Gästebuch

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223 Einträge
Astrid Astrid aus Österreich schrieb am 11. Februar 2020 um 15:52:
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau,
durch Sie konnte unser größter Wunsch wahr werden. Unser süßer Sohn wurde vor 6 Wochen geboren und füllt unser Leben nun mit voller Freude, Glück, Liebe und Dankbarkeit aus.
Wir sind Ihnen unendlich dankbar, dass Sie uns auf den langen, schwierigen Weg begleitet haben uns immer Mut gemacht haben und mit so viel Einsatz, Geduld, Einfühlvermögen und Herzlichkeit behandelt haben. Ohne Sie hätten mein Mann und ich auch sicher nicht so lange durchhalten können. Sie sind für uns ein ganz besonderer Mensch und sind Ihnen ewig dankbar.

Ich möchte nun auch ein bisschen über unsere 6 Jahre lange Kinderwunschzeit berichten.
Als ich mit der Pille aufhörte, habe ich darauf einige Monate keine Regelblutung bekommen. Danach war mein Zyklus sehr lange und meine damalige Frauenärztin hat mich ins Krankenhaus in die Kinderwunschabteilung überwiesen. Es wurde PCO diagnostiziert und die Ärzte haben uns wenig Hoffnung gemacht, dass es ohne IVF funktionieren würde. Wir beschlossen erstmal abzuwarten um meinen Körper von der Pille Zeit zu geben. In den nächsten Monaten hatte ich während der Regelblutung sehr viele Schmerzen die immer schlimmer wurden. Ich sprach meine Frauenärztin darauf an, aber Sie meinte, dass ich „nur“ eine Zyste habe und deswegen so Schmerzen hätte. In der Zwischenzeit war ich noch bei einer weiteren Ärztin, die auch meine Ursache für die Schmerzen nicht kannte. Mein Mann suchte weiter nach einem Arzt, weil meine Schmerzen immer unerträglicher wurden. Endlich wusste dieser Arzt was ich habe – Endometriose. Er überwies mich sofort ins Krankenhaus und dort wurde dies bestätigt und einige Wochen später hatte ich eine knapp 10 stündige OP mit Darmteilresektion, Scheidenteilresektion,… im gesamten Bauchraum hatte ich Verwachsungen – Endo Grad 4. Ich sollte laut einem Arzt im Krankenhaus „schnell“ schwanger werden und anschließend gleich eine IVF machen lassen. Mir ist es nach der OP körperlich sehr schlecht gegangen, habe viel abgenommen und hatte extreme Probleme mit meiner Verdauung. Ich wollte deswegen noch ein paar Monate warten, bis wir mit der ersten Behandlung in einer Kinderwunschklinik anfangen. Dort wurde uns erklärt, dass ich aufgrund meiner Vorgeschichte keine Chance habe auf natürlichen Weg schwanger zu werden und ich sowieso nie Eisprünge habe werde. Aber laut Statistik der Klinik würde ich aufgrund meines jungen Alters bis zum vierten Versuch schwanger werden. Wir waren anfangs guter Hoffnung, aber nachdem ich nach einigen Versuchen nicht schwanger wurde bzw. keine Einnistung war wurden wir sehr verzweifelt. Auch meine Endometriose Verwachsungen und Schmerzen kamen schnell wieder zurück. Wir hatten auch das Gefühl, dass die Ärzte nicht mehr weiterwussten und in der Klinik fühlten wir uns generell nicht mehr wohl, da sich die Ärzte nicht mehr viel Zeit nahmen und alle sehr gestresst wirkten. Wir fühlten uns eigentlich dort nicht mehr erwünscht. Mein Gynäkologe gab mir daraufhin Ihre Adresse und das war für uns der größte Lichtblick.
Ab der ersten Behandlung fühlte ich mich und mein Mann endlich nicht mehr alleine gelassen. Durch Ihre Behandlungen wurden die Schmerzen viel besser und mein allgemeines Wohlbefinden verbesserte sich enorm. Durch Ihre Kräuter und Mittel wurde mein Zyklus kürzer und regelmäßiger, auch meine Eizellqualität wurde besser. Wir haben in unseren Behandlungen auch sehr viel von der Vergangenheit aufgearbeitet und was mich aktuell gerade beschäftigte. Sie halfen uns nicht nur zu unserem ersehnten Wunschkind, sondern auch für mich persönlich änderte sich sehr viel zum Positiven. Ich bekam durch Sie mein Selbstbewusstsein. Ich traute mich nun auch gegen die Meinungen mancher Ärzte zu entscheiden und stattdessen auf meinen Körper zu hören. Wenn ich diesen Meinungen befolgt hätte, würde ich jetzt nicht unser Wunder in den Händen halten. Nach jede Ihrer Behandlungen und Gespräche fühlte ich mich auf dem Heimweg von Dießen nach Österreich wieder voller Energie und Zuversicht und wusste ich bin mit Ihnen auf den richtigen Weg. Insgesamt war ich drei Jahre bei Ihnen in Behandlung und diese drei Jahre waren in jeder Hinsicht eine Bereicherung für mein Leben, weil ich durch Sie auch so viel für mich persönlich lernen durfte. Auch jetzt denke ich oft noch an Ihre Worte und helfen mir bei manchen Entscheidungen und Situationen.
Vor zwei Jahren beschlossen wir dann in der Kinderwunschklinik in München bei Frau Dr. Popovici und Frau Dr. Kuhlmann eine ICSI ohne Hormone zu machen. Wir fühlten uns dort sehr wohl und gut aufgehoben und nahmen die weite Fahrt in Kauf, weil wir mit dieser Art von Behandlungen und dem gesamten Team zuversichtlich waren. Die Behandlungen ohne Hormone waren für den Körper nicht belastend und mein Körper löste teilweise selbst die Eisprünge aus. Nach ein paar Versuchen wurde ich schwanger und ich brauchte eine Zeit lang bis ich es wirklich glauben konnte. Unser größter Wunsch wurde wahr! Wir sind überglücklich und unendlich dankbar jetzt unseren Sonnenschein in den Händen halten zu dürfen.
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau, wir freuen uns schon sehr, wenn wir Sie im Frühling/Sommer als kleine Familie besuchen kommen. Nochmals vielen herzlichen Dank für alles, ohne Sie hätten wir es bis hier her nicht geschafft.
Ich hoffe ich konnte Euch allen anderen Mut mit meinem Gästebucheintrag machen. Ich wünsche Euch bis zu Eurem Wunder viel Kraft, Mut, Geduld und Durchhaltevermögen.

Bis bald, liebe Grüße
Astrid, Michael und unser kleiner Sonnenschein
Diana Wilhelm Diana Wilhelm aus Diessen schrieb am 31. Januar 2020 um 14:04:
Ich habe vor einem halben Jahr am Workshop teilgenommen und kann nur positiv davon berichten. Ein großes Lob
Elisabeth Frilling Elisabeth Frilling aus Bayreuth schrieb am 30. Januar 2020 um 22:05:
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau, seit dem 20.01.2020 dürfen wir unsere zauberhafte Tochter Charlotte in den Armen halten.
Wir sind überglücklich und Ihnen aus tiefstem Herzen dankbar für Ihre erfolgreiche Unterstützung.
Ihre Behandlungsmethode hat uns aus einem großen Tief herausgeholt und uns neuen Mut geschenkt.
Sie eröffneten uns eine Methode die für uns körperlich und psychisch, auch nach unserem langen Weg, gut zu schaffen war. 
Jetzt halten wir unser Wunder in den Armen, sind total verliebt und genießen jede Minute.  

Nach acht Jahren Kinderwunsch, unzähligen Behandlungen, beginnend mit Insemination, dann IVF und ICSI und daraus folgend zwei Fehlgeburten hatten wir uns entschieden alle Behandlungen abzubrechen weil wir körperlich und psychisch einfach nicht mehr konnten.
Während des Abschlussgespräches mit meiner lieben Ärztin im Kinderwunschzentrum Bayreuth erfuhr ich von Ihrem Buch. Eigentlich war ich mir sicher nichts mehr ausprobieren zu wollen.
Ihr ganzheitlicher Weg sprach mich allerdings sofort an und so öffnete sich eine neue Tür.
Wir haben dann an Ihrem Kinderwunsch-Workshop im Herbst 2018 teilgenommen. Dort lernten wir ihre ganzheitliche Methode kennen und schöpften neue Hoffnung. Ich lernte wieder gut mit meinem Körper umzugehen, seine Symptome wahrzunehmen und mich gesund und ausgewogen zu ernähren. Wir lösten gemeinsam alte Ängste auf und ebneten so den Weg für die Erfüllung des Kinderwunsches. Nach der dritten ICSI naturelle erfolgte dann eine entspannte, komplikationslose Schwangerschaft.
Und jetzt ist unser größter Wunsch tatsächlich war geworden und wir genieße jede Minute.

Herzlichen Dank für Ihre liebevolle Begleitung und ihre riesengroße Motivation uns Frauen zu unterstützen.

Viele liebe Grüße aus Bayreuth

Elisabeth und Christian Frilling
Nadja Nadja aus München schrieb am 22. Januar 2020 um 15:04:
Workshop Teilnehmerin 2017 – Glückliche Mama seit Oktober 2019

Liebe Frau Dr. Schweizer – Arau,

ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich für die Unterstützung zu unserem Glück bedanken. Unser Sohn wurde im Oktober 2019 geboren und erfüllt unser Leben mit viel Liebe und Dankbarkeit.

Zu meiner Geschichte:

Zunächst hatte ich schon seit langem einen Kinderwunsch, jedoch wollte mein Mann nach der Hochzeit keine Kinder mehr haben. Im Jahr 2011 trennten wir uns und der Kinderwunsch blieb weiterhin bestehen, jedoch war erstmal nicht der richtige Mann in meinem Leben. Als ich 2015 meinen Lebensgefährten kennenlernte, war ich bereits 35 Jahre.

Mit 37 Jahren wurde ich beim ersten Versuch schwanger, verlor jedoch durch einen septischen Abort unsere Tochter in der 20. Woche und ich war selbst in Lebensgefahr. Für mich brach eine Welt zusammen. Nach 8 Jahre Kinderwunsch verlor ich unser geliebtes Mädchen. In der Schwangerschaft ging es mir sehr schlecht. Ich litt unter der Hyperemesis gravidarum und musste mich teilweise 8x in einer Stunde übergeben. Nach der Erfahrung mit der Infektion, die nichts mit der Übelkeit zutun hatte, und der anstrengenden Schwangerschaft, brauchte mein Freund erstmal eine Pause, die ich ihm aber nicht geben konnte. Ich war bereits 37 Jahre alt und hatte einen Verlustschmerz, den ich erstmal versucht habe mit einer neuen Schwangerschaft zu kompensieren. Aber eine Schwangerschaft blieb aus und ich setzte alles daran, wieder schwanger zu werden. Mein ganzes Leben war nur noch auf „Schwangerschaft“ programmiert. Auch litt unsere Beziehung, da ich nicht nur mich, sondern auch meinen Freund unter Druck setzte.

Durch einen Yoga Kurs bei Angelika Hoffmann, der mir empfohlen wurde, kam ich zu Frau Dr. Schweizer-Arau, Frau Dr. Haselbach und Fr. Dr. Popovici.
In einem Workshop im Oktober 2017 hatte ich die erste Behandlung bei Fr. Dr. Schweizer-Arau und diese Behandlung war für mich eine unglaubliche Erfahrung. Ich war im Bauch so verkrampft vor Wut auf die Ärzte, die mich während der 1. Schwangerschaft betreute und mich einfach nicht ernst nahmen. Dadurch kam es soweit, dass auch ich in Lebensgefahr war. Die Ärzte meinten zwar im Nachhinein, Sie hätten die Infektion nicht verhindern können und somit auch nicht den Abgang, aber es wäre einiges sehr viel einfacher verlaufen, wenn man mich ernst genommen hätte.
Durch diese Verkrampfung im Bauch und den noch nicht verarbeiteten Verlust, war ich für eine neue Schwangerschaft nicht bereit. Alle Befunde von meinem Lebenspartner und mir waren gut, aber ich stand mir selbst im Weg. Frau Dr. Schweizer-Arau half mir innerhalb von kürzester Zeit, meine schlechte Erfahrung zu verarbeiten.
Und dann war es soweit … im Februar 2019 war ich schwanger – ganz natürlich und von selbst. Jetzt bin ich eine glückliche Mama von einem gesunden Sohn und bin unglaublich dankbar über die Hilfe von Dr. Schweizer-Arau, die mich dann auch in der Schwangerschaft gut betreut hat, damit es mir und dem Baby bis zum Schluss gut geht!

Lieben Dank nochmals für alles und viele Grüße

Nadja
Miu Miu aus Rednitzhembach schrieb am 8. Januar 2020 um 16:19:
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau,

wünsche Ihnen und Frau Dorn ein schönes, neues und erfolgreiches Jahr 2020.

Ich möchte mich herzlich bei Ihnen bedanken für Ihre jahrelange Betreuung.

Gerne möchte hier meine Erfahrungen mit anderen Patientinnen teilen.

Meine Endometriosegeschichte:

Vor der Therapie bei Frau Dr. Schweizer - Arau
-war ich stark untergewichtig und wog nur 37 kg,
- hatte sehr starke Bauchschmerzen,Regelschmerzen und
sämtliche Nahrungsunverträglichkeiten(hatte meisten nachdem essen starke Bauchkrämpfe).
-Lange Äerzteodysee , Hormontherapie und Operationen hinter mir.
-Ängste, dass der spätere Kinderwunsch wegen der Endometrioseerkrankung nicht in Erfüllung gehen kann.


Durch die Therapie bei Frau Dr. Schweizer-Arau veränderte sich mein ganzes Leben, ich habe gelernt mehr auf meinen Körper zu achten.
Mittlerweile habe ich durch die Therapie keinerlei Regelschmerzen oder Bauchbeschwerden mehr auch die
sämtliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind verschwunden.
Jetzt gniesse ich alle Nahrungsmitteln ohne Beschwerden zu haben und erreichte auch mein Normalgewicht wieder.

Am meisten hatte ich Angst davor, dass mein Kinderwunsch wegen der Endometrioseerkrankung nicht Erfüllung gehen könnte.
Da ich Kinder liebe.
Aber Frau Dr. Schweizer -Arau machte mir Mut.
Sie sagte zu mir" Frauen mit Endometriose können auch auf natürlichem Wege schwanger werden" und Sie hatte recht.
Das schönste ist, ich wurde sehr schnell schwanger und habe zwei Kinder auf natürlichem Wege bekommen.

Sie halten mich ganz schön auf Trap, sie sind jetzt bereits 3 jahre und 20 Monate alt:-)

Ich möchte allen Frauen Mut machen, dass es auch mit Endometriose Erkrankung möglich ist auf natürlichem Wege schwanger zu werden.
Meistens wird man schwanger, wenn man sich nicht soviel Gedanken darüber macht.


# Danke Frau dr. Schweizer -Arau, dass Sie mir soviel Mut gemacht haben und Danke für Ihre Unterstützung.

vielen vielen Dank für alles.


Sie sind so eine tolle Ärztin!!

Liebe Grüße
Miu
Workshop-Teilnehmerin 2017 Workshop-Teilnehmerin 2017 schrieb am 1. Januar 2020 um 23:02:
Liebe Frau Dr. Schweizer, liebe Frauen!

Das neue Jahr ist hier – und mein Mann und ich blicken mit tiefster Dankbarkeit auf 2019, Ihre Unterstützung und die Geburt unserer Tochter zurück. Acht lange Jahre hat unsere Reise gedauert. Dieses Gästebuch habe ich selbst gelesen, als ich Hoffnung und Zuversicht brauchte. Deshalb möchte ich auch mit meiner Geschichte Mut machen:

Mein Mann und ich versuchten, drei Jahre schwanger zu werden. Die Untersuchungen ergaben dann leider ein stark eingeschränktes Spermiogramm. Es brach eine Welt für uns zusammen. Der Schritt zur IVF war nicht einfach. Nach drei glücklosen Versuchen in Österreich hatte ich keine Kraft mehr (die Klinikatmosphäre machte mir zu schaffen, nicht alle Ärzte unterstützen die IVF naturelle).

Durch Zufall bin ich auf das Buch von Frau Dr. Schweizer gestoßen. Es hat mich bestärkt, unseren Weg weiterzugehen. Ich meldete mich für einen Workshop in Dießen an – und es war der Wendepunkt für uns. Jede Reise nach Dießen bedeutete eine sehr lange Anreise. Doch jedes Mal freute ich mich darauf und fuhr bestärkt und beseelt heim. Der Austausch mit den anderen Frauen und unsere gemeinsamen Übungen waren Balsam für die Seele.

Nachdem sich leider auch nach ein paar Monaten trotz verbesserter Kondition durch Ernährungsumstellung und TCM-Unterstützung nichts getan hatte, empfahl Frau Dr. Schweizer, nochmals eine IVF im natürlichen Zyklus zu versuchen. Wir kontaktierten das KiZ und fühlten uns sofort wohl dort. Parallel dazu unterstützte ich meinen Körper weiter mit guter Ernährung und TCM (Akupunktur, Kräuter, warme Fußbäder). Im 8. Versuch wurde ich dann mit 42 schwanger. Es folgte eine absolut komplikationsfreie, glückliche Schwangerschaft. Es war unglaublich, aber wahr. Und jetzt ist unsere wunderbare Tochter bei uns.

Ich möchte allen Mut machen, die dieses Gästebuch lesen. Lasst Euch nicht von Ärzten bevormunden, wählt Eure Ärzte genau – und vertraut ihnen dann voll. Hört auf Euren Körper und passt gut auf ihn und Euch auf. Künstliche Befruchtung darf nicht auf dem Rücken von uns Frauen und den Kindern ausgetragen werden. Nachdem sich die Spermiogramme leider weltweit verschlechtern, wird die natürliche IVF wohl nur wichtiger werden.

Liebe Frau Dr. Schweizer, von Herzen danke, dass Sie an mich geglaubt haben und danke für alles, was Sie für uns Frauen und unsere Kinder tun. Ihre Arbeit ist so wichtig. Danke, Frau Dorn, für Ihre einfühlsame Unterstützung. Und an Euch, die Ihr diesen Eintrag lest, von Herzen viel Zuversicht und dass Euch dieses Jahr viel Glück bringt!

Eine sehr glückliche kleine Familie
L. L. schrieb am 31. Dezember 2019 um 15:25:
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau,
endlich komme ich dazu meinen zweiten Gästebuch-Eintrag online zu stellen.
Wir sind so unbeschreiblich glücklich, denn dank Ihnen ist im Juni diesen Jahres nun auch unser zweites Kind nach einer unkomplizierten Schwangerschaft & Geburt gesund auf die Welt gekommen.
Auch dieses Mal war es bereits der zweiten Versuch im IVF Naturelle von Frau Dr. Popovici, der zu dieser wunderbaren Schwangerschaft führte und nun beobachte ich unsere beiden Kinder, wie sie gut gelaunt miteinander spielen. Beide Kinder sind zeitlich nun 1 Jahr und 6 Monate auseinander, sie sind ein Herz und eine Seele und unser ganzes Glück. Bisher ist die Endometriose auch nicht zurück gekehrt und ich bin absolut schmerzfrei.
Ich kann mein Glück und meine unendliche Dankbarkeit überhaupt nicht in Worte fassen.
Mir bzw. uns haben so viele Ärzte jegliche Hoffnung genommen überhaupt an Kinder denken zu dürfen und dank Ihnen haben wir nun unsere wunderbare Familie.
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau, ich möchte mich erneut von ganzen Herzen für Ihre Behandlung bedanken! Danke, dass sie meine schwere Zeit so schnell verbessern konnten. Danke, dass sie mir meine Hoffnung wiedergegeben haben. Danke, dass sie mir diese wunderbaren weiteren Ärzte empfohlen haben: Prof. Dr. Keckstein & Dr. Popovici. Danke, dass ich aufgrund „Ihres“ fantastischen Ärzte-Netzwerkes schwanger werden konnte. Danke für diese wunderbaren Kinder. Danke, dass wir noch immer in Kontakt stehen.

Sie sind eine großartige Ärztin und eine wunderbare Frau!

Da unsere Familienplanung aktuell noch nicht abgeschlossen ist, werden wir uns auf jeden Fall wieder bei Ihnen melden.

Wir wünschen Ihnen für das kommende Jahr alles Gute.

Überglückliche und unendlich dankbare Grüße
L. mit Familie
____________

Liebe Gästebuchleserinnen,
erneut möchte ich Euch Mut machen: Ihr seid auf dem richtigen Weg!
Ich möchte an dieser Stelle noch einmal kurz meine Geschichte zusammenfassen:
Seit Beginn meiner Menstruation habe ich schon immer unfassbar starke Schmerzen während den Blutungen und auch nach unzähligen Arztbesuchen konnte die Ursache der Schmerzen nicht gefunden werden. Stattdessen wurde mir schon sehr früh die Pille verschrieben. Zunächst gab es dadurch auch eine leichte Verbesserung, doch diese hielt nicht lange an und ich musste mich mit dem Zustand abfinden. Ich nahm die Pille auf Anraten meiner (wechselnden) Ärzte also durchgehend ein, bis zu dem Moment in dem ich schwanger werden wollte. Alle Ärzte bescheinigten mir, dass nach einer Schwangerschaft die Menstruationsschmerzen sowieso verschwinden würden. Mit Absetzen der Pille vor 7 Jahren wurden meine Schmerzen jedoch immer schlimmer und ich wechselte mehrfach meine Frauenärzte, weil ich nicht glauben konnte, dass kein Arzt den Grund finden konnte, warum mir selbst extrem hohe Schmerzmittel-Dosen nicht mehr helfen konnten und auch unser Kinderwunsch weiterhin unerfüllt blieb. Nachdem ein Frauenarzt mich tatsächlich als Notfall zur Bauchspiegelung anmeldete -Verdacht Eierstockkrebs - wurde immerhin herausgefunden, dass es sich nicht um Krebs, sondern um Endometriose Stadium IV handelte. Auf die Diagnose-Stellung folgte eine sehr große OP und umfangreiche Hormongaben, die uns unserem Kinderwunsch näherbringen sollten. Stattdessen aber verschlimmerte sich mein Zustand so stark, dass ich noch stärkere Menstruationsbeschwerden ausbildete und ich außerdem zur Menstruationsblutung auch starke Darmblutungen bekam. Keiner meiner bisherigen Ärzte glaubte mir meinen Verdacht, dass sich im Darm ebenfalls Endometriose ausgebildete haben musste.
Und dann erhielt ich glücklicherweise meinen ersten Termin bei Frau Dr. Schweizer-Arau.
Sie war die erste Ärztin die mir bis dahin wirklich zuhörte und mir meine Sorgen und meinen Verdacht glaubte. Mit Ihrer Therapie ging es mir wirklich sehr schnell um ein Vielfaches besser, gleichzeitig riet Sie mir dringend an, mich bei dem Endometriose-Facharzt Herrn Prof. Keckstein vorzustellen und auch den Kontakt zu Frau Dr. Popovici zu suchen um eine Kinderwunschbehandlung ohne Hormone zu versuchen. Beides tat ich und aus diesem Grund wurde ich 2016 erneut sehr umfangreich von Herrn Prof. Keckstein operiert. Bereits bei der ersten Untersuchung erkannte er meinen umfangreichen Befund, den ich leider auch im Darm hatte. Leider musste mir ein Eileiter entfernt werden und der zweite Eileiter war durch meine erste OP in keinem guten Zustand. Nach dieser zweiten OP brauchte ich keine Hormongaben, stattdessen war ich weiter bei Frau Dr. Schweizer-Arau in Behandlung und Frau Dr. Popovici führte einen IVF naturell (ohne Hormonstimulation) durch – und das mit Erfolg: Bereits 4 Monate nach der OP wurde ich schwanger und unser erstes Kind kam nach einer unkomplizierten Schwangerschaft und Geburt gesund auf die Welt! Bereits zehn Monate später haben wir den Rat von Frau Dr. Popovici ernst genommen und erneut versucht schwanger zu werden. Im zweiten IVF naturelle Versuch hat es dann direkt geklappt und auch diese Schwangerschaft und Geburt verlief komplikationslos: Seit Juni diesen Jahres sind wir zu 4. und unendlich glücklich!

Liebe Kinderwunsch-Frauen, gebt nicht auf! Ich möchte allen (zukünftigen) Patientinnen von Frau Dr. Schweizer-Arau Mut machen. Aus eigener Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass die Kinderwunschzeit eine so harte, nervenzerrende Zeit sein kann, aber vertraut ihr und verliert nicht das Vertrauen in Euren Körper.
Ebenfalls kann ich Euch ihr Buch „Der sanfte Weg zum Wunschkind IVF (fast) ohne Hormone“ empfehlen. Bevor ich Frau Dr. Schweizer-Arau kennengelernt habe, haben mir so viele Frauenärzte eingeredet, dass ein unerfüllter Kinderwunsch ausschließlich mit hohen Hormondosen und nur mithilfe der klassischen Kinderwunschbehandlung zu behandeln wäre. Das es aber auch einen sanften Weg ohne hohe Hormongaben gibt, das wurde mir immer verschwiegen.
Leider bin ich nicht nur Endometriose-Patientin, sondern habe seit 10 Jahren auch die Diagnose MS im schubweisen Verlauf. Auch wenn ich diese Erkrankung sehr gut im Griff habe, neurologisch unauffällig bin und diese ausschließlich homöopathisch behandle, darf ich mein Immunsystem durch Hormongaben nicht zu sehr reizen. Keiner meiner ehemaligen Frauenärzte nahm darauf Rücksicht. Erst durch Frau Dr. Schweizer-Arau habe ich diese Möglichkeit kennengelernt.

„Wunder geschehen immer dann, wenn wir unseren Träumen mehr Energie geben, als unseren Ängsten.“

Allen Kinderwunsch-Frauen wünsche ich ganz viel Kraft und gebt niemals auf. Bei Frau Dr. Schweizer-Arau seid ihr in den allerbesten Händen!
Ich drücke Euch fest die Daumen für das kommende Jahr!!
eine weitere Teilnehmerin vom 1. Kinderwunsch-Workshop 2018 eine weitere Teilnehmerin vom 1. Kinderwunsch-Workshop 2018 schrieb am 29. Dezember 2019 um 23:18:
Liebe Familien mit Kinderwunsch, liebe Frau Dr. Schweizer-Arau!

Über Buchrecherchen im Internet bin ich im August 2017 zufällig auf das Buch von Frau Dr. Schweizer-Arau „Der sanfte Weg zum Wunschkind“ gestoßen. Es machte mir in einer sehr schwierigen Zeit wieder Hoffnung, dass unser Traum vom eigenen Kind vielleicht doch noch Wirklichkeit werden könnte. Es war genau zu der Zeit, als die Repro-Medizin bei unserem Kinderwunsch an ihre Grenzen stieß. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich von der im Buch beschriebenen, weitestgehend natürlichen Behandlungsmethode – der „ICSI naturelle“, noch nichts gehört. Es kam mir vor, als öffne sich damit für uns – genau in dem Moment, als sich sinnbildlich die eine Tür geschlossen hatte – eine neue. Vielen Dank, liebe Frau Dr. Schweizer-Arau, dass Sie dieses Buch geschrieben haben und herzlichen Dank außerdem für Ihre Hilfe und Unterstützung in der letzten Phase unserer Kinderwunschzeit ab Herbst 2017 bzw. während meiner Schwangerschaft in 2018!

Ich möchte im Folgenden unsere langjährige Kinderwunschzeit beschreiben und damit v. a. all jenen wieder neue Hoffnung und Zuversicht geben, bei denen das Wunschkind schon längere Zeit auf sich warten lässt.

5 ½ Jahre lang hatten mein Mann und ich (jetzt 48 und 42 Jahre) einen sehr großen Kinderwunsch. Dabei schienen die Voraussetzungen perfekt zu sein, um eine Familie zu gründen. Aber der Kindersegen wollte sich bei uns einfach nicht einstellen. Von Natur aus sind wir beide grundsätzlich optimistische und zuversichtliche Menschen. Während der langen Kinderwunschzeit hatte dieser Optimismus jedoch stark gelitten. Unsere Beziehung ist glücklicherweise in dieser Zeit noch stärker geworden. Es gab viele emotionalen Hochs und Tiefs, die besonders für mich sehr anstrengend und kräfte-zehrend waren. Die Zuversicht und Gelassenheit ganz am Anfang ist zunehmend innerer Ruhelosigkeit und einem seelischen Ungleichgewicht gewichen. Im Juli 2017 waren wir an einem entscheidenden Punkt angelangt, denn die medizinischen Möglichkeiten waren für uns, nach Aussage der Ärzte der „herkömmlichen“ Reproduktionsmedizin, ausgeschöpft. Ein sehr niederschmetternder Moment nach all den Jahren der Anstrengung und Hoffnung. Was auch immer wir bisher unternommen hatten, es führte nicht zum ersehnten Ziel, ein Baby in den Armen zu halten. Trotz der Diagnose „unfruchtbar“ und der empfohlenen Optionen Eizellspende im Ausland oder Adoption, die für uns nicht in Frage kamen, waren wir irgendwie tief in unserem Inneren trotzdem der Überzeugung, dass ein eigenes Kind auch für uns (noch) möglich sein kann. Vielleicht fehlte bisher „einfach nur“ der entscheidende Impuls…

Völlig gelassen sind wir anfangs, im Sommer 2012, für ungefähr ein Jahr an die Kinderplanung herangegangen. Unterstützt habe ich dabei ab und zu mit verschiedenen Sorten Zyklustee. Im Februar 2013 bin ich spontan schwanger geworden. Es war zu einem Zeitpunkt, als ich meinen Zyklus einmal völlig außer Acht gelassen hatte und irgendwann das Gefühl hatte, dass meine Regel überfällig war. Leider endete die Schwangerschaft in der 6. Woche so überraschend, wie sie begann, und zwar gerade an dem Tag, als ich sie bei meiner Gynäkologin per Ultraschall bestätigen lassen wollte. Man sah bereits ganz deutlich den kleinen Dottersack, aber die sehr schmerzhafte Blutung war bereits im Gange und läutete damit für uns das erste traurige Ereignis auf unserem Kinderwunsch-Weg ein. Alsbald begann ich, mir Rat bei meiner Frauenärztin einzuholen, schließlich „tickte“ mit damals 35 Jahren inzwischen meine biologische Uhr. Sie unterstützte unseren Kinderwunsch und verschrieb mir Clomifen über ein paar Monate. Leider ohne Erfolg.

Parallel dazu suchten wir eine Kinderwunschklinik in Berlin auf, um uns über weitere Möglichkeiten zu informieren. Diese Klinik wurde uns von einer Bekannten empfohlen, welche dort selbst zweimal erfolgreich behandelt wurde. Wir waren optimistisch, dass auch uns dort geholfen werden könnte. Doch unsere euphorischen Erwartungen wurden enttäuscht. Es fanden nur oberflächliche Untersuchungen statt und der mehrstündige Anfahrtsweg nach Arbeit, der dabei auch noch mitten ins Zentrum der verstopften Hauptstadt führte, stresste uns dabei immens. Ich kann mich nur an wenige Untersuchungs-Details aus dieser Zeit erinnern: mein AMH-Wert wurde bestimmt und 2 Spermiogramme im Abstand von 6 Monaten wurden angefertigt. Beides war für unser Alter in Ordnung, sodass uns noch keine konkreten Behandlungsmöglichkeiten vorgeschlagen wurden. Wir wurden also an beiden Terminen „vertröstet“, es erst einmal weiter auf natürlichem Wege zu versuchen und wenn ich nach 6 Monaten noch immer nicht schwanger wäre, wiederzukommen.
Schlussendlich, nach einem Jahr erfolglosen „Probierens und Ausharrens“, was sehr unbefriedigend angesichts unseres fortschreitenden Alters war, beschlossen wir, uns eine andere Kinderwunschklinik zu suchen, die zudem einen deutlich kürzeren und stressfreieren Anfahrtsweg hatte. Um in der Zwischenzeit bis zum 1. Gesprächstermin nicht untätig zu sein, suchte ich mir parallel dazu in meiner Stadt einen Osteopathen, denn ich hatte von einer Bekannten gehört, dass eine Frau bereits nach ein paar wenigen Behandlungen schwanger wurde, die auch schon sehr lange einen Kinderwunsch hatte. Ich wurde 3 mal über einen Zeitraum von einem ¼ Jahr behandelt. Es konnten aber keine größeren Blockaden erkannt werden. Außerdem wurden von meiner Frauenärztin die Schilddrüsenwerte kontrolliert. Auch diese waren im „grünen Bereich“. Einen weiteren „Durchbruch“ erhoffte ich mir von einem empfohlenen Heilpraktiker, der auf Hypnose spezialisiert war. Vielleicht hatte ich ja eine innere Blockade, die nur entdeckt und gelöst werden müsste?! Bevor wir soviel Geld für die künstlichen Befruchtungen ausgeben würden – von den körperlichen und seelischen Strapazen einmal ganz abgesehen – wollten wir vorerst nichts unversucht lassen, um uns diesen Weg zu ersparen. Letztendlich war ich bei diesem Heilpraktiker fast ein Jahr lang in Behandlung, was mit der Zeit natürlich ebenfalls recht teuer wurde. Die Behandlung an sich brachte mir zwar einige neue Erkenntnisse, uns allerdings unserem Kinderwunsch nicht näher.

Zurück zur 2. Kinderwunschklinik: Im April 2014 fand dort eine Informationsveranstaltung statt, an der wir teilnahmen. Hier wurde uns ausführlich der medizinische Ablauf einer künstlichen Befruchtung erklärt. Das nahm v. a. mir zahlreiche Vorurteile und damit verbundene Ängste. Nur die Follikel-Punktion in Vollnarkose war für mich nach wie vor furcht-einflößend, denn ich hatte bisher noch nie eine Vollnarkose erhalten. Nach der Veranstaltung hatten wir das Gefühl, in dieser Klinik deutlich besser aufgehoben zu sein, als in der Berliner Kinderwunschklinik. Wir waren voller Hoffnung, dass uns nun endlich konkret geholfen werden könnte. Einen individuellen Beratungs- und Untersuchungstermin erhielten wir für Juni, 2 Monate später. Doch auch hier hatten wir uns deutlich mehr Hilfe versprochen: Neben einem zwar recht ausführlichen Aufnahmegespräch wurde bei mir jedoch nur eine kurze routinemäßige Gyn-Untersuchung durchgeführt, die keine Auffälligkeiten zeigte. Die Durchlässigkeit der Eileiter würde zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, sagte man uns. Von meinem Mann wurde ein Spermiogramm angefertigt, welches aber zu unserer Bestürzung äußerst schlecht ausfiel. Auch hier sollten wir uns nach weiteren 3 Monaten erneut vorstellen, in der Hoffnung, dass sich die Spermienqualität verbessern würde. Mittlerweile war unsere Geduld wegen der monatelangen Warterei auf eine harte Probe gestellt und es stellte sich ein gewisser Frust ein, da irgendwie nichts passierte. Ich ging inzwischen deutlich auf die 40 zu und auch diese Kinderwunschklinik schien sich mit konkreten Behandlungsmethoden alle Zeit der Welt zu lassen. Oder waren wir zu blauäugig und ungeduldig an die ganze Sache herangegangen?! Noch einmal warteten wir auch diese „Regenerationszeit“ ab und hatten Ende August 2014 endlich den nächsten Gesprächstermin. Ein weiteres Spermiogramm wurde erstellt, welches zu unserem Entsetzen noch schlechtere Werte hervorbrachte! Fassungslos über dieses Resultat holten wir uns kurze Zeit darauf eine 2. Meinung bei einem Andrologen in unserer Stadt ein. Diese Untersuchung ergab glücklicherweise, dass organisch bei meinem Mann alles in Ordnung ist. Auch das Spermiogramm hatte deutlich bessere Werte, als die beiden von der Kinderwunschklinik. Dennoch riet uns der Arzt zu einer IVF-Behandlung. Er empfahl uns jedoch, diese in einer Kinderwunschklinik durchzuführen, mit der er zusammenarbeitet. Diese lag zudem sogar noch näher an unserer Stadt, was den Aufwand für die Anfahrt noch weiter reduzieren würde. Also wechselten wir zum 3. Mal die Kinderwunschklinik und erhielten schließlich im Dezember 2014 einen Gesprächs- und Untersuchungstermin, für den sich die Ärztin außerordentlich viel Zeit nahm. Wir fühlten uns sofort ernst genommen und in guten Händen. Sie hatte sofort einen konkreten Untersuchungs- und Behandlungsfahrplan. Endlich konnten „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden! Zum ersten Mal wurde ich ausführlich untersucht und dabei wurde ein Septum in der Gebärmutter festgestellt. Das genaue Ausmaß des Septums sollte im Februar 2015 mittels einer Bauchspiegelung geklärt werden. Es führte zu dem Ergebnis, dass es eine besonders ausgeprägte Form war, die die Gebärmutter fast zweiteilte, was wiederum die Einnistung und Entwicklung eines Embryos schwer bis unmöglich macht. Außerdem konnten einige Herde von Endometriose entdeckt und sogleich entfernt werden. Wir schlugen also gleich „mehrere Fliegen mit einer Klappe“: ich hatte endlich eine Ursache und Lösung für meine bisher starken Regelbeschwerden und außerdem einige mögliche Ursachen für die bis dato ungewollte Kinderlosigkeit gefunden! Bei einer weiteren Untersuchung wurde auch die Durchlässigkeit der Eileiter untersucht. Sie war glücklicherweise beidseitig uneingeschränkt gewährleistet. Außerdem wurde ich aufgrund meines Alters und der Fehlgeburt vom Februar 2013 zur Humangenetik überwiesen. Das Ergebnis des Gutachtens lautete: alles in Ordnung.

Bevor weitere Behandlungsschritte in der Kinderwunschklinik in Angriff genommen werden konnten, wurde ich zur Septum-Entfernung in eine Spezialklinik nach Hamburg überwiesen, wo der ambulante Eingriff im April 2015 erfolgte. Die Operation verlief problemlos. Ich wurde von den Ärzten mit den Worten entlassen, dass einer Schwangerschaft auf natürlichem Wege nun nichts mehr im Wege stehen sollte. Welch gute Botschaft!!

Nachdem die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kinderwunsch-Behandlung nun endlich geschaffen waren, begannen wir Ende April 2015 voller Enthusiasmus mit konkreten Behandlungsmaßnahmen in der Kinderwunschklinik, so wie wir es damals beim Erstgespräch besprochen hatten. Zuerst hormonelle Stimulationen mittels „low-dose FSH“ zur Zyklusregulation im April, Mai, August, September, Oktober, November 2015 mit einem Hormonpräparat. Hinzu kam im August und Oktober jeweils unterstützend noch ein 2. Hormonpräparat. Nebenwirkungen spürte ich zum Glück dabei keine. Leider trat bei diesen niedrig-dosierten Stimulationen aber keine Schwangerschaft ein, sodass uns im nächsten Schritt zur Insemination geraten wurde. Da wir noch nicht verheiratet waren, bedeutete das für uns, die nicht unerheblichen Kosten der Inseminationen selbst zu zahlen. Doch jedem neuen Behandlungsschritt wohnt immer ein gewisser Zauber inne, der natürlich an die Hoffnung geknüpft ist, das dies nun den gewünschten Erfolg bringt. Die Inseminationen erfolgten im November 2015 sowie im Januar, Februar, März und April 2016, wobei die Versuche im Februar und März abgebrochen wurden, weil mein Körper auf die Stimulationen zu wenig ansprach und sich die Follikel nur unzureichend entwickelten. In dieser Zeit wurde zusätzlich untersucht, ob bei mir womöglich ein PCO-Syndrom bzw. eine Insulinresistenz vorlägen. Beide Tests fielen negativ aus. Nach diesen erfolglosen Inseminationen war jedoch unsere Hoffnung, nicht bis zur letzten Behandlungsoption – sprich: der ICSI – gehen zu müssen, gänzlich dahin. Bei allem, was wir über mögliche Nebenwirkungen diesbezüglich gehört hatten, wollten wir diese Behandlungsform noch immer möglichst vermeiden. Aber uns war inzwischen auch bewusst, dass dieser Schritt unumgänglich sein würde. Zuerst folgte etwas, was ohnehin geplant war, aber nun auch unter finanziellem Aspekt bedeutsam wurde: unsere Hochzeit. Diese lenkte uns durch die umfangreichen Vorbereitungen nicht nur vom Kinderwunsch-Thema ab und brachte wieder Romantik in unsere Beziehung, sondern würde auch die sonst zusätzliche finanzielle Mehrbelastung durch die ICSI überschaubar halten. Außerdem rannte uns, im wahrsten Sinne des Wortes, die Zeit davon, denn ich war fast 39 und bis zum 40. Lebensjahr konnten wir mit finanzieller Unterstützung seitens des Staates rechnen. Und das alles nur, weil 2 kostbare (Behandlungs-) Jahre verloren gingen, bedingt durch die vielen, unserer Meinung nach, unnötigen Wartezeiten bei den anderen beiden Kinderwunschkliniken. Nach einer wunderbaren Hochzeit war der Weg schließlich frei für die 1. ICSI, die – unserem damaligen Wissen nach – letzte mögliche Behandlungsform bei unerfülltem Kinderwunsch, an die wir nun all unsere Hoffnungen knüpften. Sie wurde im September 2016 durchgeführt. Wir waren sehr optimistisch und zuversichtlich herangegangen und diese ICSI war, zu unserer großen Freude, auf Anhieb erfolgreich! Zwar war anfangs der HCG-Wert etwas grenzwertig, wie uns gesagt wurde, aber der Wert würde schon noch in Schwung kommen, meinte die Ärztin. Ich war endlich schwanger und überglücklich! Endorphine pur!! Mein Körper „steckte“ die hohen Hormondosen problemlos weg und sprach auf die Hormonstimulation sehr gut an. Natürlich nahm der Druck in den Eierstöcken deutlich spürbar zu, als der Eisprung unmittelbar bevorstand, aber es war alles erträglich. Dennoch gab es eine Herausforderung: ich musste mir an mehreren Tagen Zeitfenster für die Blut- und Ultraschall-Untersuchungen organisieren, jedoch sollte von der Kinderwunschbehandlung keiner meiner Arbeitskollegen etwas wissen. Die Behandlung musste bis zur Follikel-Punktion quasi „so nebenbei“ mitlaufen, was sehr nervaufreibend war - und das in einer Phase, in der man ja eigentlich entspannt sein sollte. Meine Schwangerschaft lies mich nun aber auf „Wolke 7“ schweben. 9 Eizellen konnten bei der Punktion unter Vollnarkose, vor der ich völlig unnötig Angst gehabt hatte, gewonnen werden, von denen sich 4 befruchten ließen. Für meine Altersgruppe war das super. Wir waren begeistert. Jedoch „nur“ 2 eigneten sich letztendlich für den Embryotransfer, der am 2. Tag stattfand. Für die Kryokonservierung blieb nichts übrig. Leider fand unsere Freude in der 8. SSW ein jähes Ende: bei der Ultraschall-Untersuchung wurde eine ausbleibende Fehlgeburt diagnostiziert. Welch Schock! Zum Glück war mein Mann an diesem Tag bei der Untersuchung mit dabei, denn eigentlich hatten wir an diesem Tag erwartet, die Herzaktivität zum ersten Mal zu sehen. Ich fühlte mich wie im verkehrten Film. Das „Kartenhaus der guten Hoffnung“ fiel plötzlich in sich zusammen. Von himmelhoch jauchzend fiel ich nun ins andere Extrem. Noch bevor ich die Situation auf der Behandlungsliege richtig begreifen konnte, wurde mir geraten, umgehend eine Ausschabung vornehmen zu lassen, um nach Möglichkeit zytogenetisches Material zu gewinnen, das wiederum Aufschluss über die Ursache der Fehlgeburt geben könnte. 2 Tage später fand die Ausschabung statt. Es war eines der schwärzesten Tage meines Lebens. Den Eingriff an sich, welcher von meiner Kinderwunschärztin selbst durchgeführt wurde, habe ich erfreulicherweise körperlich gut überstanden. Seelisch hat er jedoch viel Trauer über diesen Verlust und diverse Ängste hinterlassen. Die Ärztin riet mir, bis zum nächsten Versuch zwei reguläre Zyklen abzuwarten, was bedeutete, dass ich bis Januar 2017 warten musste. Auf der einen Seite brauchte ich diese Zeit dringend, um mich vor allem psychisch von diesem Ereignis zu erholen, auf der anderen Seite hätte ich aber am liebsten sogleich den nächsten Versuch in Angriff genommen. Diese Warterei war für mich inzwischen unerträglich geworden. Sie wurde u. a. begleitet von dem bitteren Empfinden, als Frau versagt zu haben, denn schwanger zu werden und zu bleiben, ist doch „eigentlich“ die natürlichste Sache der Welt, sonst wäre die Menschheit doch schon längst ausgestorben!! Warum sollte gerade ich dazu nicht in der Lage sein!? Viele Fragen beschäftigten mich in den nächsten Wochen. Antworten fand ich aber nur wenige. Um aktiv aus dieser seelischen Schieflage herauszukommen, suchte ich mir psychologische Unterstützung und wurde außerdem von meiner Frauenärztin sehr unterstützt. Das zytogenetische Gutachten zur Abortdiagnostik ergab als Ursache für die Fehlgeburt eine Chromosomenveränderung. Für folgende Schwangerschaften ergab sich aus dem Befund zum Glück aber keine erhöhte Wahrscheinlichkeit für das abermalige Auftreten einer solchen. Bis zur 2. ICSI Mitte Januar 2017 versuchte ich mich neben der psychologischen Unterstützung zusätzlich mit Fruchtbarkeitsyoga zu stabilisieren. Ich besuchte außerdem einen Volkshochschulkurs, um das Autogene Training zu erlernen und zog mich sehr zurück. Ich fühlte mich in diesen Wochen ständig äußerst erschöpft und müde. Auch mein Immunsystem, welches normalerweise bestens funktioniert, war ziemlich labil. Ständig hatte ich mit Erkältungen zu kämpfen. Doch ich freute mich auf den 2. Versuch. Der 1. Versuch fing ja so Erfolg versprechend an, daran ließe sich nun sicher anknüpfen. Auch die Kinderwunsch-Ärztin war sehr zuversichtlich. Mein Körper sprach auch diesmal auf die Medikamente wieder sehr gut an & ich spürte kaum körperliche Beschwerden. Wir machten alles genauso wie beim 1. Versuch. Bei der Punktion konnten allerdings „nur noch“ 5 Eizellen gewonnen werden, jedoch kam es zu unserer großen Enttäuschung zu keinem Embryotransfer – es fand keine Befruchtung statt! Mit solch einer Variante hatten wir nun wirklich nicht gerechnet! Wieder weitere Wochen warten zu müssen, sich gewissermaßen wieder „ganz hinten in der Reihe anstellen zu müssen“, obwohl das Glück gerade noch so greifbar nah zu sein schien, war für mich unerträglich. So langsam desillusionierten sich meine bzw. unsere Erwartungen in die anfangs so vielversprechende ICSI-Behandlung. Uns wurde klar: soviel auch heutzutage in puncto Repro-Medizin möglich ist, hat doch letztendlich „die Natur das letzte Wort“. Der misslungene 2. Versuch hatte meinem zaghaft aufgebauten Optimismus seit der Ausschabung nun erneut einen herben Schlag versetzt. Ich hatte zwar versucht, mich für diesen Versuch physisch und psychisch optimal vorzubereiten. Jetzt kam ich aber zu der Erkenntnis, dass man bestimmte Kriterien, in diesem Fall die Qualität der Eizellen, selbst mit der besten Vorbereitung nicht wirklich beeinflussen kann. In Frau Dr. Schweizer-Araus anfangs erwähnten Buch habe ich dafür inzwischen eine mögliche Erklärung gefunden: Wahrscheinlich liegt es an den hohen Hormondosen, dass die Eizellenqualität so zu wünschen übrig lässt. Zu diesem Zeitpunkt war mein schwacher Trost, dass es wieder eine „Laune der Natur“ gewesen war. Aber noch wollten wir natürlich nicht aufgeben. Wir hatten ja zum Glück noch 2 weitere Versuche. Negative Gedanken konnte ich für den 3. Versuch, der 6 Wochen später stattfinden sollte, d. h. Mitte März 2017, nun gerade gar nicht gebrauchen. Ich war mittlerweile allerdings ziemlich verunsichert und wusste nicht recht, was ich selbst aktiv zum Erfolg des 3. Versuches beitragen konnte. Sich eingestehen zu müssen, dass man beim Kinderwunsch mit Fleiß, Ehrgeiz und positiven Gedanken nicht zwangsläufig zum Erfolg kommt, war für mich eine weitere schwer zu akzeptierende Erkenntnis. Trotzdem schaffte ich es irgendwie, mich wieder halbwegs ins Gleichgewicht zu bringen, was in der kalten, tristen Jahreszeit gar nicht so einfach war. Aber der Frühling nahte und damit auch Wärme und Optimismus. Wichtig war zudem, dass wir uns in der Kinderwunschklinik gut aufgehoben fühlten. Mittlerweile war das Kinderwunschteam wie zu einer kleinen „Familie“ für mich geworden. Ich gehörte nach inzwischen über 2 Jahren Behandlungszeit (leider) inzwischen schon fast zum „Inventar“. Bei jedem Versuch fieberte das gesamte Team mit. Meine Gynäkologin ermittelte im Februar 2017 erneut meinen aktuellen AMH-Wert. Dieser war inzwischen altersbedingt zwar etwas gesunken, aber es war trotzdem ein zufrieden-stellendes Ergebnis. Meine Kinderwunsch-Ärztin verschrieb mir bei diesem Versuch zusätzlich zu den bisherigen Medikamenten noch ein weiteres Hormonpräparat, welches in der Klinik als „Porsche“ unter den Medikamenten galt. Ein zusätzlicher Hoffnungsschimmer – bestenfalls „das Zünglein an der Waage“?! Wieder setzten wir all unsere Hoffnung darauf. Wie bisher, sprach auch diesmal mein Körper gut auf die Stimulation an. Bei der Punktion konnten aber „lediglich“ 4 Eizellen gewonnen werden, ich galt damit als „low responder“! Meine Nerven lagen blank! Mein Körper produzierte trotz sehr hoher Hormondosen immer weniger Eizellen! Und ich konnte nichts aktiv dagegen tun! Ich fieberte dem Tag entgegen, an dem ich erfahren sollte, ob der Embryotransfer stattfinden würde. Endlich grünes Licht: eine gute Embryozelle! Ich war durchaus glücklich über dieses Ergebnis, denn in aller Regel ist es ja auf natürlichem Wege auch nur EINE Eizelle, die befruchtet wird. Warum sollte ich also damit kein Glück haben?! Während dieser und all der vorangegangenen Versuche stellte ich mir jeden Behandlungsschritt so fantastisch und großartig wie möglich mittels positiver Affirmationen und Visualisierungen vor. Ich nahm zudem an einem Wochenendkurs für Atemtechnik und Achtsamkeit teil, um Teile der Übungen künftig in meinen Alltag integrieren zu können. Zudem führte ich, wie bei jedem Versuch, Tagebuch und registrierte – wie bei den vorangegangenen Versuchen auch – jedes mögliche Anzeichen einer Schwangerschaft. Mir war natürlich klar, dass die vielen Medikamente die Empfindungen auch verfälschen könnten. Man konnte sich also nie wirklich sicher sein... Am „Tag X“, als der Blut-Schwangerschaftstest gemacht wurde, war ich davon überzeugt, schwanger zu sein. Doch Pustekuchen! Ich wurde mit einem nur leicht erhöhten HCG-Wert enttäuscht! Ich war sprachlos! Mir wurde erklärt, dass der HCG-Wert mind. bei 20 liegen sollte, um von einer Schwangerschaft sprechen zu können. Bei meinem Wert bestünde also keine Aussicht auf Erfolg. Das letzte Fünkchen Hoffnung für diesen Versuch erlosch schließlich, als sich im Laufe der nächsten Woche meine Blutung einstellte. Was war nur los?! War das vielleicht ein Zeichen der Natur?! Sollten wir es nun dabei belassen und die Dinge einfach akzeptieren? Schließlich ist jeder Versuch ein massiver Eingriff in die körperlichen Vorgänge. Mein Körper steckte zwar all die Hormondosen bis jetzt zum Glück problemlos weg, aber wie lange würde das gut gehen?! Nein, den letzten Versuch würden wir vor meinem 40. Geburtstag auf jeden Fall noch durchführen, soviel stand für uns beide fest! Aber ich musste wieder ins Gleichgewicht kommen. Psychologisch wurde ich weiterhin unterstützt, auch für alternative Behandlungsmethoden war ich offen. Ich trieb zudem viel Sport, achtete noch mehr als zuvor auf positive Gedanken sowie auf eine gesunde, eiweißreiche und ausgewogene Ernährung und trank täglich 3 – 4 l Wasser. Ich hatte nur ein Ziel: diesmal alles auf eine Karte zu setzen und endlich schwanger zu werden! Jetzt ging es um alles oder nichts! Positiv war zudem, dass es Sommer war. Bei unserer 1. ICSI ein Jahr zuvor war auch Sommer. Ich las entsprechend motivierende Bücher und lies mich von den aufgeführten Anregungen inspirieren. Ich wollte einfach keine Möglichkeit ungenutzt lassen, meinem Unterbewusstsein zu signalisieren, dass die Schwangerschaft bereits besteht, eben „so tun, als ob“ – positive Affirmationen. Endlich war es soweit! Kurz vor meinem 40. Geburtstag ging ich voller Zuversicht unseren letzten Versuch an. Diesmal wurde mir noch ein weiteres Hormon-Präparat verschrieben, die übrigen Hormone und Dosen waren genauso, wie beim 3. Versuch. Zum Glück sprach mein Körper auch diesmal wieder gut auf die Medikamente an und Nebenwirkungen hatte ich keine nennenswerten. Es wurden 5 Eizellen gewonnen. Und ich war überglücklich, zu erfahren, dass ich einen sehr guten 8-Zeller und einen sehr guten 9-Zeller am 3. Tag eingesetzt bekommen sollte! Was für ein Glück und Erfolg! Und was für ein erhebendes Gefühl, die Embryos schließlich „in Empfang nehmen“ zu dürfen! In solch einem Moment war ich immer durchflutet von Glückseligkeit, Hoffnung und Zuversicht. Jeder Zweifel und jede Angst ist plötzlich weg. Eigentlich kann es so einfach sein und doch ist mit einem Embryotransfer noch lange nichts entschieden. Es ist nur die erste entscheidende Hürde, die überwunden wurde. Das junge Leben ist zwar unglaublich robust - und trotzdem so zerbrechlich. Diesmal war auch mein Mann zum 1. Mal beim Embryotransfer mit dabei. Es folgten zwei Wochen des Wartens, des in-sich-Hineinhörens, des Spekulierens, der besonderen Schonung. Ich stellte sämtliche sportlichen Aktivitäten ein, um ja nichts zu riskieren. Ab der „3. SSW“ spürte ich täglich, dass sich in der Gebärmutter etwas regt. Da war wieder dieses Ziehen und es fühlte sich genauso an, wie vor einem Jahr! Und die Brüste spannten! Einen Tag vor dem geplanten Schwangerschaftstest bekam ich abends derartige Unterleibsbeschwerden, die sich kaum lokalisieren ließen, dass ich mich vor Schmerzen krümmte. Das Spannungsgefühl in den Brüsten war seit einigen Tagen verschwunden. Was hatte das zu bedeuten? Ich hatte ja noch nie eine intakte Schwangerschaft erlebt, was ist also in den ersten Wochen „normal“?! Erst 3 Stunden später ließen diese krampfartigen Schmerzen nach. Da sich aber keinerlei Blutung zeigte, war ich optimistisch, dass das ein weiteres Schwangerschaftsanzeichen sein könnte. Trotzdem lagen meine Nerven blank und ich wartete ungeduldig auf den Nachmittag des nächsten Tages, an dem ich das Ergebnis endlich erfahren würde. Doch wieder: der HCG-Wert lag deutlich unter 20! Diesmal hatte ich die Kinderwunschärztin persönlich am Apparat und sie ermutigte mich, zuversichtlich zu bleiben – manchmal müssen Werte auch erst in Schwung kommen. Es sei schließlich der frühest-mögliche Zeitpunkt, um eine Schwangerschaft festzustellen. Ein klein wenig trösteten mich zwar ihre Worte, aber trotzdem verbrachte ich überwiegend traurig und resigniert die nächsten Tage. Als sich keine Anzeichen einer Blutung bemerkbar machten, schöpfte ich langsam etwas Mut, doch noch an das Wunder zu glauben. Ich spürte ja, dass mein Körper „kämpfte“. Nach einer Woche ging ich zu meiner Gynäkologin. Sie schaute per Ultraschall nach dem Rechten. Zu meinem Erstaunen sahen wir einen kleinen Dottersack! Wahnsinn, sollte ich wirklich diesmal Glück haben, sollten die HCG-Werte inzwischen tatsächlich in Schwung gekommen sein? Die Gebärmutterschleimhaut war optimal aufgebaut und zeigte keinerlei Anzeichen einer bevorstehenden Blutung! Also würde ich 2 Tage später doch in die Kinderwunschklinik zum Ultraschall fahren! Ich war beflügelt von diesem Gedanken… Doch bereits ein paar Stunden später begann plötzlich eine ganz leichte Blutung. Im Laufe des Nachmittages stellten sich diffuse Unterleibsschmerzen ein, die ich zuerst versuchte, zu ignorieren, da der Ultraschall ja eindeutig zeigte, dass alles in Ordnung sei. Zum Abend hin wurden die Schmerzen allerdings immer stärker, auch die Blutung war inzwischen nicht mehr zu ignorieren. Bald waren die Schmerzen zu Krämpfen geworden und ließen mich in der Nacht kaum zum Schlafen kommen. Die traurige Realität holte mich mit ihrer ganzen Wucht wieder ein. Und – anders als bei den anderen 3 Versuchen stand nun am Ende dieses Tunnels kein weiterer verheißungsvoller Versuch mehr in Aussicht…
Die nächsten Tage verbrachte ich damit, alles zu begreifen und ansatzweise zu verarbeiten. Unser Traum vom eigenen Kind war erneut in weite Ferne gerückt, diesmal vielleicht für immer?! Fragen über Fragen: Bin ich nun „austherapiert“? Müssen wir nun wirklich akzeptieren, dass wir zu den Paaren gehören, die nie eigene Kinder haben werden? Ein v. a. für mich unerträglicher und unvorstellbarer Gedanke! – Oder besteht vielleicht doch noch Hoffnung? Viele Fragen warteten auf eine Antwort, um wieder zur inneren Ruhe zu finden und um dem Leben wieder mit Freude zu begegnen – fern und unabhängig von Laborwerten, Behandlungsprotokollen und Hormon-Medikamenten. Denn es gab tatsächlich genügend Gründe dafür, dankbar zu sein, nämlich im Moment v. a. der, alle Behandlungsversuche körperlich ohne Nebenwirkungen bewältigt zu haben.


Auf der Suche nach einem Weg, um aus dieser seelischen Schieflage wieder herauszukommen, habe ich im Internet begonnen, zu recherchieren. Ich war mir sicher, irgendetwas würde ich finden, was uns unserem Kinderwunsch wieder näher bringen würde. Und hier schließt sich der Kreis zum Anfang meiner Geschichte: Ich stieß auf die Internetseite von Frau Dr. Schweizer-Arau und ihr Buch „Der sanfte Weg zum Wunschkind“ entfachte meine Hoffnung aufs Neue. Nachdem ich es verschlungen hatte, wusste ich: noch lange nicht waren alle Möglichkeiten ausgeschöpft, auch jenseits der „40“ nicht, denn gerade die chinesische Medizin (TCM) setzt dort an, wo die Schulmedizin aufgibt. Für mich öffnete sich in diesem Moment eine neue Tür! Frau Dr. Schweizer-Arau hat mir an vielen Stellen des Buches neuen Optimismus und neue Hoffnung gegeben, nicht zuletzt auch aufgrund der dort aufgeführten Berichte anderer Betroffener. Und die gesuchte Schlüsselerkenntnis war: ich erfuhr von einer besonderen Form der künstlichen Befruchtung, von der ich bisher noch nicht gehört hatte – eine, die im natürlichen Zyklus und ohne Narkose stattfindet. Sie ist somit körperschonender und erfolgsversprechender, als die herkömmlichen IVF-Behandlungen – und zudem auch preiswerter. Sofort erkundigte ich mich, wo so etwas durchgeführt wird.

Meine Recherche ergab eine Behandlungsmöglichkeit in Tschechien. Sogleich erfragte ich dort die Details und vereinbarte einen Beratungstermin. Überraschenderweise gab es keine Wartezeiten. Keine Woche später bekamen wir einen Termin. Wir konnten somit auch gleich im laufenden Zyklus in die Behandlung einsteigen, welch toller Zufall!! Doch unsere Euphorie bekam den ersten Dämpfer, als wir schließlich vor Ort waren. Mit einem Dolmetscher an unserer Seite war es im Sprechzimmer ein eigenartiges Gefühl, uns mit unserem jahrelangen Kinderwunsch und intimsten Details einem recht abwesend erscheinenden und emotionslos wirkenden Arzt anzuvertrauen, dessen Sprache man zudem nicht mächtig war. Das verstärkte unser ungutes Gefühl, nur eine Nummer im europäischen Kinderwunsch-Tourismus zu sein. Dennoch wollten wir, entgegen unseres Bauchgefühls, einen Versuch dort wagen. Das Zyklusmonitoring erfolgte über meine Gynäkologin, die Kommunikation mit der Klinik lief über mich. Somit war der logistische Aufwand überschaubar. Nur der eigentliche Eingriff fand in der tschechischen Kinderwunschklinik statt. Dieser Tag blieb uns ziemlich deprimierend in Erinnerung. Wir hätten besser auf unser Körpergefühl hören sollen. Der Eingriff an sich verlief zwar besser als gedacht, denn bei der Vorstellung, ohne Narkose punktiert zu werden, machte sich in mir eine gewisse Aufregung im Vorfeld breit. Es war aber alles halb so schlimm und der Eingriff war schnell überstanden. Das eigentlich Deprimierende kam jedoch danach, als mir mit einer unglaublichen Gleichgültigkeit das Ergebnis der Punktion im Fahrstuhl auf dem Weg zum Ausgang und nur auf meine Nachfrage hin, mitgeteilt wurde: der Follikel war offenbar leer gewesen. Eine Ärztin würde bei Bedarf per Email weitere Fragen beantworten. Mit dieser Aussage wurde ich im Ausgangsbereich der Klinik einfach stehengelassen. Es war eine Enttäuschung auf der ganzen Linie, auch für meinen Mann, der ähnlich gleichgültig behandelt wurde! Schlagartig war uns klar, dass wir in diese Klinik ganz bestimmt keinen Fuß mehr setzen würden. Eine weitere Erfahrung, die uns schlauer machte.


Wie ging es weiter? Durch Frau Dr. Schweizer-Araus Buch erfuhr ich einiges über die großartigen Möglichkeiten der TCM. Es machte mich neugierig, mehr über dieses Thema mit seinen komplexen Behandlungsmöglichkeiten bei Unfruchtbarkeit zu erfahren. Ich suchte mir einen TCM-Arzt in meiner Nähe, der mich mit Moxibustion und chinesischem Kräutertee behandelte und erhielt von meinem Hausarzt zudem mehrmals wöchentlich zielgerichtete Akupunktur. Außerdem ließ ich mich erneut osteopathisch behandeln und suchte einen Hypnotherapeuten auf.

Zudem erhielt ich von Frau Dr. Schweizer-Arau, zu der ich mittlerweile Kontakt aufgenommen hatte, die Empfehlung einer Kinderwunschklinik in Bayern, die sich auf die sogenannte „ICSI naturelle“ spezialisiert hatte. Schon der Internetauftritt dieser Klinik war sehr ansprechend. Der Chefarzt wirkte sympathisch und erklärte in verschiedenen Videos die einzelnen Behandlungsmöglichkeiten und -abläufe sehr genau. Ich hatte sofort das Gefühl, dort in guten Händen zu sein und besorgte mir sogleich einen Beratungstermin. Erwartungsgemäß war alles wieder mit einigen Wochen Wartezeit verbunden, aber das kam mir gerade recht. Ich brauchte dringend etwas Zeit zum Verarbeiten. Schließlich saß ich dem Chefarzt gegenüber. Er schaute sich meinen inzwischen dicken Ordner mit den bisherigen Behandlungen an. Trotzdem war er zuversichtlich, denn abgesehen davon, dass in meiner Altersklasse etwa 70% der Eizellen degeneriert seien, war mein Anti-Müller-Hormon-Wert noch sehr gut. Bei der anschließenden gynäkologischen Untersuchung stellte er fest, dass ich kurz vor einem Eisprung stand. Perfektes Timing, die Behandlung sofort zu beginnen. Auch bezüglich der langen Anfahrt, konnte der Zeitpunkt nicht besser sein. Er verschrieb mir die Eisprungsauslösungsspritze und nach dem Wochenende reiste ich mit meinem Mann an. Es erfolgte die Punktion, die in sehr angenehmer Atmosphäre, mit sehr sympathischem Personal und – zu meiner Überraschung – tatsächlich weitestgehend schmerzlos stattfand. Dadurch, dass ich alles über einen Monitor mitverfolgen konnte, war ich von dem medizinischen Eingriff sehr gut abgelenkt. Es war spannend, mit anzusehen, wie der Follikel punktiert und solange gespült wurde, bis die Eizelle schließlich gesichert werden konnte. Große Freude im Behandlungszimmer! Nun musste sich die Eizelle „nur“ noch befruchten lassen, dann wäre die Freude perfekt! Welch Glück: am nächsten Tag erhielten wir die wunderbare Nachricht, dass ich zum Embryotransfer kommen durfte! Mein Himmel hing voller Geigen. Ich machte die lange Reise zu einem Ausflug der besonderen Art und nahm meine beste Freundin mit. Es war auch für sie ein einzigartiges Erlebnis, den Embryotransfer über den Monitor mitzuverfolgen. Da war es plötzlich wieder, das erhebende Gefühl, ganz junges Leben in sich zu tragen. Die nächsten Tage vergingen wieder voller Spannung. Ich achtete auf jedes Anzeichen einer möglichen Schwangerschaft. Mittlerweile kannte ich so viele Varianten von beginnenden Schwangerschaften, dass ich versuchte, mich diesmal „einfach“ überraschen zu lassen und meinem Körper zu vertrauen. Das war natürlich leichter gesagt, als getan, je näher ich dem Tag des Schwangerschaftstests kam. Endlich war es soweit! Als ich das Ergebnis erfuhr, war ich völlig von den Socken: der HCG-Wert lag bei 188 und das hieß ganz eindeutig schwanger! Das war das beste HCG-Ergebnis, das ich je hatte und das im natürlichen Zyklus und obwohl ich körperlich diesmal in den letzten Tagen kaum etwas gespürt hatte! Fühlt sich so eine „normale“ Schwangerschaft an?? Obwohl in diesem Moment ganz viel Anspannung von mir abfiel, lies es sich nicht vermeiden, in den nächsten Tagen genau in meinem Körper hineinzuhorchen. Alles war so spannend und wunderbar. Ich versuchte, jedes Anzeichen zu deuten und aktivierte meine positiven Affirmationen erneut. Und ich versuchte, die traurigen Momente der vergangenen Monate von mir weit weg zu halten. Trotzdem würde ich erst richtig aufatmen können, wenn die bevorstehende Ultraschall-Untersuchung bei meiner Gynäkologin den Herzschlag zeigen würde. Die bisherigen Untersuchungen bestätigten, dass alles in bester Ordnung war und darüber war ich sehr glücklich. Die alles entscheidende Untersuchung holte mich allerdings abrupt auf den Boden der Tatsachen zurück: der erwartete Herzschlag war nicht eindeutig feststellbar. Wir wiederholten die Untersuchung ein paar Tage später noch einmal. Wieder stiegen Ängste in mir hoch. Erneut war alles komplett in Frage gestellt. Die körperlichen Anzeichen einer Schwangerschaft, die ich in den vergangenen Wochen gespürt hatte, waren seit der Diagnose irgendwie auch verschwunden, was meiner traurigen Vorahnung weitere Bestätigung gab. Meine Nerven lagen blank, als ich im Wartezimmer und bald darauf im Behandlungszimmer meiner Gynäkologin saß. Sie nahm sich viel Zeit für die Ultraschall-Untersuchung, ein Herzschlag war jedoch beim besten Willen nicht feststellbar. Diese Nicht-Feststellung beendete eine weitere so verheißungsvoll begonnene Schwangerschaft. Auch wenn der Verstand es noch nicht begreifen konnte, es war bereits traurige Tatsache. Schweren Herzens und völlig desillusioniert begann ich, mich um die Vorbereitungen für die Ausschabung zu kümmern, welche gleich nach dem Wochenende stattfand. Es konnte abermals zytogenetisches Material sichergestellt werden, um die Ursache zu klären. Bis zum Ergebnis musste ich mich allerdings einige Wochen in Geduld üben. Die kommenden Tage und v. a. das bevorstehende Weihnachtsfest 2017 waren von diesem traurigen Ereignis in der Familie überschattet. Ich versuchte, Trost in Büchern und im Gespräch mit Familie und Freunden zu finden, begann wieder, mich akupunktieren zu lassen, holte mir weitere Termine beim TCM-Spezialisten und beim Osteopathen. So niederschmetternd dieses Ereignis war, wir wollten uns trotzdem (noch) nicht von unserem Kinderwunsch abbringen lassen. Sobald es körperlich wieder möglich wäre, würde ich noch einen weiteren Versuch mit der „ICSI naturelle“ wagen und das war für diesen Moment mein Lichtblick.

2018 kam. Neues Jahr, neues Glück – so unser Motto. Zudem sollte Ende Januar bei Frau Dr. Schweizer-Arau der 1. Kinderwunsch-Workshop stattfinden. Die Themen zur Fruchtbarkeitssteigerung, v. a. aus der TCM, die ein ganzes Wochenende ausfüllen sollten, interessierten mich sehr. Auch wenn die Kosten nicht ganz unerheblich waren und es für mich eine Reise quer durch Deutschland bedeutete, überlegte ich nicht lange und buchte. Ich versprach mir sehr viel neues Wissen und neue Erkenntnisse sowie einen guten Gedankenaustausch mit den anderen Teilnehmerinnen. Und in der Tat war dieses Wochenende ein voller Erfolg. Nicht nur der Workshop, der in einem romantischen Schlosshotel am Starnberger See stattfand und somit einem Kurzurlaub gleichkam, auch viele meiner Wissenslücken wurden geschlossen und ich erhielt sehr viele neue Lösungsansätze – theoretisch wie praktisch. Frau Dr. Schweizer-Arau und Frau Dr. Engelhardt beantworteten alle Fragen sehr ausführlich. Außerdem blieb in den Pausen und am Abend genügend Zeit für Gespräche, sowohl mit den Kursleiterinnen, als auch mit den anderen Kinderwunsch-Frauen – Gesprächsstoff gab es schließlich genug – und auch jeden Grund zur Hoffnung! Das, was die anderen auf ihrem bisherigen Weg durchlebt haben, veränderte auch den Blick auf die eigene Situation. Zudem hatte ich das unglaubliche Glück, dass es erneut eine großartige Fügung gab: der Zeitpunkt des Workshops fiel perfekt zusammen mit dem 2. Behandlungsversuch der „ICSI naturelle“ in der bayrischen Kinderwunsch-Klinik und ersparte mir somit zusätzlichen Fahraufwand. Die Punktion erfolgte genau an meinem Anreisetag zum Workshop und die Kinderwunschklinik lag idealerweise genau auf meiner Wegstrecke. Und die Glückssträhne hielt weiter an: eine sehr gut entwickelte Eizelle konnte auch diesmal entnommen werden. Von diesem Erfolg beflügelt, startete ich in das Workshop-Wochenende. Der Zeit, die ich dort verbrachte, wohnte somit ein ganz besonderer Zauber inne. Verstärkt wurde dieses Glücksgefühl zudem durch die große Anteilnahme der anderen Kursteilnehmerinnen, als ich ihnen davon erzählte. Jede drückte mir die Daumen, dass ich bald den ersehnten Anruf mit der freudigen Nachricht erhalten würde, nämlich meine Rückreise mit dem Embryotransfer verbinden zu können. Und als die erwartete Nachricht dann tatsächlich auch kam, schwebte ich auf Wolke 7. Alles fühlte sich so stimmig an. Am Ende des Workshops bot mir Frau Dr. Schweizer-Arau an, mich am Morgen des nächsten Tages in Vorbereitung auf den Embryotransfer in ihrer Praxis am Ammersee behandeln zu lassen und außerdem Herzmusik für den Embryo aufzunehmen. Dieses Angebot nahm ich sofort sehr dankbar an. In der Zeit, während ich an einem speziellen Gerät angeschlossen war, welches meine Herztöne in wohltuende Herzmusik umwandelte, behandelte sie mich zudem mit Moxa-Stäbchen, um optimale Bedingungen für die Einnistung zu schaffen. Somit bestens vorbereitet, trat ich in freudiger Erwartung meine Rückreise mit Zwischenstopp beim Embryotransfer in der Kinderwunsch-Klinik an. Auch dieser Transfer war ein ganz besonderer Moment für mich und überglücklich bei dem Gedanken, endlich wieder einen kleinen Untermieter in meinem Bauch sitzen zu haben, trat ich schließlich meine restliche Heimreise an. Die nächsten 14 Tage verbrachte ich erneut in Ungewissheit und zwischen Hoffen und Bangen. Die Anspannung war natürlich groß, als der Tag des Schwangerschafts-Tests kam. Meinen körperlichen Empfindungen nach zu urteilen, hätte ich darauf wetten können, dass ich wieder einen hervorragenden HCG-Wert mitgeteilt bekommen würde, denn ich fühlte mich eindeutig schwanger. Aber leider war diesmal der Wunsch Vater des Gedanken, es gab keine nennenswerte Erhöhung des HCG-Wertes! Ich traute meinen Ohren nicht, als mir meine Gynäkologin dies mitteilte. Mir war in diesem Moment klar, dass ich von alledem jetzt wirklich erst einmal Abstand brauchte. Diese Berg- und Talfahrt der Gefühle musste ein Ende haben. Und auch mein Körper brauchte dringend eine Auszeit vom Kinderwunsch!


Mein Mann und ich beschlossen, für die nächsten Monate Gras über alles wachsen zu lassen. Ich konzentrierte mich auf meine Arbeit und blendete das Thema Kinderwunsch so gut es ging aus. Wir stellten alles unter das Motto: „Loslassen ohne aufzugeben.“ Wir wussten, die Hoffnung stirbt zuletzt, noch war alles möglich. Manchmal ist weniger mehr. Die Wochen vergingen, es wurde Frühling. Und eines Tages hatte ich das vage Gefühl, dass meine Regel überfällig war. Ich ignorierte den starken Impuls, meinem Regelkalender zu schnappen und genau nachzuzählen. Einige Tage später verstärkte sich jedoch dieser Drang, der Sache auf den Grund zu gehen, denn die Periode stand immer noch aus. Ich gab der Neugierde nach und wagte es schließlich: Tatsächlich – ich war ein paar wenige Tage „drüber“, aber das würde sich in den nächsten Tagen sicher klären, versuchte ich meine freudige Aufregung zu besänftigen. Nein, ich wollte nicht schon wieder in den alten Teufelskreis aus Freude und Enttäuschung gelangen! Also wartete ich noch ein paar Tage ab. Aber dann hielt ich es nicht mehr aus, zumal mein Mann 2 Tage später Geburtstag hatte. Was wäre das wohl für ein Geburtstagsgeschenk, wagte ich zu träumen?! Am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe machte ich mit zitternden Händen und butterweichen Knien schließlich den Schwangerschaftstest, der schon seit langem auf diese Gelegenheit im Badschrank wartete. Das Herz schlug mir bis zum Halse, als ich das Ergebnis ablas: unglaublich, aber wahr: der Test war positiv – und zwar auf Anhieb!! Dieses Ergebnis löste eine Welle der Begeisterung in mir aus. Am liebsten hätte ich sogleich meinen Mann aus dem Schlaf gerissen, aber dann hätte ich diese einmalige Überraschung vorweggenommen. Auf der anderen Seite wusste ich aber inzwischen auch, wie schnell sich das Blatt wenden kann und hatte Angst vor einer erneuten Enttäuschung. Jedenfalls hatte ich große Mühe, die Nachricht bis zum nächsten Tag vor meinem Mann geheim zu halten. Die Geburtstagsüberraschung wurde damit natürlich zum Volltreffer! Er war anfangs ebenso ungläubig und erstaunt, wie ich am Tag zuvor. Mit alkoholfreiem Sekt stießen wir schließlich auf unser Wunder an. Kurz darauf besorgte ich mir einen Termin bei meiner Gynäkologin und ein paar Stunden später saß ich gespannt auf dem Untersuchungsstuhl. Nun war es bestätigt: ich war schwanger! Die Freude war riesig, auch bei meiner Frauenärztin, als wir sogar den Herzschlag sahen! Ich war außer mir vor Glück, versuchte aber dennoch, „die Kirche im Dorf zu lassen“ und die nächsten Wochen erstmal zurückhaltend mit meiner Euphorie zu sein. Und das Wunder nahm diesmal tatsächlich seinen Lauf! Anders als bei den Kinderwunschbehandlungen, bei denen es im engsten Familien- und Freundeskreis unvermeidbar war, dies zu verheimlichen, erzählten wir diesmal bis zum Ende des 1. Trimesters niemanden etwas von unseren „anderen Umständen“, was mit fortschreitender Schwangerschaftswoche jedoch gar nicht so einfach war. Als wir dann schließlich das Geheimnis lüfteten, war die Freude und Anteilnahme immens. Meine Gynäkologin taktete mich aufgrund meiner „Vorgeschichte“ im 2-Wochen-Rhythmus zur Schwangerschaftsvorsorge ein. Und diesmal war es wirklich so, dass jede Untersuchung unser Wunder bestätigte: das Baby entwickelte sich prächtig. Natürlich saß meine Angst, dass etwas schief gehen könnte, noch tief und ich war vor jeder Untersuchung aufgeregt. Gleichzeitig freute ich mich aber auch darauf, zu sehen, wie die Entwicklung unseres kleinen Schatzes voranschritt. Zudem war sowohl beim Ersttrimesterscreening, als auch bei der Feindiagnostik alles in Ordnung, was mich für die übrigen Schwangerschaftswochen deutlich aufatmen ließ. Mitte des 1. Trimester reiste ich mit meinem Mann innerhalb eines Kurzurlaubes außerdem noch einmal zu Frau Dr. Schweizer-Arau, um mich von ihr schwangerschafts-unterstützend behandeln zu lassen. Sie nahm mir während der Behandlung einen großen Teil meiner Bedenken und dämpfte auch spürbar meine Schwangerschaftsübelkeit mit entsprechender Akupunktur. Einige ihrer ermutigenden Worte begleiteten mich während meiner gesamten verbleibenden Schwangerschaft, die im letzten Drittel etwas turbulenter als erwartet verlief.

So neigte sich unser Glücksjahr 2018 langsam dem Ende, aber das große Finale stand uns ja noch bevor – und in freudiger Erwartung fieberten wir diesem „Tag X“ entgegen. Genau mit Beginn der Adventszeit war es plötzlich mitten in der Nacht soweit: unser lang ersehntes Baby kam schließlich zur Welt! Wir freuen uns jeden Tag über dieses großes Glück, welches uns nach all den Jahren doch noch ereilte!
Rückblickend können wir heute aus Überzeugung sagen: Wunder sind tatsächlich möglich, vor allem dann, wenn man nicht damit rechnet! Unglaublich – auch heute noch für uns – dass wir einst die Diagnose „unfruchtbar“ und die Alternativen Adoption oder Eizellspende im Ausland erhielten und nun unser eigenes Kind in den Armen halten, welches auf natürlichem Wege entstanden ist – einfach so!

Wir sind jeden Tag unendlich dankbar dafür, dass wir ein gesundes und wunderbares Kind haben, das sich prächtig entwickelt, uns zum Lachen und Staunen bringt, uns nachts meist schlafen lässt und unsere Welt in große Freude taucht – diese seitdem aber auch komplett auf den Kopf gestellt hat. Aber das nehmen wir sehr gern in Kauf. Es war für uns zuerst ein Prozess über Monate, eine gewisse Alltagsroutine mit Baby zu finden und zu etablieren. Auch, wenn unser Schatz recht pflegeleicht ist – es gibt immer noch einiges, was im Tagesablauf zu optimieren ist. Tatsache ist, oberste Priorität hat nun mal das Baby, alles andere muss sich einfach unterordnen. Das ist gar nicht immer so einfach und auch etwas, an dass man sich als Paar erst gewöhnen muss(te). Auch die Tatsache, zu akzeptieren, dass die Erledigung der meisten Aufgaben nun (erst einmal) länger dauert. Das ist auch der Grund, weshalb ich erst jetzt – ein ganzes Jahr nach der Geburt – die Gelegenheit gefunden habe, unsere Geschichte zu Ende zu schreiben. Sie ist unbeabsichtigt um ein vielfaches länger geworden, als ich ursprünglich geplant hatte und ich habe lange überlegt, ob ich sie nicht lieber kürzen sollte. Aber wo sollte ich sie kürzen, wenn sie bereits die Kurzfassung ist und wenn es doch gerade die vielen Umwege sind, die anderen Hoffnung geben und Mut machen sollen? Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass unsere Kinderwunschgeschichte vielen Familien mit (langjährigem) Kinderwunsch wieder neue Kraft, Zuversicht und Optimismus schenkt. Gebt Eure Hoffnung nicht auf, auch wenn sie Euch noch so klein erscheint!
Frida Frida aus Nürnberg schrieb am 17. Dezember 2019 um 20:16:
Liebe Frau Schweizer-Arau, liebe Frauen mit Kinderwunsch!

Hier so kurz wie möglich unser „sanfter“ Weg zum Wunschkind.

2014 kam unser erstes Kind spontan und ohne jegliche Unterstützung auf die Welt. Nachdem es mit dem Geschwisterchen nicht klappen wollte suchten wir Ende 2017 ein Kinderwunschzentrum auf. Diagnose: Sekundäre Sterilität. Aufgrund niedrigem AMH-Wert und verschlossener Eileiter lag schnell ein Behandlungsplan für eine konventionelle IVF auf dem Tisch. Uns war jedoch bei dem Gedanken an die vielen Hormone und Narkosen nicht wohl bei der Sache. Durch Zufall stieß ich im Internet auf das Buch von Frau Dr. Schweizer-Arau und war begeistert von ihrem Ansatz. Da der Weg zum Ammersee doch etwas weiter war und mit einem bereits vorhandenen Kind schwieriger zu organisieren, entschied ich mich zu einer in der Nähe praktizierenden Frauenärztin mit TCM-Ausbildung zu gehen. Die Adresse wurde mir damals von Fr. Dr. Schweizer-Arau empfohlen. (Frau Dr. Schubert in Schwabach). Ums kurz zu machen: Dank der Unterstützung mit Akupunktur und chinesischen Kräutern und einigen Ernährungstipps und der überaus kompetenten Behandlung von Frau Dr. Popovici durften wir innerhalb von 5 Monaten die Nachricht erhalten, dass sich das lang ersehnte Geschwisterkind auf den Weg gemacht hat. Zweimal war der Eisprung vorzeitig und einmal keine Eizelle im Follikel, doch beim 4. Versuch klappte sowohl die Entnahme als auch die Einnistung. Vor ein paar Wochen ist unser kleiner Sonnenschein kerngesund auf die Welt gekommen. Darauf hatten wir am letzten Weihnachtsfest noch nicht zu hoffen gewagt. Vielen Dank an Frau Dr. Schweizer-Arau, an Frau Dr.Popovici und an Frau Dr. Schubert, durch deren großartige und einfühlsame Behandlung unser Traum vom Geschwisterchen auf einem sanftem und angenehmen Weg Wirklichkeit wurde. Mein Wunsch wäre, dass diese Möglichkeit der IVF Naturelle an allen Kinderwunschzentren zum Standardangebot gehören würde, da damit vielen Frauen viel erspart bleiben würde.

Ich wünsche allen Frauen mit Kinderwunsch alles Gute, viel Durchhaltevermögen und ebenso positive Erfahrungen mit den behandelnden Ärzten, wie wir es machen durften!
Kinderwunschworkshop Teilnehmerin Kinderwunschworkshop Teilnehmerin schrieb am 5. Dezember 2019 um 23:43:
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau, liebe werdenden Bald-mamis!

Die Arbeit mit Ihnen ist etwas besonderes und sie haben schon so vielen Frauen helfen können! Das ist wirklich fantastisch!
Sie stärken, stützen und helfen dabei, Vertrauen zum ungeborenen Kind aufzubauen.
Gerade ist eine Freundin von mir Mutter geworden und hat leider viel Gewalt im Kreißsaal erfahren müssen. Da ich (auch dank Ihnen) kürzlich selber Mama geworden bin und durch das viele Stillen noch viel empathischer als vorher bin, leide ich gerade irgendwie mit.
Besonders die Frauen die zu Ihnen kommen, haben meist schon einen langen Leidensweg hinter sich. Wenn dann das ersehnte Wunschbaby unterwegs ist, wäre es noch das perfekte i-Tüpfelchen, wenn man diesem kostbaren Geschenk eine sanfte, möglichst natürliche Ankunft in dieser Welt ermöglicht (falls keine medizinische Gründe dagegen sprechen).
Es gibt einen sehr wichtigen Film "Die sichere Geburt", der mir damals die Augen geöffnet hat.
Falls Sie mit den Informationen des Films übereinstimmen, wäre es klasse, wenn Sie ihn Ihren schwangeren Patientinnen empfehlen könnten.
Gerade im digitalen Zeitalter kann man sich so schnell informieren. Es gibt auch Bücher zum dem Thema und diverse Vereine (Greenbirth, Mother Hood).

Ihr Bald-Mamis da draußen verdient alle ein wunderschönes Geburtserlebnis! Freut Euch drauf! Bald könnt Ihr Euer Baby in den Armen halten!

In diesem Sinne - alles Gute!
neverevergiveup neverevergiveup aus Dillingen schrieb am 26. November 2019 um 14:26:
Liebe Kinderwunsch-Paare, ich kann es eigentlich selbst kaum glauben aber es ist wahr, ich habe am 4. Juli diesen Jahres meinen 2. gesunden Sohn geboren. Genau 15 Monate später nachdem unser 1. Wunschkind geboren wurde. Davor lagen 8 Jahre Kinderwunschzeit und alle möglichen OP's und Behandlungen die einer verzweifelten Kinderwunsch-Patientin nun mal so angeboten werden, hinter mir. Nachdem wir alles probiert hatten und es an mir lag, lautete die Diagnose unfruchtbar und der letzte Ausweg evtl. eine Eizellspende.
Durch die Termine bei Frau Schweizer-Arau habe ich zum 1. Mal wieder meine Periode auf natürlichem Wege bekommen und mehr Selbstvertrauen gewonnen.
Ich habe mich von meinem Ehemann getrennt, mit dem ich damals 10 Jahre zusammen war, unser Haus verkauft und mir gedacht, dass ich nun genug versucht habe, um Mutter zu werden und ich mein damaliges Leben so nicht mehr weiterführen wollte. Einen Monat später lernte ich meinen neuen Lebensgefährten kennen und war total verliebt, drei Monate darauf wurde ich spontan schwanger, ich hatte eine super Schwangerschaft und eine problemlose natürliche Geburt und so erblickte "unser großer Sohn" am 4. April 2018 das Licht der Welt. Nach der Geburt blieb für 4 Monate meine Periode aus (das Stillen hat nicht geklappt) und ab dem 5. Monat bekam ich wieder meine Periodenblutung und wurde zum 2. Mal spontan schwanger.
Somit bin ich nun seit Sommer glückliche zweifach Mutter. Und auch wenn es manchmal vielleicht ein wenig anstrengend und schlafarm ist, so sind sie es jeden Tag aufs neue Wert alles dafür zu tun, dass es meinen zwei Wunschkindern gut geht.
Meinen 2. Sohn habe ich per Kaiserschnitt geboren, weil er in Steißlage war, dafür klappt mit ihm aber das Stillen.
Unsere Familie ist jetzt somit komplett!

Ich wünsche all den Paaren, die noch warten bis sich der Traum vom eigenen Kind erfüllt, viel Kraft, Geduld und das nötige Quäntchen Glück, dass bei Ihnen bald Leben ins Haus einzieht.

Mein größter Dank gilt Frau Dr. Schweizer-Arau - sie hat mir Mut gemacht und ich habe daraufhin mein Leben verändert!

Der Arbeit von Frau Dr. Popovici, sie ist die netteste und kompetenteste Frauenärztin die ich kenne und auch ihrem Team gilt besonderer Dank, denn sie gehen mit diesem intimen und persönlichem Thema, sehr einfühlsam um.

Ebenso der Arbeit von Frau Dr. Yumiko von Hasselbach, bei ihr hatte ich die TCM-Behandlung begonnen auf anraten von Frau Dr. Schweizer-Arau bis ich bei ihr einen Termin bekam.

Ich hoffe, dass wir nun endlich Anfang Dezember einen Termin zu viert hinbekommen und ich Frau Dr. Schweizer mit meinen drei Jungs besuchen darf! Ein herzliches vergelt's Gott und ganz liebe Grüße an den Ammersee
Dorothea Dorothea schrieb am 17. November 2019 um 18:59:
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau, herzlichen Dank für Ihre kompetente und freundliche Begleitung auf dem Weg meiner Heilung. Gerne schreibe ich hierzu meine Erfahrung in Ihr Gästebuch.
Nur Mut : )
Ja, es ist möglich! Ich erlebe es selbst. Es ist möglich, mit Endometriose schmerzfrei zu leben. Es ist aber ein Weg. Der sich aber lohnt.
Schon die erste Periode war sehr schmerzhaft. Und dann der Schock: Ich verblute. Schmerz und Blut das verhieß mir als 11-jährige nichts Gutes. Das war mein Start in die Weiblichkeit.
Meine Mutter versuchte mich zu beruhigen, das sei nun mal so als Frau. Sie habe auch immer Schmerzen bei der Periode, ebenso wie ihre Mutter. Sie meinte noch, wir könnten aber als Frau, Kindern das Leben schenken. Also arrangierte ich mich, so gut ich konnte.
Mit 32 Jahren schenkte ich dann, einem Kind das Leben.
Und das, obwohl die Frauenärztin meinte, ich könnte nicht schwanger werden, wegen der Zyste am Eierstock, die ich schon Jahre lang hatte.
Zu dem Zeitpunkt dachte ich mir, mal schau’n. Ich habe ja zwei Eierstöcke ; )
Mein Mann und ich entschieden, dass meine Frauenärztin ja nicht bei der Familienplanung aktiv beteiligt ist und wir beide dies entspannt sehen. Wir übergaben unseren Wunsch an das Kind ab. Wir gingen davon aus, dass nicht wir entscheiden, wann ein Kind in unserer Leben kommt oder überhaupt, sondern das Kind selbst.
Es kam eine turbulente Zeit. Mit Höhen und Tiefen.
Letztere war als bei mir mit 36 Jahren eine Tiefenvenenthrombose im Bein diagnostiziert wurde, Ursache unbekannt. Wochenlange Klinikaufenthalte und Entlassung mit der Einstellung auf Marcumar (Blutverdünner). In den nächsten Jahren kamen sämtliche Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten hinzu, sowie sich steigernde Schmerzen bei Periode. Die Einnahme der Pille war kontraindiziert und lebensgefährlich für mich wegen der Tiefenvenenthrombose.
Meine Internistin engagierte sich für mich und forderte meine damalige Frauenärztin auf, mich wegen der im Durchschnitt 6 cm großen Zyste am Eierstock an ein Endometriosezentrum an der Uniklinik zu überweisen. Dort wurde Endometriose festgestellt. Es war eine Operation notwendig, da die Zyste zyklusabhängig auf den Nerv drückte und ich dann Dauerschmerzen an der Außenseite meines Beines hatte, sowie Blut beim Stuhlgang.
In der Operation war die Zyste versehentlich geplatzt und der Inhalt hatte sich im Bauchraum verteilt. Das Ergebnis bestätigte den Verdacht auf Endometriose. Es gab auch weitere Herde im Bauchraum, die weitgehend entfernt werden konnten. Allerdings wurde auch festgestellt, dass im Douglasraum die Gebärmutterrückseite mit der Außenseite meines Darms verwachsen war. Da der Darm nicht vorher gereinigt und entleert war, wurde dort nicht operiert.
Wie es sich im Nachhinein, trotz all der noch folgenden Schmerzen, als „Glücksfall“ erwiesen hatte. Zwei Jahre nach der Operation meinte der Arzt des Endometriosezentrums, dass er mir mit dem jetzigen Wissen von so einer Operation abraten würde, aufgrund der Erfahrungen mit den Frauen, die dies hatten machen lassen.
Mit 45 Jahren war die Endometriosezyste entfernt, die Schmerzen noch da. Aber ich hatte eine Diagnose: Endometriose im 3. Grad mit einer Verwachsung zwischen Gebärmutter und Darm. Und die Erkenntnis, dass ich schulmedizinisch austherapiert war. Denn die einzige damalige schulmedizinische Behandlung wäre es gewesen, mich in die künstlich vorgezogenen Wechseljahre mittels Hormontherapie zu versetzen. Zwar nur für ein halbes Jahr. Dies ging aber nicht wegen meiner Tiefenvenenthrombose.
Auch halfen mir die Schmerzmittel nicht, entweder waren sie zu schwach oder ich musste mich übergeben, bevor sie überhaupt wirken konnten.
Nun war endgültig klar, dass ich einen neuen Weg gehen musste.
Das hat mir in den nächsten sieben Jahren geholfen:
- Osteopathie
- Manuelle Therapie und Lymphdrainage
- Phytotherapie
 www.frauen-naturheilkunde.de
- Ionisiertes Diosgeninöl
 www.biomed-oswald-bartel.de
- Ernährungsumstellung
Verzicht auf Eiweiße während der Periode.
Der Schmerz reduzierte sich und die Verdauung war leichter, wenn ich an diesen Tagen kein Fleisch, keine Wurst, kein Fisch, keine Eier, keine Milchprodukte und keine Rohkost aß.
Bewährt hatte sich für mich: Gekochtes Gemüse, vorzugsweise Kartoffeln, Blumenkohl und Möhren, sowie Brühe.
Heute esse ich überwiegend vegetarisch und ab und zu mal Fisch, wenn mir danach ist.
- Broschüre „Endometriose verstehen – Meinen Weg gehen“ (ISBN: 978-3-930766-09-3) vom FFGZ Feministisches Frauen Gesundheitszentrum e.V. in Berlin
 https://www.ffgz.de/bestellen/broschueren/endometriose-verstehen-meinen-weg-gehen/
- Teilweise Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Omega-3-Öl-Kapseln hochdosiert. Dies aber bitte immer in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.
- Behandlung durch eine Heilpraktikerin mit Homöopathie und Aufbauprodukten, die sie mir spritzte z.B. Vitamin B12 und Folsäure
- Kinesiologische Beratung
- Die Methode SART, die Frau Dr. Annemarie Schweizer-Arau entwickelte und praktiziert
 www.sart.de
- Nur Binden und Tampons aus Bio-Baumwolle z.B. bei Ebl
- Kneipp-Güsse und Bewegung
- Achtsamkeitsübungen, Qi Gong und Meditieren
- Viel lesen und sich informieren
z.B. Buch „Das heilende Bewusstsein“ von Joachim Faulstich und der Film dazu
auf Youtube zum Anschauen in drei Teilen:
Film „Geheimnis der Heilung Teil 1“ https://www.youtube.com/watch?v=Zbm5p7x54v8 Film „Geheimnis der Heilung Teil 2“ https://www.youtube.com/watch?v=vpYS20TX7d4 Film „Geheimnis der Heilung Teil 3“ https://www.youtube.com/watch?v=j45Qg8M__n4
- Freude und Spaß und zwar täglich und gerne mehrmals ; )
Seit zwei Jahren erlebe ich Periode schmerzfrei. Das ist ein Geschenk und ich bin dankbar dafür. Und nach all dem zeichnet sich nun eine neue Zeit für mich ab, die Zeit nach der Menopause ; )
Viel Freude und Mut zum eigenen Weg wünscht Dorothea
Simone Simone aus Rheinfelden schrieb am 2. November 2019 um 14:49:
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau,

auch ich darf als mittlerweile glückliche Mami Ihnen meinen Dank aussprechen.

Ich bin mittlerweile 44 Jahre und unser Sohn Felix kam am 19.09.2019 gesund und munter zur Welt.

Nachdem wir im März 2017 unsere erste Tochter in der 19. SSW verloren haben (Thurner Syndrom) begann für uns eine intensive Kinderwunschzeit, da ich mit damals 42 Jahren schon zu den alten Mütter zählte.
Leider stellte sich nicht wie beim ersten Mal schnell und unkompliziert eine Schwangerschaft ein.

Nach einigem Suchen, wurde mir Sie mir empfohlen und als ich Sie kontaktieren fand kurz darauf, im Januar 2018, ein Kinderwunsch Workshop für ältere Frauen statt.
Es war wirklich bereichernd die Geschichten der anderen Paare zu hören und die SART Sitzung mit Ihnen hat sicherlich viel gelöst.
Mir wurde aber auch ganz klar bewusst, dass ich den Weg der künstlichen Befruchtung sicher nicht gehen möchte.
Da ich leider keinen TCM Therapeuten mit Kinderwunscherfahrung in der Nähe hatte, habe ich die Nahrungsergänzungsmittel und das Chalone genommen.
Im Herbst 2018 entschlossen wir uns dann zu heiraten und siehe da, quasi als Hochzeitsgeschenk, wurde ich mit 43 Jahren spontan schwanger (mein Mann war damals 52).

In den ersten Schwangerschaftsmonaten habe ich täglich gemoxt und die Nahrungsergänzungsmittel wie von Ihnen empfohlen genommen und alles verlief wie im Lehrbuch.

Heute unseren kleinen Sohn in Armen zu halten ist gleichzeitig das größte Wunder und Geschenk und freuen uns auf viele gemeinsame Jahre, auch wenn wir schon "alte" Eltern sind.

Mein Fazit: alles hat seine Zeit und man muss einen Schritt nach dem anderen gehen und der Workshop bei Ihnen war definitiv ein sehr wichtiger und man kann auch mit 43 Jahren noch spontan schwanger werden und eine glückliche, unkomplizierte Schwangerschaft erleben. VIELEN DANK!
Birgit Birgit schrieb am 26. Oktober 2019 um 08:32:
am 14.09. kam unser Sohn auf die Welt und wir könnten nicht glücklicher sein. Heute möchte ich endlich unsere Geschichte aufschreiben. Es sind all die persönlichen Geschichten in Ihrem Gästebuch und die Erzählungen, die mir immer so viel Hoffnung gemacht haben und so hoffe ich, dass auch unser Weg anderen Paaren Zuversicht geben wird.

Im Sommer 2015 ließ sich mein Mann beim Urologen untersuchen. Wir wussten, dass wir Kinder wollten, aber nach der Diagnose OAT II-III war laut Aussage des Urologen unsere einzige Chance über eine Kinderwunschbehandlung, denn mein Mann hatte 0% bewegliche Spermien und 0% normale Formen. Die Idee einer künstlichen Befruchtung widerstrebte mir von Anfang an, doch im Sommer 2016 begaben wir uns dann doch in Kinderwunschbehandlung. Wir begannen mit einer Serie an Inseminationen, von denen keine je zu einem positiven Test führte. Ich war damals 36 Jahre alt und mir wurde nahe gelegt, schnell auf eine ICSI mit hormoneller Stimulation zu wechseln, um meine Chancen zu erhöhen und die mir noch bleibende Zeit zu nutzen. Doch in mir wehrte sich vieles dagegen. Mir war einfach nicht wohl bei der Idee der hormonellen Stimulation und es kam mir so vor, als würde man hier so schnell etwas erzwingen wollen, ohne tiefer zu blicken und zu verstehen, welche Gründe dem Kinderwunsch wirklich im Weg standen. Auch fühlte ich mich in dieser ersten Zeit der KiWu-Behandlung nicht wohl vom Bauchgefühl her und mir fehlte das Vertrauen in den behandelten Arzt, da mir die Vorgehensweise sehr oberflächlich und mechanisch vorkam. So betrieb ich persönlich viele Recherchen und bin auf Ihr Buch "Der sanfte Weg zum Wunschkind" gestoßen, das mich von vornherein total ansprach. Ich bin ein ganzheitlich denkender Mensch, der natürliche Methoden und Mittel bevorzugt. Ihr Buch bestätigte mich in dem, was auch mein Gefühl und meine Grundeinstellung mir bereits sagten. Von da an begann ich neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen, obwohl sich dann herausstellte, dass auch bei mir Einschränkungen vorlagen. So kam z.B. heraus, dass bei mir eine Blutgerinnungsstörung vorlag (Faktor 5 Leiden sowie Antiphospholipid-Antikörper). Im Herbst 2017 bekam ich einen Platz bei Ihnen in der Gruppentherapie. Ich merkte wie es mir gut tat und vor allem hatte ich endlich das Gefühl, den für uns richtigen Weg gefunden zu haben. Aufgrund Ihrer Empfehlung waren wir unterstützend in der TCM Praxis Hempen in Behandlung. Auch das hat mir sicher gut getan. Es war ein anderer und vor allem ganzheitlicher Ansatz. Wir haben chinesische Kräutertees getrunken, verschiedene Nahrungsergänzungsmittel genommen, Akupunktur gemacht etc.
Ich wusste, dass es wahrscheinlich ein längerer Weg werden würde, aber ich hatte Hoffnung und Zuversicht, dass dies jetzt UNSER Weg war und es so für mich Sinn machte. Bei meinem Mann verbesserten sich die Spermiogramme kontinuierlich. Der Urologe hätte so etwas niemals annähernd für möglich gehalten. Wir begannen dann ebenfalls die Behandlung im Kiiz bei Frau Dr. Popovici, einer fantastischen Ärztin, und der Unterschied zu der vorherigen Praxis konnte nicht größer sein. Hier fühlte ich mich von Anfang an bestens aufgehoben, auch wenn es natürlich nicht gleich klappte. Aber das hatte ich auch nicht erwartet. An Ostern 2018 geschah dann ein kleines, großes Wunder. Wir wollten eigentlich eine ICSI im Spontanzyklus probieren, doch als wir in die Praxis kamen, war das Eibläschen nicht mehr sichtbar, der Eisprung hatte also schon stattgefunden. So sollten wir es noch natürlich probieren und ich wurde tatsächlich so schwanger! Es war unglaublich und wir waren so glücklich. Doch dann verlor ich das Baby in der 9. Woche und wir rutschten in ein großes Tief. Vor allem als dann drei Wochen nach der Fehlgeburt nach einem Zeckenbiss die Borreliose kam und wir auch noch eine längere Pause einlegen mussten. In dieser schweren Zeit haben vor allem Sie uns neuen Mut gemacht und wieder das Vertrauen in uns gestärkt.
im Spätherbst versuchten wir noch einmal eine Insemination und eine ICSI - leider wieder ohne Erfolg. Doch als über Weihnachten die KiWu-Praxis zu war, geschah noch mal ein Wunder und ich wurde zum zweiten Mal auf natürlichem Weg schwanger. Es war unglaublich schön und ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl, auch wenn die Angst nach der ersten Erfahrung groß war. Aber Sie halfen uns wieder und auch Frau Dr. Popovici war ganz wunderbar.
Insgesamt verlief die Schwangerschaft dann sehr gut und ich bin unglaublich dankbar für alles.
Wenn ich jetzt auf die lange Kinderwunschzeit und die vielen verschiedenen Erfahrungen zurückschaue, so denke ich, dass diese Zeit zwar lang und schwer, aber auch unglaublich wichtig war und ich bin so wahnsinnig froh, dass unser Weg uns zu Ihnen geführt hat.
Sie haben uns begleitet und Dank Ihrer Arbeit und Ihrem Engagement durften wir das größte Geschenk in Empfang nehmen. Wir können dafür nicht dankbarer und glücklicher sein!
Tausend Dank für all Ihre positive Energie und Ihren unglaublichen Einsatz. Tausend Dank, dass wir zu Ihnen kommen konnten, oft auch sehr kurzfristig. Tausend Dank dafür, dass Sie uns den Weg gezeigt haben.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich natürlich auch bei Frau Dr. Popovici bedanken. Bei keiner anderen Ärztin hätte ich mich so wohl gefühlt. Ihre starke positive Ausstrahlung, ihre Gelassenheit und Menschlichkeit haben mir sehr imponiert. Als sie mich z.B. umarmt hat, als wir am Anfang der Schwangerschaft waren und mir Mut zugesprochen hat. Wir waren ja auch in anderen Kiwu-Praxen und es war ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Und natürlich ein ebenso herzliches Dankeschön an Frau Dr. von Hasselbach, die uns bestens betreut hat. Auch hier hatten wir immer ein gutes Gefühl und haben ihre ruhige und angenehme Art sehr geschätzt!
Ohne Sie drei wären wir heute bestimmt nicht zu dritt 🙂

Daher nochmal tausend Dank für alles!
Kinderwunschworkshop-Teilnehmerin Kinderwunschworkshop-Teilnehmerin schrieb am 10. September 2019 um 14:55:
Liebe Frau Dr. Schweizer,

mein Beitrag wird etwas länger ausfallen.
Die Kurzfassung vorweg:
1. Man kann auch in einem verkürzten Zyklus mit Schmierblutungen schwanger werden.
2. Spermiogramme sind nicht immer aussagekräftig.

2016 wurde ich recht schnell und absolut gewollt schwanger. In der 8.Ssw bin ich nachts im Bad ohnmächtig geworden und bin auf dem Boden wieder zu mir gekommen. Bis auf kleine Blutergüsse und etwas Rückenschmerzen ging es mir gut. Dennoch rief ich am nächsten Morgen meinen Frauenarzt an, der mir riet, mich im Krankenhaus vorzustellen.
Bin also in die Notaufnahme, es wurde Ultraschall gemacht, das Herzchen schlug - alles ok.
Ich wurde gefragt, ob ich noch stationär eine Nacht im Krankenhaus bleiben möchte, verneinte aber und ging stattdessen arbeiten.

Auf dem Weg vom Krankenhaus rief mich eine Kollegin auf dem Handy an, kritisierte mich und meine Arbeitsleistung und gab mir diverse "gut gemeinte Ratschläge". Ich war zu der Zeit nach langer mehrjähriger nervenzehrender Anspannungsphase auf der Arbeit tatsächlich sehr dünnhäutig geworden. Ich hatte immer wieder viel inneren Stress, häufig Durchfall und meine Leistung war mal gut, mal nicht.
Jedenfalls fühlte ich, wie während des Telefonats so etwas wie ein Gewicht/Stein/Kloß in meinem Bauch nach unten fiel. Wie bei einem Schock oder einer plötzlichen Angstsituation.
2 Wochen später wurde beim Routineultraschall festgestellt, dass das Herz nicht mehr schlägt und ich eine verhaltenen Fehlgeburt gehabt hatte. Die Größe des Babys entsprach damals etwa der 8.Ssw. In dieser 8.Woche muss also das traurige Ereignis passiert sein.
Ich werde nie wissen, ob es wirklich der Anruf war, der die Fehlgeburt ausgelöst hat.
Und ich weiß bis heute nicht, wie ich mit dieser Kollegin umgehen soll. Sie weiß nichts von dieser Geschichte und wir werden wohl noch etwa 15 Jahre zusammen arbeiten müssen...

Es folge eine Ausschabung, 3 Monate Pause und dann übten mein Partner und ich wieder.

Nach etwa 1 Jahr, bekamen wir eine Überweisung zum Kinderwunschzentrum.
Gerinnungswerte wurden auch geprüft. Alles ok.
Es wurde diverse Diagnostik durchgeführt: alles soweit unauffällig; Spermiogramm auch ok. Ein Parameter hätte besser sein können, aber da wir ja auch so schon schwanger geworden waren, übten wir erstmal weiter.

Ich hatte immer wieder mit kurzen Zyklen und Schmierblutungen zu tun. Das hat mich echt fertig gemacht. Kein Arzt konnte mir so richtig helfen. Und sowas ignorieren geht einfach nicht.
Du wartest auf das Ausbleiben der Periode, dann fängt diese Schmiererei an und Du wirst jeden Tag bei jedem Pinkeln auf der Toilette mehrfach daran erinnert, dass es wieder nicht geklappt hat. Zum heulen!

Einige Zeit später haben wir 3 Mal hormonell stimuliert. Beim letzten Versuch waren sogar 2 Eizellen herangereift. Brachte alles nix.
Danach brauchte ich erstmal Pause vom Kinderwunschzentrum.
Der Arzt dort empfahl mir zu diagnostischen Zwecken eine Eileiterspülung und Gebärmutterspiegelung. Ich hatte eine riesengroße Angst davor und wir übten erstmal wieder so weiter.

Der Schilddrüsenwert (TSH) war leicht erhöht (ca 3) und ich begann, L Thyrox zu nehmen, um den Wert auf 1 zu senken.
Ich war bei einer Ärztin, die alle 4 Wochen an der Dosis geschraubt hat. Der Wert sprang extrem hin und her. Als ich sie fragte, ob es vielleicht daran liegt, dass ich morgens oft Durchfall habe und die Tablette mir vielleicht zu schnell durchrutscht und ob wir die Dosierungen seltener (z.B. alle 6 - 8 Wochen) ändern könnten, wurde sie verärgert und empfahl mir, mir einen anderen Arzt zu suchen.
Das habe ich gemacht und ich habe angefangen, die Tablette nachts um 4h zu nehmen. So bleibt sie länger drin, bis ich morgens zur Toilette muss. Der neue Arzt verändert nun die Dosis seltener und ich habe nach einiger Zeit einen TSH um 1 erreicht.
Manchmal sollte man auf sein Bauchgefühl hören.

Ich bin alternativen Heilmethode auch immer offen gewesen und habe Folgendes ausprobiert:
- ich war bei verschiedenen Leuten zur Akupunktur
- Osteopathie
- Homöopathie
- Mönchspfeffer
- Vitamininfusionen
- ich war bei einer Heilerin
- ich habe extrem viele Blutwerte bestimmen lassen und habe auf ärztlichen Rat hin, extrem viele Nahrungsergänzungsmittel genommen
Mein Gedanke war dabei:
Wenn der Körper alle Nährstoffe hat, dann baut er sich gute Eizellen, dann ist auch die Gelbphase länger und dann schmiert es nicht und dann werde ich wieder schwanger.
- ich bekam eine Eiseninfusion (mehr Eisen = mehr Sauerstofftransport = bessere Eizellreifung?)
- Dorn Breuß Massagen
- ich habe sogar Geld an einen Fernheiler überwiesen (ja - so verzweifelt war ich)
- TCM Kräuter probiert
- Temperaturmethode/Zyklusmonitoring
- Ovulationstests
- Heilpraktiker
- Progesteron vaginal in 2.ZH genommen
- Ayurveda
- ich war beim Psychologen, weil ich die ganze Kinderwunschzeit irgendwann extrem belastend fand
- Ernährungsumstellung: Ich bin recht dünn und versuchte immer zuzunehmen. Ich dachte mir, dass ich durch die vielen (Stress?)Durchfälle auch bestimmt viele Nährstoffe verliere, die dann meinen Eizellen fehlen. Also las ich über 5 Elemente Ernährung, Blutgruppenernährung und probierte sogar Metabolic Balance aus (um zuzunehmen). Durch Metabolic Balance versprach ich mir einen Stoffwechselreset und eine gute Hormonproduktion durch stetigeren Blutzuckerspiegel.
Schade nur, dass ich dabei auch 2 kg verlor und irgendwann nur noch 49kg wog. Echt dünn.

Irgendwann stieß ich auf Frau Dr.Schweizer und besuchte einen Kinderwunsch-workshop.
Es hat mich etwas entspannt und ich habe mich darauf fokussiert, die Bedingungen für eine Schwangerschaft zu verbessern.
- ich nahm KFX
- ich kaufte eine TDP Lampe, um meinen Bauch und meine Füße vor dem Schlafen zu wärmen (quasi als Moxa Ersatz)
- ich fuhr 2 Stunden zu einem Arzt, der mir die Anwendung von Moortampons zeigte. Das Konzept mit den Moortampons klang für mich auch ganz interessant, aber ich bin mir nie sicher gewesen, ob diese Dinger auch wirklich warm genug waren. Selbst wenn ich sie im Ofen auf 50 Grad mit neuem Thermometer erwärmte, empfand ich sie beim Einführen als lauwarm

Ich habe Frau Dr. Schweizers Buch über IVF naturelle gelesen und mir eine Klinik gesucht (wieder 2h Fahrzeit) und mich dort vorgestellt.
Arztempfehlung dort: Lassen Sie aus diagnostischen Zwecken eine Bauchspiegelung machen. Und neues Spermiogramm.

Ich war monatelang verunsichert: Soll ich nun Gebärmutterspiegelung + Eileiterspülung machen oder gleich die Bauchspiegelung.

Irgendwann war ich an dem Punkt, an dem ich mich wieder in die Hände der Kinderwunschzentren begeben wollte.
Ich entschied mich für den kleineren Eingriff: Gebärmutterspiegelung + Eileiterspülung.
Alles war unauffällig.
Ich war erleichtert, aber auch etwas enttäuscht, da ich schon wieder ratlos war, woran es denn nun liegt.
Ich machte einen Termin im konventionellen Kiwu-zentrum und wollte mich dort dann zum Thema IVF und ICSI unterhalten.
Das wären dann die nächsten Schritte gewesen.

Ich telefonierte parallel auch mit dem Kiwu-zentrum, was IVF naturell anbietet. Dort war man enttäuscht, dass ich keine Bauchspiegelung habe machen lassen und außerdem hätte man die Spermien untersucht: sie seien doch nicht so gut und sie würden mir auch zu IVF raten, aber schon auch mit Hormongaben.

Kurz nach der Gebärmutterspiegelung verunglückte ein guter Bekannter von mir. Am Tag seiner Beerdigung war ich extrem traurig und bekam wieder Schmierblutungen.
Sie hörten wieder auf und begannen eine Woche später erneut.
Dann hörten sie für einen kurzen Moment wieder auf. Ich nahm allen Mut zusammen und machte einen Schwangerschaftstest: er war positiv!
Ich war völlig perplex und hatte mir immer geschworen, dass ich beim nächsten Mal noch besser auf das Kind Acht geben würde.
Es war Feiertag und ich musste noch zur Arbeit. Stattdessen fuhr ich völlig ängstlich ins Krankenhaus und ließ mich krankschreiben. Ich war auch fix und fertig vor Sorge und Hoffnung.
Am gleichen Tag des Schwangerschaftstests bekam ich nachmittags erneut Schmierblutungen. Die Angst war groß. Ich rief im Kiwu-zentrum an und fragte, ob ich vielleicht die Progesterontabletten nehmen könne (ich hatte noch welche von den Stimulationen übrig).
Gleichzeitig meldete ich mich bei Ihnen - Frau Dr. Schweizer.
Sie hatten dann sehr schnell einen Termin für mich frei. Sie gaben mir Mut und Hoffnung für den Neustart und Sie haben mir Zeit und Ruhe für meine Nerven geschenkt: durch ein zeitlich beschränktes Beschäftigungsverbot. Ich erinnere mich noch, wie ich auf Ihrer Liege liege und meine Hände auf meinem Bauch sind und sie zu mir reden, dass das Baby jetzt da ist und dass ich ihm vertrauen kann.
Da ich so viel freie Zeit hatte, konnte ich mich völlig auf das Baby konzentrieren. Ich schlief stundenlang, schrieb dem Baby täglich Briefe und bedankte mich bei ihm, ich kochte 3 Mal am Tag warm und aß in Ruhe, ich malte Mandalas, die Einnistungsmotive zeigten, usw.
Ich vertiefte die Verbindung.

Eine Woche später war ich beim Arzt und prallte dort auf etwas andere Sichtweisen.
"Wir sollten jetzt (5.Ssw) schon einen Ultraschall machen. Falls es eine Eileiterschwangerschaft ist, könnten Sie morgen tot sein."
Ich habe Ultraschall machen lassen. Alles war am rechten Fleck. Und danach habe ich mir Vorwürfe gemacht, ich könnte dem Baby mit Ultraschall geschadet haben. Überhaupt waren diese Arzttermine immer der totale Stress für mich, weil ich immer Angst vor Allem hatte.

Es folgte eine wunderschöne, völlig komplikationsfreie aber absolut angstbesetzte Schwangerschaft.
Ich nahm 12 Wochen lang Progesteron weiter ein. Ich nahm auch die von Frau Dr. Schweizer verschriebenen Kräuter und die Phytohormonlotion. Ich hatte Angst, Progesteron abzusetzten, aber die Schwangerschaft blieb intakt.
Ich traf die erste Hebamme zum Vorgespräch. Als sie sah, dass ich TCM Kräuter nehme, hat sie mich verunsichert. Ob ich denn wisse, was da alles reingepanscht würde, usw. Sie suchte das Weite von mir.
Verunsichert nahm ich die Kräuter weiter.
Ich ging zur psychosomatischen Gynäkologin.
Den Termin hatte ich wegen Kinderwunsch schon lange abgemacht und musste lange darauf warten.
Aber auch schwanger durfte ich dort hingehen und wurde dort sehr gut betreut. Die Ärztin hat es absolut befürwortet, dass mein Beschäftigungsverbot verlängert wird und mir so wieder viel Ruhe verschafft.

Ins normale Kinderwunschzentrum bin ich noch zum Termin gegangen und hatte das 1. Ultraschallbild in der Hand. Der Arzt gratulierte mir. Erklären konnte er sich das nicht. Als ich ihn fragte, ob er mir denn auch mein Beschäftigungsverbot verlängern würde, verneinte er. Er sehe dazu keinen Grund. Seiner Meinung nach gibt es keinen Job, der sowas braucht......
Das finde ich sehr traurig.
Ich habe einen Vortrag eines Pränatalpsychologen besucht und es macht sehr wohl einen Unterschied, was die Mutter während einer Schwangerschaft erlebt und wie die nachfolgende Generation geboren wird. Als der Pränatalpsychologe von seinen Fällen berichtete, standen mir echt die Haare zu Berge. Die kleinen zauberhaften Wesen im Mutterleib bekommen schon alles mit.
Er plädierte sogar dafür, dass jede werdende Mutter finanzielle Zuwendung vom Staat verdiene, um sich etwas Gutes zu tun und somit auch dem neuen kommenden Erdenbürger.
Mittlerweile denke ich auch, dass jeden werdende Mutter, absoluten Schutz vor Stress und jedweder anderer Belastung erhalten sollte. Das neue Leben ist das Kostbarste, was es gibt.
Der Kinderwunscharzt, der sich vielleicht denkt: naja - wenn es wieder nicht klappt, dann baue ich halt einen neuen Menschen im Reagenzglas zusammen, sieht es wohl anders.

Ich suchte mir eine Hebamme, die auch Vorsorge anbietet und ging im Wechsel zu ihr und zum Arzt.
Der Arzt fand das gar nicht gut. Er wolle mich schließlich so oft sehen, wie er möchte um sich gut zu fühlen.
Halloo???? Ich bin diejenige, die sich wohlfühlen soll!
Ich besuchte diverse Kurse und Vorträge im Geburtshäusern, hatte viel Kontakt zu Hebammen und das Vertrauen wuchs langsam ein klein wenig weiter.
Ich ging zu Vorträgen von Greenbirth und lernte viele interessante Frauen und Geschichten kennen. Eine Frau hatte sogar mal eine geführte Seelenreise zu ihrer Gebärmutter gemacht und danach ein weiteres Kind natürlich entbunden (die Ärzte hatten ihr Angst gemacht, dass die Naht nach mehreren Kaiserschnitten und ihrem Alter einer weiteren Ss nicht standhalten würde).

Ich war weiterhin total skeptisch Ärzten gegenüber. Dann hörte ich auch noch von dem Verbot von Wunschultraschall ab 2021 und war wieder skeptisch jedem Ultraschall gegenüber.
Ich habe kein einziges CTG in der Ss schreiben lassen. Erst bei der Geburt wurde es zum ersten Mal eingesetzt.
Beim Frauenarzt bieten sie es schon ab der 28.Ssw regelmäßig an.

Ich informierte mich über natürliche Geburt und bekam also kürzlich unser absolutes Wunschbaby ganz natürlich bei einer hebammengeleiteten Geburt in einer Klinik. Das Baby ist sehr entspannt und wir sind so unendlich dankbar über dieses große Geschenk.

Ich bin also in dem Zyklus der Gebärmutterspiegelung spontan schwanger geworden. Trotz Schmierblutung. Trotz irgendwelchen Spermiogrammwerten.

Unser Wunderbaby ist nun bei uns und ich staune jeden Tag darüber.

Ich bin weiterhin sehr skeptisch Ärzten gegenüber und versuche mich im Vertrauen schenken zu üben.

Danke Frau Dr.Schweizer, dass Sie mir am Anfang der Schwangerschaft geholfen haben!!!!!!!! Und danke, dass Sie auch immer Zeit gefunden haben meine Emails zu beantworten.

Mögen viele weitere Wunschbabies den Weg zu all den Frauen finden, die sich so sehr wünschen Mutter zu werden!!!
Ich drücke Euch alle Daumen!
Y. M. Y. M. schrieb am 23. August 2019 um 15:57:
Liebe Frau Dr. Schweizer,
meine Tochter ist inzwischen schon 9 Monate alt und jetzt nehme ich mir endlich mal die Zeit, meine Dankbarkeit an Sie auszusprechen.
Auch wir haben einen langen Kinderwunschweg hinter uns, vielleicht auch etwas unkonventionell, aber mit positivem Ablauf und das ist momentan das einzige das zählt. Dies wird auch ein etwas längerer Beitrag, aber ich möchte gerne anderen mit meiner Geschichte Mut machen, habe ich doch selber immer sehr gerne die positiven Nachrichten in diesem Gästebuch gelesen.

Unser Kinderwunschweg fing in 2011 an. Als ich nach einem Jahr probieren noch nicht schwanger an, haben wir uns auf Empfehlung von Freunden an ein Kinderwunschzentrum gewandt, um alles mal durchchecken zu lassen. Bei meinem Mann war alles in Ordnung, meine Eileiter waren auch durchgängig, eigentlich stand nichts einer Schwangerschaft im Wege. Ich hatte nur eine leichte SD-Unterfunktion, aber diese bekamen wir mit L-Thyroxin schnell im Griff. Es wurde uns empfohlen, es erst mal weiter selber zu versuchen, wir würden bestimmt bald schwanger werden. Als sich nach einem halben Jahr weiter nichts getan hat, haben wir uns auf Empfehlung meines Frauenarztes an das KIIZ gewandt. Die IVF Naturelle hat uns mehr zugesagt als eine IVF mit Hormonen. Nebenbei bin ich zur Akupunktur zur Frau Dr. von Hasselbach gegangen. Nach 2 IVF Naturelle Behandlungen mit negativem Ablauf haben wir uns entschieden, es nach einigen Monaten Pause doch mit einem normalen IVF (also mit Hormonen) zu probieren. Da das KIIZ noch keine Kassenzulassung hat, sind wir dafür wieder zum 1. Kinderwunschzentrum zurück gegangen. Mittlerweile war ich auch auf Sie aufmerksam geworden und hatte tatsächlich einen Therapieplatz bei Ihnen bekommen. Die Sitzungen bei Ihnen waren für mich sehr gewöhnungsbedürftig, ich fand es nicht immer einfach, mich zu öffnen, und kam auch mit Ihrer Art nicht immer klar. Auf jeden Fall hatte sich in meinem Körper etwas getan, denn der Test nach der 1. IVF Behandlung war gleich positiv. Wir waren so glücklich! Leider hat dies nicht lange gedauert, denn beim nächsten US Termin war keine Frucht mehr zu sehen. Wir waren so traurig! In den nächsten Jahren habe ich glaube ich alles probiert, was es gibt, von Akupunktur mit chinesischen Kräutern, Osteopathie, Fruchtbarkeitsmassage, Fruchtbarkeitstees, Homöopathie, etc. Inzwischen haben wir 3 weitere ICSI-Behandlungen im KiWu Zentrum gemacht. Ich hatte nie viele Eizellen, aber am Ende waren immer 2 Blastozysten von guter Qualität übrig die eingesetzt wurden. Zu einem positiven Test kam es allerdings nicht mehr. In 2017 haben wir uns dann an Prof. Dr. Würfel gewandt. Auch er hat eine lange Wartezeit, diese haben wir genutzt um weitere Blutwerte testen zu lassen (Labor in Heidelberg). Hier kamen ein paar kleine Auffälligkeiten bei raus, aber nichts großes, das der Hauptgrund für das nicht schwanger werden war. Prof. Würfel hat uns dann eine Antibiotikakur empfohlen und im Herbst 2017 haben wir bei ihm noch eine ICSI gemacht, leider auch negativ.

Wie das Schicksal so will, wurde ich inzwischen von Ihrer Mitarbeiterin Frau Dorn angeschrieben, die für Ihre Statistik wissen wollte wann mein Baby geboren war. Da ich mich nach dem positiven Test vom ersten IVF/ICSI nicht mehr bei Ihnen gemeldet hatte, wußten Sie nicht, dass die SS in ein Frühabort geendet war. Als ich Ihnen geschrieben habe, wie es mit unserem Kinderwunschweg weiter verlaufen ist, boten Sie mich an, bei Ihnen vorbei zu kommen. Ich war dann bis Frühjahr 2018 in unregelmäßigen Abständen bei Ihnen in Dießen. Gleichzeitig haben wir bei Prof. Würfel noch eine Gebärmutterspiegelung und Biopsie gemacht (ohne Befund).
Mein Mann und ich hatten uns vorgenommen, irgendwann im Sommer 2018 noch einen letzten Versuch bei Prof. Dr. Würfel zu machen und es ansonsten aufzugeben. Wir hatten angefangen, uns mit Alternativen für unsere Zukunft auseinander zu setzen (Adoption, ein Leben ohne Kind). Ich habe ein online Coaching bei Celebrating Yin gemacht, was mir sehr geholfen hat, mich mit mir selbst und meiner Zukunft auseinander zu setzen. Auch habe ich den Fruchtbarkeitsyogakurs bei Angelika Hofmann in München gemacht. Die tolle Atmosphäre dort und den Austausch mit Gleichgesinnten hat ebenfalls so gut getan.
Langer Rede, kurzer Sinn: zu dem letzten IVF Versuch ist es nie gekommen, denn im März 2018 kam meine Periode einfach nicht und war ich völlig unerwartet schwanger. Ganz ohne IVF... Wir konnten es gar nicht glauben und haben nicht getraut uns zu freuen. Der Anfang war sehr spannend, ich hatte bis zur 12. SSW Woche immer wieder Blutungen, sodass wir immer dachten, dass es nicht gut ausgehen wird. Auch in dieser Zeit haben Sie mir geholfen, ich durfte immer kurzfristig vorbei kommen. Es ist dann tatsächlich alles gut gegangen und im Oktober ist unsere Tochter geboren.
An dieser Stelle möchte ich Sie daher nochmals von ganzem Herzen danken und allen anderen möchte ich Mut machen. Es ist wichtig, dass man sich auch mit Alternativen für ein Leben ohne Kind auseinander setzt, aber man soll auch die Hoffnung nicht auf geben. Wunder passieren dann manchmal doch im Leben...
Anni Anni aus Bayern schrieb am 25. April 2019 um 12:30:
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau,

auch ich möchte hier meinen Dank ausspreche.
Mit Ende 20ig hatte ich die Hoffnung auf Besserung chronischer Rückschmerzen schon fast aufgegeben. Auf Empfehlung bat ich um einen Termin, am Telefon sagten Sie zu mir „niemand muss Schmerzen haben“. Tatsächlich war es so, dass meine Schmerzen nach der ersten Behandlung in den Hintergrund gerückt sind, dafür spürte ich mich viel besser und auch den Wunsch ein Kind zu bekommen.
Kurze Zeit später wurde ich schwanger, leider kam es zu einer Fehlgeburt. Sie machten mir Mut es erneut zu probieren, woraufhin ich ein Jahr später einen gesunden Jungen gebar.
Als dieser aus dem gröbsten raus war, stürzte ich mich wieder in die Arbeit. Meine Schmerzen kamen zurück. Erneut half mir Ihre Therapie, meine privaten Bedürfnisse zu erkennen und dafür einzustehen. Ich reduzierte meine Arbeit und genoss mehr Zeit mit unserem Sohn. Heute bin ich wieder schwanger und wir erwarten in großer Vorfreude unser Baby.
Ich bin zutiefst beeindruckt von Ihrer Arbeit und erinnere mich gern an die Therapie bei Ihnen, vor allem wenn ich Mut brauche.

Herzliche Grüße,
A.
M. und B. aus Bayern M. und B. aus Bayern schrieb am 21. März 2019 um 21:14:
Unser kleiner Sonnenschein ist mittlerweile 5 Monate alt. Der Weg, bis er zu uns kam, war anstrengend und lange, aber das ist im Nachhinein nebensächlich und völlig egal.

Bereits mit ca. 30 Jahren hatten wir den großen Wunsch Eltern zu werden. Zum damaligen Zeitpunkt stand es für uns außer Frage, dass das auf dem natürlichen Weg klappen würde. Nach ca. 2 Jahren suchten uns erste Zweifel heim und wir begaben uns in ärztliche Behandlung. Bis wir bei den jeweiligen Fachärzten Termine hatten, Folgetermine… ging einiges an Zeit ins Land. Mein Mann bekam bescheinigt, dass seine Spermien zu langsam sind und die Wahrscheinlichkeit auf natürlichem Wege ein Kind zu bekommen bei unter einem Prozent liegen würde. Ich selbst hatte bereits die Überweisung für einen stationären Aufenthalt um eine Bauchspiegelung durchführen zu lassen, als ich dann doch auf natürlichem Wege schwanger wurde. Das war 4 Jahre nach Beginn unseres Kinderwunsches. Die Schwangerschaft verlief nicht komplikationslos, es wurde bereits zu Beginn ein Krankenhausaufenthalt notwendig, die Blutwerte waren bis zum Ende des fünften Monats nicht sehr gut, aber nichts desto trotz kam unsere Tochter 4 Tage über Termin mit einem Notkaiserschnitt gesund und munter auf die Welt.
Nach einem Jahr Wartezeit dachten wir, dass das mit dem Geschwisterkind ja jetzt kein Problem sein dürfte, es hatte ja schon einmal geklappt. Leider war dem nicht so. In der Zwischenzeit habe ich mich viel mit natürlichen Wegen beschäftigt, um die Fruchtbarkeit zu verbessern. Hierbei fielen mir die Bücher von Frau Dr. Schweizer in die Hände. Wir versuchten einen Termin bei ihr auszumachen, erfuhren aber, dass die Wartezeit ein Jahr betrug. Nach ca. 5 Monaten bekamen wir einen Anruf bzgl. der Gruppentermine, welche von Frau Schweizer angeboten wurden, um die Wartezeiten zu verkürzen. Für eine der Gruppen meldete ich mich an und fuhr jede Woche fast 3 h an den Ammersee. Parallel hierzu waren wir bei Frau Dr. Popovici im KiZ in Behandlung.
Nach einem erfolglosen Transfer in München rief uns Frau Schweizer an, sie hätte jetzt einen Einzeltermin für uns. Wir fühlten uns bei ihr sofort wohl und hatten das Empfinden, dass Frau Schweizer die richtige Ansprechpartnerin für uns ist. Nach ca. 1,5 Jahren Behandlungszeit im KiZ mit 2 erfolglosen Inseminationen, 2 erfolglosen Transfers und vielen Terminen, bei denen der Eisprung bereits rum war, die Punktion oder Befruchtung nicht klappte, beschlossen wir, in Absprache mit Frau Dr.Popovici, einmalig die von der Krankenkasse bezahlte hormonstimulierte ICSI in unserer Heimatstadt in einem Kinderwunschzentrum zu versuchen. Bereits unter der Stimulation wurde ein Polyp in der Gebärmutter entdeckt. Unsere behandelnde Ärztin riet uns, diesen vor einem Transfer operieren zu lassen, da er das Milieu verändert und eine Einnistung verhindern kann.
Nach dieser Operation wurde ich im ersten Transferzyklus mit einem Kryo schwanger und das Ergebnis ist unser Sonnenschein, der jeden Tag unser Herz erwärmt.
Während der ganzen aufreibenden Zeit war Frau Dr. Schweizer an unserer Seite. Sie respektierte unsere Entscheidungen völlig und unterstütze uns. Sogar am späten Abend, als es mir nach einem nicht gelungenen Transfer sehr schlecht ging, antwortete sie sofort auf meine Mails, machte mir Mut und half mir das alles besser zu tragen. Vielen, vielen Dank liebe Frau Schweizer für Ihren unermüdlichen Einsatz und die große Hilfe auf unserem Weg zum Wunschkind. Bei Ihnen merkt man wirklich, dass es um den Menschen geht. Sie sind eine besondere und herausragende Ärztin.
Luise Luise schrieb am 15. März 2019 um 11:34:
Liebe Frau Schweizer-Arau,

seit Januar 2019 bin ich Mutter eines süßen Mädchens und unendlich dankbar. Wenn ich Ihr Buch "Der sanfte Weg zum Kinderwunsch" nicht entdeckt und zu Ihnen Kontakt aufgenommen hätte, wäre dieses Wunder wohl nie passiert.

Nach meiner Krebsdiagnose 2011 war ich am Boden zerstört, musste mich einer Chemotherapie und Bestrahlung unterziehen. Damals war ich gerade Anfang 30 und frisch verheiratet. Über 5 Jahre war an ein Kind nicht zu denken und danach hat es einfach nicht geklappt. Ich hatte mir zwar vor der Chemotherapie Eierstockgewebe einfrieren lassen, aber nach der ersten Retransplantation des Gewebes bin ich nicht schwanger geworden. Das hat mich unendlich traurig gemacht.

Durch Ihr Buch, habe ich wieder Hoffnung geschöpft und war dann auch bei Ihnen in Behandlung. Das hat mir unendlich gut getan und die Gespräche mit Ihnen waren enorm stärkend. Durch Ihre Empfehlung, bin ich dann auch in einer wunderbaren Praxis für Kinderwunsch in München behandelt worden. Frau Dr. Popovici hat mir Eizellen im natürlichen Zyklus entnommen, ganz ohne Medikamente, was für ehemalige Krebspatientinnen mit hormonabhängigem Tumor enorm wichtig ist.

Man darf keine Wunder erwarten und auch wir hatten einige Punktionen, bis ich endlich schwanger wurde, aber dank Ihnen und Frau Dr. Popovici habe ich nie aufgehört an ein Wunder zu glauben.

Nun liegt das Wunder, auf das wir 5 Jahre und viele Punktionen warten mussten, neben mir und schlummert friedlich. Dafür möchte ich Ihnen von ganzem Herzen danken.

Ihre
Luise
Anna Anna aus München schrieb am 10. März 2019 um 09:54:
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau,

ich kann mich noch sehr gut an unser erstes Begegnung erinnern. Ich war skeptisch ob meine Endometriose durch Ihre Therapie gelindert wird und mein Kinderwunsch in Erfüllung gehen kann.

Ein halbes Jahr zuvor hat man bei mir Endometriose im schweren Grad festgestellt und mir nach der OP mitgeteilt, dass ich auf natürlichen Weg nicht schwanger werden kann. So ging ich kurz danach in eine Kinderwunsch Klink. Von der TCM Therapie habe ich über eine Bekannte erfahren.

In den ersten 20min Ihrer Analyse (Januar 2018) sagten Sie: "Bis August werden Sie schwanger!".
So ging ich in regelmäßigen Abständen zu Ihnen und jedes Mal war ich über Ihre SART Therapie positiv erstaunt. Ich habe mich sehr schnell viel besser gefühlt. Während meiner Periode musste ich schon sehr bald keine Ibuprofen mehr zusätzlich nehmen um den Tag zu überstehen.
Ihre einfühlsamen Worte, Ihr Verständnis für die regelmäßigen Schmerzen und Ihre SART Therapie haben mir so sehr geholfen! Und so bin ich durch eine natürliche ICSI (ohne Hormone) im August 2018 schwanger geworden und erwarte im Mai 2019 ein gesunden Jungen. 😍

Ich bin überzeugt, dass ich ohne Ihre Unterstützung niemals so weit gekommen wäre. Ich kann Ihnen gar nicht genug danken. Es ist schön, dass es Menschen wie Sie gibt, die anderen mit so einer Leidenschaft helfen!
An alle Frauen mit ähnlichen Problemen: Gibt nicht auf, mit der Unterstützung von Frau Dr. Schweizer-Arau ist so viel möglich!

SART

Systemische Autoregulationstherapie
Herrnstraße 7
D-86911 Dießen am Ammersee
Tel. 0049/8807 8869

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