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Birgit Birgit schrieb am 26. Oktober 2019 um 08:32
am 14.09. kam unser Sohn auf die Welt und wir könnten nicht glücklicher sein. Heute möchte ich endlich unsere Geschichte aufschreiben. Es sind all die persönlichen Geschichten in Ihrem Gästebuch und die Erzählungen, die mir immer so viel Hoffnung gemacht haben und so hoffe ich, dass auch unser Weg anderen Paaren Zuversicht geben wird.

Im Sommer 2015 ließ sich mein Mann beim Urologen untersuchen. Wir wussten, dass wir Kinder wollten, aber nach der Diagnose OAT II-III war laut Aussage des Urologen unsere einzige Chance über eine Kinderwunschbehandlung, denn mein Mann hatte 0% bewegliche Spermien und 0% normale Formen. Die Idee einer künstlichen Befruchtung widerstrebte mir von Anfang an, doch im Sommer 2016 begaben wir uns dann doch in Kinderwunschbehandlung. Wir begannen mit einer Serie an Inseminationen, von denen keine je zu einem positiven Test führte. Ich war damals 36 Jahre alt und mir wurde nahe gelegt, schnell auf eine ICSI mit hormoneller Stimulation zu wechseln, um meine Chancen zu erhöhen und die mir noch bleibende Zeit zu nutzen. Doch in mir wehrte sich vieles dagegen. Mir war einfach nicht wohl bei der Idee der hormonellen Stimulation und es kam mir so vor, als würde man hier so schnell etwas erzwingen wollen, ohne tiefer zu blicken und zu verstehen, welche Gründe dem Kinderwunsch wirklich im Weg standen. Auch fühlte ich mich in dieser ersten Zeit der KiWu-Behandlung nicht wohl vom Bauchgefühl her und mir fehlte das Vertrauen in den behandelten Arzt, da mir die Vorgehensweise sehr oberflächlich und mechanisch vorkam. So betrieb ich persönlich viele Recherchen und bin auf Ihr Buch "Der sanfte Weg zum Wunschkind" gestoßen, das mich von vornherein total ansprach. Ich bin ein ganzheitlich denkender Mensch, der natürliche Methoden und Mittel bevorzugt. Ihr Buch bestätigte mich in dem, was auch mein Gefühl und meine Grundeinstellung mir bereits sagten. Von da an begann ich neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen, obwohl sich dann herausstellte, dass auch bei mir Einschränkungen vorlagen. So kam z.B. heraus, dass bei mir eine Blutgerinnungsstörung vorlag (Faktor 5 Leiden sowie Antiphospholipid-Antikörper). Im Herbst 2017 bekam ich einen Platz bei Ihnen in der Gruppentherapie. Ich merkte wie es mir gut tat und vor allem hatte ich endlich das Gefühl, den für uns richtigen Weg gefunden zu haben. Aufgrund Ihrer Empfehlung waren wir unterstützend in der TCM Praxis Hempen in Behandlung. Auch das hat mir sicher gut getan. Es war ein anderer und vor allem ganzheitlicher Ansatz. Wir haben chinesische Kräutertees getrunken, verschiedene Nahrungsergänzungsmittel genommen, Akupunktur gemacht etc.
Ich wusste, dass es wahrscheinlich ein längerer Weg werden würde, aber ich hatte Hoffnung und Zuversicht, dass dies jetzt UNSER Weg war und es so für mich Sinn machte. Bei meinem Mann verbesserten sich die Spermiogramme kontinuierlich. Der Urologe hätte so etwas niemals annähernd für möglich gehalten. Wir begannen dann ebenfalls die Behandlung im Kiiz bei Frau Dr. Popovici, einer fantastischen Ärztin, und der Unterschied zu der vorherigen Praxis konnte nicht größer sein. Hier fühlte ich mich von Anfang an bestens aufgehoben, auch wenn es natürlich nicht gleich klappte. Aber das hatte ich auch nicht erwartet. An Ostern 2018 geschah dann ein kleines, großes Wunder. Wir wollten eigentlich eine ICSI im Spontanzyklus probieren, doch als wir in die Praxis kamen, war das Eibläschen nicht mehr sichtbar, der Eisprung hatte also schon stattgefunden. So sollten wir es noch natürlich probieren und ich wurde tatsächlich so schwanger! Es war unglaublich und wir waren so glücklich. Doch dann verlor ich das Baby in der 9. Woche und wir rutschten in ein großes Tief. Vor allem als dann drei Wochen nach der Fehlgeburt nach einem Zeckenbiss die Borreliose kam und wir auch noch eine längere Pause einlegen mussten. In dieser schweren Zeit haben vor allem Sie uns neuen Mut gemacht und wieder das Vertrauen in uns gestärkt.
im Spätherbst versuchten wir noch einmal eine Insemination und eine ICSI - leider wieder ohne Erfolg. Doch als über Weihnachten die KiWu-Praxis zu war, geschah noch mal ein Wunder und ich wurde zum zweiten Mal auf natürlichem Weg schwanger. Es war unglaublich schön und ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl, auch wenn die Angst nach der ersten Erfahrung groß war. Aber Sie halfen uns wieder und auch Frau Dr. Popovici war ganz wunderbar.
Insgesamt verlief die Schwangerschaft dann sehr gut und ich bin unglaublich dankbar für alles.
Wenn ich jetzt auf die lange Kinderwunschzeit und die vielen verschiedenen Erfahrungen zurückschaue, so denke ich, dass diese Zeit zwar lang und schwer, aber auch unglaublich wichtig war und ich bin so wahnsinnig froh, dass unser Weg uns zu Ihnen geführt hat.
Sie haben uns begleitet und Dank Ihrer Arbeit und Ihrem Engagement durften wir das größte Geschenk in Empfang nehmen. Wir können dafür nicht dankbarer und glücklicher sein!
Tausend Dank für all Ihre positive Energie und Ihren unglaublichen Einsatz. Tausend Dank, dass wir zu Ihnen kommen konnten, oft auch sehr kurzfristig. Tausend Dank dafür, dass Sie uns den Weg gezeigt haben.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich natürlich auch bei Frau Dr. Popovici bedanken. Bei keiner anderen Ärztin hätte ich mich so wohl gefühlt. Ihre starke positive Ausstrahlung, ihre Gelassenheit und Menschlichkeit haben mir sehr imponiert. Als sie mich z.B. umarmt hat, als wir am Anfang der Schwangerschaft waren und mir Mut zugesprochen hat. Wir waren ja auch in anderen Kiwu-Praxen und es war ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Und natürlich ein ebenso herzliches Dankeschön an Frau Dr. von Hasselbach, die uns bestens betreut hat. Auch hier hatten wir immer ein gutes Gefühl und haben ihre ruhige und angenehme Art sehr geschätzt!
Ohne Sie drei wären wir heute bestimmt nicht zu dritt 🙂

Daher nochmal tausend Dank für alles!
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