Gästebuch
Herzlich Willkommen im Gästebuch
ich würde mich über Ihren Eintrag mit Anregungen oder Kritik und Lob sehr freuen. Gerne gebe ich Ihnen hier auch Gelegenheit zum Austausch. Wenn Sie also als Patientin einmal den Kontakt zu anderen Betroffenen suchen, dann schreiben Sie dies hier in das Gästebuch und vergessen Sie nicht, Ihre E-Mail-Adresse einzutragen.
Liebe Frau Schweizer-Arau,
mit großer Freude schreibe ich heute meine Erfahrung in Ihr Gästebuch. Denn während unserer Kinderwunschzeit hat mir Ihr Gästebuch, wenn ich verzweifelt war, immer wieder Hoffnung geschenkt.
Meine Geschichte begann, einige Monate nach absetzen des Hormonrings, den ich ungefähr 6 Jahre zur Verhütung einsetzte. Auf einmal hatte ich Probleme mit meiner Blase und ich musste ständig auf die Toilette, was sehr untypisch war für meine Blase. Beim nächsten Besuch bei meiner Frauenärztin lies ich das untersuchen, doch meine Frauenärztin nahm das nicht besonders ernst und meinte, dass es vielen Frauen so ginge. Auch im Ultraschall konnte sie nichts auffälliges feststellen. Die nächsten Monate verschlechterte sich auch zunehmend meine Periode. Sie wurde länger und immer schmerzhafter. Doch es passierte so schleichend, dass ich keine Zusammenhänge wahrnehmen konnte und starke Periodenschmerzen hatte ich vor der Einnahme der Hormone auch schon. Doch nun fing es an, dass meine Schmerzen auf der rechten Seite vom Kreuzbein in das Bein ausstrahlten und ich ging zu meinem Hausarzt aber auch er konnte mir nicht weiterhelfen. Schließlich ertastete ich kurz überhalb meines Schambereichs einen Knoten. Daraufhin ging ich -es waren ungefähr 10 Monate später- wieder zu meiner Frauenärztin und die Diagnose war niederschmetternd. Eierstockendometriose links und rechts und aus Ihrer Sicht im Ultraschall mindestens 2-3 Myome an der Gebärmutter. Sie konnte auch nicht ausschließen, dass es sich nicht um einen bösartigen Tumor handelte. Nach längerer Recherche und weiteren Untersuchungen die zumindest einen bösartigen Tumor und Myome ausgeschlossen haben, wurde ich operiert. Geplant war eine 30 minütige Schlüsselloch OP in in der v.a. die Eierstockzysten ausgeschält werden sollten, um die Eierstöcke zu erhalten. Auch konnte erst durch die Operation ein genauer Befund der Endometriose erstellt werden.
Leider verlief die Operation viel schwieriger als erwartet, da sich zu den Eierstockzysten zeigte, dass der gesamte Bauchraum bereits betroffen war und Gebärmutter, Eierstöcke, Eileter und Blase zu einem Kongluamat verwachsen waren. Aufgrund einer diffusen Blutung während der OP war es nötig, einen Bauchschnitt durchzuführen, um die Blutung zu stoppen. Es war insgesamt recht dramatisch. Letztendlich konnte die rechte Zyste mit einem Anteil Ovarreserve wegoperiert werden. Es wurde eine Drainage gelegt, damit sich die Organe voneinander lösten. Für das Ausschälen der linken Zyste war aufgrund der Blutung keine Zeit mehr und auch sonst war wegen der Blutung weiteres nicht möglich. Die Ärzte machten uns trotz meines schlechten Zustands Hoffnung auf Besserung und wir sollen es nun probieren schwanger zu werden. Denn eine Schwangerschaft würde helfen und wenn es dann nicht klappe, sollen wir es in einer Kinderwunschklinik probieren. So stand ich nach der Operation alleine mit meinen damaligen Freund (jetzigen Ehemann) da, doch kurz danach machte er mir unerwartet einen Heiratsantrag und er möchte mit mir ein Kind bekommen.
Obwohl ich bis dato noch keinen akuten Kinderwunsch hatte, habe ich mich in dieser schwierigen Zeit umso mehr über diesen großen Liebesbeweis gefreut und wenn nicht jetzt wann dann. Auf natürlichem Wege sollte es leider nicht klappen und meine neue Frauenärztin empfahl mir das Kinderwunschzentrum KIZ. Glücklicherweise bekam ich relativ schnell einen Termin bei Fr. Dr. Popovici, Sie war die erste Ärztin mit der ich zutun hatte, die sich mit Endometriose auskannte und mit viel Empathie handelt. Endlich fühlte ich mich sicher. Sie war alarmiert von meinem Allgemeinzustand und dem Befund und wollte so schnell wie möglich mit der Therapie IVF „naturelle“ beginnen, was wir dann auch taten. Sie kümmerte sich nicht nur um die IFV sondern, punktierte bei den Eingriffen auch links meine Eierstockzyste immer wieder, was mir gut tat, denn es linderte meine Schmerzen. Eine Eizelle konnten Gott sei Dank, fast jeden Monat gewonnen und befruchtete werden, doch sie nisteten sich nicht ein. Vielleicht lag es daran, dass die Endometriose auch noch an anderen Orten aktiv war. Fr. Dr. Popovici sah im Ultraschall, dass auch mein Darm, die Eileiter und weiterhin mein linker Eierstock betroffen waren. Sie riet mir eine Therapie zu beginnen und des Weiteren mich bei Prof. Dr. Kecksten nochmal operieren zu lassen. Was ich beides Tat, denn es war dringend notwendig. Zum einen hatte ich schon starke Darmbeschwerden, zum anderen merkte ich, dass ich das alleine nicht verarbeiten konnte und ich ging nun auch regelmäßig zu Frau Dr. Schweizer-Arau nach Dießen an den Ammersee. Im September 2016 folge dann die große Operation in Villach bei Prof. Dr. Keckstein, die trotz des sehr schwierigen Eingriffs u.a. mit Darmresektion sehr gut verlief und ich mich schnell davon erholte. Nach ein paar Monaten Erholungspause ging es dann bei Fr. Popovici weiter, doch auch nach weiteren vier Versuchen, wollte es nicht klappen und alle waren ratlos warum. In dieser Zeit waren die Sitzungen bei Frau Schweizer-Arau meine größte Hilfe, denn ich war nach jedem Versuch am Boden zerstört, doch ich merkte, dass mir die Therapie bei Fr. Schweizer so gut half, dass ich mich auch wieder um andere Baustellen in meinem Leben kümmern konnte. Ich kündigte meinen stressigen Job und begann einen neuen Job mit weniger Stress. Ich denke, das war ein großer Schritt zur Ruhe, ebenso machte ich Yoga bei Angelika Hoffmann und suchte mir noch eine weitere Yogagruppe. Mein Lebensqualität stieg trotz des unerfüllten Kinderwunschs enorm an und ich fand Stück für Stück zurück zu mir. Fr. Popovici hatte immer noch einen Eileiter im Verdacht und riet mir dazu, diesen wegzuoperieren, denn seit einigen Monaten hatte ich immer wieder Flüssigkeit in der Gebärmutter. Nach ein paar Wochen konnte ich mich auch darauf einlassen und trennte mich schließlich durch eine weitere Op bei Prof. Dr. Keckstein von ihm. Die Op war kein großer Eingriff und wieder probierten wir weitere IVF‘s im KIZ, trotz guter Eizellen klappte es nicht. Mir selber ging es allerdings nicht mehr so schlecht mit den Fehlversuchen und ich dachte es kann nur noch was in der Gebärmutter nicht stimmen aber es änderte sich auch meine Denkweise und ich fühlte mich nicht mehr schuldig, sondern konnte diese Last schließlich abgeben. Während dieser Zeit wurde meinem Mann eine Auslandsentsendung nach China angeboten und auch mir hat man einen guten Job in Aussicht gestellt und wir dachten, dass es eigentlich genau richtig kommt, vielleicht sollten wir erst noch eine andere Lebenserfahrung machen. Nach einem Look&See Trip nahmen wir das Angebot an. Es beinhaltete auch einen tollen Job für mich und wir freuten uns auf unsere neue Herausforderung. Zu Beginn war ich dem Angebot nicht positiv gestimmt aber auch hier half mir Fr. Dr. Schweizer-Arau meine Ängste zu überwinden und ich konnte mich darauf einlassen und mich auf die neue Aufgabe freuen. Das letzte was ich und Frau Dr. Popovici noch wissen wollten war was in meiner Gebärmutter los war und kurz vor unserem lang ersehnten Urlaub mit meinen Eltern und Geschwistern in Westafrika bei der Familie meines Vaters, wurde noch eine Biopsie in der Gebärmutter gemacht. Vor dem Urlaub diskutierte ich noch mit Frau Popvici, dass wir vielleicht noch Zeit für zwei Versuche haben und dann erstmal eine große Pause einlegen würden. Wir entschlossen und gemeinsam es jetzt nach dem Prinzip alles oder nichts noch kurz vor dem Urlaub eine Enantonekur zu beginnen um die Endo, die gerade so ruhig war noch weiter auszudünnen. Kurz vor dem Urlaub setzte ich die erste Spritze und hatte das große Glück, diese gut zu vertragen, da es dort so heiß war habe ich nicht mal die Hitzen wahrnehmen können und wir hatten einen abenteuerlichen und einmaligen Urlaub mit der ganzen Familie. Als wir zurückkamen setzte ich die 2. Enantonespritze und zudem lagen auch noch die Ergebnisse der Biopsie vor. Keine Auffälligkeiten aber eine Gebärmutterentzündung was bedeutete, dass ich auch noch ein Antibiotikum über drei Wochen einnahm. Da es nach der Einnahme des Antibiotikum und der zweiten Enantone Depotspritze so ruhig wie nie in meinem Bauch war, warteten wir nur, ob der Zyklus noch vor der Übersiedlung zurück kam. Doch wir mussten tatsächlich noch 2,5 Monate warten und hatten dann die Chance für den letzten Versuch. Für mich spielte es einfach keine große Rolle mehr, denn ich war mit mir und der Welt zufrieden und konnte wieder viele kleine und große Dinge schätzen für die es sich lohnt zu sein. Ich hatte keine Erwartungen mehr für den letzten Versuch. Das Timing für den Eisprung hat diesmal auch überhaupt nicht geklappt und wir entschieden, es mit einem eingefrorenen Kämpfer zu probieren. In der Zeit wo sich Flüssigkeit in meiner Gebärmutter befand wurde nicht transferiert, daher haben wir ein paar Kryos.
Doch auch da schien es erstmal Probleme zu geben. Am Tag des Transfers rief mich das Labor an und meinte, dass es wohl um die Blastozyste nicht so gut stand und es im Moment nicht danach aussieht, dass sie eine Chance hat. Der Termin wurde noch nicht ganz gecancelt aber drei Stunden nach hinten verschoben. Auch das hat mich an dem Tag nicht aus der Bahn geworfen und ich änderte dann meine Pläne und ging mit meiner Schwester zum Pizza essen. Kurz danach bekam ich nochmal einen Anruf vom Kinderwunschzentrum und wir können den Transfer doch noch machen. Die Blastozyste ist noch in Schwung gekommen und es wäre auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich bin dann mit meiner Schwester ins Kinderwunschzentrum gefahren und mir wurde die Blastozyste transferiert. Die Chancen wurden aber nicht sonderbar gut eingeschätzt. Ich hatte mir schon viele Pläne gemacht, wenn es nicht klappt, gerne wollte ich wieder regelmäßig länger laufen gehen und ich fühlte mich endlich wieder fit genug dafür, doch ich warte natürlich noch den Schwangerschaftstest ab. Am Ostersonntag zog ich mir schon meine Laufklamotten an und machte vorher noch vorsorglich den Schwangerschaftstest, da Feiertag war diesmal keine Blutabnahme. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet , denn auch diesmal waren keine Zeichen spürbar und viel Chancen wurden ja auch nicht von den Ärzten prophezeit. Fünf Minuten später schaute ich auf den Test und ganz leicht war da das erste Mal in meinem Leben nach so vielen Tests ein zweiter Strich.
Unser ersehntes Kind wollte mit uns ins Ausland. Genauso hat es Fr. Dr. Schweizer-Arau gesagt.
Die Schwangerschaft lief komplikationslos und ich konnte auch noch arbeiten und seit ein paar Tagen sind wir nun Eltern unserer wunderbaren Tochter und so dankbar und glücklich.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Sie Fr. Dr. Schweizer-Arau für Ihre Arbeit mit dieser Hingabe, die sich in mir offenbart hat. Ich habe es nicht mehr erwartet aber Sie haben es mir immer wieder gesagt: „Sie werden das Baby mit nach China nehmen!“ und so durfte es sein. Auch vielen Dank an Fr. Dr. Popovici mit ihrem gesamten Team, Herrn Prof. Dr. Keckstein und Angelika Hoffmann. Sie alle haben außergewöhnlichen Fähigkeiten auf Ihren Fachgebiet und handeln mit Hingabe und Liebe. Einfach bewundernswert.
mit großer Freude schreibe ich heute meine Erfahrung in Ihr Gästebuch. Denn während unserer Kinderwunschzeit hat mir Ihr Gästebuch, wenn ich verzweifelt war, immer wieder Hoffnung geschenkt.
Meine Geschichte begann, einige Monate nach absetzen des Hormonrings, den ich ungefähr 6 Jahre zur Verhütung einsetzte. Auf einmal hatte ich Probleme mit meiner Blase und ich musste ständig auf die Toilette, was sehr untypisch war für meine Blase. Beim nächsten Besuch bei meiner Frauenärztin lies ich das untersuchen, doch meine Frauenärztin nahm das nicht besonders ernst und meinte, dass es vielen Frauen so ginge. Auch im Ultraschall konnte sie nichts auffälliges feststellen. Die nächsten Monate verschlechterte sich auch zunehmend meine Periode. Sie wurde länger und immer schmerzhafter. Doch es passierte so schleichend, dass ich keine Zusammenhänge wahrnehmen konnte und starke Periodenschmerzen hatte ich vor der Einnahme der Hormone auch schon. Doch nun fing es an, dass meine Schmerzen auf der rechten Seite vom Kreuzbein in das Bein ausstrahlten und ich ging zu meinem Hausarzt aber auch er konnte mir nicht weiterhelfen. Schließlich ertastete ich kurz überhalb meines Schambereichs einen Knoten. Daraufhin ging ich -es waren ungefähr 10 Monate später- wieder zu meiner Frauenärztin und die Diagnose war niederschmetternd. Eierstockendometriose links und rechts und aus Ihrer Sicht im Ultraschall mindestens 2-3 Myome an der Gebärmutter. Sie konnte auch nicht ausschließen, dass es sich nicht um einen bösartigen Tumor handelte. Nach längerer Recherche und weiteren Untersuchungen die zumindest einen bösartigen Tumor und Myome ausgeschlossen haben, wurde ich operiert. Geplant war eine 30 minütige Schlüsselloch OP in in der v.a. die Eierstockzysten ausgeschält werden sollten, um die Eierstöcke zu erhalten. Auch konnte erst durch die Operation ein genauer Befund der Endometriose erstellt werden.
Leider verlief die Operation viel schwieriger als erwartet, da sich zu den Eierstockzysten zeigte, dass der gesamte Bauchraum bereits betroffen war und Gebärmutter, Eierstöcke, Eileter und Blase zu einem Kongluamat verwachsen waren. Aufgrund einer diffusen Blutung während der OP war es nötig, einen Bauchschnitt durchzuführen, um die Blutung zu stoppen. Es war insgesamt recht dramatisch. Letztendlich konnte die rechte Zyste mit einem Anteil Ovarreserve wegoperiert werden. Es wurde eine Drainage gelegt, damit sich die Organe voneinander lösten. Für das Ausschälen der linken Zyste war aufgrund der Blutung keine Zeit mehr und auch sonst war wegen der Blutung weiteres nicht möglich. Die Ärzte machten uns trotz meines schlechten Zustands Hoffnung auf Besserung und wir sollen es nun probieren schwanger zu werden. Denn eine Schwangerschaft würde helfen und wenn es dann nicht klappe, sollen wir es in einer Kinderwunschklinik probieren. So stand ich nach der Operation alleine mit meinen damaligen Freund (jetzigen Ehemann) da, doch kurz danach machte er mir unerwartet einen Heiratsantrag und er möchte mit mir ein Kind bekommen.
Obwohl ich bis dato noch keinen akuten Kinderwunsch hatte, habe ich mich in dieser schwierigen Zeit umso mehr über diesen großen Liebesbeweis gefreut und wenn nicht jetzt wann dann. Auf natürlichem Wege sollte es leider nicht klappen und meine neue Frauenärztin empfahl mir das Kinderwunschzentrum KIZ. Glücklicherweise bekam ich relativ schnell einen Termin bei Fr. Dr. Popovici, Sie war die erste Ärztin mit der ich zutun hatte, die sich mit Endometriose auskannte und mit viel Empathie handelt. Endlich fühlte ich mich sicher. Sie war alarmiert von meinem Allgemeinzustand und dem Befund und wollte so schnell wie möglich mit der Therapie IVF „naturelle“ beginnen, was wir dann auch taten. Sie kümmerte sich nicht nur um die IFV sondern, punktierte bei den Eingriffen auch links meine Eierstockzyste immer wieder, was mir gut tat, denn es linderte meine Schmerzen. Eine Eizelle konnten Gott sei Dank, fast jeden Monat gewonnen und befruchtete werden, doch sie nisteten sich nicht ein. Vielleicht lag es daran, dass die Endometriose auch noch an anderen Orten aktiv war. Fr. Dr. Popovici sah im Ultraschall, dass auch mein Darm, die Eileiter und weiterhin mein linker Eierstock betroffen waren. Sie riet mir eine Therapie zu beginnen und des Weiteren mich bei Prof. Dr. Kecksten nochmal operieren zu lassen. Was ich beides Tat, denn es war dringend notwendig. Zum einen hatte ich schon starke Darmbeschwerden, zum anderen merkte ich, dass ich das alleine nicht verarbeiten konnte und ich ging nun auch regelmäßig zu Frau Dr. Schweizer-Arau nach Dießen an den Ammersee. Im September 2016 folge dann die große Operation in Villach bei Prof. Dr. Keckstein, die trotz des sehr schwierigen Eingriffs u.a. mit Darmresektion sehr gut verlief und ich mich schnell davon erholte. Nach ein paar Monaten Erholungspause ging es dann bei Fr. Popovici weiter, doch auch nach weiteren vier Versuchen, wollte es nicht klappen und alle waren ratlos warum. In dieser Zeit waren die Sitzungen bei Frau Schweizer-Arau meine größte Hilfe, denn ich war nach jedem Versuch am Boden zerstört, doch ich merkte, dass mir die Therapie bei Fr. Schweizer so gut half, dass ich mich auch wieder um andere Baustellen in meinem Leben kümmern konnte. Ich kündigte meinen stressigen Job und begann einen neuen Job mit weniger Stress. Ich denke, das war ein großer Schritt zur Ruhe, ebenso machte ich Yoga bei Angelika Hoffmann und suchte mir noch eine weitere Yogagruppe. Mein Lebensqualität stieg trotz des unerfüllten Kinderwunschs enorm an und ich fand Stück für Stück zurück zu mir. Fr. Popovici hatte immer noch einen Eileiter im Verdacht und riet mir dazu, diesen wegzuoperieren, denn seit einigen Monaten hatte ich immer wieder Flüssigkeit in der Gebärmutter. Nach ein paar Wochen konnte ich mich auch darauf einlassen und trennte mich schließlich durch eine weitere Op bei Prof. Dr. Keckstein von ihm. Die Op war kein großer Eingriff und wieder probierten wir weitere IVF‘s im KIZ, trotz guter Eizellen klappte es nicht. Mir selber ging es allerdings nicht mehr so schlecht mit den Fehlversuchen und ich dachte es kann nur noch was in der Gebärmutter nicht stimmen aber es änderte sich auch meine Denkweise und ich fühlte mich nicht mehr schuldig, sondern konnte diese Last schließlich abgeben. Während dieser Zeit wurde meinem Mann eine Auslandsentsendung nach China angeboten und auch mir hat man einen guten Job in Aussicht gestellt und wir dachten, dass es eigentlich genau richtig kommt, vielleicht sollten wir erst noch eine andere Lebenserfahrung machen. Nach einem Look&See Trip nahmen wir das Angebot an. Es beinhaltete auch einen tollen Job für mich und wir freuten uns auf unsere neue Herausforderung. Zu Beginn war ich dem Angebot nicht positiv gestimmt aber auch hier half mir Fr. Dr. Schweizer-Arau meine Ängste zu überwinden und ich konnte mich darauf einlassen und mich auf die neue Aufgabe freuen. Das letzte was ich und Frau Dr. Popovici noch wissen wollten war was in meiner Gebärmutter los war und kurz vor unserem lang ersehnten Urlaub mit meinen Eltern und Geschwistern in Westafrika bei der Familie meines Vaters, wurde noch eine Biopsie in der Gebärmutter gemacht. Vor dem Urlaub diskutierte ich noch mit Frau Popvici, dass wir vielleicht noch Zeit für zwei Versuche haben und dann erstmal eine große Pause einlegen würden. Wir entschlossen und gemeinsam es jetzt nach dem Prinzip alles oder nichts noch kurz vor dem Urlaub eine Enantonekur zu beginnen um die Endo, die gerade so ruhig war noch weiter auszudünnen. Kurz vor dem Urlaub setzte ich die erste Spritze und hatte das große Glück, diese gut zu vertragen, da es dort so heiß war habe ich nicht mal die Hitzen wahrnehmen können und wir hatten einen abenteuerlichen und einmaligen Urlaub mit der ganzen Familie. Als wir zurückkamen setzte ich die 2. Enantonespritze und zudem lagen auch noch die Ergebnisse der Biopsie vor. Keine Auffälligkeiten aber eine Gebärmutterentzündung was bedeutete, dass ich auch noch ein Antibiotikum über drei Wochen einnahm. Da es nach der Einnahme des Antibiotikum und der zweiten Enantone Depotspritze so ruhig wie nie in meinem Bauch war, warteten wir nur, ob der Zyklus noch vor der Übersiedlung zurück kam. Doch wir mussten tatsächlich noch 2,5 Monate warten und hatten dann die Chance für den letzten Versuch. Für mich spielte es einfach keine große Rolle mehr, denn ich war mit mir und der Welt zufrieden und konnte wieder viele kleine und große Dinge schätzen für die es sich lohnt zu sein. Ich hatte keine Erwartungen mehr für den letzten Versuch. Das Timing für den Eisprung hat diesmal auch überhaupt nicht geklappt und wir entschieden, es mit einem eingefrorenen Kämpfer zu probieren. In der Zeit wo sich Flüssigkeit in meiner Gebärmutter befand wurde nicht transferiert, daher haben wir ein paar Kryos.
Doch auch da schien es erstmal Probleme zu geben. Am Tag des Transfers rief mich das Labor an und meinte, dass es wohl um die Blastozyste nicht so gut stand und es im Moment nicht danach aussieht, dass sie eine Chance hat. Der Termin wurde noch nicht ganz gecancelt aber drei Stunden nach hinten verschoben. Auch das hat mich an dem Tag nicht aus der Bahn geworfen und ich änderte dann meine Pläne und ging mit meiner Schwester zum Pizza essen. Kurz danach bekam ich nochmal einen Anruf vom Kinderwunschzentrum und wir können den Transfer doch noch machen. Die Blastozyste ist noch in Schwung gekommen und es wäre auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich bin dann mit meiner Schwester ins Kinderwunschzentrum gefahren und mir wurde die Blastozyste transferiert. Die Chancen wurden aber nicht sonderbar gut eingeschätzt. Ich hatte mir schon viele Pläne gemacht, wenn es nicht klappt, gerne wollte ich wieder regelmäßig länger laufen gehen und ich fühlte mich endlich wieder fit genug dafür, doch ich warte natürlich noch den Schwangerschaftstest ab. Am Ostersonntag zog ich mir schon meine Laufklamotten an und machte vorher noch vorsorglich den Schwangerschaftstest, da Feiertag war diesmal keine Blutabnahme. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet , denn auch diesmal waren keine Zeichen spürbar und viel Chancen wurden ja auch nicht von den Ärzten prophezeit. Fünf Minuten später schaute ich auf den Test und ganz leicht war da das erste Mal in meinem Leben nach so vielen Tests ein zweiter Strich.
Unser ersehntes Kind wollte mit uns ins Ausland. Genauso hat es Fr. Dr. Schweizer-Arau gesagt.
Die Schwangerschaft lief komplikationslos und ich konnte auch noch arbeiten und seit ein paar Tagen sind wir nun Eltern unserer wunderbaren Tochter und so dankbar und glücklich.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Sie Fr. Dr. Schweizer-Arau für Ihre Arbeit mit dieser Hingabe, die sich in mir offenbart hat. Ich habe es nicht mehr erwartet aber Sie haben es mir immer wieder gesagt: „Sie werden das Baby mit nach China nehmen!“ und so durfte es sein. Auch vielen Dank an Fr. Dr. Popovici mit ihrem gesamten Team, Herrn Prof. Dr. Keckstein und Angelika Hoffmann. Sie alle haben außergewöhnlichen Fähigkeiten auf Ihren Fachgebiet und handeln mit Hingabe und Liebe. Einfach bewundernswert.