Gästebuch
Herzlich Willkommen im Gästebuch
ich würde mich über Ihren Eintrag mit Anregungen oder Kritik und Lob sehr freuen. Gerne gebe ich Ihnen hier auch Gelegenheit zum Austausch. Wenn Sie also als Patientin einmal den Kontakt zu anderen Betroffenen suchen, dann schreiben Sie dies hier in das Gästebuch und vergessen Sie nicht, Ihre E-Mail-Adresse einzutragen.
Liebe Frau Dr. Schweizer, liebe Leserin,
wie für Viele hier fühlt es sich auch für mich noch etwas unwirklich an, dass ich nun endlich in dieses Gästebuch schreibe, unsere kleine Tochter, 13 Tage alt, neben mir in ihrer Babywiege selig schlafend.
Vorweg kann unser Dank an Sie , Fr. Dr. Schweizer, nicht groß genug sein, dass Sie an uns und unser Kind geglaubt haben!
Im Januar 2020 hatte ich das Glück, wohnortnah in Ihre Kinderwunsch-Gruppe zu rutschen. Nach 10 Jahren eigener Psychotherapie und drei eigenen Weiterbildungen in Systemischer und Psychotraumatherapie, dachte ich, ich hätte schon in einige dunkle Ecken meiner Geschichte geschaut und aufgeräumt. In Ihrer Therapieform, besonders durch Ihre manchmal pragmatisch-unpathetische Herangehensweise, habe ich jedoch etwas Neues gefunden: Das Gefühl, dass die Erkenntnis nicht nur auf der Kopfebene hängen bleibt, sondern ich Dinge spüre, wie z.B. dass sich meine Eierstöcke durch ein paar Nadeln nach oben aufrichten. Diese Erfahrung ließ mich dran bleiben, denn hier erfahren endlich auch meine Körperzellen, was in der Therapie passiert!
Neben der Entsorgung etlicher familiärer Altlasten habe ich in Ihrer Therapie auch den Hintergrund von Endometriose verstanden, in welche Fallen ich immer wieder in meinem Alltag getappt bin, meine Energie verschleudert habe und verstanden, wie ich dieses "Spiel" verändern kann. Nichtsdestotrotz war die Faktenlage für unseren Kinderwunsch nicht die beste Ausgangslage: Endometriose Grad 4, nur noch ein Eileiter, mein Alter damals 38 und ein eher mickriges Spermiogramm meines Mannes...
Zum guten Glück blieben uns Irrfahrten zu eher Schlachthaus ähnlichen Kinderwunschkliniken erspart und wir sind gleich im Kiiz gelandet. Doch auch dort zählte ich zu den hartnäckigen Patientinnen, wenngleich die Ärztinnen dort auch nicht genau wussten, warum sich unsere teils guten Embryonen einfach nicht einnisten wollten. Natürlich haben wir auch dort keine Diagnostik oder leichte Stimulation unversucht gelassen - dass das an der Partnerschaft und an den Nerven nagt, versteht denke ich jede/r in dieser Situation.
Unvergesslich bleibt mir hier ein erster Durchbruch, ein HCG von 8, bei Versuch Nr 14! "Ihr Körper kann's, hier hat sich was eingenistet!" - mit diesen Worten hat Fr. Dr. Schweizer erst richtig Fahrt aufgenommen und trotz eines weiteren Fehlversuches das für mich beste Refraiming hinbekommen! Mit Ihrem Enthusiasmus haben Sie mich angesteckt und auch irgendwie meinen Mann zunächst die ersten Meter mitgeschleift, dann langsam wieder komplett an Bord geholt. Es folgten noch einige Fehlversuche und die empfohlene Fernreise zu zweit.
An einem Punkt, "jetzt machen wir noch einen Versuch, sonst müssen wir uns was für unsere Ehe überlegen", ich denke es war der 20. Versuch, bat ich noch um eine Zweitmeinung im Kiiz.
Fr. Dr. Popovici und Fr. Dr. Kuhlmann waren einverstanden, Fr. Dr. Schweizer visualisierte mit mir via Zoom was das Zeug hielt, eine Wellnessmassage vor dem Transfer, hat sich aus einer eher kleinen Eizelle und den üblichen Spermien unsere kleine Maus plötzlich eingenistet und blieb und wuchs und wuchs. Ein wirkliches Wunder auf den letzten Drücker!
Am Tag meines 40. Geburtstags bekam ich die Nachricht aus dem Kiiz-Labor: "Ihr HCG hat sich verdoppelt! Sie sind schwanger! Herzlichen Glückwunsch!"
Heute, unsere Kleine schläft immer noch, blicke ich auf eine wunderbare Schwangerschaft zurück, die beschwerdefrei ohne Übelkeit, ohne dicke Beine oder ähnliches verlief.
Schaue ich in die Augen unserer Tochter, bin ich einfach nur dankbar und mein Mann ist natürlich auch längst schockverliebt.
Während der Geburt, die aufgrund einer Vornarbe an der Gebärmutter ein Kaiserschnitt war, bat ich die Ärztin bei der Gelegenheit auch meine Endometriose anzuschauen. Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht: Sie hat nichts Großartiges mehr gefunden! Und weil ich schon mal narkotisiert da lag, ließ ich mir in pragmatischer Manier noch ein Muttermal entfernen...
In bester Erinnerung hoffe ich, dass jede Frau, die Mama werden möchte, den Weg zu Ihnen findet!
Herzliche Grüße
Ihre Barbara A.
wie für Viele hier fühlt es sich auch für mich noch etwas unwirklich an, dass ich nun endlich in dieses Gästebuch schreibe, unsere kleine Tochter, 13 Tage alt, neben mir in ihrer Babywiege selig schlafend.
Vorweg kann unser Dank an Sie , Fr. Dr. Schweizer, nicht groß genug sein, dass Sie an uns und unser Kind geglaubt haben!
Im Januar 2020 hatte ich das Glück, wohnortnah in Ihre Kinderwunsch-Gruppe zu rutschen. Nach 10 Jahren eigener Psychotherapie und drei eigenen Weiterbildungen in Systemischer und Psychotraumatherapie, dachte ich, ich hätte schon in einige dunkle Ecken meiner Geschichte geschaut und aufgeräumt. In Ihrer Therapieform, besonders durch Ihre manchmal pragmatisch-unpathetische Herangehensweise, habe ich jedoch etwas Neues gefunden: Das Gefühl, dass die Erkenntnis nicht nur auf der Kopfebene hängen bleibt, sondern ich Dinge spüre, wie z.B. dass sich meine Eierstöcke durch ein paar Nadeln nach oben aufrichten. Diese Erfahrung ließ mich dran bleiben, denn hier erfahren endlich auch meine Körperzellen, was in der Therapie passiert!
Neben der Entsorgung etlicher familiärer Altlasten habe ich in Ihrer Therapie auch den Hintergrund von Endometriose verstanden, in welche Fallen ich immer wieder in meinem Alltag getappt bin, meine Energie verschleudert habe und verstanden, wie ich dieses "Spiel" verändern kann. Nichtsdestotrotz war die Faktenlage für unseren Kinderwunsch nicht die beste Ausgangslage: Endometriose Grad 4, nur noch ein Eileiter, mein Alter damals 38 und ein eher mickriges Spermiogramm meines Mannes...
Zum guten Glück blieben uns Irrfahrten zu eher Schlachthaus ähnlichen Kinderwunschkliniken erspart und wir sind gleich im Kiiz gelandet. Doch auch dort zählte ich zu den hartnäckigen Patientinnen, wenngleich die Ärztinnen dort auch nicht genau wussten, warum sich unsere teils guten Embryonen einfach nicht einnisten wollten. Natürlich haben wir auch dort keine Diagnostik oder leichte Stimulation unversucht gelassen - dass das an der Partnerschaft und an den Nerven nagt, versteht denke ich jede/r in dieser Situation.
Unvergesslich bleibt mir hier ein erster Durchbruch, ein HCG von 8, bei Versuch Nr 14! "Ihr Körper kann's, hier hat sich was eingenistet!" - mit diesen Worten hat Fr. Dr. Schweizer erst richtig Fahrt aufgenommen und trotz eines weiteren Fehlversuches das für mich beste Refraiming hinbekommen! Mit Ihrem Enthusiasmus haben Sie mich angesteckt und auch irgendwie meinen Mann zunächst die ersten Meter mitgeschleift, dann langsam wieder komplett an Bord geholt. Es folgten noch einige Fehlversuche und die empfohlene Fernreise zu zweit.
An einem Punkt, "jetzt machen wir noch einen Versuch, sonst müssen wir uns was für unsere Ehe überlegen", ich denke es war der 20. Versuch, bat ich noch um eine Zweitmeinung im Kiiz.
Fr. Dr. Popovici und Fr. Dr. Kuhlmann waren einverstanden, Fr. Dr. Schweizer visualisierte mit mir via Zoom was das Zeug hielt, eine Wellnessmassage vor dem Transfer, hat sich aus einer eher kleinen Eizelle und den üblichen Spermien unsere kleine Maus plötzlich eingenistet und blieb und wuchs und wuchs. Ein wirkliches Wunder auf den letzten Drücker!
Am Tag meines 40. Geburtstags bekam ich die Nachricht aus dem Kiiz-Labor: "Ihr HCG hat sich verdoppelt! Sie sind schwanger! Herzlichen Glückwunsch!"
Heute, unsere Kleine schläft immer noch, blicke ich auf eine wunderbare Schwangerschaft zurück, die beschwerdefrei ohne Übelkeit, ohne dicke Beine oder ähnliches verlief.
Schaue ich in die Augen unserer Tochter, bin ich einfach nur dankbar und mein Mann ist natürlich auch längst schockverliebt.
Während der Geburt, die aufgrund einer Vornarbe an der Gebärmutter ein Kaiserschnitt war, bat ich die Ärztin bei der Gelegenheit auch meine Endometriose anzuschauen. Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht: Sie hat nichts Großartiges mehr gefunden! Und weil ich schon mal narkotisiert da lag, ließ ich mir in pragmatischer Manier noch ein Muttermal entfernen...
In bester Erinnerung hoffe ich, dass jede Frau, die Mama werden möchte, den Weg zu Ihnen findet!
Herzliche Grüße
Ihre Barbara A.