Gästebuch
Herzlich Willkommen im Gästebuch
ich würde mich über Ihren Eintrag mit Anregungen oder Kritik und Lob sehr freuen. Gerne gebe ich Ihnen hier auch Gelegenheit zum Austausch. Wenn Sie also als Patientin einmal den Kontakt zu anderen Betroffenen suchen, dann schreiben Sie dies hier in das Gästebuch und vergessen Sie nicht, Ihre E-Mail-Adresse einzutragen.
Liebe Frau Dr. Schweizer-Arau, herzlichen Dank für Ihre kompetente und freundliche Begleitung auf dem Weg meiner Heilung. Gerne schreibe ich hierzu meine Erfahrung in Ihr Gästebuch.
Nur Mut : )
Ja, es ist möglich! Ich erlebe es selbst. Es ist möglich, mit Endometriose schmerzfrei zu leben. Es ist aber ein Weg. Der sich aber lohnt.
Schon die erste Periode war sehr schmerzhaft. Und dann der Schock: Ich verblute. Schmerz und Blut das verhieß mir als 11-jährige nichts Gutes. Das war mein Start in die Weiblichkeit.
Meine Mutter versuchte mich zu beruhigen, das sei nun mal so als Frau. Sie habe auch immer Schmerzen bei der Periode, ebenso wie ihre Mutter. Sie meinte noch, wir könnten aber als Frau, Kindern das Leben schenken. Also arrangierte ich mich, so gut ich konnte.
Mit 32 Jahren schenkte ich dann, einem Kind das Leben.
Und das, obwohl die Frauenärztin meinte, ich könnte nicht schwanger werden, wegen der Zyste am Eierstock, die ich schon Jahre lang hatte.
Zu dem Zeitpunkt dachte ich mir, mal schau’n. Ich habe ja zwei Eierstöcke ; )
Mein Mann und ich entschieden, dass meine Frauenärztin ja nicht bei der Familienplanung aktiv beteiligt ist und wir beide dies entspannt sehen. Wir übergaben unseren Wunsch an das Kind ab. Wir gingen davon aus, dass nicht wir entscheiden, wann ein Kind in unserer Leben kommt oder überhaupt, sondern das Kind selbst.
Es kam eine turbulente Zeit. Mit Höhen und Tiefen.
Letztere war als bei mir mit 36 Jahren eine Tiefenvenenthrombose im Bein diagnostiziert wurde, Ursache unbekannt. Wochenlange Klinikaufenthalte und Entlassung mit der Einstellung auf Marcumar (Blutverdünner). In den nächsten Jahren kamen sämtliche Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten hinzu, sowie sich steigernde Schmerzen bei Periode. Die Einnahme der Pille war kontraindiziert und lebensgefährlich für mich wegen der Tiefenvenenthrombose.
Meine Internistin engagierte sich für mich und forderte meine damalige Frauenärztin auf, mich wegen der im Durchschnitt 6 cm großen Zyste am Eierstock an ein Endometriosezentrum an der Uniklinik zu überweisen. Dort wurde Endometriose festgestellt. Es war eine Operation notwendig, da die Zyste zyklusabhängig auf den Nerv drückte und ich dann Dauerschmerzen an der Außenseite meines Beines hatte, sowie Blut beim Stuhlgang.
In der Operation war die Zyste versehentlich geplatzt und der Inhalt hatte sich im Bauchraum verteilt. Das Ergebnis bestätigte den Verdacht auf Endometriose. Es gab auch weitere Herde im Bauchraum, die weitgehend entfernt werden konnten. Allerdings wurde auch festgestellt, dass im Douglasraum die Gebärmutterrückseite mit der Außenseite meines Darms verwachsen war. Da der Darm nicht vorher gereinigt und entleert war, wurde dort nicht operiert.
Wie es sich im Nachhinein, trotz all der noch folgenden Schmerzen, als „Glücksfall“ erwiesen hatte. Zwei Jahre nach der Operation meinte der Arzt des Endometriosezentrums, dass er mir mit dem jetzigen Wissen von so einer Operation abraten würde, aufgrund der Erfahrungen mit den Frauen, die dies hatten machen lassen.
Mit 45 Jahren war die Endometriosezyste entfernt, die Schmerzen noch da. Aber ich hatte eine Diagnose: Endometriose im 3. Grad mit einer Verwachsung zwischen Gebärmutter und Darm. Und die Erkenntnis, dass ich schulmedizinisch austherapiert war. Denn die einzige damalige schulmedizinische Behandlung wäre es gewesen, mich in die künstlich vorgezogenen Wechseljahre mittels Hormontherapie zu versetzen. Zwar nur für ein halbes Jahr. Dies ging aber nicht wegen meiner Tiefenvenenthrombose.
Auch halfen mir die Schmerzmittel nicht, entweder waren sie zu schwach oder ich musste mich übergeben, bevor sie überhaupt wirken konnten.
Nun war endgültig klar, dass ich einen neuen Weg gehen musste.
Das hat mir in den nächsten sieben Jahren geholfen:
- Osteopathie
- Manuelle Therapie und Lymphdrainage
- Phytotherapie
www.frauen-naturheilkunde.de
- Ionisiertes Diosgeninöl
www.biomed-oswald-bartel.de
- Ernährungsumstellung
Verzicht auf Eiweiße während der Periode.
Der Schmerz reduzierte sich und die Verdauung war leichter, wenn ich an diesen Tagen kein Fleisch, keine Wurst, kein Fisch, keine Eier, keine Milchprodukte und keine Rohkost aß.
Bewährt hatte sich für mich: Gekochtes Gemüse, vorzugsweise Kartoffeln, Blumenkohl und Möhren, sowie Brühe.
Heute esse ich überwiegend vegetarisch und ab und zu mal Fisch, wenn mir danach ist.
- Broschüre „Endometriose verstehen – Meinen Weg gehen“ (ISBN: 978-3-930766-09-3) vom FFGZ Feministisches Frauen Gesundheitszentrum e.V. in Berlin
https://www.ffgz.de/bestellen/broschueren/endometriose-verstehen-meinen-weg-gehen/
- Teilweise Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Omega-3-Öl-Kapseln hochdosiert. Dies aber bitte immer in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.
- Behandlung durch eine Heilpraktikerin mit Homöopathie und Aufbauprodukten, die sie mir spritzte z.B. Vitamin B12 und Folsäure
- Kinesiologische Beratung
- Die Methode SART, die Frau Dr. Annemarie Schweizer-Arau entwickelte und praktiziert
www.sart.de
- Nur Binden und Tampons aus Bio-Baumwolle z.B. bei Ebl
- Kneipp-Güsse und Bewegung
- Achtsamkeitsübungen, Qi Gong und Meditieren
- Viel lesen und sich informieren
z.B. Buch „Das heilende Bewusstsein“ von Joachim Faulstich und der Film dazu
auf Youtube zum Anschauen in drei Teilen:
Film „Geheimnis der Heilung Teil 1“ https://www.youtube.com/watch?v=Zbm5p7x54v8 Film „Geheimnis der Heilung Teil 2“ https://www.youtube.com/watch?v=vpYS20TX7d4 Film „Geheimnis der Heilung Teil 3“ https://www.youtube.com/watch?v=j45Qg8M__n4
- Freude und Spaß und zwar täglich und gerne mehrmals ; )
Seit zwei Jahren erlebe ich Periode schmerzfrei. Das ist ein Geschenk und ich bin dankbar dafür. Und nach all dem zeichnet sich nun eine neue Zeit für mich ab, die Zeit nach der Menopause ; )
Viel Freude und Mut zum eigenen Weg wünscht Dorothea
Nur Mut : )
Ja, es ist möglich! Ich erlebe es selbst. Es ist möglich, mit Endometriose schmerzfrei zu leben. Es ist aber ein Weg. Der sich aber lohnt.
Schon die erste Periode war sehr schmerzhaft. Und dann der Schock: Ich verblute. Schmerz und Blut das verhieß mir als 11-jährige nichts Gutes. Das war mein Start in die Weiblichkeit.
Meine Mutter versuchte mich zu beruhigen, das sei nun mal so als Frau. Sie habe auch immer Schmerzen bei der Periode, ebenso wie ihre Mutter. Sie meinte noch, wir könnten aber als Frau, Kindern das Leben schenken. Also arrangierte ich mich, so gut ich konnte.
Mit 32 Jahren schenkte ich dann, einem Kind das Leben.
Und das, obwohl die Frauenärztin meinte, ich könnte nicht schwanger werden, wegen der Zyste am Eierstock, die ich schon Jahre lang hatte.
Zu dem Zeitpunkt dachte ich mir, mal schau’n. Ich habe ja zwei Eierstöcke ; )
Mein Mann und ich entschieden, dass meine Frauenärztin ja nicht bei der Familienplanung aktiv beteiligt ist und wir beide dies entspannt sehen. Wir übergaben unseren Wunsch an das Kind ab. Wir gingen davon aus, dass nicht wir entscheiden, wann ein Kind in unserer Leben kommt oder überhaupt, sondern das Kind selbst.
Es kam eine turbulente Zeit. Mit Höhen und Tiefen.
Letztere war als bei mir mit 36 Jahren eine Tiefenvenenthrombose im Bein diagnostiziert wurde, Ursache unbekannt. Wochenlange Klinikaufenthalte und Entlassung mit der Einstellung auf Marcumar (Blutverdünner). In den nächsten Jahren kamen sämtliche Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten hinzu, sowie sich steigernde Schmerzen bei Periode. Die Einnahme der Pille war kontraindiziert und lebensgefährlich für mich wegen der Tiefenvenenthrombose.
Meine Internistin engagierte sich für mich und forderte meine damalige Frauenärztin auf, mich wegen der im Durchschnitt 6 cm großen Zyste am Eierstock an ein Endometriosezentrum an der Uniklinik zu überweisen. Dort wurde Endometriose festgestellt. Es war eine Operation notwendig, da die Zyste zyklusabhängig auf den Nerv drückte und ich dann Dauerschmerzen an der Außenseite meines Beines hatte, sowie Blut beim Stuhlgang.
In der Operation war die Zyste versehentlich geplatzt und der Inhalt hatte sich im Bauchraum verteilt. Das Ergebnis bestätigte den Verdacht auf Endometriose. Es gab auch weitere Herde im Bauchraum, die weitgehend entfernt werden konnten. Allerdings wurde auch festgestellt, dass im Douglasraum die Gebärmutterrückseite mit der Außenseite meines Darms verwachsen war. Da der Darm nicht vorher gereinigt und entleert war, wurde dort nicht operiert.
Wie es sich im Nachhinein, trotz all der noch folgenden Schmerzen, als „Glücksfall“ erwiesen hatte. Zwei Jahre nach der Operation meinte der Arzt des Endometriosezentrums, dass er mir mit dem jetzigen Wissen von so einer Operation abraten würde, aufgrund der Erfahrungen mit den Frauen, die dies hatten machen lassen.
Mit 45 Jahren war die Endometriosezyste entfernt, die Schmerzen noch da. Aber ich hatte eine Diagnose: Endometriose im 3. Grad mit einer Verwachsung zwischen Gebärmutter und Darm. Und die Erkenntnis, dass ich schulmedizinisch austherapiert war. Denn die einzige damalige schulmedizinische Behandlung wäre es gewesen, mich in die künstlich vorgezogenen Wechseljahre mittels Hormontherapie zu versetzen. Zwar nur für ein halbes Jahr. Dies ging aber nicht wegen meiner Tiefenvenenthrombose.
Auch halfen mir die Schmerzmittel nicht, entweder waren sie zu schwach oder ich musste mich übergeben, bevor sie überhaupt wirken konnten.
Nun war endgültig klar, dass ich einen neuen Weg gehen musste.
Das hat mir in den nächsten sieben Jahren geholfen:
- Osteopathie
- Manuelle Therapie und Lymphdrainage
- Phytotherapie
www.frauen-naturheilkunde.de
- Ionisiertes Diosgeninöl
www.biomed-oswald-bartel.de
- Ernährungsumstellung
Verzicht auf Eiweiße während der Periode.
Der Schmerz reduzierte sich und die Verdauung war leichter, wenn ich an diesen Tagen kein Fleisch, keine Wurst, kein Fisch, keine Eier, keine Milchprodukte und keine Rohkost aß.
Bewährt hatte sich für mich: Gekochtes Gemüse, vorzugsweise Kartoffeln, Blumenkohl und Möhren, sowie Brühe.
Heute esse ich überwiegend vegetarisch und ab und zu mal Fisch, wenn mir danach ist.
- Broschüre „Endometriose verstehen – Meinen Weg gehen“ (ISBN: 978-3-930766-09-3) vom FFGZ Feministisches Frauen Gesundheitszentrum e.V. in Berlin
https://www.ffgz.de/bestellen/broschueren/endometriose-verstehen-meinen-weg-gehen/
- Teilweise Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Omega-3-Öl-Kapseln hochdosiert. Dies aber bitte immer in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.
- Behandlung durch eine Heilpraktikerin mit Homöopathie und Aufbauprodukten, die sie mir spritzte z.B. Vitamin B12 und Folsäure
- Kinesiologische Beratung
- Die Methode SART, die Frau Dr. Annemarie Schweizer-Arau entwickelte und praktiziert
www.sart.de
- Nur Binden und Tampons aus Bio-Baumwolle z.B. bei Ebl
- Kneipp-Güsse und Bewegung
- Achtsamkeitsübungen, Qi Gong und Meditieren
- Viel lesen und sich informieren
z.B. Buch „Das heilende Bewusstsein“ von Joachim Faulstich und der Film dazu
auf Youtube zum Anschauen in drei Teilen:
Film „Geheimnis der Heilung Teil 1“ https://www.youtube.com/watch?v=Zbm5p7x54v8 Film „Geheimnis der Heilung Teil 2“ https://www.youtube.com/watch?v=vpYS20TX7d4 Film „Geheimnis der Heilung Teil 3“ https://www.youtube.com/watch?v=j45Qg8M__n4
- Freude und Spaß und zwar täglich und gerne mehrmals ; )
Seit zwei Jahren erlebe ich Periode schmerzfrei. Das ist ein Geschenk und ich bin dankbar dafür. Und nach all dem zeichnet sich nun eine neue Zeit für mich ab, die Zeit nach der Menopause ; )
Viel Freude und Mut zum eigenen Weg wünscht Dorothea