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Hannah Hannah schrieb am 3. Januar 2019 um 16:40
Erfahrungsbericht von Hannah, einer 28-jährigen Patientin mit Endometriose

Ich möchte meine Leidensgeschichte und meinen Weg zu einem neuen Leben durch Frau Dr. Schweizer-Arau und ihre SART (Systemische Autoregulationstherapie) mit euch teilen. Dafür müssen wir zunächst zusammen eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit unternehmen.
Seit dem Einsetzen meiner Periode mit 13 Jahren litt ich unter starken Schmerzen während und kurz vor dem Einsetzen der Menstruation, sodass ich nicht selten morgens im Badezimmer kreidebleich wurde, ein Kälteschauer mir den Rücken herunterlief und ich vor Schmerzen ohnmächtig wurde. Gynäkologinnen taten mein Leiden mit den Kommentaren ab, jede Frau habe während der Periode Schmerzen, das sei nor- mal. Ich solle doch einfach einen Frauentee aus der Apotheke trinken. Gesagt, getan. Doch die Schmerzen blieben. Mit der Zeit redete ich mir selbst erfolgreich ein, diese den Unterleib zerreißenden Schmerzen müsse jede Frau ertragen. Doch damit nicht genug. Schließlich traten mit 20 Jahren noch Gliederschmerzen in Armen und Beinen sowie Kopfschmerzen hinzu. Teilweise ließ ich vor Schmerzen Dinge aus der Hand fallen oder konnte nicht mehr laufen. Ein Ärzte- und Krankenhausmarathon begann. Nach zahlreichen Arztbesuchen bei Neurologen war mein Zustand schließlich so kritisch, dass ich akut in eine neurologische Klinik eingewiesen wurde. Dort angekom- men, wurde ich im Rollstuhl durch die Gegend geschoben und eine Untersuchung jagte die andere. Es bestanden die Verdachtsdiagnosen Multiple Sklerose und Borreliose. Eine für mich sehr schmerzhafte Lumbalpunktion wurde bei mir einfach direkt im Krankenbett durchgeführt. Sie bestätigte jedoch weder die Multiple Sklerose noch die Borreliose, mir wurden starke Schmerzmittel verschrieben und ich wurde nach einer Woche so entlassen, wie ich gekommen war. Mein Leidensweg nahm kein Ende. Schließlich suchte ich eine andere neurologische Klinik auf. Der Chefarzt behielt mich nach einem ambulanten Termin sofort in seiner Klinik. Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Auch dort jagte eine Untersuchung die andere. Es wurde letztlich eine Migräneform diagnostiziert, die mit Gliederschmerzen einhergeht. Ich war erleichtert, dass endlich der Grund für meine Schmerzen gefunden war und wurde mit Triptanen behandelt. Diese linderten zumindest meine Kopfschmerzen. Ich konnte mich mit einer Diagnose besser mit meinem Zustand abfinden. Die Glieder- und Menstruationsschmerzen nahm ich so hin.
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Mit 25 Jahren hatte ich den Höhepunkt meiner Migräne erreicht und kein einziges Triptan half mir mehr. Ich wurde erneut als Akutfall in eine neurologische Klinik eingewiesen und verließ diese nach einer Botoxinjektion wieder. Das Botox befreite mich von höllischen Kopfschmerzen, die nicht mehr auszuhalten waren. Diese Injektion musste in dreimonatigen Abständen immer wieder in der Klinik gespritzt werden. Ich hatte endlich einmal in meinem Leben das Gefühl, dass es bergauf ging. Doch weit gefehlt. Es kam noch viel, viel schlimmer. Aufgrund eines schrecklichen Erlebnisses stürzte ich in die Magersucht und in tiefste Depressionen, die mich an das Bett fesselten. Ich war zu gar nichts mehr in der Lage. Es war die schlimmste Erfahrung meines ganzen bisherigen Lebens. Ich hatte allerdings während dieses schlimmen Jahres keinerlei Schmerzen, weil ich mich selbst nicht mehr gespürt habe. Ich spürte auch kein Hungergefühl mehr, was mich immer tiefer in die Essstörung zog. Ich suchte mir Hilfe, Gewichtskontrollen beim Arzt und Essprotokolle wurden für mich zur Alltäglichkeit. Unter starken Antidepressiva und unter Androhung einer Einweisung in eine Klinik für Essstörungen schaffte ich es schließlich aus der Depression und aus der Magersucht. Ich konnte die Obergrenze des Untergewichts erreichen und somit die Essstörung hinter mir lassen, indem ich wieder ein Hungergefühl verspürte und wie eine Weltmeiste- rin essen musste und konnte. Sechs Mahlzeiten am Tag war die Devise. Das war ge- schafft!
Die starken Unterleibsschmerzen kamen allerdings nach dieser unbeschreiblich schlimmen Zeit wieder zurück, und mit aller Heftigkeit. Mit 28 Jahren hatten sie ihren Höhepunkt erreicht. Bei mir wurde die Verdachtsdiagnose Endometriose gestellt und eine Gynäkologin verschrieb mir die Cerazette. Diese linderte meine Schmerzen überhaupt gar nicht – ganz im Gegenteil: Ich bekam eine dreimonatige Dauerblutung mit den Körper zerreißenden Schmerzen, die nicht mehr enden wollte. Nachts krümmte ich mich vor Schmerzen nur noch im Bett und fand keinen Schlaf mehr. Nachdem die Schmerzen für mich überhaupt gar nicht mehr zu ertragen waren, schleppte ich mich im wahrsten Sinne des Wortes zum nächstgelegenen Endometriosezentrum. Der dorige Chefarzt füllte einen Zettel für eine anstehende Operation aus, ohne mich überhaupt erst einmal untersucht zu haben. Diese Untersuchung holte er im Anschluss daran nach. Zuallererst äußerte er sich zu meinen Beinen, da er derart marmorierte Beine noch nie gesehen habe. Ich hatte noch nach wie vor meine Periode und fühlte mich hundeelend. Mir war die ganze Situation mehr als unangenehm. Schließlich be- gann der Chefarzt mit seiner ,Untersuchung‘, ,Malträtieren‘ würde es besser treffen.
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Ich schrie und weinte vor Schmerzen. Schließlich holte er noch seine Sekretärin hinzu, die mich in den gynäkologischen Stuhl drückte. Es war eine unmenschliche Quälerei ohne jegliche Empathie. Zwei Tage später fand ich mich in der Frauenklinik wieder. Ich hatte eine unglaubliche Angst vor der anstehenden Operation. Auf dem Operationstisch konnte mein Puls vor der Verabreichung des Anästhetikums gar nicht mehr abgenommen werden, weil mein ganzer Körper eiskalt war. In meiner linken Hand wurde herumgestochen, weil kein Zugang gelegt werden konnte. Mein Blut war wie gefroren. Nach einer mehrstündigen Operation fand ich mich im Aufwachraum wieder, eine Schmerzinfusion lief. Als diese durchgelaufen war, ging ich vor Schmerzen fast die Wände hoch. Daher wurde gleich eine zweite Schmerzinfusion angehängt. Wieder im Stationszimmer angekommen, wollte ich auf die Toilette gehen, konnte aber kein Wasser lassen. Die Krankenschwestern waren in Alarmbereitschaft und informierten sofort den Chefarzt, weil mir ein Katheter gelegt worden war. Der Chefarzt kam auch und überbrachte mir die Diagnose Endometriose mit eiskalten Worten. Ich könne ja jetzt froh sein, dass ich operiert wurde und er empfehle mir, die Visanne im Langzeitzyklus einzunehmen. Ich könne jetzt ein schmerzfreies Leben führen. Von ,schmerzfrei‘ merkte ich allerdings noch gar nichts. Mir musste ein Schmerzmittel nach dem anderen verabreicht werden und mir kamen nachts vor Schmerzen und vor Schock die Tränen. Mit diesen Schmerzen wurde ich dann auch entlassen. Mir wurde dankenswerterweise zumindest eine Ration Schmerztabletten mitgegeben.
Da ich in der Frauenklinik auf eine Endometriosepatientin in meinem Alter gestoßen war, die von der Visanne mehrere Schlaganfälle bekomme hatte, hatte ich große Angst vor diesem Hormonpräparat und verweigerte die Einnahme der Visanne. Nachdem ich ein anderes Hormonpräparat, die Velafee, aufgrund starker Nebenwirkungen nach kürzester Zeit wieder absetzen musste, suchte ich in meiner Verzweiflung und Hilflosigkeit schließlich einen auf Endometriose spezialisierten Gynäkologen auf, zumal die ge- wünschte Schmerzfreiheit überhaupt gar nicht eingetreten war, sondern mich weiterhin unerträgliche Schmerzen plagten. Dieser riet mir dringend dazu, mich über einen längeren Zeitraum von Frau Dr. Schweizer-Arau in Bayern behandeln zu lassen, die er mir wärmstens empfehlen könne. Er wolle mich davor bewahren, zusammenzuklappen. Um mir schnellstmöglich Linderung zu verschaffen, verschrieb er mir sofort die Visanne, da er erkannte, in welcher Not ich mich befand. Nach diesem Gespräch stand für mich außer Frage, dass ich diese faszinierende Ärztin kennenlernen möchte, da sie für mich der einzige Strohhalm war, an dem ich mich noch festhalten konnte, hatte
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ich doch schon fast alle Hormonpräparate mit einem hohen Gestagenanteil auspro- biert, konnte jedoch kein einziges vertragen. Da ich diesem Gynäkologen vertraute, probierte ich es zur Zeitüberbrückung bis zu einem Termin bei Frau Dr. Schweizer- Arau mit der Visanne. Sofort am nächsten Tag telefonierte ich mit der Mitarbeiterin von Frau Dr. Schweizer-Arau, Frau Dorn, die mir jedoch wenig Hoffnung auf einen baldigen Termin machen konnte. Sie sprach von einer Wartezeit von mittlerweile einem Jahr. Ich war am Ende und suchte eine Schmerzklinik auf. Dort machte sich der Chefarzt große Sorgen um meinen Zustand und nahm sich sehr viel Zeit für mich, konnte mir jedoch nicht helfen. Auch er war mit seinem Latein am Ende. Doch das Schicksal wollte es so, dass mich Frau Dr. Schweizer-Arau noch an demselben Tag anrief, um mir Termine anzubieten. Sie hatte schon am Telefon so eine herzliche und beruhigende Art, dass der Verzweiflung nach dem ambulanten Termin in der Schmerzklinik ein Hoffnungsschimmer wich. Also machte ich mich bald darauf auf den Weg nach Dießen am Ammersee.
Ich erinnere mich noch sehr genau an den ersten Termin bei Frau Dr. Schweizer- Arau: Bedingt durch die Einnahme der Visanne hatte ich in kürzester Zeit den Kontakt zu meinem eigenen Körper verloren und spürte ihn gar nicht mehr, sondern fühlte mich wie abgespalten von ihm. Mein eigener Körper war mir fremd geworden – ein schreckliches Gefühl. Aus diesem Grund war ich erst nach mehrmaligem Nachfragen der Ärztin in der Lage, mich dazu äußern zu können, warum ich mich ursprünglich auf den Weg nach Dießen gemacht hatte. Bereits während der ersten Akupunkturbehandlung von Frau Dr. Schweizer-Arau spürte ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Gefühl von Unbeschwertheit, vollkommener Schmerzfreiheit und Leichtigkeit – ein Gefühl, das mir bis dato vollkommen fremd war und an das ich mich erst einmal gewöhnen musste. Es war paradiesisch und ich war absolut perplex, da ich zuvor bereits mit Akupunktur in Berührung gekommen war, dadurch jedoch überhaupt gar keine Schmerzlinderung verspürt hatte. Ich hätte es überhaupt gar nicht für möglich gehalten, jemals durch Akupunktur schmerzfrei werden zu können. Aber Frau Dr. Schweizer-Arau hat eine spezielle Therapieform, die Systemische Autoregulationstherapie (SART), entwickelt, die über Akupunktur weit hinausgeht. Sie arbeitet zusätzlich mit emotionaler Zuwen- dung und Imagination, um belastende Erfahrungen aus der Vergangenheit positiv zu überschreiben. Für mich ist sie eine Zauberkünstlerin, die sich Akupunkturnadeln als Zauberstab bedient. Immer wieder auf das Neue bin ich beeindruckt davon, wie diese Ärztin mich versteht und weiß, welche Nadeln sie wo zu setzen hat, um bei mir einen
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vollkommen schmerzfreien Zustand herzustellen, in meinem Fall eine wirkliche Her- ausforderung, weil mein ganzer Körper gefühlt ein einziger Schmerz war.
Die Nebenwirkungen der Visanne spitzten sich bei mir so zu, dass ich gezwungen war, sie nach einigen Behandlungen bei Frau Dr. Schweizer-Arau abzusetzen – für mich ein Sprungbrett in ein neues Leben ohne Hormone. Der Wunsch und die Entscheidung, die Visanne abzusetzen, reiften in mir selbst und dies ist auch fundamental wichtig für den Genesungsprozess, denn man selbst ganz allein ist und bleibt seines Glückes Schmied. Frau Dr. Schweizer-Arau will sich keinesfalls als Über-Ich ihrer Patientinnen verstanden wissen. Ihre Intention ist es, Selbstheilungskräfte anzuregen und ihre Patientinnen zu ihren eigenen Endometriosespezialistinnen zu machen, die in der Lage sind, sich selbst zu helfen und für sich zu sorgen. Dies ist bei mir auf fruchtbaren Nährboden gestoßen, sodass ich mit der Zeit zu meiner eigenen Endometrioseexpertin geworden bin. Doch dies dauerte, da es einer Schlüsselerfahrung bedurfte. Zuvor spürte ich ehrlich gesagt eine gewisse Abhängigkeit von den wohltuenden Behandlun- gen von Frau Dr. Schweizer-Arau, zumal ich zu dieser Zeit noch dachte, dass nur diese Ärztin mir meinen sehnlichsten Wunsch erfüllen kann.
Während eines zweiwöchigen Aufenthaltes im schönen Dießen am Ammersee fühlte ich mich nach einer sehr anstrengenden SART-Behandlung, in der ich mich in der Imagination unter der Kontrolle von Frau Dr. Schweizer-Arau, die mich immer wieder erdete und stabilisierte, mit dem belastendsten Erlebnis meines gesamten bisherigen Lebens konfrontierte, wie neugeboren. Ich vergleiche dieses unbeschreibliche Gefühl gerne mit einem Softwareaustausch beim Computer: Ich fühlte mich wie ein neugieriges, lebensfrohes Kind, das im Hier und Jetzt lebt und die Welt entdecken möchte, um schöne Erfahrungen zu sammeln. Dies tat ich dann auch, indem ich viel Zeit in der Natur verbrachte und mich an jedem Blatt und an jeder Blume im Sonnenschein erfreute. Es waren für mich unglaublich schöne und kostbare Momente, die ich zum ersten Mal in meinem Leben in vollkommener Schmerzfreiheit genießen konnte. Ich hätte die ganze Welt umarmen können, so glücklich war ich. Ab diesem Zeitpunkt begann für mich ein neues Leben. Ich hatte meine Vergangenheit hinter mich gelassen und fühlte mich frei wie ein Vogel, der seine Flügel ausbreitet, um davonzufliegen, ganz ohne Angst, weil er weiß, dass er sich mittlerweile selbst helfen kann. Was war es für ein Geschenk, sich endlich nicht mehr abhängig von Ärzten zu fühlen, denn kein Arzt der Welt kennt meinen Körper besser als ich selbst. Auch euch wünsche ich von Herzen, zu dieser Einsicht zu gelangen und auf eure Selbstheilungskräfte vertrauen
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zu können, nachdem euch Frau Dr. Schweizer-Arau den Weg in ein neues, schmerz- freies Leben geebnet hat. Diesen Weg zu gehen und euer Glück zu suchen liegt dann in eurer Hand. Ich für meinen Teil habe mein Glück gefunden und lasse es nicht mehr los. Meine Dankbarkeit gegenüber Frau Dr. Schweizer-Arau, meiner Retterin, ist nicht in Worte zu fassen.
Eure Hannah
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