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Andrea Andrea schrieb am 24. März 2023 um 22:03
Ich bin mit 41 Jahren späte aber überglückliche Mutter geworden. Bis dahin war es ein weiter Weg. Unser Kinderwunsch begann ca. 10 Jahre vorher. Wir haben es lange einfach laufen lassen und gehofft. Erst nach 5 Jahren konnte ich mich überwinden in ein Kiwu-Zentrum zu gehen. Die Erfahrungen im ersten Kiwu-Zentrum (Oper) waren so, dass wir erst mal ein halbes Jahr Pause gemacht haben bis wir uns in einem anderen Kiwu-Zentrum (Tal) nochmal getraut haben. Dort haben wir die üblichen Untersuchungen gemacht bis hin zur Bauchspiegelung mit Diagnose „Schwere Endometriose“ und 2 stimulierten Versuchen im Anschluss. Irgendwie war das aber für mich nicht der richtige Weg. Auch wenn ich die Stimulationen gut vertragen habe, war es mir irgendwie zuwider meinem Körper das anzutun und am Ende hatten wir letztendlich aus den Versuchen auch nur 2 bzw. 1 Blastozyste für den Transfer. Über einen Kiwu-Yoga-Workshop (Angelika Hofmann) bin ich dann Gott sei dank bei Frau Dr. Popovici im Kiiz (allerbeste Ärztin der Welt!) und in der Gruppe bei Frau Schweizer gelandet. Frau Schweizer hat mich super unterstützt und mit ihren Ratschlägen zu Nahrungsergänzung, TCM etc. hatte ich bei der IVF/ICSI naturelle immer eine Blastozyste (sofern wir Tag 5 für den Transfer abgewartet haben). Doch trotz unzähliger Versuche (bei 10 habe ich aufgehört zu zählen) wollte sich einfach nichts einnisten. Die Gruppe bei Frau Schweizer hat mich dabei immer wieder aufgefangen. Es war einfach schön sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, die genau wissen wie es ist… Mit Frau Schweizer‘s Unterstützung hatte sich auch schnell herauskristallisiert, dass ich viel zu angespannt bin, vor allem nach dem Transfer. Eine sehr gute Erkenntnis, aber trotzdem sehr schwer das zu ändern. Durch einige Veränderungen in meiner Lebenssituation (Umzug) und dem neu entdeckten Spaß am Handwerken bin ich letztendlich auf andere Gedanken gekommen und es ist mir auch ein Stück weit gelungen loszulassen - und plötzlich war der Test positiv! Es war ein langer Weg und ich hatte sehr oft keine Hoffnung mehr, aber ich habe nie ganz aufgeben und jetzt schaue ich oft unseren kleinen Sohn an und weiß es war jede Mühe wert! Vielen Dank an Frau Schweizer die mir geholfen hat so lange durchzuhalten!
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