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Katharina Katharina aus München schrieb am 3. August 2020 um 12:42
Liebe Frau Schweizer-Arau,

wir danken Ihnen von Herzen für alles was Sie für uns getan haben.
Nun ist es für mich an der Zeit endlich einen Gästebucheintrag zu hinterlassen, damit ich auch anderen Mut machen kann.

Zu meiner Geschichte:
Bei mir wurde mit 18 die Diagnose Endometriose gestellt. Mein damals gedachter Endometriosespezialist riet mir gleich dazu schwanger zu werden, denn ab einem Alter von 25 Jahren wäre dies wohl mit der Endomertriose nicht mehr möglich. Ich wollte zwar immer jung Mutter werden aber doch noch nicht mit 18 Jahren. Von nun an wurden jährlich Bauchspiegelungen durchgeführt wobei immer mehr Endometrioseherde entfernt wurden.
Mit 20 lernte ich meinen Mann kennen und erzählte ihm gleich von meiner Krankheit und dass mir wohl nicht mehr viel Zeit bliebe um Mutter zu werden. Für uns war klar, dass wir Eltern werden wollen egal auf welchen Weg. So setzte ich mit 23 nach unserer Hochzeit die Pille ab (welche ich durch die Endometriose durchgängig nehmen musste).
5 Jahre lange passierte nichts und so haben wir uns entschieden, dass wir es mit einer künstlichen Befruchtung versuchen wollen. Bei unserem ersten Termin fühlten wir uns eigentlich recht wohl und gut aufgehoben in der Kinderwunschpraxis, aber schon nach unserem ersten erfolglosen Versuch wurden wir immer schneller abgefertigt.
Nach drei erfolglosen Versuchen kam endlich der lang ersehnte Anruf. Ich war schwanger. Leider verlor ich das Baby in der 8. SSW. Der Arzt aus der Kinderwunschpraxis meinte, ich sollte mich nochmal einer Bauchspiegelung unterziehen und danach sofort den nächsten Versuch starten. Dies taten wir, aber leider wieder erfolglos.
Danach entschieden mein Mann und ich, dass wir erst mal eine Pause von den ganzen künstlichen Befruchtungen machen wollten und ich wieder ich selbst werden konnte, denn durch die ganzen Hormone war ich nicht mehr die Frau die mein Mann geheiratet hat.
Nach zwei Jahren Pause sprach ich mit meinem neuen Frauenarzt über das Thema Kinderwunsch und Endometriose. Dieser riet mir mich erst mal nicht mehr operieren zu lassen und gab mir die Adresse von Frau Dr. Popovici.
Gleich beim Betreten der Praxis von Frau Dr. Popovici fühlten wir uns sehr gut aufgehoben. Das ganze Team war so freundlich.
Frau Dr. Popovici gab uns wieder neuen Mut und die Adresse von Ihnen Frau Schweizer-Arau, da sie meinte keine Frau müssen mit Schmerzen leben und Sie könnten mir da mit Sicherheit weiterhelfen.
Ich schrieb Sie an und bekam wie durch ein Wunder, gleich zwei Monate später einen Platz bei Ihnen im Workshop. Dort lernte ich wunderbare und sehr starke Frauen kennen und auch wieder zu mir.
Ich bekam Tablette, damit die Schmerzen bei meiner Periode nicht mehr so stark waren und Anleitungen wie ich mit dem Schmerzen umzugehen habe.
Dann stand auch schon unser erste Versuch nach der Pause an. Leider war die Eizelle leer und so fand keine Befruchtung statt. Ich geriet in ein Tief, da ich ein so gutes Gefühl hatte und so sehr gehofft habe dass es klappt. Immer wieder gab ich mir die Schuld.
Zwei Monate später dann der nächste Versuch. Auch diesmal keine Befruchtung da ich in diesem Zyklus keine Eizelle hatte.
Ich war kurz davor aufzugeben und mein Mann meinte, dass wir noch einen Versuch machen. Und was soll ich sagen unser kleines Wunder ist jetzt fast vier Monate alt. Ich bin so froh, dass ich von Frau Dr. Popovici ihre Adresse bekommen habe und bin Ihnen unendlich dankbar.
Bitte warten …