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Vera Unglert Vera Unglert aus Unterallgäu schrieb am 21. November 2023 um 10:19
Liebe Frau Schweizer-Arau,
liebe Leserinnen,

mein Name ist Vera, ich bin 25 Jahre alt und das ist meine Geschichte.
Mit dem Alter von 18 Jahren habe ich nach einer Bauchspiegelung die Diagnose ;Endometriose; erhalten. Auf die Frage, was das genau ist, habe ich vom operierenden Arzt die Auskunft erhalten, ich solle es googeln. Naja, ich muss hier glaube ich niemanden erzählen, wie man sich fühlt, wenn man die Krankheit googelt.
Ziemlich enttäuschend ging es dann für mich weiter. Nach der Entlassung aus der Klinik hat meine Frauenärztin als Therapiemöglichkeit vorgeschlagen, ich solle so schnell wie möglich schwanger werden. Das war für mich mit meinen jungen 18 Jahren keine Option. Also nahm ich weiterhin die Pille im Langzeitzyklus und hoffte das Beste. Nach gut einem Jahr hatte ich dann aufgrund stärkerer Beschwerden die nächste Bauchspiegelung.
Über die Frauenärztin meiner Mutter haben wir dann von Frau Schweizer-Arau erfahren und mit ihr Kontakt aufgenommen. Nach einigen Monaten auf der Warteliste habe ich dann im Herbst 2018 den ersten Termin bei ihr gehabt.
Dort war es anders, als ich es bislang von Arztterminen gewohnt war, aber ich fühlte mich von Anfang an wohl bei ihr. Ich war ab dem ersten Termin regelmäßig bei ihr und die Beschwerden wurden weniger und gingen zum Großteil ganz weg. Ich habe viel über meinen Körper und mich gelernt.
Während der Corona-Pandemie hat unser Kontakt nachgelassen. Im Juni 2021 wurde ich wieder bei einem Frauenarzt vorstellig, aufgrund steigender Beschwerden. Er machte einen Ultraschall und stellte dann fest, dass sich neben der Endometriose auch eine Adenomyose entwickelt hat und traf die Aussage, dass wenn ich noch Kinder haben wolle, ich nicht mehr lang warten soll bzw. es auch schon zu spät sein könnte.
Das war ein Schlag ins Gesicht, den ich erstmal verdauen musste. Ich hatte mittlerweile seit einigen Jahren einen tollen Mann an meiner Seite, jedoch hatten wir in naher Zukunft nicht vor, schon Kinder zu bekommen.
Wir haben viel darüber nachgedacht und miteinander gesprochen, aber eine Entscheidung zu finden, war schwierig.
Ich vereinbarte wieder einen Termin bei Frau Schweizer-Arau und berichtete von meinen Sorgen und was geschehen war. Sie fing mich auf und machte mir Mut. Ab da war ich wieder regelmäßig bei ihr. Da die Pilleneinnahme im Langzeitzyklus ja nicht half, entschied ich mich zum Jahreswechsel die Pille abzusetzen.
Das Jahr 2022 startete für mich gut, die Beschwerden wurden weniger und ich war mir sicher, dass ich mit der Hilfe von Frau Schweizer-Arau schwanger werden würde, wenn ich denn dafür bereit bin.
Ein paar Monate vergingen und das Leben hielt eine Überraschung für mich und meinen Freund bereit. Völlig ungeplant wurde ich schwanger. Diesen Schock musste wir erstmal verdauen. Damit haben wir nicht gerechnet und hatten es auch nicht geplant. Die ersten Termine beim Frauenarzt waren aufregend, das Herzchen schlug und wir freundeten uns mit dem Gedanken an & freuten uns über dieses Wunder, auch wenn es zeitlich überhaupt nicht reingepasst hat. Leider hatte das Leben für uns andere Pläne, denn das Herzchen hörte auf zu schlagen und ich hatte im Juli 2022 eine Fehlgeburt. Damit mussten wir lernen umzugehen und Frau Schweizer-Arau war auch hier an meiner Seite und ich habe es langsam verarbeitet. Das Positive an der Sache war, ich wusste, ich konnte schwanger werden ohne nachhelfen zu müssen & mir war klar, dass ich wieder schwanger werden würde, wenn die Zeit reif war. Ich war weiterhin regelmäßig bei Frau Schweizer-Arau und das tat mir sehr gut.
& was soll ich sagen, ich wurde wieder schwanger, als die Zeit wohl reif war. Ich schreibe diese Zeilen hochschwanger und überglücklich. In wenigen Wochen werden wir unseren Sonnenschein in Händen halten.

Nach den Diagnosen von den Ärzten und wie zum Teil mit dir umgegangen wird ist hart. Ich bin überzeugt, dass ich ganz viel nur der Hilfe von Frau Schweizer-Arau zu verdanken habe.
Ich bin sehr dankbar, diese Erfahrungen mit ihr gemacht zu haben - für mich war es eine absolute Bereicherung.

Ich hoffe, ich kann einigen Frauen Mut machen, die diese Zeilen hier lesen. Ich wünsche jeder nur das Beste.
Bitte warten …