Gästebuch
Herzlich Willkommen im Gästebuch
ich würde mich über Ihren Eintrag mit Anregungen oder Kritik und Lob sehr freuen. Gerne gebe ich Ihnen hier auch Gelegenheit zum Austausch. Wenn Sie also als Patientin einmal den Kontakt zu anderen Betroffenen suchen, dann schreiben Sie dies hier in das Gästebuch und vergessen Sie nicht, Ihre E-Mail-Adresse einzutragen.
Ich habe nach unserer Hochzeit mit 35 Jahren die Pille abgesetzt und gedacht, ich werde jetzt dann bald schwanger. So einfach war es dann doch leider nicht. Wir haben es also probiert, aber leider bin ich nicht schwanger geworden. Ein gutes ½ Jahr später hat mir eine Kollegin den Tipp gegeben, dass sich Ihre Frauenärztin auf Reproduktionsmedizin spezialisiert hat. So bin ich bei meiner jetzigen Frauenärztin gelandet, die mich wirklich immer gut betreut hat. Nachdem alles andere abgeklärt war und auch natürliche Medikamente nichts gebracht haben, habe ich dann eine sanfte Stimulation gemacht. Gleich beim ersten Versuch wurde ich schwanger. So kam unser Sohn im Juni 2016 auf die Welt. Wir waren sehr glücklich. Für uns war aber schon immer klar, wir wollen mindestens zwei Kinder. Zwei Jahre später haben wir es wieder probiert. Am Anfang war ich noch ziemlich entspannt, aber das hat leider nicht lange angehalten. Zu diesem Zeitpunkt hatten schon alle meine Freundinnen Ihr zweites Kind oder waren gerade schwanger. Außerdem war 1 Jahr vorher mein Vater gestorben und die ganze Abwicklung des Nachlasses ist ebenfalls an mir nicht spurlos vorbei gegangen. Beide Tatsachen haben mich wirklich sehr belastet und haben viel Kraft gekostet. Mein Wunsch nach einem zweiten Kind wurde immer stärker und der Druck immer größer. So war mein Weg wieder zu meiner Frauenärztin. Wir haben insgesamt 4 Stimulation gemacht. Leider war ich nur einmal ein paar Tage über dem Termin. Nachdem ich zu diesem Zeitpunkt schon 39 Jahre alt war, hat mir meine Frauenärztin geraten, in eine Spezialpraxis zu gehen. So landeten wir bei der Reproduktionsmedizin München in Tal. Auf den Termin mussten wir natürlich 8 Wochen warten - ganz schlimm, wenn man das Gefühl hat die Zeit läuft einem davon. Die Krankenkasse hat ja so Ihre schönen Vorgaben und natürlich haben wir nochmal schnell beide die Krankenkasse gewechselt, damit wir die Kosten zu 100 % bei einer eventuell notwendigen künstlichen Befruchtung erstattet bekommen. Es war leider nicht so einfach mit dem ganzen Papierzeug für den Krankenkassenwechsel. Beim ersten Termin war mein Mann dabei und es war auch soweit ok. Die von uns verlangten Unterlagen hat sich leider keiner vorher angeschaut. Der Arzt sagte mir, dass ich wohl eine leichte Form der Endometriose hätte und ich deshalb wohl Probleme hätte wieder schwanger zu werden. Eine ganz neue Information für mich. Bei meiner Frage was man dagegen macht, war die Antwort eine künstliche Befruchtung. Die Praxis hatte mir Blut abgenommen und mich noch am Abend angerufen, dass heute mein Eisprung wäre und wir es doch nochmal versuchen sollten. Und tatsächlich - ich wurde schwanger. Nur leider hatte ich dann schon in der 6. Woche einen Abgang. Danach hatte ich wieder einen Termin bei dem Arzt wo wir überlegten was gemacht werden sollte. Die Endometriose verschlechtert sowohl die Qualität der Eizellen wie auch die Möglichkeit, dass sich diese einnisten. Aufgrund des Abgangs habe ich mich dann dazu entschlossen vor Beginn der künstlichen Befruchtungen noch schnell eine Bauspiegelung machen zu lassen, dies war im August 2019. Der Zeitdruck durch die Krankenkassenvorgaben war schlimm. Ab dem 40. Lebensjahr einer Frau wird nichts mehr zur künstlichen Befruchtung dazugezahlt und einem indirekt mitgeteilt, dass Frau dann zu alt für ein Kind ist. Ich war ziemlich fertig nach der Bauspiegelung in der alle vorhandenen Endometrioseherde herausgeschnitten wurden. Soweit ist diese aber gut gelaufen, abgesehen von ein bisschen Übelkeit nach der OP und Fieber am nächsten Tag. Nach der OP wird normalerweise zwei Zyklen gewartet bis mit der Stimulation angefangen wird. Ich hatte diese Zeit nicht, also wurde schnellstmöglich nach der OP mit der Stimulation begonnen. Ich habe die Medikamente immer gut vertragen, zum Glück. Beim ersten Versuch waren es 9 Stück Eizellen von denen sich aber nur 5 Stück befruchten ließen und insgesamt sich nur zwei Blastozysten entwickelten. Zwei Tage bevor dem Transfer wurde ich krank, der Verdacht war auf eine Überstimulation. Es war - Gott sei Dank - nur eine normale Erkältung, aber der Transfer wurde dadurch nicht durchgeführt und die Eizellen eingefroren. Damit ich zumindest noch eine weitere Stimulation schaffe, die von der Krankenkasse bezahlt wird, haben wir gleich wieder weiter gemacht. Dieses Mal waren es 7 Stück Eizellen von denen sich 5 Stück befruchten ließen. Es waren dann sogar insgesamt 4 Stück Blastozysten. Zwei Blastozysten mit sehr guter Qualität wurden mir eingesetzt. Leider hat die Blutung schnell eingesetzt, trotz positiven HCG-Werts. Die Dame am Telefon hat gesagt, dass mein Körper einfach nicht regiert hat. Selbst die Medikamente nochmals höher zu dosieren hat nichts mehr gebracht. Ich war einfach viel zu gestresst und viel zu sehr unter Druck. Dann habe ich durch meine Osteopathien von Frau Dr. Schweizer erfahren. Am Anfang war ich ziemlich skeptisch, aber durch Ihre berufliche Laufbahn und das lesen im Gästebuch habe ich meine Meinung geändert. Ich habe mich dann dazu entschlossen, mich für eine Gruppentherapie bei Ihr anzumelden. Ich wollte kein Jahr auf einen Einzeltermin warten, dies war im Januar 2020. In der Zwischenzeit wurde noch eine Gewebeentnahme aus der Gebärmutter gemacht, um diese auf Killerzellen prüfen zu lassen. Ich war total verunsichert, ob ich überhaupt nochmals schwanger werden könnte. Die erste Gruppenstunde bei der Frau Dr. Schweizer war einfach unglaublich schön. Ich war danach so super drauf und einfach nur glücklich und zufrieden. Das war schon sehr lange nicht mehr so. Frau Dr. Schweizer hat mit mir über einige Ereignisse in meinem Leben gesprochen und Akupunktur gemacht. Außerdem hat Sie mir die Einnahme von Chinesischen Kräuter empfohlen. Nach der Gruppentherapie hatten wir noch eine Stunde Fruchtbarkeitsyoga bei Frau Hofmann. Das Fruchtbarkeitsyoga hat mir gut gefallen und mich entspannt. Der Satz: Es gibt nichts zu tun von Ihr hat mir so gutgetan. Man hat ja das Gefühlt, dass man immer was tun muss um an das Ziel zu kommen. Frau Dr. Schweizer hat mir auch den Glauben daran zurückgegeben, dass ich noch ein Kind bekommen kann. Sie ist einfach eine tolle und beeindruckende Frau, die voll am Puls der Zeit ist. Es war auch einfach schön, Frauen kennenzulernen die genau dasselbe Problem haben wie ich und an nichts mehr anderes denken können. Einige Tage später hatte ich dann einen Kryotransfer und ich wurde endlich Schwanger. Ich war so glücklich. Leider hatte ich dann noch Blutungen, aber es ist alles gutgegangen. Warum ich Blutungen hatte konnte nicht eindeutig geklärt werden. Frau Dr. Schweizer hat mich auch zu diesem Zeitpunkt nochmals mit Akupunktur unterstützt. Es waren sehr schlimme Tage für mich. Ich hatte sehr große Angst das Baby zu verlieren. Insgesamt bin ich ca. 3 Monate zur Frau Schweizer in die Gruppentherapie gegangen und es hat mir jedes Mal sehr gutgetan. Heute ist unser kleiner Sohn 5 Monate alt und gesund. Ich bin einfach nur dankbar und froh, dass wir Ihn haben.