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J.L. J.L. aus München schrieb am 19. April 2022 um 10:55
Ich freue mich sehr, dass auch ich endlich einen mutmachenden Beitrag hier ins Gästebuch machen darf.
Meine Geschichte beginnt im Sommer 2016 mit einer OP, bei der mehrere Myome und Endometriose entfernt wurden. Wobei ich dazu sagen muss, dass mich bereits seit meiner 1. Menstruation sehr starke Schmerzen quälten. Die Ärzte versicherten mir aber immer wieder, dass das ganz normal sei. Erst nachdem meine damalige Frauenärztin ein kleines Myom entdeckte und ich darauf bestand zu einem Facharzt überwiesen zu werden, erhielt ich die Diagnose Endometriose.
Nun zurück zu meiner OP. Im Sommer 2016, nachdem zumindest meine Gebärmutter wieder saniert schien, wollten mein Freund und ich uns so wie das halbe Jahr vor der OP wieder unserem Kinderwunsch widmen. So vergingen weitere 1,5 Jahre in denen sich trotz Top Hormonwerten keine Schwangerschaft einstellte. Und so landete ich schließlich bei Frau Dr. Popovici und kurze Zeit später glücklicherweise bei Frau Dr. Schweizer-Arau.
Bereits nach der ersten Sitzung in Dießen bemerkte ich wie gut mir die Behandlung tat und dass sich etwas veränderte.
6 Monate nach meinem ersten Termin in Dießen war ich schließlich schwanger. Doch unser Glück durfte leider nicht lange halten, denn mit unserem Baby stimmte etwas nicht. Und so musste ich kurz nach dem das Herz angefangen hatte zu schlagen darauf warten, dass es wieder aufhörte. Dieses Erlebnis warf mich erst einmal wieder um Weiten zurück. Doch durch Frau Schweizer-Arau konnte ich meine Sichtweise ändern und wusste dass das erst der Anfang war und ein Baby zu uns kommen möchte.
6 Monate nach der Fehlgeburt war ich wieder schwanger und dieses Mal entwickelte sich unser Würmchen prima. Ich suchte mir eine neue Frauenärztin, weil ich mich für die Schwangerschaft bei meinem Endometriosearzt nicht mehr richtig aufgehoben fühlte. Die Frauenärztin, bei der ich von Anfang an ein komisches Bauchgefühl hatte, führte schließlich die Nackenfaltenmessung durch und damit beginnt unsere traurige Geschichte. Die Nackenfalte war auffällig, ich geriet in Panik, wir wurden zur Pränataldiagnostikerin überwiesen, diese bestätigte den Befund, ich landete in der Beratungsstelle wo mir zur Chorionzottenbiopsie geraten wurde, Frau Schweizer-Arau warnte mich noch, doch am Ende ließen wir den Eingriff durchführen, obwohl auch hier mein Bauchgefühl rebellierte. Der Eingriff verlief super, außer dass er extrem unangenehm war. Einen Tag später erhielten wir den Befund, dass unser Baby gesund ist. Doch auch hier blieb ein komisches Bauchgefühl zurück und wiederum eine Woche später zur Kontrolluntersuchung bei der Frauenärztin ebenfalls. Ein paar Wochen später zum Feinultraschall bei der Pränataldiagnostikerin in SSW18 wurde schließlich festgestellt, dass das Herz unseres kleinen Mädchens heimlich aufgehört hatte zu schlagen. Sofort riss ein riesengroßes schwarzes Loch auf und ich fiel ins Bodenlose. Es sollte die schlimmste Zeit unseres Lebens beginnen. Ich holte mir Hilfe in einer Selbsthilfegruppe und in einem "leere Wiege Kurs" in der Häberlstraße in München und Frau Schweizer-Arau und Frau Popovici waren natürlich an meiner Seite. Das alles holte mich langsam wieder ins Leben zurück und das schwarze Loch wurde immer kleiner, doch die Frage ob unser Baby durch den invasiven Eingriff gestorben ist wird mich wohl mein Leben lang begleiten.
3 Monate nach diesem einschneidenden Erlebnis war ich wieder schwanger. Und obwohl es Komplikationen gab, fühlte sich diese Schwangerschaft ganz anders an. Außer einem Feinultraschall in SSW 21 ließen wir auch keine weitere Diagnostik durchführen. Wir haben aus unserer schmerzhaften Erfahrung gelernt.
Und siehe da, unser kleiner Wirbelwind stellt jetzt mittlerweile seit 1,5 Jahren unser Leben gehörig auf den Kopf und das erfüllt mich mit purem Glück.
Vielen Dank Frau Schweizer-Arau, dass ich das Wunder Ihrer Behandlung erfahren durfte und Sie immer an meiner Seite waren!!!!
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