Gästebuch
Herzlich Willkommen im Gästebuch
ich würde mich über Ihren Eintrag mit Anregungen oder Kritik und Lob sehr freuen. Gerne gebe ich Ihnen hier auch Gelegenheit zum Austausch. Wenn Sie also als Patientin einmal den Kontakt zu anderen Betroffenen suchen, dann schreiben Sie dies hier in das Gästebuch und vergessen Sie nicht, Ihre E-Mail-Adresse einzutragen.
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau,
ich weiss nicht, ob Sie sich noch an unser Telefonat im Frühjahr 2013 erinnern können. Ich war damals 44 und hatte bereits 5 oder 6 erfolglose Inseminationen hinter mir.
Nach unserem Gespräch war ich erst einmal komplett geplättet, da Sie mir auf sehr direkte Art zu verstehen gegeben haben, dass ich in diesem Alter praktisch keine Chance mehr hätte, auf
natürlichem Weg schwanger zu werden. Das saß erst einmal tief und da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, machten wir erst einmal bis Versuch 14 weiter…
Was Sie mir damals noch mit auf den Weg gaben, war folgender Satz: "wenn Sie wirklich in Ihrem Alter noch schwanger werden wollen, gäbe es noch die Möglichkeit einer Embryonenspende"
Da mein Mann und ich noch nie davon gehört hatten, recherchierten wir erst einmal im Internet, verwarfen den Gedanken aber recht schnell wieder, da sich diese Möglichkeit, eine Seele ins
Leben zu holen, für uns damals ziemlich schräg anfühlte. Auch wenn wir die ganzen Jahre über immer das tiefe Gefühl hatten, dass es irgendwo noch eine kleine Seele gibt, die auf uns wartet.
Im Sommer 2014 begegnete uns dann auf einmal erneut das Thema Embryonenspende, da in der Praxis Flyer des deutschen Netzwerks Embryonenspende auslagen.
Wir beschäftigten uns nochmals eingehend mit dieser Möglichkeit und was uns aufhorchen ließ, war die Tatsache, dass es hier - im Gegensatz zu Spanien oder Tschechien - nicht anonym war.
Für uns ein ganz wichtiger Punkt, da ein Kind unbedingt die Möglichkeit haben sollte, seine Wurzeln kennenzulernen, wenn es das denn möchte.
Wir bewarben uns und wurden leider bitter enttäuscht, da die Statuten genau in dieser Zeit geändert wurde und ich nun plötzlich ein Jahr zu alt war. Die Erfahrung mit diesem Netzwerk war alles andere
als schön, der Kontakt leider sehr unsensibel, und wir fielen erst einmal wieder in ein tiefes Loch.
Nichtsdestotrotz wollten wir noch nicht endgültig aufgeben. Nachdem auch ein Versuch, über eine private Schiene einen Embryo zu adoptieren, an den Gesetzen in den unterschiedlichen Ländern scheiterte,
tat sich auf einmal eine Tür in England auf - auch dort ist eine Embryonenspende nicht anonym.
Nach nicht einmal einem halben Jahr Wartezeit bekamen wir im Herbst 2015 3 Vorschläge, Anfang Februar 2016 flogen wir für den Transfer nach England und nun sind wir im 6. Monat mit einem kleinen Mädchen schwanger :-)))
Eine unglaubliche Reise, für die Sie letztendlich vor 3 Jahren das Samenkorn gelegt hatten. Dafür möchten wir Ihnen von Herzen danken!
ich weiss nicht, ob Sie sich noch an unser Telefonat im Frühjahr 2013 erinnern können. Ich war damals 44 und hatte bereits 5 oder 6 erfolglose Inseminationen hinter mir.
Nach unserem Gespräch war ich erst einmal komplett geplättet, da Sie mir auf sehr direkte Art zu verstehen gegeben haben, dass ich in diesem Alter praktisch keine Chance mehr hätte, auf
natürlichem Weg schwanger zu werden. Das saß erst einmal tief und da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, machten wir erst einmal bis Versuch 14 weiter…
Was Sie mir damals noch mit auf den Weg gaben, war folgender Satz: "wenn Sie wirklich in Ihrem Alter noch schwanger werden wollen, gäbe es noch die Möglichkeit einer Embryonenspende"
Da mein Mann und ich noch nie davon gehört hatten, recherchierten wir erst einmal im Internet, verwarfen den Gedanken aber recht schnell wieder, da sich diese Möglichkeit, eine Seele ins
Leben zu holen, für uns damals ziemlich schräg anfühlte. Auch wenn wir die ganzen Jahre über immer das tiefe Gefühl hatten, dass es irgendwo noch eine kleine Seele gibt, die auf uns wartet.
Im Sommer 2014 begegnete uns dann auf einmal erneut das Thema Embryonenspende, da in der Praxis Flyer des deutschen Netzwerks Embryonenspende auslagen.
Wir beschäftigten uns nochmals eingehend mit dieser Möglichkeit und was uns aufhorchen ließ, war die Tatsache, dass es hier - im Gegensatz zu Spanien oder Tschechien - nicht anonym war.
Für uns ein ganz wichtiger Punkt, da ein Kind unbedingt die Möglichkeit haben sollte, seine Wurzeln kennenzulernen, wenn es das denn möchte.
Wir bewarben uns und wurden leider bitter enttäuscht, da die Statuten genau in dieser Zeit geändert wurde und ich nun plötzlich ein Jahr zu alt war. Die Erfahrung mit diesem Netzwerk war alles andere
als schön, der Kontakt leider sehr unsensibel, und wir fielen erst einmal wieder in ein tiefes Loch.
Nichtsdestotrotz wollten wir noch nicht endgültig aufgeben. Nachdem auch ein Versuch, über eine private Schiene einen Embryo zu adoptieren, an den Gesetzen in den unterschiedlichen Ländern scheiterte,
tat sich auf einmal eine Tür in England auf - auch dort ist eine Embryonenspende nicht anonym.
Nach nicht einmal einem halben Jahr Wartezeit bekamen wir im Herbst 2015 3 Vorschläge, Anfang Februar 2016 flogen wir für den Transfer nach England und nun sind wir im 6. Monat mit einem kleinen Mädchen schwanger :-)))
Eine unglaubliche Reise, für die Sie letztendlich vor 3 Jahren das Samenkorn gelegt hatten. Dafür möchten wir Ihnen von Herzen danken!