwangerschaft im Wege. Ich hatte nur eine leichte SD-Unterfunktion, aber diese bekamen wir mit L-Thyroxin schnell im Griff. Es wurde uns empfohlen, es erst mal weiter selber zu versuchen, wir würden bestimmt bald schwanger werden. Als sich nach einem halben Jahr weiter nichts getan hat, haben wir uns auf Empfehlung meines Frauenarztes an das KIIZ gewandt. Die IVF Naturelle hat uns mehr zugesagt als eine IVF mit Hormonen. Nebenbei bin ich zur Akupunktur zur Frau Dr. von Hasselbach gegangen. Nach 2 IVF Naturelle Behandlungen mit negativem Ablauf haben wir uns entschieden, es nach einigen Monaten Pause doch mit einem normalen IVF (also mit Hormonen) zu probieren. Da das KIIZ noch keine Kassenzulassung hat, sind wir dafür wieder zum 1. Kinderwunschzentrum zurück gegangen. Mittlerweile war ich auch auf Sie aufmerksam geworden und hatte tatsächlich einen Therapieplatz bei Ihnen bekommen. Die Sitzungen bei Ihnen waren für mich sehr gewöhnungsbedürftig, ich fand es nicht immer einfach, mich zu öffnen, und kam auch mit Ihrer Art nicht immer klar. Auf jeden Fall hatte sich in meinem Körper etwas getan, denn der Test nach der 1. IVF Behandlung war gleich positiv. Wir waren so glücklich! Leider hat dies nicht lange gedauert, denn beim nächsten US Termin war keine Frucht mehr zu sehen. Wir waren so traurig! In den nächsten Jahren habe ich glaube ich alles probiert, was es gibt, von Akupunktur mit chinesischen Kräutern, Osteopathie, Fruchtbarkeitsmassage, Fruchtbarkeitstees, Homöopathie, etc. Inzwischen haben wir 3 weitere ICSI-Behandlungen im KiWu Zentrum gemacht. Ich hatte nie viele Eizellen, aber am Ende waren immer 2 Blastozysten von guter Qualität übrig die eingesetzt wurden. Zu einem positiven Test kam es allerdings nicht mehr. In 2017 haben wir uns dann an Prof. Dr. Würfel gewandt. Auch er hat eine lange Wartezeit, diese haben wir genutzt um weitere Blutwerte testen zu lassen (Labor in Heidelberg). Hier kamen ein paar kleine Auffälligkeiten bei raus, aber nichts großes, das der Hauptgrund für das nicht schwanger werden war. Prof. Würfel hat uns dann eine Antibiotikakur empfohlen und im Herbst 2017 haben wir bei ihm noch eine ICSI gemacht, leider auch negativ.

Wie das Schicksal so will, wurde ich inzwischen von Ihrer Mitarbeiterin Frau Dorn angeschrieben, die für Ihre Statistik wissen wollte wann mein Baby geboren war. Da ich mich nach dem positiven Test vom ersten IVF/ICSI nicht mehr bei Ihnen gemeldet hatte, wußten Sie nicht, dass die SS in ein Frühabort geendet war. Als ich Ihnen geschrieben habe, wie es mit unserem Kinderwunschweg weiter verlaufen ist, boten Sie mich an, bei Ihnen vorbei zu kommen. Ich war dann bis Frühjahr 2018 in unregelmäßigen Abständen bei Ihnen in Dießen. Gleichzeitig haben wir bei Prof. Würfel noch eine Gebärmutterspiegelung und Biopsie gemacht (ohne Befund).
Mein Mann und ich hatten uns vorgenommen, irgendwann im Sommer 2018 noch einen letzten Versuch bei Prof. Dr. Würfel zu machen und es ansonsten aufzugeben. Wir hatten angefangen, uns mit Alternativen für unsere Zukunft auseinander zu setzen (Adoption, ein Leben ohne Kind). Ich habe ein online Coaching bei Celebrating Yin gemacht, was mir sehr geholfen hat, mich mit mir selbst und meiner Zukunft auseinander zu setzen. Auch habe ich den Fruchtbarkeitsyogakurs bei Angelika Hofmann in München gemacht. Die tolle Atmosphäre dort und den Austausch mit Gleichgesinnten hat ebenfalls so gut getan.
Langer Rede, kurzer Sinn: zu dem letzten IVF Versuch ist es nie gekommen, denn im März 2018 kam meine Periode einfach nicht und war ich völlig unerwartet schwanger. Ganz ohne IVF... Wir konnten es gar nicht glauben und haben nicht getraut uns zu freuen. Der Anfang war sehr spannend, ich hatte bis zur 12. SSW Woche immer wieder Blutungen, sodass wir immer dachten, dass es nicht gut ausgehen wird. Auch in dieser Zeit haben Sie mir geholfen, ich durfte immer kurzfristig vorbei kommen. Es ist dann tatsächlich alles gut gegangen und im Oktober ist unsere Tochter geboren.
An dieser Stelle möchte ich Sie daher nochmals von ganzem Herzen danken und allen anderen möchte ich Mut machen. Es ist wichtig, dass man sich auch mit Alternativen für ein Leben ohne Kind auseinander setzt, aber man soll auch die Hoffnung nicht auf geben. Wunder passieren dann manchmal doch im Leben...
Anni Anni aus Bayern schrieb am 25. April 2019 um 12:30:
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau,

auch ich möchte hier meinen Dank ausspreche.
Mit Ende 20ig hatte ich die Hoffnung auf Besserung chronischer Rückschmerzen schon fast aufgegeben. Auf Empfehlung bat ich um einen Termin, am Telefon sagten Sie zu mir „niemand muss Schmerzen haben“. Tatsächlich war es so, dass meine Schmerzen nach der ersten Behandlung in den Hintergrund gerückt sind, dafür spürte ich mich viel besser und auch den Wunsch ein Kind zu bekommen.
Kurze Zeit später wurde ich schwanger, leider kam es zu einer Fehlgeburt. Sie machten mir Mut es erneut zu probieren, woraufhin ich ein Jahr später einen gesunden Jungen gebar.
Als dieser aus dem gröbsten raus war, stürzte ich mich wieder in die Arbeit. Meine Schmerzen kamen zurück. Erneut half mir Ihre Therapie, meine privaten Bedürfnisse zu erkennen und dafür einzustehen. Ich reduzierte meine Arbeit und genoss mehr Zeit mit unserem Sohn. Heute bin ich wieder schwanger und wir erwarten in großer Vorfreude unser Baby.
Ich bin zutiefst beeindruckt von Ihrer Arbeit und erinnere mich gern an die Therapie bei Ihnen, vor allem wenn ich Mut brauche.

Herzliche Grüße,
A.
M. und B. aus Bayern M. und B. aus Bayern schrieb am 21. März 2019 um 21:14:
Unser kleiner Sonnenschein ist mittlerweile 5 Monate alt. Der Weg, bis er zu uns kam, war anstrengend und lange, aber das ist im Nachhinein nebensächlich und völlig egal.

Bereits mit ca. 30 Jahren hatten wir den großen Wunsch Eltern zu werden. Zum damaligen Zeitpunkt stand es für uns außer Frage, dass das auf dem natürlichen Weg klappen würde. Nach ca. 2 Jahren suchten uns erste Zweifel heim und wir begaben uns in ärztliche Behandlung. Bis wir bei den jeweiligen Fachärzten Termine hatten, Folgetermine… ging einiges an Zeit ins Land. Mein Mann bekam bescheinigt, dass seine Spermien zu langsam sind und die Wahrscheinlichkeit auf natürlichem Wege ein Kind zu bekommen bei unter einem Prozent liegen würde. Ich selbst hatte bereits die Überweisung für einen stationären Aufenthalt um eine Bauchspiegelung durchführen zu lassen, als ich dann doch auf natürlichem Wege schwanger wurde. Das war 4 Jahre nach Beginn unseres Kinderwunsches. Die Schwangerschaft verlief nicht komplikationslos, es wurde bereits zu Beginn ein Krankenhausaufenthalt notwendig, die Blutwerte waren bis zum Ende des fünften Monats nicht sehr gut, aber nichts desto trotz kam unsere Tochter 4 Tage über Termin mit einem Notkaiserschnitt gesund und munter auf die Welt.
Nach einem Jahr Wartezeit dachten wir, dass das mit dem Geschwisterkind ja jetzt kein Problem sein dürfte, es hatte ja schon einmal geklappt. Leider war dem nicht so. In der Zwischenzeit habe ich mich viel mit natürlichen Wegen beschäftigt, um die Fruchtbarkeit zu verbessern. Hierbei fielen mir die Bücher von Frau Dr. Schweizer in die Hände. Wir versuchten einen Termin bei ihr auszumachen, erfuhren aber, dass die Wartezeit ein Jahr betrug. Nach ca. 5 Monaten bekamen wir einen Anruf bzgl. der Gruppentermine, welche von Frau Schweizer angeboten wurden, um die Wartezeiten zu verkürzen. Für eine der Gruppen meldete ich mich an und fuhr jede Woche fast 3 h an den Ammersee. Parallel hierzu waren wir bei Frau Dr. Popovici im KiZ in Behandlung.
Nach einem erfolglosen Transfer in München rief uns Frau Schweizer an, sie hätte jetzt einen Einzeltermin für uns. Wir fühlten uns bei ihr sofort wohl und hatten das Empfinden, dass Frau Schweizer die richtige Ansprechpartnerin für uns ist. Nach ca. 1,5 Jahren Behandlungszeit im KiZ mit 2 erfolglosen Inseminationen, 2 erfolglosen Transfers und vielen Terminen, bei denen der Eisprung bereits rum war, die Punktion oder Befruchtung nicht klappte, beschlossen wir, in Absprache mit Frau Dr.Popovici, einmalig die von der Krankenkasse bezahlte hormonstimulierte ICSI in unserer Heimatstadt in einem Kinderwunschzentrum zu versuchen. Bereits unter der Stimulation wurde ein Polyp in der Gebärmutter entdeckt. Unsere behandelnde Ärztin riet uns, diesen vor einem Transfer operieren zu lassen, da er das Milieu verändert und eine Einnistung verhindern kann.
Nach dieser Operation wurde ich im ersten Transferzyklus mit einem Kryo schwanger und das Ergebnis ist unser Sonnenschein, der jeden Tag unser Herz erwärmt.
Während der ganzen aufreibenden Zeit war Frau Dr. Schweizer an unserer Seite. Sie respektierte unsere Entscheidungen völlig und unterstütze uns. Sogar am späten Abend, als es mir nach einem nicht gelungenen Transfer sehr schlecht ging, antwortete sie sofort auf meine Mails, machte mir Mut und half mir das alles besser zu tragen. Vielen, vielen Dank liebe Frau Schweizer für Ihren unermüdlichen Einsatz und die große Hilfe auf unserem Weg zum Wunschkind. Bei Ihnen merkt man wirklich, dass es um den Menschen geht. Sie sind eine besondere und herausragende Ärztin.
Luise Luise schrieb am 15. März 2019 um 11:34:
Liebe Frau Schweizer-Arau,

seit Januar 2019 bin ich Mutter eines süßen Mädchens und unendlich dankbar. Wenn ich Ihr Buch "Der sanfte Weg zum Kinderwunsch" nicht entdeckt und zu Ihnen Kontakt aufgenommen hätte, wäre dieses Wunder wohl nie passiert.

Nach meiner Krebsdiagnose 2011 war ich am Boden zerstört, musste mich einer Chemotherapie und Bestrahlung unterziehen. Damals war ich gerade Anfang 30 und frisch verheiratet. Über 5 Jahre war an ein Kind nicht zu denken und danach hat es einfach nicht geklappt. Ich hatte mir zwar vor der Chemotherapie Eierstockgewebe einfrieren lassen, aber nach der ersten Retransplantation des Gewebes bin ich nicht schwanger geworden. Das hat mich unendlich traurig gemacht.

Durch Ihr Buch, habe ich wieder Hoffnung geschöpft und war dann auch bei Ihnen in Behandlung. Das hat mir unendlich gut getan und die Gespräche mit Ihnen waren enorm stärkend. Durch Ihre Empfehlung, bin ich dann auch in einer wunderbaren Praxis für Kinderwunsch in München behandelt worden. Frau Dr. Popovici hat mir Eizellen im natürlichen Zyklus entnommen, ganz ohne Medikamente, was für ehemalige Krebspatientinnen mit hormonabhängigem Tumor enorm wichtig ist.

Man darf keine Wunder erwarten und auch wir hatten einige Punktionen, bis ich endlich schwanger wurde, aber dank Ihnen und Frau Dr. Popovici habe ich nie aufgehört an ein Wunder zu glauben.

Nun liegt das Wunder, auf das wir 5 Jahre und viele Punktionen warten mussten, neben mir und schlummert friedlich. Dafür möchte ich Ihnen von ganzem Herzen danken.

Ihre
Luise
Anna Anna aus München schrieb am 10. März 2019 um 09:54:
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau,

ich kann mich noch sehr gut an unser erstes Begegnung erinnern. Ich war skeptisch ob meine Endometriose durch Ihre Therapie gelindert wird und mein Kinderwunsch in Erfüllung gehen kann.

Ein halbes Jahr zuvor hat man bei mir Endometriose im schweren Grad festgestellt und mir nach der OP mitgeteilt, dass ich auf natürlichen Weg nicht schwanger werden kann. So ging ich kurz danach in eine Kinderwunsch Klink. Von der TCM Therapie habe ich über eine Bekannte erfahren.

In den ersten 20min Ihrer Analyse (Januar 2018) sagten Sie: "Bis August werden Sie schwanger!".
So ging ich in regelmäßigen Abständen zu Ihnen und jedes Mal war ich über Ihre SART Therapie positiv erstaunt. Ich habe mich sehr schnell viel besser gefühlt. Während meiner Periode musste ich schon sehr bald keine Ibuprofen mehr zusätzlich nehmen um den Tag zu überstehen.
Ihre einfühlsamen Worte, Ihr Verständnis für die regelmäßigen Schmerzen und Ihre SART Therapie haben mir so sehr geholfen! Und so bin ich durch eine natürliche ICSI (ohne Hormone) im August 2018 schwanger geworden und erwarte im Mai 2019 ein gesunden Jungen. 😍

Ich bin überzeugt, dass ich ohne Ihre Unterstützung niemals so weit gekommen wäre. Ich kann Ihnen gar nicht genug danken. Es ist schön, dass es Menschen wie Sie gibt, die anderen mit so einer Leidenschaft helfen!
An alle Frauen mit ähnlichen Problemen: Gibt nicht auf, mit der Unterstützung von Frau Dr. Schweizer-Arau ist so viel möglich!
Jana Jana aus München schrieb am 13. Februar 2019 um 11:31:
Liebe Frauen, ich bin nach einer langen Reise und dank Frau Schweizers Unterstützung inzwischen im 6. Monat schwanger mit einem kleinen gesunden Jungen. Mit dem Gästebucheintrag möchte ich Euch Mut machen dabei zu bleiben, auch wenn es sich häufig sehr schwer anfühlt und Ihr durch emotionale Höhen und Tiefen, ggf. sogar den ein oder anderen "Preis" bezahlen müsst. Ich wollte schon Kinder seit ich denken kann, doch leider hat es lange nicht sollen sein. Die meiste Zeit hatte ich nicht den richtigen Partner und als ich dachte den richtigen Partner gefunden zu haben und in meiner Beziehung glücklich war, hat der mir eröffnet, dass er sich keine weiteren Kinder neben seinem Sohn vorstellen kann. Ich bin dann den Weg der Samenspende gegangen, da ich aufgrund meines Alters keine Zeit verlieren konnte. Auch wenn der Weg eher unkonventionell ist und auch wenn mein Partner mich inzwischen verlassen hat, freue ich mich riesig auf den Kleinen und bin zuversichtlich, dass ich aufs Leben gesehen die richtige Entscheidung getroffen habe...ich denke es gibt viele und auch unterschiedliche Wege, um durch ein Kind beschenkt und bereichert zu werden. Es lohnt sich also, nicht aufzugeben. Bereits jetzt empfinde ich eine Form von Liebe, die sich einzigartig und besonders anfühlt. Frau Schweizer-Arau war großartig, sie hat mir den Mut gegeben, mich den entscheidenden persönlichen Themen zuzuwenden und mich nie verurteilt aufgrund meines eher ungewöhnlichen Wegs... Danke dafür! Herzliche Grüße und weiterhin viel Glück Euch allen.
A.S. A.S. aus Bayern schrieb am 12. Februar 2019 um 17:31:
Der Bericht wird lang - das möchte ich gleich zu Anfang erwähnen, liebe Gleichgesinnte. Ich hab hin und her überlegt ob ich mich knapp fassen soll oder über meine Geschichte ausführlich schreibe. Da ich selber gerne in diesem Gästebuch gelesen habe und immer noch lese weiß ich wieviel Hoffnung, Kraft, Tipps und ja vielleicht auch Mut diese Geschichten einem geben können und entschieden mich daher für die ausführliche Fassung.

So fing alles bei uns an:

Es war ein mal vor langer Zeit...
So sollte unser Kinderwunsch beginnen, wie in einem Märchen. Ich habe mich gleich nach der ersten Nacht schwanger gefühlt 🙂 aber Pustekuchen. Es dauerte ganze 9 (jetzt kann ich sagen NUR 9) Monate bis ich Schwanger wurde. Leider stellte sich heraus, dass unser Sonnenschein im Eileiter seinen Platz gefunden hat und ich musste operiert werden.
Lange Zeit danach passierte gar nichts. Meine Gynäkologen könnte nichts auffälliges feststellen und wir haben es mit Clomifen versucht, nichts.
Nach 2 Jahren haben wir uns entschieden an ein Kinderwunschcentrum zu wenden. Die haben uns gleich zu einer IVF geraten und wir haben dort ein Versuch gestartet. Schon damals hab ich gemerkt, dass mir die Stimulationshormone sehr zusetzen aber was tut mann nicht alles. Das Ergebnis war eine biochemische Schwangerschaft (ich hasse das Wort), heißt das ich Schwanger wurde aber der Wert schon bei dem zweiten Bluttest wieder fiel und somit sich keine intakte Schwangerschaft einnistete.

Nach unserem Umzug nach Bayern haben wir gedacht wir versuchen es in Österreich, da es dort schon erlaubt war die befruchtete Eizelle 5 Tage kultivieren zu lassen. Die Untersuchung in einem Kinderwunschcentrum in Wels hat auch zu keiner Diagnose geführt die wir behandeln konnten. Es hieß auch hier - es ist alles in Ordnung bei Ihnen beiden und es folgte eine erneute IVF/ ICSI. Die Eizellen haben sich nur langsam entwickelt und am 3 Tag waren nur 2 über, die wir auch direkt eingesetzt bekommen haben. Siehe da, erneut Schwanger! Super - haben wir gedacht, aber es reichte nicht mal bis zum ersten Ultraschall, da der HCG wieder fiel.

Mittlerweile waren wir schon im 4 Jahr unsrer Kinderwunsch Zeit. Mir ging es zunehmend schlechter, körperlich durch die Hormoneinnahmen und auch seelisch. Eines Tages machte ich aus reinem Impuls ein Schwangerschaftstest. Dieser hatte überraschend zwei Streifen angezeigt. Wieder ganz auf natürlichem Wege. Ich war so happy, aber auch vorsichtig, da ich schon einmal eine Eileiterschwangeschaft hatte. Bin direkt zum Gynäkologen und der HCG wurde kontrolliert. Nach dem er stieg aber in der Gebärmutter nichts zu sehen war, hab ich mich in eine Klinik einweisen lassen damit ich unter Beobachtung bleibe. Letztendlich blieb da das Ultraschallbild auch leer. Mir wurde empfohlen eine Spritze zu bekommen, die alles abtöten sollte (damals neu auf dem Makt). Somit bin ich nach dieser, schweren Herzens und völlig deprimiert, nach Hause gefahren und fand mich 1,5 Tage später in der Notaufnahme mit Akuten Unterbauch-Schmerzen wieder. Wenige Stunden später wurde ich notoperiert und es stellte sich heraus das es erneut eine Eileiterschwangerschaft war, diesmal hat es die andere Seite erwischt.

Nach einiger Zeit haben wir uns erneut an ein anderes Kinderwunschzentrum gewandt und dieses auch ohne Diagnose nach einer IVF, Kryo- Transfer, einer Überstimulation und wieder nach einer Biochemischen Schwangerschaft, verlassen.

Da sich immer noch keine Schwangerschaft einnistete gab es ein viertes Kinderwunschcentrum und eine erneute IVF ohne einer Schwangerschafft.
Ich war psychisch und körperlich am Ende, nach so vielen Stimulationen und enttäuschenden Ergebnissen. Konnte sogar zeitweise meiner Arbeit nicht nachgehen und musste krankgeschrieben werden. Ich hatte keine Kraft selbst für die alltäglichen Aufgaben zu Hause. Ich war mit den kleinsten Aufgaben überfordert und hab oft nur auf dem Sofa da gelegen. Bin Verabredungen mit Freunden aus dem Weg gegangen und hab mich aus dem Leben sehr zurückgezogen in den Frust und die Trostlosigkeit. Was natürlich auch für eine Ehe sehr belastend war.
Ich konnte den Wunsch nach einer Schwangerschaft und einem eigenen Kind aber nicht aufgeben und habe mir eine Psychologin gesucht, die auf dem Gebiet angeblich Erfahrung hat, in der Hoffnung die Jahre und die Leere aufarbeiten zu können und wieder Kraft zu bekommen. Nach 4-5 Sitzungen kam mir diese mit dem Rat, ich solle mein Kinderwunsch begraben und Abschied von ihm nehmen, dann klappt es. Das war mein letzter Besuch bei der „Psychologin“.

Wir wollten und konnten einfach nicht aufgeben und haben uns ein weiteres mal im Ausland nach einer Klinik umgeschaut in der Hoffnung, dass denen andere Möglichkeiten, von der Gesetzgebung her, offen stehen. Dort haben wir uns nochmals von Kopf bis Fuss untersuchen lassen, samt einer Gebärmutterspiegelung, die nichts ergab. Eine erneute, die 5 IVF folgte und auch hier wollte unser Sonnenschein zu uns. Der Schwangerschaftstest war positiv. Jedoch habe ich schon früh immer wieder Blutungen bekommen und bin schließlich dort in einem Krankenhaus gelandet. Als ein Ultraschall gemacht worden war, hörten wir das kleine Herz schlagen aber Mann sah auch ein Riesen Hämatom, was auf die Gebärmutter drückte. Am nächsten Tag kein Herzschlag mehr zu hören. Ich wurde ausgeschabt.

Zurück in Bayern stand ich irgendwann bei Frau Dr. Von Hasselbach in der Praxis, die uns mit der TCM Medizin und vielen Kräutertees unterstützt hat. Ich fühlte mich gut aufgehoben und Hoffnung stieg wieder in mir auf. Irgendwann erzählte sie mir von Frau Dr. Schweizer-Arau. Nach einigen Tagen Überlegung hab ich angerufen und hatte Frau Dorn am Telefon, die zu mir sagte: „sie sind bei uns bestimmt ganz richtig, aber die Wartezeit ist momentan ein Jahr“. Erstaunlich lange hab ich gedacht.

Nun, das Jahr verstrich, mit Akupunktur, Massagen und Kräutertees. Als ich es schon ganz vergessen hatte, kam der Rückruf mit der freudigen Nachricht, dass ein Platz für mich jetzt frei währe. Ich bin so, so unendlich dankbar, dass nach 9 Jahren Kinderwunschzeit, mit allen Aufs und Abs, mein Weg mich endlich zu Ihnen geführt hat, liebe Frau Dr. Schweizer-Arau. Am Anfang, weiß ich noch, musste ich viel TCM einnehmen, hatte unheimlich viel Kälte im Körper und meine Zunge war ganz verspannt, waren ihre Worte. Nach und nach durch Ihre einzigartige und einfach geniale SART-Therapie konnte ich mich mal mehr, mal weniger 🙂 in den Behandlungen öffnen. Sie haben mir geholfen wortwörtlich wieder auf die Beine zu kommen und wieder Lebensfreude zu erlangen. Haben mich aber auch 12x aufgefangen als meine IVF Naturell negativ waren. An dieser Stelle möchte ich Frau Dr. Popovici auch meinen Dank aussprechen. Sie und ihr Team haben uns mit der sanften Methode einer IVF Naturell liebevoll und fürsorglich betreut.
Die IVF Naturell habe ich viel besser körperlich vertragen, da ich es fast ohne hormonelle Stimulation gemacht habe und die Chance zu haben, bei einem negativen Schwangerschaftstest, im nächsten Zyklus direkt weiter machen zu können war sehr beruhigend für mich. Aber ganz ohne ist die IVF Naturell für die Psyche auch nicht. Da Mann wirklich bis kurz vor der Punktion nicht weiß, ist der Follikel noch da oder wie es oft bei mir der Fall war schon platzte und somit auch die Hoffnung für diesen Versuch.
Unter der IVF Naturell bin ich sogar ein drittes mal spontan Schwanger geworden. Nach einem Termin, bei dem eine Punktion stattfinden sollte, wurden wir mit den Worten nach Hause geschickt: „es tut uns leid - der Follikel ist wieder mal vorzeitig geplatzt. Alles was sie jetzt noch machen können ist nach Hause gehen und mit ihrem Mann kuscheln“. Das haben wir gemacht. Wir wollten jede Chance nutzen, auch auf die Gefahr hin erneut eine Eileiter Schwangerschaft zu riskieren. Schlussendlich ist der Fall eingetreten. Der HCG spielte verrückt, sank und stieg wieder an bis er letztlich auf Null runterging. Immerhin musste ich nicht operiert werden. Das zeigte mir aber auch, dass unser Sonnenschein unbedingt zu uns möchte. Ich hab’s immer im Gefühl gehabt, dass ich Kinder haben werde, nur war dieses Gefühl/Instinkt nach so vielen Jahren tief in mir vergraben. Ich wusste einfach nicht was zwischen uns stand. Das war vermutlich die größte Herausforderung es heraus zu finden.
Zur Unterstützung habe ich Hormon Yoga bei der lieben Angelika Hoffman gemacht. Es ist eigentlich viel mehr als nur Hormon Yoga. Die Stunden haben mir Kraft gegeben wieder zu sich zu finden, auf seine Instinkte erneut zu hören und wieder Vertrauen in sein Körper zu haben.

Mit jeder Behandlung haben Sie mir, Frau Schweizer-Arau, geholfen meine Selbstheilungskräfte anzuregen.

Irgendwann kam mir der Gedanke, dass ich mein Immunsystem noch nicht untersuchen liess. Ein Termin Beim Prof. Dr. Dr. Würfel zum Erstgespräch war schnell vereinbart. Nach Einsicht in meine Unterlagen hatte er schnell den Verdacht, dass es sich bei mir um eine chronische, bakterielle Infektion handelt. Die Infektion hat sich nirgends bemerkbar gemacht, bis auf einen zu hohen Killerzellen-Anteil im Blut. Ein spezieller Bluttest zeigte, dass mein Immunsystem seit längerer Zeit auf Hochtouren lief und gegen die Entzündung ankämpfte. Einige Werte waren teilweise bis zu 3x über dem Normbereich. Daraufhin folgte eine 3-wöchige Therapie mit einem Antibiotika-Komplex.

Zurück bei Frau Dr. Schweizer-Arau habe ich von den Ergebnissen berichtet. Sie erklärte mir, dass hinter jeder „Krankheit“ ein psychische Ursache steht. Wir arbeiteten intensiv an den Ursachen solange, bis das Erlebte, verarbeitet schien.

2 Monate nach der Antibiotika-Therapie hat Prof. Würfel noch mal meine Blutwerte gemessen. Die Werte sind gefallen und er hielt eine erneute IVF Naturell für richtig. Die verlief ganz unkompliziert, ohne vorzeitigen Eisprung und die befruchteten Eizellen waren sogar ihrer Entwicklung voraus. Ich weiß noch, dass ich Prof. Würfel fragte: „sprechen Sie gerade tatsächlich über meine Eizellenentwicklung?“ Ich konnte es nicht glauben, da ich in den letzen Jahren immer zu hören bekam, dass die Entwicklung der befruchteten Eizellen verlangsamt sei. Es folgte ein Transfer und zwei Wochen später der Anruf aus der Praxis - ich bin Schwanger! Das war Unglaublich und das erste was aus mir am Telefon herausplatzte war der Satz: „machen Sie Witze?“ Erstaunen am anderen Ende der Leitung.

Jedesmal, sitzend im Wartezimmer bei Frau Schweizer-Arau, hab ich den selbstgebastelten Kalender mit dem Kleeblatt und den Marienkäfern angesehen und gehofft das ich bald mein Kleeblätchen anstecken darf. Und nun war es so weit :-))).
In den weiteren Wochen des Bangens hat mich Frau Dr. Schweizer-Arau mit ihrer Therapie, ihrer positiven und fröhlichen Art sehr gut begleitet. Gemeinsam haben wir „Kontakt“ zu meinem Baby aufgebaut und auf alle meine Ängste und Sorgen, die ich meinem Baby gegenüber aussprechen sollte, hielt es mir auf unerklärliche Weise den Daumen hoch.

11 Jahre ist es her, dass mein Mann und ich zum ersten Mal ein Kind haben wollten. Während ich diese Zeilen niederschreibe, strampelt unser Baby fleißig in meinem Bauch herum und jeder Tritt zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Wir sind guter Hoffnung unser Baby im Mai empfangen zu können.

Hört mehr auf Eure Instinkte, verliert nie den Glauben an das kleine Wunder, egal auf welchem Wege es zu Euch kommen mag und schaut woraus Ihr Kraft für den teilweise langen Kinderwunschweg schöpfen könnt. Das würde ich Euch gerne mit auf den Weg geben.
Wiebke Wiebke aus Thalendorf schrieb am 27. Januar 2019 um 12:11:
Unsere Tochter ist nun neun Monate alt und nun mag ich endlich auch Euch allen Hoffnung geben, die ich hier im Gästebuch und mit Ihnen Frau Schweizer immer wieder fand:
Ein langer Weg liegt hinter mir. Nach einer Anorexie, die ich zwar schon lange symptomatisch hinter mir gelassen hatte, hatte ich dennoch noch lange keinen Zyklus nach Absetzen der Pille, die mir mit 14 Jahren verschrieben wurde. Zusätzlich hatte mein damaliger Mann OAT III. Es war klar, dass wir in die Kinderwunschbehandlung gehen und ich war mir sicher, dass ich das alles wunderbar leicht hinbekomme. Es hatte ja bisher in meinem Leben auch immer alles geklappt, wenn auch mit Anstrenung oder Selbstdestruktion (Essstörung). Also stellen wir uns im KiWu-Zentrum vor und fingen mit der Behandlung an, zunächst Test mit Clomifen. Ich reagierte super drauf, also wurde erst Insemination vorgeschlagen, trotz des schlechten Spermiogramms. Ich war begeistert und so versuchten wir es. Es klappte sechsmal nicht (natürlich hatte ich Termine immer in meiner Mittagspause, bloß nicht krank melden) und als ich beim letzten Versuch einen Kreislaufzusammenbruch hatte, hieß es, dass sowieso nur ICSI funktionieren würde und wir damit weitermachen sollten. Also ICSI. Innerlich stieg bei mir der Widerstand und auch meine schon immer bestehenden Zweifel an der Beziehung wurden wieder wach. Ich zog zwei ICSIs mit Stimulation durch und wurde wieder anorektisch. Nun endlich merkte ich, dass es so nicht geht, jetzt erstmal ich dran bin und ich liebevoller mit mir umgehen will. Eine Freundin gab mir einen Flyer von Ihrem Buch"Hoffnung bei unerfüllten Kinderwunsch",das ich mir kaufte und Frau Schweizer anrief. Sie verwiesen mich erst zu einem TCM Arzt, der mir half mich mit Kräutern und Akupunktur aufzubauen. Ich nahm wieder zu. Parallel begann ich mich mit Weiblichkeitsthemen in einer Frauenritualgruppe zu beschäftigen und ich bekam nach knapp 1/4 Jahr einen Termin bei Ihnen. Ich war so dankbar, fühlte mich so verstanden und entspannte mich. In einer Sitzung bearbeiteten wir einen tiefen Schmerz über den Tod meiner Mutter als ich sieben war. Ich hatte schon viel psychotherapeutisch dazu gearbeitet, durch den körperlichen Aspekt löste sich aber noch einiges tief abespeicherte Angst. Und einen Monat später hatte ich wieder einen Zyklus. Ich war überglücklich. Fühlte mich wieder als Frau und wurde in Folge immer sicherer, dass ich spontan schwanger werden könnte. Erstmal wollte ich nur für mich die Sitzungen genießen, bekam durch den Vorschlag ICSI im Spontanzyklus bei Frau Popovici zu versuchen aber wieder Kraft in der KiWu Behandlung weiter zu machen und weiter an meiner Partnerschaft zu arbeiten. Mir war die Bindung sehr wichtig auch wenn ein Teil in mir immer wieder ausbrechen wollte. Wir versuchten dann ca. 6 ICSIs im Spontanzyklus mit verschiedenen Ausgängen, jedoch immer ohne Schwangerschaft. Ich hatte immer weniger Kraft, fühlte mich niedergeschlagen-kalt und wollte keine ICSIs mehr machen. Wir überlegten mit heterologem Sperma schwanger zu werden, da mein Mann auch eine genetische Translokation hatte,die die Spermienqualität so schlecht sein ließ. Über dieses Thema wurde deutlich, dass die Beziehung keinen Boden der Liebe mehr hatte. Wir begannen beide Außenbeziehungen, was dann im Endeffekt zu einer Trennung und Scheidung führte. Ich war jetzt stark genug, genug Frau statt Mädchen, für mich zu stehen. Das habe ich einem langen Weg von Selbsterfahrung und intensiver Ressourcen-Körper-Imaginations-Arbeit mit Ihnen zu verdanken.
Ich lernte 1/2 Jahr später meinen jetzigen wunderbaren Mann kennen. Es war klar,dass wir zusammengehören, auch wenn wir uns in einigen Themen miteinander entwickeln mussten. In einer tiefen Öffnung und Verbindung mit meinem FrauSein und meiner Empfänglickeit und er mit seiner Kraft und seinem MannSein hat sich ein Seelchen entschieden diesen Platz einzunehmen. Unsere Tochter ist nun neun Monate und ich bim zutiefst dankbar für dieses Wunder. Mein Leben ist so, wie es sein soll und ich lebe so, wie ich es wirklich will.
Von Herzen Danke an das Leben, an Sie Frau Schweizer und viel Mut und Kraft an alle Frauen wirklich sich selbst zu leben!
Martina Martina schrieb am 23. Januar 2019 um 14:51:
Liebe Frau Dr. Schweizer, hätte mir jemand vor 16 Jahren gesagt, dass ich heute mit 44 Jahren glückliche Mutter eines Adoptivsohnes wäre, wäre die unendlich lange und schwere Wartezeit bis dahin sicherlich einfacher verlaufen. Aber so ist das im Leben manchmal…
Vielen Dank, dass sie uns so lange begleitet haben, uns immer wieder Mut gemacht haben, am Anfang nach 5 erfolglosen Inseminationen dann schon gleich den Weg zu Frau Dr. Popovici aufgezeigt haben. Nach unzähligen ICSIs im Spontanzyklus war ich 2 mal Schwanger, leider nie von Dauer – einmal 4 Monate und das zweite Mal nur 3 Monate. Sehr oft zweifelte ich an mir selbst, doch sie haben uns immer wieder neue Wege aufgezeigt und uns psychisch wie auch physisch regelmäßig aufgebaut.
Gleichzeitig wurden mein Mann und ich bei ihnen auch in unserer Persönlichkeit so sehr gestärkt, dass wir uns während der langen und schweren Zeit selbstständig gemacht haben…wer weiß, ob unsere „Firmen“ ohne sie so gut angelaufen wären…auch dafür für vielen herzlichen Dank!
Dann kam von ihnen der Tipp der Adoption.
Wir bewarben uns bei der Katholischen Jugendfürsorge als Adoptivbewerberpaar, wurden aber dann im Alter von 40 Jahren „ausgemustert“. Relativ zeitgleich bewarben wir uns auch bei www.findefux.de , einer staatlich anerkannten Adoptionsvermittlungsstelle in Bochum. Wir fühlten uns dort sofort wohl. Die abgebende Mutter und deren Kind stehen dort im Mittelpunkt und auch die Bewerberpaare werden mit viel Respekt und Verbundenheit behandelt – und man ist mit über 40 Jahren noch nicht zu alt, um ein geeignetes Elternpaar zu sein. Unser großes Glück kam dann im Juli 2018, als der Anruf kam, dass unser Adoptivsohn 2 Wochen später geboren wird.
Wir können unser Glück manchmal immer noch nicht fassen und sind unendlich dankbar, dass wir unseren Lebensweg nun zu dritt mit diesem großen Wunder gemeinsam gehen dürfen.
Ich kann hier nur allen „wartenden“ Frauen und Paaren Mut machen. Verfolgt euer Ziel weiter, auch wenn ihr manchmal meint, dass es nicht mehr weiter geht. Und wer sich mit dem Thema Adoption auseinandersetzen möchte, sollte sich unbedingt auch einmal bei findefux informieren.
Susanne Susanne aus Berlin schrieb am 21. Januar 2019 um 22:38:
Mein Mann und ich beschlossen Anfang 2014, kurz nach meinem 35. Geburtstag zu versuchen, ein Kind zu bekommen. Leider ist bei uns aber nie etwas passiert und das weil ich mich wahrscheinlich - wie mein Mann rückblickend sagt - von Anfang an unter Druck gesetzt habe, dass dieser Plan „jetzt funktionieren muss“. Ich bin ein Mensch, der um viele Dinge kämpfen musste und habe das Gefühl verinnerlicht, dass man nur stark genug um etwas kämpfen muss, um es zu bekommen. Aber um schwanger zu werden muss man loslassen können. Ich wusste nicht wie das geht.
Bald zielte unser Sexualleben nur noch darauf ab, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen und hatte wenig mit Genuss zu tun – wenn dann alles Bemühen vergeblich scheint, gerät man irgendwann in einen Teufelskreis, aus dem man nicht mehr heraus kommt.
Um uns herum bekamen gefühlt „alle“ Kinder und mit jeder Baby-Grusskarte, jedem Besuch bei einer Familie mit einem Neugeborenen wurde ich verbitterter und mein Herz verschloss sich immer mehr. Wir kapselten uns zunehmend von unseren Freunden ab, vermieden Kindergeburtstage oder Begegnungen mit Familien. Das ging so weit, dass ich nicht mal mehr Kinder auf der Straße anschauen konnte, ohne dass es weh tat und ich irgendwann versuchte sie ganz auszublenden. Nach ca. zwei Jahren unerfülltem Kinderwunsch, bekam ich zu Hause regelmäßig Nervenzusammenbrüche und Hassattacken den Müttern und Vätern in unserem Freundeskreis gegenüber, denen ich im Stillen vorwarf, dass sie mich mit ihrem Glück belästigen würden. Auch die ganze Fragerei von Familie und Freunden, wann wir denn ein endlich ein Kind kriegen würden, machte mich immer aggressiver, ich empfand all die Fragen als übergriffig und der Druck stieg immer mehr.

Der Besuch eines Kinderwunschzentrums in München, das einer seelenlosen Massenabfertigung glich, machte alles nur noch schlimmer. Rein körperlich war bei mir und meinem Mann alles in Ordnung. Wir versuchten es zunächst mit Hormonbehandlungen und brachen die Behandlung an der Klinik nach dem 3. Mal ab, weil uns die Situation zu sehr belastete.
Eine Freundin erzählte uns kurz danach von Frau Dr. Schweizer-Arau und nach langem Zögern suchte ich sie auf, um mich bei ihr in Behandlung zu begeben.
Kurz nachdem ich die Behandlung bei ihr angefangen hatte, zogen wir nach Berlin um, doch trotzdem reiste ich einmal im Monat von Berlin zum Ammersee, um mich von ihr behandeln zu lassen. Jedes Mal wenn ich bei ihr war, brach ich in Tränen aus und war danach unglaublich erschöpft. Ganz langsam holte sie mich aus meiner Verbitterung und dem tiefen Loch, in dem ich mich befand heraus. Ich konnte mir immer schwer vorstellen, dass ich schwanger werden könnte. Dank Frau Schweizer-Arau konnte ich es mir irgendwann vorstellen und ich konnte Kinder auf der Straße und der Umgebung wieder anschauen. Ausserdem nahm sie mir den Druck und gab mir einer innere Ausgeglichenheit.

Nach einer langen Pause suchten wir uns in Berlin wieder eine Klinik, die künstliche Befruchtung nicht nach Schema F vornimmt, sondern weniger belastende Behandlungsabläufe mit weniger Hormonen anbietet. Eine Hürde war auf jeden Fall auch mein niedriger Anti-Müller-Hormon Wert. Mein Körper hatte nicht mehr so viel Eizellen in Reserve, so dass es bei jeder Punktion nur 2-3 Eizellen zu holen gab. Aber durch die Kräuter, die ich von Frau Schweizer-Arau verschrieben bekommen habe und seit einem dreiviertel Jahr nahm, hatten diese wenigen Eizellen eine bessere Qualität als wenn es (wie es in vielen Kliniken der Fall ist) 10 -15 mit Hormonen hochgezüchtete Eizellen gab. Die Qualität ist entscheidend, nicht die Quantität – das hatte ich durch Frau Schweizer und ihre Bücher gelernt.

Ein erster IVF-Versuch war zunächst niederschmetternd, da noch nicht einmal eine Befruchtung statt gefunden hatte. Die Ärzte waren danach sehr pessimistisch. Es wurde uns zu einer ICSI-Behandlung geraten. Beim zweiten Mal fand durch ICSI zum Glück eine Befruchtung statt, was uns wieder Mut machte. Wenn es nur eine einzige befruchtete Eizelle gibt, bemüht man sich, sie schnell zu transferieren. So wurde der Vier-Zeller der entstanden war nach zwei Tagen transferiert, doch konnte sich nach dem Transfer nicht einnisten.

Kurz vor dem 3. Versuch war ich wieder bei Frau Schweizer-Arau und bekam von ihr die Rückmeldung, dass es bei mir heute nicht viel zu tun gäbe, da ich sehr gelassen wirken würde. Frau Schweizer-Arau meinte, ich solle, wenn ich das nächste Mal schwanger sein sollte, den Termin bei ihr wieder absagen. Ich war sehr erstaunt, denn das sagte sie das erste Mal seitdem ich zu ihr ging.

Kurz darauf, beim dritten Versuch waren wir sehr glücklich, als nach 2 Tagen schon ein 10-Zeller entstanden ist, der schnell transferiert wurde.
Zwei Wochen später sagte eine junge Arzthelferin im sachlichen Ton am Telefon, dass der Test positiv sei. Ich legte auf und dadurch dass die ganze Anspannung von mir abfiel, brach ich erst einmal in Tränen aus. Frau Dr. Schweizer-Arau hatte es schon vorher gefühlt, dass es dieses Mal klappen würde.
Heute bin ich in der 26. Woche schwanger. Ich danke Gott für dieses Geschenk. Bisher läuft die Schwangerschaft sehr gut und ich hoffe, dass es so bleibt und unser Sohn bald gesund zur Welt kommt.

Dank Frau Dr. Schweizer-Arau ist meine Verbitterung Vergangenheit, durch sie habe ich wieder zurück ins Leben gefunden. Ohne ihre Behandlung wäre ich ganz sicher nicht beim 3. Versuch schwanger geworden, denn es Bedarf mehr als einem rein technisch-medizinischem Vorgang, um dieses kleine Leben zu empfangen.

Auf diesem Wege möchte ich mich nochmals herzlich bedanken!
Katrin Katrin aus Mittelfranken schrieb am 14. Januar 2019 um 16:11:
Jetzt, da unsere kleine Maus fast 3Monate alt ist, möchte auch ich von unserem Weg erzählen.
Zur Vorgschichte: als ungeplantes Kind ins Studium meiner Eltern geplatzt und leistungsorientiert erzogen, folgte ich immer dem Grundsatz, nach dem ich erzogen worden war: „erst die Karriere, dann die Kinder“.
Als ich dann mit 32Jahren meine Ausbildung abgeschlossen hatte und glaubte, ein Kind sei nun genauso planbar, wurde bei einer Routineuntersuchung jedoch als Zufallsbefund ein kindskopfgroßes Myom diagnostiziert. Es hatte mir während meines eifrigen Lernens und Strebens nie wirklich Probleme gemacht, ich wusste nicht einmal davon. Jetzt wurde es schlagartig operiert, bei der OP fand man auch wieder als Zufallsbefund einen winzigen Endometrioseherd, der mitentfernt wurde und ich erhielt die „Anweisung“, „schnell schwanger“ zu werden und, wenn es innerhalb von 6Monaten nicht klappen sollte, mich in einem Kinderwunschzentrum vorzustellen, was mich beides unter massiven Druck setzte. Ich hatte eine unbeschwerte Kinderwunschzeit erleben wollen ohne Zeitdruck, hatte nun Angst, wegen der Endometriose evtl. nie ein Kind bekommen zu können und wollte schon gar nicht in ein KIWUZ. Ich wollte vielmehr ein Kind, das genau wie ich damals ganz von alleine zu uns finden sollte. Wie Frau Schweizer-Arau später sagte: ich wollte „ein Kind der Liebe“.
In den Monaten nach der OP bekam ich plötzlich ungekannt starke Schmerzen während der Mentruation, die von Monat zu Monat zunahmen und Schmierblutungen, die mich meinen Zyklus nicht mehr richtig lesen ließen. Angesichts des uns auferlegten Zeitdrucks und der Diagnose Endometriose, die ich wie ein Damoklesschwert erlebte, wurde meine Verzweiflung und Angst, es könnte mit unserem Wunschkind niemals klappen, immer größer.
- Hier stieß ich im Internet auf das Buch von Frau Schweizer-Arau. - Schon nach meinem ersten Telefonat mit ihr habe ich im Traum zum ersten Mal mein Kind gesehen, wurde mir rückblickend mein Weg ins KIWUZ aufgezeigt und ich durfte mich im Traum mit einer alten sehr prägenden Erfahrung versöhnen.
Bei ihr arbeiteten wir sehr Vieles auf, was mich – teils ohne dass es mir vorher bewusst gewesen war - belastet hatte, ich bekam Kräuter, Moxa, Akupunktur und sie gab mir noch viel mehr: das Vertrauen in meinen Körper zurück und eine andere Sicht auf Vieles, was ich erlebt hatte sowie die Möglichkeit, mich in meinem Leben neu zu sortieren.
Die Schmerzen wurden besser. Die Sorge, dass es nicht klappen könnte, hatte ich eine ganze Weile nach wie vor, aber die Hoffnung wuchs.

Von Anfang an „drängte“ Frau Schweizer auf eine Vorstellung im KIWUZ, doch ich sperrte mich ein ganzes Jahr dagegen. Als sie mir sagte, ich würde Dinge verdrängen, konnte ich mir nicht erklären, was sie meinte, aber deutlich später wurde mir klar: ich hatte tatsächlich das damals bereits schlechte Spermiogramm meines Mannes nicht als das wahrgenommen, was es war.
Nach fast einem Jahr war ich dann bereit, ich meldete uns im Kiiz in München an und ich fühlte, dass der bis dahin unerfüllte Kinderwunsch uns weiterbringen sollte, glaubte zu erkennen, was wir durch ihn „erkennen“ und lernen sollten. Frau Schweizer gab mir meine Herzmusik mit auf den Weg und sagte mir, sie „sehe“, dass ich schnell schwanger werden könne, woran ich zwar glauben wollte, aber es doch irgendwie nicht so recht wagte.
Begleitet wurde ich ab diesem Moment immer wieder von schönen ermutigenden Träumen, die mir Mut machten, weil sie mir genau das sagten: dass ich schwanger werden und mein Kind bekommen würde. Bereits am Morgen unserer ersten – und einzigen! - Insemination habe ich unser Kleines ganz nah bei mir spüren dürfen, habe gefühlt, dass ich es mitnehme und ich war erfüllt von einem Glücksgefühl, das ich nicht beschreiben kann. (- Wohlgemerkt bin ich alles andere als „esoterisch“ veranlagt!) - Und obwohl das Spermiogramm bei dieser Insemination nochmal schlechter war und der Eisprung bereits einige Stunden zuvor stattgefunden hatte – Frau Popovici meinte damals, sie hätte eine ICSI machen wollen, wäre er nicht schon gewesen – haben sich all meine Träume genauso erfüllt und nun halte ich unsren kleinen Schatz in meinen Armen. Dies hat mir gezeigt, dass bei aller Hightech-Medizin, die ich ja früher so gar nicht wollte, auch bei uns „ein Wunder“ im Spiel war. Ein Wunder, dem Frau Schweizer den Weg bereitet und an dem sie sehr stark mitgewirkt hat.
Auch ich habe Dinge von ihr gehört, die mir so gar nicht gepasst haben und Gefühle gespürt, die sehr geschmerzt haben und habe nahezu bei jedem Besuch Tränen vergossen.
- Frau Schweizer hat die unglaubliche Gabe, sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene, Veränderungen anzustoßen, die Heilung geschehen lassen. - Und jede Träne bringt Dich dieser Heilung einen Schritt näher! Sie hat mir das Vertrauen in meinen Körper wiedergegeben. Und, wie schon geschrieben, mich mein Leben neu sortieren lassen. Nur so konnte unser kleines großes Wunder geschehen und unsere Maus zu uns - und wir zu ihr - kommen.

Ich bin Ihnen, liebe Frau Schweizer, für all das unglaublich dankbar!
Für unsere kleine Maus, für alles, was ich durch Sie erfahren durfte, für das Vertrauen, dass Sie mir zurückgegeben haben und dass Sie mir in einer sehr schweren Zeit meines Lebens die Kraft und die Möglichkeit geschenkt haben, „hinter“ den unerfüllten Kinderwunsch zu sehen und mein Leben damit zu verändern.

Auch das Kiiz in München kann ich nur empfehlen. Frau Dr. Popovici ist eine sehr entspannte und Zuversicht schenkende Persönlichkeit, die immer weiß, was sie tut, und doch immer Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt. Auch ihr bin ich zutiefst dankbar!

Ich wünsche allen, die noch auf die Erfüllung ihres großen Traums warten, viel Kraft, Zuversicht, Vertrauen und die innere Gewissheit, dass alles Warten seinen Sinn hat! Ihr seid in den allerbesten Händen!
Tanja Tanja aus Wiesbaden schrieb am 14. Januar 2019 um 10:03:
Nach 10 Jahren Kinderlosigkeit und 4 Icsis im KW Darmstadt wurden wir mit Ende 39 spontan schwanger.

Diagnose war OAT2 bei meinem Mann, bei mir war zuerst alles in Ordnung, nach dem die Icsis nicht geklappt haben, schob es dann das Kinderwunschzentrum auch auf mein steigendes Alter.

Was haben wir 2018 geändert:
Start mit Akkupunktur und Kräutertees in Darmstadt bei Herrn Dr. Du 2x die Woche (http://www.tcm-akupunktur-darmstadt.de). Das Spermiogramm hat sich wesentlich gebessert bei meinem Mann.
Workshop Teilnahme bei Frau Schweizer-Arau.
Zusätzliche Medikamenten Einnahme nach Empfehlung von Frau Schweizer-Arau im Workshop (mein Mann war an dem Wochenende mit dabei und durfte bei den relevanten Teilen teilnehmen und konnte so alles aus erster Hand erfahren).
Neben der Medikamentenempfehlung hat Frau Schweizer-Arau uns Ihr ganzes Netzwerk zur Verfügung gestellt:
Frau Bervoets aus Frankfurt hat bei mir gezaubert.
Wechsel des KW Zentrums nach KW Wiesbaden zu Frau Gündüz: Frau Gündiz konnte mit der nächsten Icsi nach dem Workshop gar nicht starten, zuerst haben wir auf Untersuchungsergebnisse gewartet (ohne Befund) und Frau Bervoets war im Urlaub, und ohne Sie wollte ich nicht starten. Dann hatten wir einen Monitorzyklus in dem sich eine Zyste gebildet hat. Die Zyste ist mit einer verspäteten Blutung von "alleine" mit Unterstützung von Frau Bervoets weggegangen. Den Monat drauf sollten wir auch nicht nehmen, da die Zyste sehr dominant war und andere Eizellen ggf. deshalb nicht gut gewachsen sind. In dem Zyklus hatte ich dann meinen Eisprung und direkt 1-3 Tage danach eine Blutung, also eher eine "Zwischenblutung" und 2 Wochen später wieder einen Eisprung - und da hat es dann "spontan" geklappt. Wir waren bei Frau Gündiz zu dem Termin wo eigentlich meine Regel einsetzen sollte, und festgestellt, dass ich anstelle der Regel den Eisrpung habe.
Nach einem lebenslangen regelmäßigem Zyklus war mein Zyklus das erste mal durcheinander. Und da hat es geklappt.

Während der Schwangerschaft betreut mich Frau Bervoets weiterhin wundervoll.

Vielen Dank für den Workshop bei Ihnen und auch für die Kontakte und die weitere herzliche Begleitung.

Herzlichen Dank für Alles und das Sie immer an die Wunder glauben und herbeirufen.
Mareike W. Mareike W. aus Eurasburg schrieb am 14. Januar 2019 um 09:10:
Was ist Glück?
Für jeden wird Glück anders definiert.
Pures Glück verspürt man selten. Ich durfte vor ein paar Wochen erfahren, was es wirklich bedeutet dieses pures Glück zu spüren.

Anfang 2016 entschlossen sich mein Freund und ich das Abenteuer Baby zu starten. Es verging Zeit, doch Nichts passierte. Ende 2016 lies ich mich testen, Anfang 2017 lies sich mein Mann testen. Leider bekamen wir anschließend die Diagnose, dass wir auf natürliche Weise keine Kinder bekommen können.
Man steht so hilflos und verloren da.
Zufälligerweise, oder war es nicht doch eher Schicksal, bin ich auf meiner online Buch-Recherche auf das Buch "der sanfte Weg zum Kinderwunsch" von Frau Dr. Schweizer-Arau gestoßen.
Ich wurde zum ersten Mal in jedem Wort abgeholt und fühlte mich verstanden.
Ich wollte keine handelsübliche künstliche Befruchtung, das stand von Anfang an klar. Das wollte ich meiner Partnerschaft, meinem ungeborenen Kind und meinem Körper und Psyche nicht antun.

Da mein Wohnort nicht weit weg von Dießen am Ammersee liegt und ich Glück hatte noch einen Platz in einer Gruppe bei Fr. Dr. Schweizer zu ergattern fing ich also an im Frühjahr 2017 mich mit dem Thema naturelle ICSI, sanfte ICSI, hormonfreie ICSI usw. zu beschäftigen.
Man bekommt Zuversicht und wird auch leider wieder auf den Boden der Tatsachen heruntergezogen. Es war ein auf und ab.

Inzwischen hatten wir geheiratet und mein Mann und ich hatten so viele Projekte. Vorbereitung der kirchlichen Trauung, Hausbau, der Kinderwunsch und im Nachhinein eins der größten Projekte war, dass wir uns gegenseitig richtig kennenlernten.
Zeit verging und der Kinderwunsch war da, jedoch hatten wir nicht die Zeit und Muse uns mit TCM und vielen Terminen auseinander zu setzen.
Frau Dr. Schweizer riet mir bereits am Anfang unserer Gruppentermine: „Bauen Sie erst ein Nest, wie soll sonst ein Baby einziehen." Und sie hatte Recht!

Im Oktober 2017 fand die kirchliche Trauung statt. Im Dezember 2017 zogen wir in unser Haus ein.
Im Januar 2018 starteten wir dann noch recht blauäugig unsere erste ICSI (kiiz Klinik in München - jeder Zeit wieder, nie eine andere Klinik), leider hatte sich der Embryo nicht eingenistet.
Es verging viel Zeit und im Frühsommer hatten wir weitere Versuche. Leider hatten wir zwei gescheiterte Punktionen und einen weiteren gescheiterten ICSI Versuch, der Embryo nistete sich nicht ein.

Nach den Treffen mit der Gruppe im Frühjahr 2017 hatte ich die Behandlung bei Fr. Dr. Schweizer schleifen lassen.
Im Frühjahr/Sommer 2018 fing ich jedoch mit Einzelsitzungen bei Frau Dr. Schweizer an. Ich nahm mir ihre Ratschläge und Worte so sehr zu Herzen und machte die Behandlung bei ihr zu meiner Prio 1. Auch mein Mann war offen dafür und ging zweimal zu einer Behandlung zu ihr und nahm daraufhin seine Kräuter regelmäßig. Sobald mir etwas auf dem Herzen lag, erzählt ich ihr davon. Langsam merkte ich, wie innerliche Ruhe in mir einkehrte und diese Zuversicht auf die wachsende Familie immer mehr in mir aufstieg.
Unsere Partnerschaft festigte sich immer mehr in dieser Zeit.

Im Herbst 2018 versuchten wir einen weiteren, fünften ICSI Anlauf. Leider hatte die Punktion wieder fehlgeschlagen.
Wir entschieden uns gleich anschließend einen weiteren Versuch zu machen und gingen diesen irgendwie ganz anders an. Wir waren gelassener geworden, hatten beiden große Zuversicht und Vertrauen auf das was auf uns zukommt. Es ist bei diesem Mal alles anders gelaufen.
Heute bin ich Ende der 11. Schwangerschaftswoche.

Fr. Dr. Schweizer hat mir geholfen mich richtig kennenzulernen, hat unsere Partnerschaft gestützt und hat uns die Zuversicht gegeben.
Es gab einen Punkt an dem ich gemerkt habe, JA genau so läuft es richtig und nicht anders.

Als wir dann das positive Ergebnis des Schwangerschaftstest erhielten, stieg dieses neue Gefühl auf. Alle Trauer, Frust, Verbohrtheit und Hilflosigkeit waren wie weggeflogen und vergessen. Ich fühle Stolz und jede Menge Glück, pures Glück wie lange nicht zuvor.

Eine Schwangerschaft ist ein kleines Wunder.
Dieses Wunder dürfen wir erfahren und Fr. Dr. Schweizer hat uns auf unserem Weg begleitet und war ein wichtiger Teil unserer Reise. Das Wunder können wir durch sie erst richtig wertschätzen.

Ich danke ihr von tiefsten Herzen, dass es sie gibt, sie Paaren wir uns hilft und dass Sie uns auf unserem Weg begleitet hat.

Mein Wunsch an euch liebe Frauen: Macht die Herzen auf und lasst Liebe, Vertrauen und Zuversicht hinein!


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Meine Eckdaten (Jan. 2019):

29 Jahre
35 Jahre, mein Mann (hochgradige Oligoasthenozoospermie)
Kiiz Klinik, Frau Dr. Kuhlmann (3ter gelungene ICSI war mit Fr. Dr. Popovici)
(3 gescheiterte Punktionen)
2 gescheiterte ICSI Versuche, es kam zum Transfer, aber das Ei hat sich nicht eingenistet
1 gelungener ICSI Versuch
1 ICSI = Januar 2018
2 ICSI = Juli/August 2018
3 ICSI + Schwangerschaft = November 2018
Geburtstermin = Anfang August 2019
Anna-Maria Maier Anna-Maria Maier aus München schrieb am 13. Januar 2019 um 21:39:
Liebe Frau Schweizer-Arau und Alle, die in diesem Forum Hoffnung schöpfen,
seit dem 01. Januar darf ich mich Mutter einer wundervollen kleinen Tochter nennen. Nichts in meinem Leben hat mich bisher mit mehr Glück und Dankbarkeit erfüllt.

Meine Geschichte begann 2008, nach dem Absetzen des Nuvaring. Meine Periode war bis zu dem Zeitpunkt immer regelmäßig und schmerzfrei gewesen. Nach dem Absetzen war mein ganzer Zyklus vollkommen durcheinander. Ich hatte alle zwei Wochen eine Blutung und ständig Zwischenblutungen und die Periode wurde sehr schmerzhaft. Auf Anraten meiner damaligen Ärztin nahm ich erneut eine Pille. Trotz einer dreijährigen Einnahme hatte ich weiterhin Schmierblutungen und Zwischenblutungen und die Schmerzen während der Periode wurden immer schlimmer. Nach drei Jahren fühlte ich mich zusätzlich deprimiert. Ich entschloss mich dazu, die Pille abzusetzen. Ein weiteres halbes Jahr wartete ich darauf, dass sich mein Zyklus regulieren würde. Vergeblich. Im Gegenteil, die Schmerzen wurden immer schlimmer und die Schmierblutungen hielten teilweise zwei Wochen an. Zusätzlich wurde am linken Eierstock eine Gewebszyste entdeckt. Da diese histologisch untersucht werden sollte, riet man mir zu einer Operation. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Endometriosezyste. Wieder riet man mir eine Pille zu nehmen, diesmal zur Behandlung der Endometriose. Da ich jedoch so schlechte Erfahrungen mit der Pille gemacht hatte, entschied ich mich, es ohne Hormone und stattdessen mit alternativen Heilmethoden zu versuchen. Nach einem halben Jahr war die Zyste am selben Eierstock wieder sichtbar. Und so begann eine ständige Kontrolle/Überwachung meiner Unterleibsorgane. Nach drei weiteren Jahren waren die Schmerzen so schlimm und die Zyste erneut so groß wie eine Grapefruit, dass ich mich niedergeschlagen und hoffnungslos zu einer weiteren Operation entschied. Diesmal wurde festgestellt, dass die Endometriose sich im ganzen Beckenraum ausgebreitet hatte und die Organe tiefinfiltrierte. Die Blase war betroffen, der Darm, das Scheidengewölbe, der Douglasraum. Nur der rechte Eierstock und die Gebärmutter waren nicht betroffen. Verzweifelt und deprimiert entschied ich mich nach dieser Operation eine reine Gestagenpille im Langzeitzyklus zu nehmen.
Während dieser Zeit hatten sich tiefe Ängste in mir entwickelt, ob es mir überhaupt je möglich sein würde, schwanger zu werden. Verschiedenste Aussagen verschiedenster Ärzte hatten sich in mir als eine Art Mantra festgesetzt und waren längst unterbewusst zu festen Glaubenssätzen geworden. Durch meine Recherchen nach Behandlungsmethoden der Endometriose und Kinderwunsch, geriet ich auf die Seite von Frau Schweizer-Arau. Ich rief sofort in der Praxis an. Leider wurde mir mitgeteilt, dass ich voraussichtlich ein Jahr auf einen Termin warten müsste. Nach einem Jahr und drei Monaten bekam ich endlich den ersehnten Termin. Gleichzeitig riet mir Frau Schweizer-Arau, mich bei Frau Dr. Popovici vorzustellen. Da ich auch hier ein halbes Jahr auf einen Termin warten musste, entschied ich mich vorerst ein anderes Kinderwunschzentrum zu kontaktieren. Hier wollte man mich nach nur einem Zyklus mit einer hohen Dosierung hormonell stimulieren. Zum Glück riet mir Frau Schweizer-Arau davon dringend ab und so wartete ich weiter, bis ich bei Frau Dr. Popovici einen Termin erhielt.
In all den Monaten bei Frau Schweizer-Arau merkte ich zunehmend wie ich langsam wieder mehr Zuversicht und Hoffnung in meinen Körper und seine Funktionen bekam. Frau Schweizer-Arau half mir unter anderem zu verstehen, dass die Aussagen der Ärzte sich als tiefe Glaubenssätze in mein Unterbewusstsein eingebrannt hatten und mir den Weg zu meinem Vertrauen in meinen eigenen Organismus versperrten.
Durch die Therapie bei Frau Schweizer-Arau konnte ich zu vielen Dingen ein ganz neues Verständnis, eine ganz neue Zuversicht bekommen und ein vergessenes Vertrauen wiederfinden.
Frau Dr. Popovici beobachtete meinen Zyklus und riet mir vorerst nur etwas Progesteron in der zweiten Zyklushälfte zu nehmen, was die Schmierblutungen enorm verkürzte.
Nach 11 Monaten Therapie bei Frau Schweizer-Arau wurde ich trotz tiefinfiltrierender Endometriose und Zyklusstörungen auf natürlichem Wege schwanger. Nach einer komplikationslosen Schwangerschaft, darf ich heute meine Tochter in den Armen halten.

Die tiefe Dankbarkeit, die ich für Ihre Arbeit, Frau Schweizer-Arau, empfinde, fällt mir schwer in Worte zu fassen. Den Moment, indem meine Tochter mir zum ersten Mal in die Augen gesehen hat werde ich nie vergessen und ebensowenig die vielen Augen öffnenden Momente in ihrer Therapie.

Ich kann nur jedem mit Kinderwunsch und/oder Endometriose empfehlen, sich vertrauensvoll in die Hände von Frau Schweizer-Arau zu begeben, Denn nicht nur ihre Therapie, auch ihre liebevolle, verständnisvolle und hoffnungsvolle Art haben eine heilende Wirkung.

In tiefer Dankbarkeit,
Anna-Maria Maier
Sarah Jung Sarah Jung aus Esslingen schrieb am 6. Januar 2019 um 15:22:
Liebe Frau Schweizer-Arau und an alle die diese Seite besuchen und meinen Eintrag hier lesen,

ich bin seit ca 1,5 Jahren bei Ihnen in Behandlung. Seit ich 12 Jahre alt bin kämpfe ich mit starken Schmerzen im Rücken und keiner konnte mir dauerhaft Linderung verschaffen. Das hat mich oft traurig gemacht und ich war so oft am verzweifeln. Ich habe unendlich viel durchlebt bis heute - unzählige Untersuchungen und Therapieformen habe ich hinter mir und nichts hat mir so gut geholfen wie Ihre Therapie !
Sie sind ein unendlich wichtiger Mensch in meinem Leben geworden. Ich sehe Sie als einen Engel der mich begleitet in guten und in schlechten Zeiten! Dank Ihnen und Ihrer Therapie darf ich seit 9 Wochen stolze Mutter unserer wundervollen Tochter Lusia sein. Ich halte mein Glück nun in den Händen. Danke, dass sie mir immer wieder ein Lächeln in die Augen zaubern und neue Kraft geben!

Ich kann die Therapieform von Frau Schweizer Arau nur jedem empfehlen traut euch und geht einen neuen Weg !

Herzlichen Grüße
Sarah Jung
Hannah Hannah schrieb am 3. Januar 2019 um 16:40:
Erfahrungsbericht von Hannah, einer 28-jährigen Patientin mit Endometriose

Ich möchte meine Leidensgeschichte und meinen Weg zu einem neuen Leben durch Frau Dr. Schweizer-Arau und ihre SART (Systemische Autoregulationstherapie) mit euch teilen. Dafür müssen wir zunächst zusammen eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit unternehmen.
Seit dem Einsetzen meiner Periode mit 13 Jahren litt ich unter starken Schmerzen während und kurz vor dem Einsetzen der Menstruation, sodass ich nicht selten morgens im Badezimmer kreidebleich wurde, ein Kälteschauer mir den Rücken herunterlief und ich vor Schmerzen ohnmächtig wurde. Gynäkologinnen taten mein Leiden mit den Kommentaren ab, jede Frau habe während der Periode Schmerzen, das sei nor- mal. Ich solle doch einfach einen Frauentee aus der Apotheke trinken. Gesagt, getan. Doch die Schmerzen blieben. Mit der Zeit redete ich mir selbst erfolgreich ein, diese den Unterleib zerreißenden Schmerzen müsse jede Frau ertragen. Doch damit nicht genug. Schließlich traten mit 20 Jahren noch Gliederschmerzen in Armen und Beinen sowie Kopfschmerzen hinzu. Teilweise ließ ich vor Schmerzen Dinge aus der Hand fallen oder konnte nicht mehr laufen. Ein Ärzte- und Krankenhausmarathon begann. Nach zahlreichen Arztbesuchen bei Neurologen war mein Zustand schließlich so kritisch, dass ich akut in eine neurologische Klinik eingewiesen wurde. Dort angekom- men, wurde ich im Rollstuhl durch die Gegend geschoben und eine Untersuchung jagte die andere. Es bestanden die Verdachtsdiagnosen Multiple Sklerose und Borreliose. Eine für mich sehr schmerzhafte Lumbalpunktion wurde bei mir einfach direkt im Krankenbett durchgeführt. Sie bestätigte jedoch weder die Multiple Sklerose noch die Borreliose, mir wurden starke Schmerzmittel verschrieben und ich wurde nach einer Woche so entlassen, wie ich gekommen war. Mein Leidensweg nahm kein Ende. Schließlich suchte ich eine andere neurologische Klinik auf. Der Chefarzt behielt mich nach einem ambulanten Termin sofort in seiner Klinik. Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Auch dort jagte eine Untersuchung die andere. Es wurde letztlich eine Migräneform diagnostiziert, die mit Gliederschmerzen einhergeht. Ich war erleichtert, dass endlich der Grund für meine Schmerzen gefunden war und wurde mit Triptanen behandelt. Diese linderten zumindest meine Kopfschmerzen. Ich konnte mich mit einer Diagnose besser mit meinem Zustand abfinden. Die Glieder- und Menstruationsschmerzen nahm ich so hin.
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Mit 25 Jahren hatte ich den Höhepunkt meiner Migräne erreicht und kein einziges Triptan half mir mehr. Ich wurde erneut als Akutfall in eine neurologische Klinik eingewiesen und verließ diese nach einer Botoxinjektion wieder. Das Botox befreite mich von höllischen Kopfschmerzen, die nicht mehr auszuhalten waren. Diese Injektion musste in dreimonatigen Abständen immer wieder in der Klinik gespritzt werden. Ich hatte endlich einmal in meinem Leben das Gefühl, dass es bergauf ging. Doch weit gefehlt. Es kam noch viel, viel schlimmer. Aufgrund eines schrecklichen Erlebnisses stürzte ich in die Magersucht und in tiefste Depressionen, die mich an das Bett fesselten. Ich war zu gar nichts mehr in der Lage. Es war die schlimmste Erfahrung meines ganzen bisherigen Lebens. Ich hatte allerdings während dieses schlimmen Jahres keinerlei Schmerzen, weil ich mich selbst nicht mehr gespürt habe. Ich spürte auch kein Hungergefühl mehr, was mich immer tiefer in die Essstörung zog. Ich suchte mir Hilfe, Gewichtskontrollen beim Arzt und Essprotokolle wurden für mich zur Alltäglichkeit. Unter starken Antidepressiva und unter Androhung einer Einweisung in eine Klinik für Essstörungen schaffte ich es schließlich aus der Depression und aus der Magersucht. Ich konnte die Obergrenze des Untergewichts erreichen und somit die Essstörung hinter mir lassen, indem ich wieder ein Hungergefühl verspürte und wie eine Weltmeiste- rin essen musste und konnte. Sechs Mahlzeiten am Tag war die Devise. Das war ge- schafft!
Die starken Unterleibsschmerzen kamen allerdings nach dieser unbeschreiblich schlimmen Zeit wieder zurück, und mit aller Heftigkeit. Mit 28 Jahren hatten sie ihren Höhepunkt erreicht. Bei mir wurde die Verdachtsdiagnose Endometriose gestellt und eine Gynäkologin verschrieb mir die Cerazette. Diese linderte meine Schmerzen überhaupt gar nicht – ganz im Gegenteil: Ich bekam eine dreimonatige Dauerblutung mit den Körper zerreißenden Schmerzen, die nicht mehr enden wollte. Nachts krümmte ich mich vor Schmerzen nur noch im Bett und fand keinen Schlaf mehr. Nachdem die Schmerzen für mich überhaupt gar nicht mehr zu ertragen waren, schleppte ich mich im wahrsten Sinne des Wortes zum nächstgelegenen Endometriosezentrum. Der dorige Chefarzt füllte einen Zettel für eine anstehende Operation aus, ohne mich überhaupt erst einmal untersucht zu haben. Diese Untersuchung holte er im Anschluss daran nach. Zuallererst äußerte er sich zu meinen Beinen, da er derart marmorierte Beine noch nie gesehen habe. Ich hatte noch nach wie vor meine Periode und fühlte mich hundeelend. Mir war die ganze Situation mehr als unangenehm. Schließlich be- gann der Chefarzt mit seiner ,Untersuchung‘, ,Malträtieren‘ würde es besser treffen.
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Ich schrie und weinte vor Schmerzen. Schließlich holte er noch seine Sekretärin hinzu, die mich in den gynäkologischen Stuhl drückte. Es war eine unmenschliche Quälerei ohne jegliche Empathie. Zwei Tage später fand ich mich in der Frauenklinik wieder. Ich hatte eine unglaubliche Angst vor der anstehenden Operation. Auf dem Operationstisch konnte mein Puls vor der Verabreichung des Anästhetikums gar nicht mehr abgenommen werden, weil mein ganzer Körper eiskalt war. In meiner linken Hand wurde herumgestochen, weil kein Zugang gelegt werden konnte. Mein Blut war wie gefroren. Nach einer mehrstündigen Operation fand ich mich im Aufwachraum wieder, eine Schmerzinfusion lief. Als diese durchgelaufen war, ging ich vor Schmerzen fast die Wände hoch. Daher wurde gleich eine zweite Schmerzinfusion angehängt. Wieder im Stationszimmer angekommen, wollte ich auf die Toilette gehen, konnte aber kein Wasser lassen. Die Krankenschwestern waren in Alarmbereitschaft und informierten sofort den Chefarzt, weil mir ein Katheter gelegt worden war. Der Chefarzt kam auch und überbrachte mir die Diagnose Endometriose mit eiskalten Worten. Ich könne ja jetzt froh sein, dass ich operiert wurde und er empfehle mir, die Visanne im Langzeitzyklus einzunehmen. Ich könne jetzt ein schmerzfreies Leben führen. Von ,schmerzfrei‘ merkte ich allerdings noch gar nichts. Mir musste ein Schmerzmittel nach dem anderen verabreicht werden und mir kamen nachts vor Schmerzen und vor Schock die Tränen. Mit diesen Schmerzen wurde ich dann auch entlassen. Mir wurde dankenswerterweise zumindest eine Ration Schmerztabletten mitgegeben.
Da ich in der Frauenklinik auf eine Endometriosepatientin in meinem Alter gestoßen war, die von der Visanne mehrere Schlaganfälle bekomme hatte, hatte ich große Angst vor diesem Hormonpräparat und verweigerte die Einnahme der Visanne. Nachdem ich ein anderes Hormonpräparat, die Velafee, aufgrund starker Nebenwirkungen nach kürzester Zeit wieder absetzen musste, suchte ich in meiner Verzweiflung und Hilflosigkeit schließlich einen auf Endometriose spezialisierten Gynäkologen auf, zumal die ge- wünschte Schmerzfreiheit überhaupt gar nicht eingetreten war, sondern mich weiterhin unerträgliche Schmerzen plagten. Dieser riet mir dringend dazu, mich über einen längeren Zeitraum von Frau Dr. Schweizer-Arau in Bayern behandeln zu lassen, die er mir wärmstens empfehlen könne. Er wolle mich davor bewahren, zusammenzuklappen. Um mir schnellstmöglich Linderung zu verschaffen, verschrieb er mir sofort die Visanne, da er erkannte, in welcher Not ich mich befand. Nach diesem Gespräch stand für mich außer Frage, dass ich diese faszinierende Ärztin kennenlernen möchte, da sie für mich der einzige Strohhalm war, an dem ich mich noch festhalten konnte, hatte
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ich doch schon fast alle Hormonpräparate mit einem hohen Gestagenanteil auspro- biert, konnte jedoch kein einziges vertragen. Da ich diesem Gynäkologen vertraute, probierte ich es zur Zeitüberbrückung bis zu einem Termin bei Frau Dr. Schweizer- Arau mit der Visanne. Sofort am nächsten Tag telefonierte ich mit der Mitarbeiterin von Frau Dr. Schweizer-Arau, Frau Dorn, die mir jedoch wenig Hoffnung auf einen baldigen Termin machen konnte. Sie sprach von einer Wartezeit von mittlerweile einem Jahr. Ich war am Ende und suchte eine Schmerzklinik auf. Dort machte sich der Chefarzt große Sorgen um meinen Zustand und nahm sich sehr viel Zeit für mich, konnte mir jedoch nicht helfen. Auch er war mit seinem Latein am Ende. Doch das Schicksal wollte es so, dass mich Frau Dr. Schweizer-Arau noch an demselben Tag anrief, um mir Termine anzubieten. Sie hatte schon am Telefon so eine herzliche und beruhigende Art, dass der Verzweiflung nach dem ambulanten Termin in der Schmerzklinik ein Hoffnungsschimmer wich. Also machte ich mich bald darauf auf den Weg nach Dießen am Ammersee.
Ich erinnere mich noch sehr genau an den ersten Termin bei Frau Dr. Schweizer- Arau: Bedingt durch die Einnahme der Visanne hatte ich in kürzester Zeit den Kontakt zu meinem eigenen Körper verloren und spürte ihn gar nicht mehr, sondern fühlte mich wie abgespalten von ihm. Mein eigener Körper war mir fremd geworden – ein schreckliches Gefühl. Aus diesem Grund war ich erst nach mehrmaligem Nachfragen der Ärztin in der Lage, mich dazu äußern zu können, warum ich mich ursprünglich auf den Weg nach Dießen gemacht hatte. Bereits während der ersten Akupunkturbehandlung von Frau Dr. Schweizer-Arau spürte ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Gefühl von Unbeschwertheit, vollkommener Schmerzfreiheit und Leichtigkeit – ein Gefühl, das mir bis dato vollkommen fremd war und an das ich mich erst einmal gewöhnen musste. Es war paradiesisch und ich war absolut perplex, da ich zuvor bereits mit Akupunktur in Berührung gekommen war, dadurch jedoch überhaupt gar keine Schmerzlinderung verspürt hatte. Ich hätte es überhaupt gar nicht für möglich gehalten, jemals durch Akupunktur schmerzfrei werden zu können. Aber Frau Dr. Schweizer-Arau hat eine spezielle Therapieform, die Systemische Autoregulationstherapie (SART), entwickelt, die über Akupunktur weit hinausgeht. Sie arbeitet zusätzlich mit emotionaler Zuwen- dung und Imagination, um belastende Erfahrungen aus der Vergangenheit positiv zu überschreiben. Für mich ist sie eine Zauberkünstlerin, die sich Akupunkturnadeln als Zauberstab bedient. Immer wieder auf das Neue bin ich beeindruckt davon, wie diese Ärztin mich versteht und weiß, welche Nadeln sie wo zu setzen hat, um bei mir einen
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vollkommen schmerzfreien Zustand herzustellen, in meinem Fall eine wirkliche Her- ausforderung, weil mein ganzer Körper gefühlt ein einziger Schmerz war.
Die Nebenwirkungen der Visanne spitzten sich bei mir so zu, dass ich gezwungen war, sie nach einigen Behandlungen bei Frau Dr. Schweizer-Arau abzusetzen – für mich ein Sprungbrett in ein neues Leben ohne Hormone. Der Wunsch und die Entscheidung, die Visanne abzusetzen, reiften in mir selbst und dies ist auch fundamental wichtig für den Genesungsprozess, denn man selbst ganz allein ist und bleibt seines Glückes Schmied. Frau Dr. Schweizer-Arau will sich keinesfalls als Über-Ich ihrer Patientinnen verstanden wissen. Ihre Intention ist es, Selbstheilungskräfte anzuregen und ihre Patientinnen zu ihren eigenen Endometriosespezialistinnen zu machen, die in der Lage sind, sich selbst zu helfen und für sich zu sorgen. Dies ist bei mir auf fruchtbaren Nährboden gestoßen, sodass ich mit der Zeit zu meiner eigenen Endometrioseexpertin geworden bin. Doch dies dauerte, da es einer Schlüsselerfahrung bedurfte. Zuvor spürte ich ehrlich gesagt eine gewisse Abhängigkeit von den wohltuenden Behandlun- gen von Frau Dr. Schweizer-Arau, zumal ich zu dieser Zeit noch dachte, dass nur diese Ärztin mir meinen sehnlichsten Wunsch erfüllen kann.
Während eines zweiwöchigen Aufenthaltes im schönen Dießen am Ammersee fühlte ich mich nach einer sehr anstrengenden SART-Behandlung, in der ich mich in der Imagination unter der Kontrolle von Frau Dr. Schweizer-Arau, die mich immer wieder erdete und stabilisierte, mit dem belastendsten Erlebnis meines gesamten bisherigen Lebens konfrontierte, wie neugeboren. Ich vergleiche dieses unbeschreibliche Gefühl gerne mit einem Softwareaustausch beim Computer: Ich fühlte mich wie ein neugieriges, lebensfrohes Kind, das im Hier und Jetzt lebt und die Welt entdecken möchte, um schöne Erfahrungen zu sammeln. Dies tat ich dann auch, indem ich viel Zeit in der Natur verbrachte und mich an jedem Blatt und an jeder Blume im Sonnenschein erfreute. Es waren für mich unglaublich schöne und kostbare Momente, die ich zum ersten Mal in meinem Leben in vollkommener Schmerzfreiheit genießen konnte. Ich hätte die ganze Welt umarmen können, so glücklich war ich. Ab diesem Zeitpunkt begann für mich ein neues Leben. Ich hatte meine Vergangenheit hinter mich gelassen und fühlte mich frei wie ein Vogel, der seine Flügel ausbreitet, um davonzufliegen, ganz ohne Angst, weil er weiß, dass er sich mittlerweile selbst helfen kann. Was war es für ein Geschenk, sich endlich nicht mehr abhängig von Ärzten zu fühlen, denn kein Arzt der Welt kennt meinen Körper besser als ich selbst. Auch euch wünsche ich von Herzen, zu dieser Einsicht zu gelangen und auf eure Selbstheilungskräfte vertrauen
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zu können, nachdem euch Frau Dr. Schweizer-Arau den Weg in ein neues, schmerz- freies Leben geebnet hat. Diesen Weg zu gehen und euer Glück zu suchen liegt dann in eurer Hand. Ich für meinen Teil habe mein Glück gefunden und lasse es nicht mehr los. Meine Dankbarkeit gegenüber Frau Dr. Schweizer-Arau, meiner Retterin, ist nicht in Worte zu fassen.
Eure Hannah
Tischler Tischler aus Warngau schrieb am 26. Dezember 2018 um 19:20:
Liebe Frau Schweizer-Arau,

mit großer Freude schreibe ich heute meine Erfahrung in Ihr Gästebuch. Denn während unserer Kinderwunschzeit hat mir Ihr Gästebuch, wenn ich verzweifelt war, immer wieder Hoffnung geschenkt.

Meine Geschichte begann, einige Monate nach absetzen des Hormonrings, den ich ungefähr 6 Jahre zur Verhütung einsetzte. Auf einmal hatte ich Probleme mit meiner Blase und ich musste ständig auf die Toilette, was sehr untypisch war für meine Blase. Beim nächsten Besuch bei meiner Frauenärztin lies ich das untersuchen, doch meine Frauenärztin nahm das nicht besonders ernst und meinte, dass es vielen Frauen so ginge. Auch im Ultraschall konnte sie nichts auffälliges feststellen. Die nächsten Monate verschlechterte sich auch zunehmend meine Periode. Sie wurde länger und immer schmerzhafter. Doch es passierte so schleichend, dass ich keine Zusammenhänge wahrnehmen konnte und starke Periodenschmerzen hatte ich vor der Einnahme der Hormone auch schon. Doch nun fing es an, dass meine Schmerzen auf der rechten Seite vom Kreuzbein in das Bein ausstrahlten und ich ging zu meinem Hausarzt aber auch er konnte mir nicht weiterhelfen. Schließlich ertastete ich kurz überhalb meines Schambereichs einen Knoten. Daraufhin ging ich -es waren ungefähr 10 Monate später- wieder zu meiner Frauenärztin und die Diagnose war niederschmetternd. Eierstockendometriose links und rechts und aus Ihrer Sicht im Ultraschall mindestens 2-3 Myome an der Gebärmutter. Sie konnte auch nicht ausschließen, dass es sich nicht um einen bösartigen Tumor handelte. Nach längerer Recherche und weiteren Untersuchungen die zumindest einen bösartigen Tumor und Myome ausgeschlossen haben, wurde ich operiert. Geplant war eine 30 minütige Schlüsselloch OP in in der v.a. die Eierstockzysten ausgeschält werden sollten, um die Eierstöcke zu erhalten. Auch konnte erst durch die Operation ein genauer Befund der Endometriose erstellt werden.
Leider verlief die Operation viel schwieriger als erwartet, da sich zu den Eierstockzysten zeigte, dass der gesamte Bauchraum bereits betroffen war und Gebärmutter, Eierstöcke, Eileter und Blase zu einem Kongluamat verwachsen waren. Aufgrund einer diffusen Blutung während der OP war es nötig, einen Bauchschnitt durchzuführen, um die Blutung zu stoppen. Es war insgesamt recht dramatisch. Letztendlich konnte die rechte Zyste mit einem Anteil Ovarreserve wegoperiert werden. Es wurde eine Drainage gelegt, damit sich die Organe voneinander lösten. Für das Ausschälen der linken Zyste war aufgrund der Blutung keine Zeit mehr und auch sonst war wegen der Blutung weiteres nicht möglich. Die Ärzte machten uns trotz meines schlechten Zustands Hoffnung auf Besserung und wir sollen es nun probieren schwanger zu werden. Denn eine Schwangerschaft würde helfen und wenn es dann nicht klappe, sollen wir es in einer Kinderwunschklinik probieren. So stand ich nach der Operation alleine mit meinen damaligen Freund (jetzigen Ehemann) da, doch kurz danach machte er mir unerwartet einen Heiratsantrag und er möchte mit mir ein Kind bekommen.
Obwohl ich bis dato noch keinen akuten Kinderwunsch hatte, habe ich mich in dieser schwierigen Zeit umso mehr über diesen großen Liebesbeweis gefreut und wenn nicht jetzt wann dann. Auf natürlichem Wege sollte es leider nicht klappen und meine neue Frauenärztin empfahl mir das Kinderwunschzentrum KIZ. Glücklicherweise bekam ich relativ schnell einen Termin bei Fr. Dr. Popovici, Sie war die erste Ärztin mit der ich zutun hatte, die sich mit Endometriose auskannte und mit viel Empathie handelt. Endlich fühlte ich mich sicher. Sie war alarmiert von meinem Allgemeinzustand und dem Befund und wollte so schnell wie möglich mit der Therapie IVF „naturelle“ beginnen, was wir dann auch taten. Sie kümmerte sich nicht nur um die IFV sondern, punktierte bei den Eingriffen auch links meine Eierstockzyste immer wieder, was mir gut tat, denn es linderte meine Schmerzen. Eine Eizelle konnten Gott sei Dank, fast jeden Monat gewonnen und befruchtete werden, doch sie nisteten sich nicht ein. Vielleicht lag es daran, dass die Endometriose auch noch an anderen Orten aktiv war. Fr. Dr. Popovici sah im Ultraschall, dass auch mein Darm, die Eileiter und weiterhin mein linker Eierstock betroffen waren. Sie riet mir eine Therapie zu beginnen und des Weiteren mich bei Prof. Dr. Kecksten nochmal operieren zu lassen. Was ich beides Tat, denn es war dringend notwendig. Zum einen hatte ich schon starke Darmbeschwerden, zum anderen merkte ich, dass ich das alleine nicht verarbeiten konnte und ich ging nun auch regelmäßig zu Frau Dr. Schweizer-Arau nach Dießen an den Ammersee. Im September 2016 folge dann die große Operation in Villach bei Prof. Dr. Keckstein, die trotz des sehr schwierigen Eingriffs u.a. mit Darmresektion sehr gut verlief und ich mich schnell davon erholte. Nach ein paar Monaten Erholungspause ging es dann bei Fr. Popovici weiter, doch auch nach weiteren vier Versuchen, wollte es nicht klappen und alle waren ratlos warum. In dieser Zeit waren die Sitzungen bei Frau Schweizer-Arau meine größte Hilfe, denn ich war nach jedem Versuch am Boden zerstört, doch ich merkte, dass mir die Therapie bei Fr. Schweizer so gut half, dass ich mich auch wieder um andere Baustellen in meinem Leben kümmern konnte. Ich kündigte meinen stressigen Job und begann einen neuen Job mit weniger Stress. Ich denke, das war ein großer Schritt zur Ruhe, ebenso machte ich Yoga bei Angelika Hoffmann und suchte mir noch eine weitere Yogagruppe. Mein Lebensqualität stieg trotz des unerfüllten Kinderwunschs enorm an und ich fand Stück für Stück zurück zu mir. Fr. Popovici hatte immer noch einen Eileiter im Verdacht und riet mir dazu, diesen wegzuoperieren, denn seit einigen Monaten hatte ich immer wieder Flüssigkeit in der Gebärmutter. Nach ein paar Wochen konnte ich mich auch darauf einlassen und trennte mich schließlich durch eine weitere Op bei Prof. Dr. Keckstein von ihm. Die Op war kein großer Eingriff und wieder probierten wir weitere IVF‘s im KIZ, trotz guter Eizellen klappte es nicht. Mir selber ging es allerdings nicht mehr so schlecht mit den Fehlversuchen und ich dachte es kann nur noch was in der Gebärmutter nicht stimmen aber es änderte sich auch meine Denkweise und ich fühlte mich nicht mehr schuldig, sondern konnte diese Last schließlich abgeben. Während dieser Zeit wurde meinem Mann eine Auslandsentsendung nach China angeboten und auch mir hat man einen guten Job in Aussicht gestellt und wir dachten, dass es eigentlich genau richtig kommt, vielleicht sollten wir erst noch eine andere Lebenserfahrung machen. Nach einem Look&See Trip nahmen wir das Angebot an. Es beinhaltete auch einen tollen Job für mich und wir freuten uns auf unsere neue Herausforderung. Zu Beginn war ich dem Angebot nicht positiv gestimmt aber auch hier half mir Fr. Dr. Schweizer-Arau meine Ängste zu überwinden und ich konnte mich darauf einlassen und mich auf die neue Aufgabe freuen. Das letzte was ich und Frau Dr. Popovici noch wissen wollten war was in meiner Gebärmutter los war und kurz vor unserem lang ersehnten Urlaub mit meinen Eltern und Geschwistern in Westafrika bei der Familie meines Vaters, wurde noch eine Biopsie in der Gebärmutter gemacht. Vor dem Urlaub diskutierte ich noch mit Frau Popvici, dass wir vielleicht noch Zeit für zwei Versuche haben und dann erstmal eine große Pause einlegen würden. Wir entschlossen und gemeinsam es jetzt nach dem Prinzip alles oder nichts noch kurz vor dem Urlaub eine Enantonekur zu beginnen um die Endo, die gerade so ruhig war noch weiter auszudünnen. Kurz vor dem Urlaub setzte ich die erste Spritze und hatte das große Glück, diese gut zu vertragen, da es dort so heiß war habe ich nicht mal die Hitzen wahrnehmen können und wir hatten einen abenteuerlichen und einmaligen Urlaub mit der ganzen Familie. Als wir zurückkamen setzte ich die 2. Enantonespritze und zudem lagen auch noch die Ergebnisse der Biopsie vor. Keine Auffälligkeiten aber eine Gebärmutterentzündung was bedeutete, dass ich auch noch ein Antibiotikum über drei Wochen einnahm. Da es nach der Einnahme des Antibiotikum und der zweiten Enantone Depotspritze so ruhig wie nie in meinem Bauch war, warteten wir nur, ob der Zyklus noch vor der Übersiedlung zurück kam. Doch wir mussten tatsächlich noch 2,5 Monate warten und hatten dann die Chance für den letzten Versuch. Für mich spielte es einfach keine große Rolle mehr, denn ich war mit mir und der Welt zufrieden und konnte wieder viele kleine und große Dinge schätzen für die es sich lohnt zu sein. Ich hatte keine Erwartungen mehr für den letzten Versuch. Das Timing für den Eisprung hat diesmal auch überhaupt nicht geklappt und wir entschieden, es mit einem eingefrorenen Kämpfer zu probieren. In der Zeit wo sich Flüssigkeit in meiner Gebärmutter befand wurde nicht transferiert, daher haben wir ein paar Kryos.
Doch auch da schien es erstmal Probleme zu geben. Am Tag des Transfers rief mich das Labor an und meinte, dass es wohl um die Blastozyste nicht so gut stand und es im Moment nicht danach aussieht, dass sie eine Chance hat. Der Termin wurde noch nicht ganz gecancelt aber drei Stunden nach hinten verschoben. Auch das hat mich an dem Tag nicht aus der Bahn geworfen und ich änderte dann meine Pläne und ging mit meiner Schwester zum Pizza essen. Kurz danach bekam ich nochmal einen Anruf vom Kinderwunschzentrum und wir können den Transfer doch noch machen. Die Blastozyste ist noch in Schwung gekommen und es wäre auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich bin dann mit meiner Schwester ins Kinderwunschzentrum gefahren und mir wurde die Blastozyste transferiert. Die Chancen wurden aber nicht sonderbar gut eingeschätzt. Ich hatte mir schon viele Pläne gemacht, wenn es nicht klappt, gerne wollte ich wieder regelmäßig länger laufen gehen und ich fühlte mich endlich wieder fit genug dafür, doch ich warte natürlich noch den Schwangerschaftstest ab. Am Ostersonntag zog ich mir schon meine Laufklamotten an und machte vorher noch vorsorglich den Schwangerschaftstest, da Feiertag war diesmal keine Blutabnahme. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet , denn auch diesmal waren keine Zeichen spürbar und viel Chancen wurden ja auch nicht von den Ärzten prophezeit. Fünf Minuten später schaute ich auf den Test und ganz leicht war da das erste Mal in meinem Leben nach so vielen Tests ein zweiter Strich.
Unser ersehntes Kind wollte mit uns ins Ausland. Genauso hat es Fr. Dr. Schweizer-Arau gesagt.
Die Schwangerschaft lief komplikationslos und ich konnte auch noch arbeiten und seit ein paar Tagen sind wir nun Eltern unserer wunderbaren Tochter und so dankbar und glücklich.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Sie Fr. Dr. Schweizer-Arau für Ihre Arbeit mit dieser Hingabe, die sich in mir offenbart hat. Ich habe es nicht mehr erwartet aber Sie haben es mir immer wieder gesagt: „Sie werden das Baby mit nach China nehmen!“ und so durfte es sein. Auch vielen Dank an Fr. Dr. Popovici mit ihrem gesamten Team, Herrn Prof. Dr. Keckstein und Angelika Hoffmann. Sie alle haben außergewöhnlichen Fähigkeiten auf Ihren Fachgebiet und handeln mit Hingabe und Liebe. Einfach bewundernswert.

SART

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IVF (fast) ohne Hormone

Frauen, die nicht auf natürliche Weise schwanger werden, wird häufig zur In-vitro-Fertilisation geraten. Was viele von ihnen nicht wissen: Neben der hormonell stimulierten konventionellen Methode gibt es auch eine sanftere IVF,
Dieser aufklärende Ratgeber richtet sich an Frauen, die über künstliche Befruchtung nachdenken oder bereits in Behandlung sind. Er beschreibt die Methoden, zeigt Chancen und Risiken und ermutigt dazu, die sanftere IVF von Ärzten einzufordern, um sich unnötige Belastungen zu ersparen. Hierzu liefert er alle wichtigen Informationen und Argumentationshilfen.
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