Gästebuch
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ENDOMETRIOSE UND SPÄTER KINDERWUNSCH
Je länger ich die Pille abgesetzt hatte, desto stärker wurden Jahr für Jahr meine Menstruationsschmerzen, die ich am Ende nur noch mit starken Schmerzmitteln einigermaßen ertragen konnte. Mein Frauenarzt meinte nur, dass ich doch Sport machen solle (HAHA... Bei solchen Schmerzen konnte ich kaum stehen...) und verschrieb mir Dolormin für Frauen. Nachdem ich ihn sogar selbst auf Endometriose angesprochen hatte und seine Antwort nur war, dass das ja nur mit einer Bauchspiegelung festzustellen sei und ich solle doch zwecks Kinderwunsch mich gedulden (Nach 2 Jahren ohne Erfolg und vorher jahrelang bei ihm.), wechselte ich den Frauenarzt.
Meine neue Frauenärztin empfahl mir gleich die OP und so ließ ich mir mit 37 die Durchlässigkeit der Eierstöcke überprüfen und das Endometriosengewebe entfernen. Ich hatte nur punktuelle Gewebeansammlungen und keine Verklebungen, auch die Eierstöcke waren durchlässig. Nach der OP waren die Schmerzen um vieles besser ("nur noch" 1-3 Ibuprophen 600 alle 4 Wochen) und auch die Stärke der Blutung war geringer. Doch eine Schwangerschaft stellte sich weiterhin nicht ein. Daraufhin begann meine Frauenärztin mit verschiedenen Bluttests und schickte mich zum Internisten, der Hashimoto bei mir feststellte und mir Schilddrüsehormone verschrieb. Raus kam auch, dass ich nicht immer einen Eisprung hatte. Nach vielen Gesprächen empfahl sie uns das KIZ in München. Ca. 1 Jahr nach der Bauchspiegelung hatte ich meinen ersten Termin, an welchem mir gleich Frau Dr. Schweizer-Arau empfohlen wurde und ich mich alle 4 Wochen bei ihr behandeln ließ. (Einmal wöchentlich sollte ich, da sie sehr eingespannt mit Patientinnen war, zum TCM Zentrum Dr Hempen in München zur Akupunktur gehen.)
Ein Jahr lang verbrachte ich mit Besuchen in München und in Dießen. Ich hatte 3 Insemiationen, 3 natürliche IVFs und 3 künstliche und dann kam es zur erwünschten Schwangerschaft. Im Endeffekt wurde mein Hormonhaushalt stabiler, ich hatte immer einen Eisprung und die Eizellen waren gut. Niemand wusste genau, woran es bislang gescheitert war. Durch Frau Dr. Schweizer-Arau kam zumindest heraus, dass ich Panik vor einer Schwangerschaft hatte (Ich war 10 Jahre an einer Brennpunktschule in München Lehrerin und denke, dass dies für mich eine abschreckende Wirkung bezüglich eines eigenen Kindes hatte.). Viele Gespräche und Akupunktur reduzierten bei mir den Stress (Im Nachhinein stellte ich fest, dass ich 14 Jahre permanent im Stress war: Referendariat, Umzug nach Oberbayern in eine Großstadt, kurz vor dem Burn-out zwecks Job, Heirat, Umzug, Hausbau....). Durch ihre Kräutertinkturen und Tees verschwanden meine Periodenschmerzen fast gänzlich.
Nie hätte ich gedacht, dass ich jemals in einer Fruchtbarkeitsklinik, geschweige denn bei einer Psychotherapeuthin landen würde. Es war es wert!!!
Ich möchte mich bei Frau Dr. Schweizer Arau herzlichst bedanken. Sie hat es erstens geschafft, meine Knoten im Kopf zwecks Kinderwunsch zu entknoten, mir Halt zu geben während der kräftezehrenden (psychisch und physisch) Hormonbehandlungen und meine Schmerzen verschwinden zu lassen.
Warum hatte es nicht vorher geklappt (Alter?, Endometriose?, Kopf?)? Nach einem Jahr wurde ich schwanger.
Ich möchte alle kinderlosen Paare dazu ermutigen, es weiterhin, aber mit professioneller (ganzheitlicher) Hilfe zu versuchen. Alle Anstrengungen lohnen sich.
SteffiBalci@gmx.net
Je länger ich die Pille abgesetzt hatte, desto stärker wurden Jahr für Jahr meine Menstruationsschmerzen, die ich am Ende nur noch mit starken Schmerzmitteln einigermaßen ertragen konnte. Mein Frauenarzt meinte nur, dass ich doch Sport machen solle (HAHA... Bei solchen Schmerzen konnte ich kaum stehen...) und verschrieb mir Dolormin für Frauen. Nachdem ich ihn sogar selbst auf Endometriose angesprochen hatte und seine Antwort nur war, dass das ja nur mit einer Bauchspiegelung festzustellen sei und ich solle doch zwecks Kinderwunsch mich gedulden (Nach 2 Jahren ohne Erfolg und vorher jahrelang bei ihm.), wechselte ich den Frauenarzt.
Meine neue Frauenärztin empfahl mir gleich die OP und so ließ ich mir mit 37 die Durchlässigkeit der Eierstöcke überprüfen und das Endometriosengewebe entfernen. Ich hatte nur punktuelle Gewebeansammlungen und keine Verklebungen, auch die Eierstöcke waren durchlässig. Nach der OP waren die Schmerzen um vieles besser ("nur noch" 1-3 Ibuprophen 600 alle 4 Wochen) und auch die Stärke der Blutung war geringer. Doch eine Schwangerschaft stellte sich weiterhin nicht ein. Daraufhin begann meine Frauenärztin mit verschiedenen Bluttests und schickte mich zum Internisten, der Hashimoto bei mir feststellte und mir Schilddrüsehormone verschrieb. Raus kam auch, dass ich nicht immer einen Eisprung hatte. Nach vielen Gesprächen empfahl sie uns das KIZ in München. Ca. 1 Jahr nach der Bauchspiegelung hatte ich meinen ersten Termin, an welchem mir gleich Frau Dr. Schweizer-Arau empfohlen wurde und ich mich alle 4 Wochen bei ihr behandeln ließ. (Einmal wöchentlich sollte ich, da sie sehr eingespannt mit Patientinnen war, zum TCM Zentrum Dr Hempen in München zur Akupunktur gehen.)
Ein Jahr lang verbrachte ich mit Besuchen in München und in Dießen. Ich hatte 3 Insemiationen, 3 natürliche IVFs und 3 künstliche und dann kam es zur erwünschten Schwangerschaft. Im Endeffekt wurde mein Hormonhaushalt stabiler, ich hatte immer einen Eisprung und die Eizellen waren gut. Niemand wusste genau, woran es bislang gescheitert war. Durch Frau Dr. Schweizer-Arau kam zumindest heraus, dass ich Panik vor einer Schwangerschaft hatte (Ich war 10 Jahre an einer Brennpunktschule in München Lehrerin und denke, dass dies für mich eine abschreckende Wirkung bezüglich eines eigenen Kindes hatte.). Viele Gespräche und Akupunktur reduzierten bei mir den Stress (Im Nachhinein stellte ich fest, dass ich 14 Jahre permanent im Stress war: Referendariat, Umzug nach Oberbayern in eine Großstadt, kurz vor dem Burn-out zwecks Job, Heirat, Umzug, Hausbau....). Durch ihre Kräutertinkturen und Tees verschwanden meine Periodenschmerzen fast gänzlich.
Nie hätte ich gedacht, dass ich jemals in einer Fruchtbarkeitsklinik, geschweige denn bei einer Psychotherapeuthin landen würde. Es war es wert!!!
Ich möchte mich bei Frau Dr. Schweizer Arau herzlichst bedanken. Sie hat es erstens geschafft, meine Knoten im Kopf zwecks Kinderwunsch zu entknoten, mir Halt zu geben während der kräftezehrenden (psychisch und physisch) Hormonbehandlungen und meine Schmerzen verschwinden zu lassen.
Warum hatte es nicht vorher geklappt (Alter?, Endometriose?, Kopf?)? Nach einem Jahr wurde ich schwanger.
Ich möchte alle kinderlosen Paare dazu ermutigen, es weiterhin, aber mit professioneller (ganzheitlicher) Hilfe zu versuchen. Alle Anstrengungen lohnen sich.
SteffiBalci@gmx.net