Gästebuch
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ich würde mich über Ihren Eintrag mit Anregungen oder Kritik und Lob sehr freuen. Gerne gebe ich Ihnen hier auch Gelegenheit zum Austausch. Wenn Sie also als Patientin einmal den Kontakt zu anderen Betroffenen suchen, dann schreiben Sie dies hier in das Gästebuch und vergessen Sie nicht, Ihre E-Mail-Adresse einzutragen.
Leider sehr spät, als ich 39 Jahre war, hatten mein Mann und ich unseren Kinderwunsch. Ich hatte keine Bedenken schwanger zu werden und wunderte mich, als ich nach längerer Zeit immer noch nicht schwanger wurde. Nach einiger Zeit ließen wir uns untersuchen. Das Spermiogramm meines Mannes war sehr schlecht und auch meine Werte bezüglich Fruchtbarkeit waren schlecht. Uns wurde sofort geraten, keine Zeit zu verliren und uns an eine Kinderwunschklinik zu wenden, was ich erst überhaupt nicht wahrhaben wollte. Ich begann alles mögliche Natürliche zu unternehmen, um schwanger zu werden. Angefangen von Fruchtbarkeitsmassagen über Behandlung durch eine Heilpraktikerin, etc.. Irgendwann bekam ich den Tip, mich an Frau Dr. Schweizer-Arau zu wenden. Nachdem ich bei einer Studie mitgemacht hatte, bekam ich einen Termin. Sie öffnete mir am ersten Tag die Augen und versicherte mir, auf natürlichem Wege keine Chance auf eine Schwangerschaft zu haben und riet mir mich an Frau Dr. Popovici bezüglich einer künstlichen Befruchtung Naturelle zu wenden. Eine Welt brach für mich zusammen, niemals hätte ich gedacht, diesen Weg einmal zu gehen. Doch nach einiger Zeit war mein Wunsch auf ein Kind so groß, dass ich mit meinem Mann einen Termin bei Frau Dr. Popovici vereinbarte. Wir waren einmal in einer anderen Kinderwunschklinik zu einer Beratung. Dies war jedoch so eine schlechte Erfahrung, dass ich nie wieder dort hin wollte. Der Termin bei Frau Dr. Popovici war toll. Die Praxis, die Arzthelferinnen, Frau Dr. Popovici, lassen es zu, dass man sich wohl fühlt und vertraut. Mein Mann und ich waren sofort bereit für einen Versuch der künstlichen Befruchtung Naturelle. Wir waren guter Dinge und voller Mut und Zuversicht. Der erste Versuch klappte erst einmal sehr gut. Es ließ sich eine Eizelle entnehmen und es konnte ein Versuch unternommen werden, die Eizelle zu befruchten. Der Anruf der Laborantin schmerzt heute noch. Es tat so unendlich weh, zu hören, dass sich die Eizelle nicht befruchten ließ. Ich war so unendlich traurig und weinte Bäche. Die nächsten Monate gingen an unsere Grenzen. Es reifte zwar jedes Mal eine Eizelle heran, jedoch war sie dann jedes Mal, als sie hätte entnommen werden sollen, geplatzt. Es kam eine gefühlte Ewigkeit nicht dazu, dass mir überhaupt eine befruchtete Eizelle eingesetzt werden konnte. So verging Monat für Monat ohne das Gefühl einen Schritt weiter zu kommen. Im Gegenteil, ich hatte des Gefühl rückwärts zu gehen. Die Belastung stressiger Beruf und Kinderwunschbehandlung zu vereinbaren, durch die vielen Termine mit Blutentnahme, Fahrerei, etc. ließ mich weiter an meine Grenzen stoßen. Ich geriet aufgrund meines Alters in Panik und hatte Angst zu viel Zeit zu verlieren. Doch dieser große Traum auf ein Baby ließ mich Berge versetzen und ich hätte zuletzt alles in Kauf genommen, um diesen Traum wahr werden zu lassen. Ich vergesse nie den Moment, als ich mir die erste Spritze zum Eisprung auslösen geben mußte. Ich hatte unglaubliche Angst vor Spritzen und hätte niemals im Leben daran gedacht, mir selbst eine Spritze in den Bauch zu hauen. Doch man kann wohl alles überwinden, wenn man etwas wirklich möchte. Ich wurde 42, als ich nicht mehr daran glaubte schwanger zu werden. Die letzten Versuche waren so ernüchternd, dass bei der Punktion die Eizelle einfach nicht mehr da war und es mir wirklich fast das Herz aus dem Leib riss. Ich war so unendlich traurig, enttäuscht, hoffnungslos und wie gelähmt. Mein Mann hielt immer zu mir und machte alles mit. Das werde ich ihm nie vergessen und er war auch der, der nicht daran dachte aufzugeben und immer daran glaubte, dass es klappen würde. Die letzten Male kam er ja nicht einmal zum "Einsatz" und wir fuhren wieder nachhause. Ich weinte jämmerlich, war voller Leere, Schmerz und Trauer. Mein Mann mußte mich viel Trösten. Es tat so weh! Ich kam mir vor wie eine Versagerin und zweifelte meinen Körper an. Frau Dr. Schweizer-Arau half mir hier immer wieder daran, an mich und meine Fähigkeit zu glauben, ein Kind zu empfangen. Als Frau Dr. Popovici anriet vielleicht doch mit der Stimulierung durch Hormone zu beginnen, versetzte mich in Panik und dem Davonschwinden meiner letzten Hoffnung. Dann kam die Wendung. Der Zyklus, wo ich mir dachte, dass es auf gar keinen Fall klappen könnte. Entgegen der Monate davor musste ich eine Spritze nehmen, die den Eisprung bremst, bevor ich ihn auslöste. Beinahe hätte ich an diesem Tag nicht die Nachricht durch die Praxis erhalten können, wie ich spritzen müsste. Ich war mir sicher, dass die Eizelle wieder weg war, aber es konnte sich tatsächlich endlich wieder einmal eine reife Eizelle entnehmen lassen. Und es kam unglaublicherweise zu diesem ersten und einzigen lang ersehnten Transfertermin. Ich muss dazu sagen, dass ich immer tief in mir gefühlt habe, dass wenn einmal meine Eizelle und ein Spermium meines Mannes die Chance bekommen könnten, sich vereinigen zu können und in mir sein dürften, ich schwanger werden würde. Und so war es dann auch. Der Transfer war direkt wunderbar. Mein Mann war dabei und wir waren uns ganz nah. Ich fühlte mich sehr wohl und war entspannt und habe die Tips von Frau Dr. Schweizer-Arau angewendet, u. a. die in ihrem Buch stehen. Als es so weit war, den Schwangerschaftstest zu machen, glaubte ich nicht daran schwanger zu sein. Ich machte den Test, ging zu meinem Mann und wir warteten. Ich traute mich nicht, auf den Test zu schauen. So schaute mein Mann darauf und ich traute meinen Ohren nicht. Er sagte: "Du bist schwanger". Ich dachte ich träume und musste vor Glück weinen, wir vielen uns in die Arme. Die nächsten Tage bis zum Bluttest beim Frauenarzt hielt ich mich mit meiner Freude dennoch zurück aus Angst vor einer Enttäuschung. Doch auch der Bluttest war eindeutig positiv. Nun begann eine fantastische, glückliche, unglaubliche Reise. Meine Schwangerschaft war ein Traum. Mir ging es sehr gut und ich genoß sie in vollen Zügen. Ich hatte kaum Ängste und dachte nicht viel nach, sondern ließ es einfach geschehen. Auch die natürliche Geburt verlief wunderbar. Das Ergebnis ist ein rundum gesunder, wunderschöner, wundervoller Junge. Wir sind so unendlich glücklich, er macht uns so viel Freude und es gibt keinen Tag an dem ich nicht Danke sage zu diesem Wunder und Geschenk, an das ich nicht mehr geglaubt hatte. Vielen Dank liebe Frau Dr. Schweizer-Arau für Ihre Hilfe und vor allem dafür, dass Sie mir immer wieder versicherten, dass ich schwanger werden könnte. Auch wenn es mir wie eine Ewigkeit vorkam, stellte ich fest, dass vom ersten Termin bei Frau Dr. Schweizer-Arau bis zum positiven Schwangerschaftstest nicht einmal ein halbes Jahr vergangen war. Ich möchte Euch Frauen da draußen Mut machen. Wagt es! Es kann geschehen! Ich hatte wirklich nicht mehr daran geglaubt! Und heute bin ich sooo unendlich glücklich uns so unfassbar verliebt in meinen traumhaften Sohn. Ich schau ihn an und bin so froh, diesen Weg gegangen zu sein.