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Susanne Susanne aus Berlin schrieb am 21. Januar 2019 um 22:38
Mein Mann und ich beschlossen Anfang 2014, kurz nach meinem 35. Geburtstag zu versuchen, ein Kind zu bekommen. Leider ist bei uns aber nie etwas passiert und das weil ich mich wahrscheinlich - wie mein Mann rückblickend sagt - von Anfang an unter Druck gesetzt habe, dass dieser Plan „jetzt funktionieren muss“. Ich bin ein Mensch, der um viele Dinge kämpfen musste und habe das Gefühl verinnerlicht, dass man nur stark genug um etwas kämpfen muss, um es zu bekommen. Aber um schwanger zu werden muss man loslassen können. Ich wusste nicht wie das geht.
Bald zielte unser Sexualleben nur noch darauf ab, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen und hatte wenig mit Genuss zu tun – wenn dann alles Bemühen vergeblich scheint, gerät man irgendwann in einen Teufelskreis, aus dem man nicht mehr heraus kommt.
Um uns herum bekamen gefühlt „alle“ Kinder und mit jeder Baby-Grusskarte, jedem Besuch bei einer Familie mit einem Neugeborenen wurde ich verbitterter und mein Herz verschloss sich immer mehr. Wir kapselten uns zunehmend von unseren Freunden ab, vermieden Kindergeburtstage oder Begegnungen mit Familien. Das ging so weit, dass ich nicht mal mehr Kinder auf der Straße anschauen konnte, ohne dass es weh tat und ich irgendwann versuchte sie ganz auszublenden. Nach ca. zwei Jahren unerfülltem Kinderwunsch, bekam ich zu Hause regelmäßig Nervenzusammenbrüche und Hassattacken den Müttern und Vätern in unserem Freundeskreis gegenüber, denen ich im Stillen vorwarf, dass sie mich mit ihrem Glück belästigen würden. Auch die ganze Fragerei von Familie und Freunden, wann wir denn ein endlich ein Kind kriegen würden, machte mich immer aggressiver, ich empfand all die Fragen als übergriffig und der Druck stieg immer mehr.

Der Besuch eines Kinderwunschzentrums in München, das einer seelenlosen Massenabfertigung glich, machte alles nur noch schlimmer. Rein körperlich war bei mir und meinem Mann alles in Ordnung. Wir versuchten es zunächst mit Hormonbehandlungen und brachen die Behandlung an der Klinik nach dem 3. Mal ab, weil uns die Situation zu sehr belastete.
Eine Freundin erzählte uns kurz danach von Frau Dr. Schweizer-Arau und nach langem Zögern suchte ich sie auf, um mich bei ihr in Behandlung zu begeben.
Kurz nachdem ich die Behandlung bei ihr angefangen hatte, zogen wir nach Berlin um, doch trotzdem reiste ich einmal im Monat von Berlin zum Ammersee, um mich von ihr behandeln zu lassen. Jedes Mal wenn ich bei ihr war, brach ich in Tränen aus und war danach unglaublich erschöpft. Ganz langsam holte sie mich aus meiner Verbitterung und dem tiefen Loch, in dem ich mich befand heraus. Ich konnte mir immer schwer vorstellen, dass ich schwanger werden könnte. Dank Frau Schweizer-Arau konnte ich es mir irgendwann vorstellen und ich konnte Kinder auf der Straße und der Umgebung wieder anschauen. Ausserdem nahm sie mir den Druck und gab mir einer innere Ausgeglichenheit.

Nach einer langen Pause suchten wir uns in Berlin wieder eine Klinik, die künstliche Befruchtung nicht nach Schema F vornimmt, sondern weniger belastende Behandlungsabläufe mit weniger Hormonen anbietet. Eine Hürde war auf jeden Fall auch mein niedriger Anti-Müller-Hormon Wert. Mein Körper hatte nicht mehr so viel Eizellen in Reserve, so dass es bei jeder Punktion nur 2-3 Eizellen zu holen gab. Aber durch die Kräuter, die ich von Frau Schweizer-Arau verschrieben bekommen habe und seit einem dreiviertel Jahr nahm, hatten diese wenigen Eizellen eine bessere Qualität als wenn es (wie es in vielen Kliniken der Fall ist) 10 -15 mit Hormonen hochgezüchtete Eizellen gab. Die Qualität ist entscheidend, nicht die Quantität – das hatte ich durch Frau Schweizer und ihre Bücher gelernt.

Ein erster IVF-Versuch war zunächst niederschmetternd, da noch nicht einmal eine Befruchtung statt gefunden hatte. Die Ärzte waren danach sehr pessimistisch. Es wurde uns zu einer ICSI-Behandlung geraten. Beim zweiten Mal fand durch ICSI zum Glück eine Befruchtung statt, was uns wieder Mut machte. Wenn es nur eine einzige befruchtete Eizelle gibt, bemüht man sich, sie schnell zu transferieren. So wurde der Vier-Zeller der entstanden war nach zwei Tagen transferiert, doch konnte sich nach dem Transfer nicht einnisten.

Kurz vor dem 3. Versuch war ich wieder bei Frau Schweizer-Arau und bekam von ihr die Rückmeldung, dass es bei mir heute nicht viel zu tun gäbe, da ich sehr gelassen wirken würde. Frau Schweizer-Arau meinte, ich solle, wenn ich das nächste Mal schwanger sein sollte, den Termin bei ihr wieder absagen. Ich war sehr erstaunt, denn das sagte sie das erste Mal seitdem ich zu ihr ging.

Kurz darauf, beim dritten Versuch waren wir sehr glücklich, als nach 2 Tagen schon ein 10-Zeller entstanden ist, der schnell transferiert wurde.
Zwei Wochen später sagte eine junge Arzthelferin im sachlichen Ton am Telefon, dass der Test positiv sei. Ich legte auf und dadurch dass die ganze Anspannung von mir abfiel, brach ich erst einmal in Tränen aus. Frau Dr. Schweizer-Arau hatte es schon vorher gefühlt, dass es dieses Mal klappen würde.
Heute bin ich in der 26. Woche schwanger. Ich danke Gott für dieses Geschenk. Bisher läuft die Schwangerschaft sehr gut und ich hoffe, dass es so bleibt und unser Sohn bald gesund zur Welt kommt.

Dank Frau Dr. Schweizer-Arau ist meine Verbitterung Vergangenheit, durch sie habe ich wieder zurück ins Leben gefunden. Ohne ihre Behandlung wäre ich ganz sicher nicht beim 3. Versuch schwanger geworden, denn es Bedarf mehr als einem rein technisch-medizinischem Vorgang, um dieses kleine Leben zu empfangen.

Auf diesem Wege möchte ich mich nochmals herzlich bedanken!
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