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R. R. schrieb am 15. März 2018 um 19:59
Bei mir wurde mit 26 Jahren Endometriose Stufe III diagnostiziert mit anhaltenden starken Schmerzen, bis auf wenige Tage im Monat. Ich hatte zwei große Endometriosezyten (10 und 7 cm), die operativ entfernt wurden. Der gesamte Bauchraum und auch der Darm waren mit Endometriose befallen und die Organe miteinander verwachsen. Im Anschluss an die OP bekam ich 6 Monate eine Spritzkur mit Enantone Gyn. Bei dieser Therapie traten starke Nebenwirkungen bei mir auf (ständige Infekte, Entzündungen, Pilzinfektionen usw.). Die Schmerzen nahmen kaum ab. Nach Ende der Behandlung waren die Schmerzen nach kurzer Zeit wieder im ursprünglichen Niveau zurück.
Nach knapp zwei Jahren mussten erneut Endometriosezysten operativ entfernt werden.
Die Erkrankung hatte sich weiter im Bauchraum ausgedehnt. Parallel suchte ich, da die Schulmedizin nur sehr begrenzte Therapieansätze bot, intensiv nach alternativen Heilmethoden über Selbsthilfeorganisationen in ganz Deutschland. Ich erhielt über diese Gruppen teilweise gutes Informationsmaterial und es befassten sich auch einige Spezialisten mit meinen Befunden. Die Rückmeldungen nahmen mir die letzte Hoffnung, da die Prognosen in die Richtung einer Arbeitsunfähigkeit in den nächsten 5 Jahren ging, da immer wieder neue OP`s erforderlich sein würden. Mit 30 Jahren wurde ich spontan schwanger, obwohl wir uns schon in einer Kinderwunschklinik über IVF informiert hatten. Ich hatte die Hoffnung, dass sich nach der Geburt unseres Kindes auch die Endometriose verbessern würde. Unsere Tochter kam trotz einer problematischen Schwangerschaft gesund zur Welt. Die Probleme (Schmerzen und Zysten) traten jedoch erneut in gleichem Maß wie vorher auf. Mit 31 Jahren bekam ich über die Selbsthilfevereinigung in Leipzig die Adresse von
Fr. Dr. Schweizer-Arau, die von mehreren Patienten nach Behandlungen bei ihr sehr positive Rückmeldungen erhielten. Ich begann daraufhin eine Therapie mit SART, das Beste was mir passieren konnte. Ich war der Therapie gegenüber sehr skeptisch (ein Placeboeffekt war daher bestimmt nicht vorhanden), da ich mich bis dahin nicht mit TCM befasst hatte. Bereits nach zwei Behandlungen bei Fr. Dr. Schweizer-Arau spürte ich eine Verbesserung der Schmerzen und meines Allgemeinzustandes. Ich machte anfangs den Fehler, nur in großen Abständen zur Behandlung zu kommen, dadurch kam es wieder zu leichten Verschlechterungen. Als ich die Therapie (Akupunktur, Moxen, chinesische Kräuter und Hypnotherapie) aber konsequent machte, verbesserte sich mein Zustand enorm. Ich wurde komplett schmerzfrei und es bildeten sich auch keine Zysten mehr. Die am Ultraschall erkennbaren Zeichen der Endometriose verschwanden, meine Darmprobleme und Nahrungsmittelunverträglichkeiten heilten aus und auch mein sonstiger Zustand (Infekte, Migräne) verbesserte sich stetig. Ich war wieder gesund. Mit 35 Jahren kam unser Sohn nach einer normalen Schwangerschaft gesund zur Welt.
Was ich nie geglaubt hätte, ich hoffte bei Beginn der Therapie maximal auf eine Schmerzlinderung. Heute bin ich 49 Jahre alt und habe keinerlei Endometrioseprobleme und auch meine frauenärztlichen Kontrolltermine zeigen keinerlei Befund. Mein Frauenarzt meinte sogar, „ wenn ich nicht wüsste, dass ich Sie schon 2 mal operiert habe, würde ich nie glauben, dass Sie je Endometriose hatten.“ Der Behandlungserfolg hält weiterhin an. Ich kann nur empfehlen diesen Weg zu gehen, denn man hat nichts zu verlieren, man hat aber die Chance wieder gesund zu werden. Bei der letzten Untersuchung meinte mein Frauenarzt : „Ihre Gebärmutter ist jetzt absolut in Ordnung.“
Ich wünsche Patientinnen, die das lesen, dass sie auch wieder ein schmerzfreies und gesundes Leben ohne OP`s und Endometriose führen können. SART ist hierfür ein sehr guter Weg.
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