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M. und B. aus Bayern M. und B. aus Bayern schrieb am 21. März 2019 um 21:14
Unser kleiner Sonnenschein ist mittlerweile 5 Monate alt. Der Weg, bis er zu uns kam, war anstrengend und lange, aber das ist im Nachhinein nebensächlich und völlig egal.

Bereits mit ca. 30 Jahren hatten wir den großen Wunsch Eltern zu werden. Zum damaligen Zeitpunkt stand es für uns außer Frage, dass das auf dem natürlichen Weg klappen würde. Nach ca. 2 Jahren suchten uns erste Zweifel heim und wir begaben uns in ärztliche Behandlung. Bis wir bei den jeweiligen Fachärzten Termine hatten, Folgetermine… ging einiges an Zeit ins Land. Mein Mann bekam bescheinigt, dass seine Spermien zu langsam sind und die Wahrscheinlichkeit auf natürlichem Wege ein Kind zu bekommen bei unter einem Prozent liegen würde. Ich selbst hatte bereits die Überweisung für einen stationären Aufenthalt um eine Bauchspiegelung durchführen zu lassen, als ich dann doch auf natürlichem Wege schwanger wurde. Das war 4 Jahre nach Beginn unseres Kinderwunsches. Die Schwangerschaft verlief nicht komplikationslos, es wurde bereits zu Beginn ein Krankenhausaufenthalt notwendig, die Blutwerte waren bis zum Ende des fünften Monats nicht sehr gut, aber nichts desto trotz kam unsere Tochter 4 Tage über Termin mit einem Notkaiserschnitt gesund und munter auf die Welt.
Nach einem Jahr Wartezeit dachten wir, dass das mit dem Geschwisterkind ja jetzt kein Problem sein dürfte, es hatte ja schon einmal geklappt. Leider war dem nicht so. In der Zwischenzeit habe ich mich viel mit natürlichen Wegen beschäftigt, um die Fruchtbarkeit zu verbessern. Hierbei fielen mir die Bücher von Frau Dr. Schweizer in die Hände. Wir versuchten einen Termin bei ihr auszumachen, erfuhren aber, dass die Wartezeit ein Jahr betrug. Nach ca. 5 Monaten bekamen wir einen Anruf bzgl. der Gruppentermine, welche von Frau Schweizer angeboten wurden, um die Wartezeiten zu verkürzen. Für eine der Gruppen meldete ich mich an und fuhr jede Woche fast 3 h an den Ammersee. Parallel hierzu waren wir bei Frau Dr. Popovici im KiZ in Behandlung.
Nach einem erfolglosen Transfer in München rief uns Frau Schweizer an, sie hätte jetzt einen Einzeltermin für uns. Wir fühlten uns bei ihr sofort wohl und hatten das Empfinden, dass Frau Schweizer die richtige Ansprechpartnerin für uns ist. Nach ca. 1,5 Jahren Behandlungszeit im KiZ mit 2 erfolglosen Inseminationen, 2 erfolglosen Transfers und vielen Terminen, bei denen der Eisprung bereits rum war, die Punktion oder Befruchtung nicht klappte, beschlossen wir, in Absprache mit Frau Dr.Popovici, einmalig die von der Krankenkasse bezahlte hormonstimulierte ICSI in unserer Heimatstadt in einem Kinderwunschzentrum zu versuchen. Bereits unter der Stimulation wurde ein Polyp in der Gebärmutter entdeckt. Unsere behandelnde Ärztin riet uns, diesen vor einem Transfer operieren zu lassen, da er das Milieu verändert und eine Einnistung verhindern kann.
Nach dieser Operation wurde ich im ersten Transferzyklus mit einem Kryo schwanger und das Ergebnis ist unser Sonnenschein, der jeden Tag unser Herz erwärmt.
Während der ganzen aufreibenden Zeit war Frau Dr. Schweizer an unserer Seite. Sie respektierte unsere Entscheidungen völlig und unterstütze uns. Sogar am späten Abend, als es mir nach einem nicht gelungenen Transfer sehr schlecht ging, antwortete sie sofort auf meine Mails, machte mir Mut und half mir das alles besser zu tragen. Vielen, vielen Dank liebe Frau Schweizer für Ihren unermüdlichen Einsatz und die große Hilfe auf unserem Weg zum Wunschkind. Bei Ihnen merkt man wirklich, dass es um den Menschen geht. Sie sind eine besondere und herausragende Ärztin.
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