Gästebuch
Herzlich Willkommen im Gästebuch
ich würde mich über Ihren Eintrag mit Anregungen oder Kritik und Lob sehr freuen. Gerne gebe ich Ihnen hier auch Gelegenheit zum Austausch. Wenn Sie also als Patientin einmal den Kontakt zu anderen Betroffenen suchen, dann schreiben Sie dies hier in das Gästebuch und vergessen Sie nicht, Ihre E-Mail-Adresse einzutragen.
Liebe Frau Dr. Schweizer,
meine Tochter ist inzwischen schon 9 Monate alt und jetzt nehme ich mir endlich mal die Zeit, meine Dankbarkeit an Sie auszusprechen.
Auch wir haben einen langen Kinderwunschweg hinter uns, vielleicht auch etwas unkonventionell, aber mit positivem Ablauf und das ist momentan das einzige das zählt. Dies wird auch ein etwas längerer Beitrag, aber ich möchte gerne anderen mit meiner Geschichte Mut machen, habe ich doch selber immer sehr gerne die positiven Nachrichten in diesem Gästebuch gelesen.
Unser Kinderwunschweg fing in 2011 an. Als ich nach einem Jahr probieren noch nicht schwanger an, haben wir uns auf Empfehlung von Freunden an ein Kinderwunschzentrum gewandt, um alles mal durchchecken zu lassen. Bei meinem Mann war alles in Ordnung, meine Eileiter waren auch durchgängig, eigentlich stand nichts einer Schwangerschaft im Wege. Ich hatte nur eine leichte SD-Unterfunktion, aber diese bekamen wir mit L-Thyroxin schnell im Griff. Es wurde uns empfohlen, es erst mal weiter selber zu versuchen, wir würden bestimmt bald schwanger werden. Als sich nach einem halben Jahr weiter nichts getan hat, haben wir uns auf Empfehlung meines Frauenarztes an das KIIZ gewandt. Die IVF Naturelle hat uns mehr zugesagt als eine IVF mit Hormonen. Nebenbei bin ich zur Akupunktur zur Frau Dr. von Hasselbach gegangen. Nach 2 IVF Naturelle Behandlungen mit negativem Ablauf haben wir uns entschieden, es nach einigen Monaten Pause doch mit einem normalen IVF (also mit Hormonen) zu probieren. Da das KIIZ noch keine Kassenzulassung hat, sind wir dafür wieder zum 1. Kinderwunschzentrum zurück gegangen. Mittlerweile war ich auch auf Sie aufmerksam geworden und hatte tatsächlich einen Therapieplatz bei Ihnen bekommen. Die Sitzungen bei Ihnen waren für mich sehr gewöhnungsbedürftig, ich fand es nicht immer einfach, mich zu öffnen, und kam auch mit Ihrer Art nicht immer klar. Auf jeden Fall hatte sich in meinem Körper etwas getan, denn der Test nach der 1. IVF Behandlung war gleich positiv. Wir waren so glücklich! Leider hat dies nicht lange gedauert, denn beim nächsten US Termin war keine Frucht mehr zu sehen. Wir waren so traurig! In den nächsten Jahren habe ich glaube ich alles probiert, was es gibt, von Akupunktur mit chinesischen Kräutern, Osteopathie, Fruchtbarkeitsmassage, Fruchtbarkeitstees, Homöopathie, etc. Inzwischen haben wir 3 weitere ICSI-Behandlungen im KiWu Zentrum gemacht. Ich hatte nie viele Eizellen, aber am Ende waren immer 2 Blastozysten von guter Qualität übrig die eingesetzt wurden. Zu einem positiven Test kam es allerdings nicht mehr. In 2017 haben wir uns dann an Prof. Dr. Würfel gewandt. Auch er hat eine lange Wartezeit, diese haben wir genutzt um weitere Blutwerte testen zu lassen (Labor in Heidelberg). Hier kamen ein paar kleine Auffälligkeiten bei raus, aber nichts großes, das der Hauptgrund für das nicht schwanger werden war. Prof. Würfel hat uns dann eine Antibiotikakur empfohlen und im Herbst 2017 haben wir bei ihm noch eine ICSI gemacht, leider auch negativ.
Wie das Schicksal so will, wurde ich inzwischen von Ihrer Mitarbeiterin Frau Dorn angeschrieben, die für Ihre Statistik wissen wollte wann mein Baby geboren war. Da ich mich nach dem positiven Test vom ersten IVF/ICSI nicht mehr bei Ihnen gemeldet hatte, wußten Sie nicht, dass die SS in ein Frühabort geendet war. Als ich Ihnen geschrieben habe, wie es mit unserem Kinderwunschweg weiter verlaufen ist, boten Sie mich an, bei Ihnen vorbei zu kommen. Ich war dann bis Frühjahr 2018 in unregelmäßigen Abständen bei Ihnen in Dießen. Gleichzeitig haben wir bei Prof. Würfel noch eine Gebärmutterspiegelung und Biopsie gemacht (ohne Befund).
Mein Mann und ich hatten uns vorgenommen, irgendwann im Sommer 2018 noch einen letzten Versuch bei Prof. Dr. Würfel zu machen und es ansonsten aufzugeben. Wir hatten angefangen, uns mit Alternativen für unsere Zukunft auseinander zu setzen (Adoption, ein Leben ohne Kind). Ich habe ein online Coaching bei Celebrating Yin gemacht, was mir sehr geholfen hat, mich mit mir selbst und meiner Zukunft auseinander zu setzen. Auch habe ich den Fruchtbarkeitsyogakurs bei Angelika Hofmann in München gemacht. Die tolle Atmosphäre dort und den Austausch mit Gleichgesinnten hat ebenfalls so gut getan.
Langer Rede, kurzer Sinn: zu dem letzten IVF Versuch ist es nie gekommen, denn im März 2018 kam meine Periode einfach nicht und war ich völlig unerwartet schwanger. Ganz ohne IVF... Wir konnten es gar nicht glauben und haben nicht getraut uns zu freuen. Der Anfang war sehr spannend, ich hatte bis zur 12. SSW Woche immer wieder Blutungen, sodass wir immer dachten, dass es nicht gut ausgehen wird. Auch in dieser Zeit haben Sie mir geholfen, ich durfte immer kurzfristig vorbei kommen. Es ist dann tatsächlich alles gut gegangen und im Oktober ist unsere Tochter geboren.
An dieser Stelle möchte ich Sie daher nochmals von ganzem Herzen danken und allen anderen möchte ich Mut machen. Es ist wichtig, dass man sich auch mit Alternativen für ein Leben ohne Kind auseinander setzt, aber man soll auch die Hoffnung nicht auf geben. Wunder passieren dann manchmal doch im Leben...
meine Tochter ist inzwischen schon 9 Monate alt und jetzt nehme ich mir endlich mal die Zeit, meine Dankbarkeit an Sie auszusprechen.
Auch wir haben einen langen Kinderwunschweg hinter uns, vielleicht auch etwas unkonventionell, aber mit positivem Ablauf und das ist momentan das einzige das zählt. Dies wird auch ein etwas längerer Beitrag, aber ich möchte gerne anderen mit meiner Geschichte Mut machen, habe ich doch selber immer sehr gerne die positiven Nachrichten in diesem Gästebuch gelesen.
Unser Kinderwunschweg fing in 2011 an. Als ich nach einem Jahr probieren noch nicht schwanger an, haben wir uns auf Empfehlung von Freunden an ein Kinderwunschzentrum gewandt, um alles mal durchchecken zu lassen. Bei meinem Mann war alles in Ordnung, meine Eileiter waren auch durchgängig, eigentlich stand nichts einer Schwangerschaft im Wege. Ich hatte nur eine leichte SD-Unterfunktion, aber diese bekamen wir mit L-Thyroxin schnell im Griff. Es wurde uns empfohlen, es erst mal weiter selber zu versuchen, wir würden bestimmt bald schwanger werden. Als sich nach einem halben Jahr weiter nichts getan hat, haben wir uns auf Empfehlung meines Frauenarztes an das KIIZ gewandt. Die IVF Naturelle hat uns mehr zugesagt als eine IVF mit Hormonen. Nebenbei bin ich zur Akupunktur zur Frau Dr. von Hasselbach gegangen. Nach 2 IVF Naturelle Behandlungen mit negativem Ablauf haben wir uns entschieden, es nach einigen Monaten Pause doch mit einem normalen IVF (also mit Hormonen) zu probieren. Da das KIIZ noch keine Kassenzulassung hat, sind wir dafür wieder zum 1. Kinderwunschzentrum zurück gegangen. Mittlerweile war ich auch auf Sie aufmerksam geworden und hatte tatsächlich einen Therapieplatz bei Ihnen bekommen. Die Sitzungen bei Ihnen waren für mich sehr gewöhnungsbedürftig, ich fand es nicht immer einfach, mich zu öffnen, und kam auch mit Ihrer Art nicht immer klar. Auf jeden Fall hatte sich in meinem Körper etwas getan, denn der Test nach der 1. IVF Behandlung war gleich positiv. Wir waren so glücklich! Leider hat dies nicht lange gedauert, denn beim nächsten US Termin war keine Frucht mehr zu sehen. Wir waren so traurig! In den nächsten Jahren habe ich glaube ich alles probiert, was es gibt, von Akupunktur mit chinesischen Kräutern, Osteopathie, Fruchtbarkeitsmassage, Fruchtbarkeitstees, Homöopathie, etc. Inzwischen haben wir 3 weitere ICSI-Behandlungen im KiWu Zentrum gemacht. Ich hatte nie viele Eizellen, aber am Ende waren immer 2 Blastozysten von guter Qualität übrig die eingesetzt wurden. Zu einem positiven Test kam es allerdings nicht mehr. In 2017 haben wir uns dann an Prof. Dr. Würfel gewandt. Auch er hat eine lange Wartezeit, diese haben wir genutzt um weitere Blutwerte testen zu lassen (Labor in Heidelberg). Hier kamen ein paar kleine Auffälligkeiten bei raus, aber nichts großes, das der Hauptgrund für das nicht schwanger werden war. Prof. Würfel hat uns dann eine Antibiotikakur empfohlen und im Herbst 2017 haben wir bei ihm noch eine ICSI gemacht, leider auch negativ.
Wie das Schicksal so will, wurde ich inzwischen von Ihrer Mitarbeiterin Frau Dorn angeschrieben, die für Ihre Statistik wissen wollte wann mein Baby geboren war. Da ich mich nach dem positiven Test vom ersten IVF/ICSI nicht mehr bei Ihnen gemeldet hatte, wußten Sie nicht, dass die SS in ein Frühabort geendet war. Als ich Ihnen geschrieben habe, wie es mit unserem Kinderwunschweg weiter verlaufen ist, boten Sie mich an, bei Ihnen vorbei zu kommen. Ich war dann bis Frühjahr 2018 in unregelmäßigen Abständen bei Ihnen in Dießen. Gleichzeitig haben wir bei Prof. Würfel noch eine Gebärmutterspiegelung und Biopsie gemacht (ohne Befund).
Mein Mann und ich hatten uns vorgenommen, irgendwann im Sommer 2018 noch einen letzten Versuch bei Prof. Dr. Würfel zu machen und es ansonsten aufzugeben. Wir hatten angefangen, uns mit Alternativen für unsere Zukunft auseinander zu setzen (Adoption, ein Leben ohne Kind). Ich habe ein online Coaching bei Celebrating Yin gemacht, was mir sehr geholfen hat, mich mit mir selbst und meiner Zukunft auseinander zu setzen. Auch habe ich den Fruchtbarkeitsyogakurs bei Angelika Hofmann in München gemacht. Die tolle Atmosphäre dort und den Austausch mit Gleichgesinnten hat ebenfalls so gut getan.
Langer Rede, kurzer Sinn: zu dem letzten IVF Versuch ist es nie gekommen, denn im März 2018 kam meine Periode einfach nicht und war ich völlig unerwartet schwanger. Ganz ohne IVF... Wir konnten es gar nicht glauben und haben nicht getraut uns zu freuen. Der Anfang war sehr spannend, ich hatte bis zur 12. SSW Woche immer wieder Blutungen, sodass wir immer dachten, dass es nicht gut ausgehen wird. Auch in dieser Zeit haben Sie mir geholfen, ich durfte immer kurzfristig vorbei kommen. Es ist dann tatsächlich alles gut gegangen und im Oktober ist unsere Tochter geboren.
An dieser Stelle möchte ich Sie daher nochmals von ganzem Herzen danken und allen anderen möchte ich Mut machen. Es ist wichtig, dass man sich auch mit Alternativen für ein Leben ohne Kind auseinander setzt, aber man soll auch die Hoffnung nicht auf geben. Wunder passieren dann manchmal doch im Leben...