Gästebuch
Herzlich Willkommen im Gästebuch
ich würde mich über Ihren Eintrag mit Anregungen oder Kritik und Lob sehr freuen. Gerne gebe ich Ihnen hier auch Gelegenheit zum Austausch. Wenn Sie also als Patientin einmal den Kontakt zu anderen Betroffenen suchen, dann schreiben Sie dies hier in das Gästebuch und vergessen Sie nicht, Ihre E-Mail-Adresse einzutragen.
Liebe Frau Schweizer-Arau, liebe Leserinnen dieses Gästebuchs,
mittlerweile sind gut drei Jahre vergangen seit dem ersten Telefonat mit Ihnen. Wenn ich daran zurückdenke, verspüre ich immer noch die Zuversicht, die ich bei diesem Gespräch zum ersten Mal wieder hatte.
Als ich 2019 die Diagnose Endometriose erhalten habe, hatte ich zwar irgendwie schon damit gerechnet, war aber dennoch schockiert und verzweifelt zugleich. Nach jahrelanger beruflicher Überarbeitung und viel Unverarbeitetem aus meiner Kindheit, hatten sich recht plötzlich starke Zyklusbeschwerden eingestellt, die ich erstmal verdrängt und für mein damaliges sehr stressiges Leben in gewisser Weise als normal empfunden habe. Der Weg zur Diagnose war dann zum Glück recht kurz, da noch Zwischenblutungen hinzugekommen sind und man im Ultraschall eine Zyste gesehen hat, die nach einer Endometriosezyste aussah. Nach der OP waren die Schmerzen etwas besser, aber die Blutung immer noch viel zu stark.
Ich hatte das Glück mir wenig später ein halbes Jahr Auszeit nehmen zu können, um mich danach beruflich zu verändern, was ich schon seit Längerem geplant hatte. Ich hatte auch gehofft, dass sich in der Zeit meine Zyklusbeschwerden bessern würden und ich schwanger werden würde. Als dies nicht passierte war ich immer verzweifelter, weil ich große Angst vor einem Rezidiv hatte und die Chancen auf natürlichem Wege schwanger zu werden vermeintlich immer geringer wurden. Ich habe in dieser Zeit unzählige Stunden im Internet verbracht und nach Möglichkeiten gesucht, weil ich im Inneren wusste, dass ich nicht ohne Hilfe schwanger werden würde. Ich wusste aber auch zugleich, dass eine konventionelle Kinderwunschbehandlung nicht das Richtige für mich sein würde. Die hormonelle Belastung erschien mir auch damals schon als falsch und in meinem Fall wenig erfolgsversprechend.
Als ich Ihre Studien gelesen habe und auf Ihre Webseite gestoßen bin, wusste ich sofort, dass das der richtige Weg für mich sein würde. Ich hatte riesiges Glück kurzfristig einen Termin zu bekommen und bereits nach der ersten Sitzung habe ich mich seit langem endlich mal wieder richtig befreit und voller Energie gefühlt. In dieser Zeit konnte ich vieles aus meiner Kindheit aufarbeiten, die Beschwerden wurden besser und mir ging es so gut wie schon lange nicht mehr. Meinen Mann davon zu überzeugen war leider erst nicht einfach. Er war immer noch der Meinung, dass wir es nach all der Zeit irgendwann auch alleine schaffen würden. Das war ziemlich schwierig und völlig unverständlich für mich. Das Gefühl nach den einzelnen Sitzungen hat mich jedes Mal aufs Neue bestärkt und ihn dann irgendwann auch von diesem Weg überzeugt.
Ein knappes halbes Jahr später hatten wir den ersten Termin bei Frau Dr. Popovici. Wir haben uns in der Praxis direkt wohl gefühlt und ich konnte mir vorstellen hier schwanger zu werden. Weil wir eine sehr weite Anreise hatten und bis jetzt noch keinen Versuch einer künstlichen Befruchtung unternommen haben, hat sie uns empfohlen zumindest einen Inseminationsversuch in einer Kinderwunschklinik zuhause machen zu lassen. Aber direkt beim Betreten dieser Klinik und nach dem ersten Kontakt, sowohl mit den Mitarbeitern als auch mit den Ärzten, habe ich mich so unwohl gefühlt und die ganze Atmosphäre als kalt, unpersönlich und wie reine Fließbandarbeit empfunden, dass ich dort noch nicht einmal eine Insemination machen lassen wollte. Wir waren dann im März zum ersten IVF Versuch wieder im KiiZ und die Atmosphäre war so entspannt und positiv, dass wir die weite Fahrt gerne auf uns genommen haben. Leider ließ sich die Eizelle nicht befruchten.
Den nächsten Monat wollten wir pausieren, da Ostern war. Ich war an dem Wochenende in meiner alten Heimat, die ich dank Ihnen zum ersten Mal richtig als Heimat empfunden habe. Durch viele Umzüge in den letzten Jahren hat sich auch woanders nie dieses Gefühl eingestellt, aber ich wünschte mir schon seit Langem endlich irgendwo anzukommen. Ich kann es immer noch kaum glauben, aber hier bin ich dann spontan schwanger geworden. Vermutlich war es zusätzlich auch das Vertrauen, dass es im KiiZ früher oder später klappen würden, dass ich ein Stück weit loslassen konnte. Mittlerweile ist unsere Tochter schon 20 Monate alt und ich bin überglücklich und unendlich dankbar. Mein Leben hat sich auf so viele unterschiedliche Weise gewandelt und auch wenn im Moment vieles wieder nicht einfach ist, begegne ich dem allem mit einer ganz anderen Zuversicht als ich es noch vor drei Jahren getan hätte.
Ich habe so vieles wofür ich Ihnen dankbar bin. In erster Linie unsere wundervolle Tochter, die mich jeden Tag mit großem Glück erfüllt, aber auch der ganze Weg der Kinderwunschzeit mit so vielen neuen Impulsen und Möglichkeiten hat mein Leben nachhaltig bereichert.
Eine bessere und engagiertere Ärztin auf diesem Weg hätte ich mir nicht wünschen können. Vielen Dank.
mittlerweile sind gut drei Jahre vergangen seit dem ersten Telefonat mit Ihnen. Wenn ich daran zurückdenke, verspüre ich immer noch die Zuversicht, die ich bei diesem Gespräch zum ersten Mal wieder hatte.
Als ich 2019 die Diagnose Endometriose erhalten habe, hatte ich zwar irgendwie schon damit gerechnet, war aber dennoch schockiert und verzweifelt zugleich. Nach jahrelanger beruflicher Überarbeitung und viel Unverarbeitetem aus meiner Kindheit, hatten sich recht plötzlich starke Zyklusbeschwerden eingestellt, die ich erstmal verdrängt und für mein damaliges sehr stressiges Leben in gewisser Weise als normal empfunden habe. Der Weg zur Diagnose war dann zum Glück recht kurz, da noch Zwischenblutungen hinzugekommen sind und man im Ultraschall eine Zyste gesehen hat, die nach einer Endometriosezyste aussah. Nach der OP waren die Schmerzen etwas besser, aber die Blutung immer noch viel zu stark.
Ich hatte das Glück mir wenig später ein halbes Jahr Auszeit nehmen zu können, um mich danach beruflich zu verändern, was ich schon seit Längerem geplant hatte. Ich hatte auch gehofft, dass sich in der Zeit meine Zyklusbeschwerden bessern würden und ich schwanger werden würde. Als dies nicht passierte war ich immer verzweifelter, weil ich große Angst vor einem Rezidiv hatte und die Chancen auf natürlichem Wege schwanger zu werden vermeintlich immer geringer wurden. Ich habe in dieser Zeit unzählige Stunden im Internet verbracht und nach Möglichkeiten gesucht, weil ich im Inneren wusste, dass ich nicht ohne Hilfe schwanger werden würde. Ich wusste aber auch zugleich, dass eine konventionelle Kinderwunschbehandlung nicht das Richtige für mich sein würde. Die hormonelle Belastung erschien mir auch damals schon als falsch und in meinem Fall wenig erfolgsversprechend.
Als ich Ihre Studien gelesen habe und auf Ihre Webseite gestoßen bin, wusste ich sofort, dass das der richtige Weg für mich sein würde. Ich hatte riesiges Glück kurzfristig einen Termin zu bekommen und bereits nach der ersten Sitzung habe ich mich seit langem endlich mal wieder richtig befreit und voller Energie gefühlt. In dieser Zeit konnte ich vieles aus meiner Kindheit aufarbeiten, die Beschwerden wurden besser und mir ging es so gut wie schon lange nicht mehr. Meinen Mann davon zu überzeugen war leider erst nicht einfach. Er war immer noch der Meinung, dass wir es nach all der Zeit irgendwann auch alleine schaffen würden. Das war ziemlich schwierig und völlig unverständlich für mich. Das Gefühl nach den einzelnen Sitzungen hat mich jedes Mal aufs Neue bestärkt und ihn dann irgendwann auch von diesem Weg überzeugt.
Ein knappes halbes Jahr später hatten wir den ersten Termin bei Frau Dr. Popovici. Wir haben uns in der Praxis direkt wohl gefühlt und ich konnte mir vorstellen hier schwanger zu werden. Weil wir eine sehr weite Anreise hatten und bis jetzt noch keinen Versuch einer künstlichen Befruchtung unternommen haben, hat sie uns empfohlen zumindest einen Inseminationsversuch in einer Kinderwunschklinik zuhause machen zu lassen. Aber direkt beim Betreten dieser Klinik und nach dem ersten Kontakt, sowohl mit den Mitarbeitern als auch mit den Ärzten, habe ich mich so unwohl gefühlt und die ganze Atmosphäre als kalt, unpersönlich und wie reine Fließbandarbeit empfunden, dass ich dort noch nicht einmal eine Insemination machen lassen wollte. Wir waren dann im März zum ersten IVF Versuch wieder im KiiZ und die Atmosphäre war so entspannt und positiv, dass wir die weite Fahrt gerne auf uns genommen haben. Leider ließ sich die Eizelle nicht befruchten.
Den nächsten Monat wollten wir pausieren, da Ostern war. Ich war an dem Wochenende in meiner alten Heimat, die ich dank Ihnen zum ersten Mal richtig als Heimat empfunden habe. Durch viele Umzüge in den letzten Jahren hat sich auch woanders nie dieses Gefühl eingestellt, aber ich wünschte mir schon seit Langem endlich irgendwo anzukommen. Ich kann es immer noch kaum glauben, aber hier bin ich dann spontan schwanger geworden. Vermutlich war es zusätzlich auch das Vertrauen, dass es im KiiZ früher oder später klappen würden, dass ich ein Stück weit loslassen konnte. Mittlerweile ist unsere Tochter schon 20 Monate alt und ich bin überglücklich und unendlich dankbar. Mein Leben hat sich auf so viele unterschiedliche Weise gewandelt und auch wenn im Moment vieles wieder nicht einfach ist, begegne ich dem allem mit einer ganz anderen Zuversicht als ich es noch vor drei Jahren getan hätte.
Ich habe so vieles wofür ich Ihnen dankbar bin. In erster Linie unsere wundervolle Tochter, die mich jeden Tag mit großem Glück erfüllt, aber auch der ganze Weg der Kinderwunschzeit mit so vielen neuen Impulsen und Möglichkeiten hat mein Leben nachhaltig bereichert.
Eine bessere und engagiertere Ärztin auf diesem Weg hätte ich mir nicht wünschen können. Vielen Dank.